Der Elektronischen Produkt-Code (EPC)

Eine weltweit eindeutige, überschneidungsfreie Ziffernfolge zur Produktidentifikation

Wesentlicher Bestandteil der auf einem Transponder gespeicherten Daten ist der Elektronische Produkt-Code – kurz EPC: Eine weltweit überschneidungsfreie Ziffernfolge, mit deren Hilfe jedes Produkt auf der ganzen Welt eindeutig gekennzeichnet und somit jederzeit identifiziert werden kann. Auch logistische Einheiten sowie einzelne Produktkomponenten lassen sich durch den EPC identifizieren. Als GS1 Complete Kunde können Sie direkt in die Umsetzung einsteigen.

Aufbau des EPC

Der EPC besteht aus mehreren Komponenten, die international vereinbart wurden:

  • Header (Datenkopf) – klassifiziert, welche EPC-Version genutzt wird und welche Informationsart verschlüsselt ist, z. B. SGTIN, SSCC, GRAI, etc.
  • Filter – wird zum schnelleren Filtern von Einheiten wie z. B. Produkten, Umverpackungen, Paletten eingesetzt
  • Partition – gibt an, wo der EPC-Manager aufhört und die Objektklasse beginnt (der EPC-Manager kann zwischen 6 und 12 Stellen variieren)
  • EPC-Manager – stellt die zugeteilte EPC Mitgliedsnummer des Nummerngebers, z. B. des Herstellers dar
  • Object Class – bezeichnet die Objektnummer, z. B. eine Artikelnummer
  • Serial Number – dient der Identifikation eines einzelnen Objekts

Aufbau des EPC am Beispiel der Artikelnummer

Aufbau des EPC

Die EPC-Nummer enthält keine Zusatzinformationen über das Objekt, das sie identifiziert. Sie ist vielmehr der Zugriffsschlüssel zum EPCglobal-Netzwerk, über das die Zusatzinformationen abgefragt werden können.

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