Category Management in der Fleisch- und Wurstbranche

Viel unentdecktes Potenzial

 
 
  

Die Produktvielfalt nimmt stetig zu und auch die Regalflächen sollen - glaubt man den Zukunftsforschern - zugunsten des Frischesortimentes weiter ausgebaut werden. Wie können die Prozesse in der Fleisch- und Wurstbranche zum Nutzen für Kunden und Handel optimiert werden? Die Antwort darauf heißt Category Management (CM). Im Zentrum des CM-Gedankens steht die Führung einer Warengruppe als strategische Geschäftseinheit. Hierzu zählen insbesondere die Potenzialanalyse, die Sortimentsoptimierung sowie die Produktplatzierung. Dank GS1 ist es in den letzten Jahren gelungen, CM von einem technischen Ansatz in eine anwenderorientierte Strategie zu übertragen. Über Fallbeispiele, Vorträge von Branchenvorreitern sowie Gruppenübungen erfuhren 2008 erstmalig strategische Entscheider aus Handel und Industrie in einem Ein-Tages-Seminar mit speziellem Branchenzuschnitt mehr über CM-Grundlagen und die Potenziale für Ihr Unternehmen. „Wenn wir eine neue Branche für CM begeistern möchten, müssen wir die Unternehmen dort abholen, wo ihnen der Schuh am meisten drückt und ihre Besonderheiten berücksichtigen“, so die Überzeugung von Volker Middelanis, heute CM-Experte bei GS1 Germany.

Angela Schillings-Schmitz, Leiterin des Branchenmanagements Fleisch bei GS1 Germany und viele Seminarteilnehmer sind sich einig: „Das in der Fleischbranche derzeit auf der Strasse liegende Potenzial sollte nicht ungenutzt bleiben. Einkauf, Vertrieb, Marketing und CM müssen zukünftig Hand in Hand arbeiten und ihre Hausaufgaben gemeinsam erledigen.“

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