Logistikunternehmen profitieren von GS1-Standards

Optimale Waren- und Informationsflüsse entlang der logistischen Kette

 
 

Als Schnittstelle zwischen Anbietern und Nachfragern spielen Logistikunternehmen eine entscheidende Rolle in der Wertschöpfungskette. Geprägt wird der deutsche Transport- und Logistikmarkt von den klein- und mittelständischen Unternehmen. 58 Prozent von ca. 54.000 Güterkraftverkehrsunternehmen (Stand 2008) beschäftigen bis zu fünf Arbeitnehmern. Allerdings erwirtschaften die drei größten Logistik-Dienstleister zusammen knapp 40 Prozent des Gesamtumsatzes dieser Branche in Deutschland. Dabei bildet das Logistik-Marktsegment der Kontraktlogistik den umsatzstärksten Bereich. An vielen Stellen kommen bereits GS1 Standards, wie das GS1-128-Transportetikett, die NVE (SSCC) zur Kennzeichnung der Versandeinheit oder der elektronische Versandavis (DESADV) zum Einsatz.

Neben den klassischen Logistikaufgaben des Handels und des produzierenden Gewerbes gehört zum Logistikmarkt auch das breite Angebotsspektrum der Logistik-Dienstleister.  Sie bilden die Zielgruppe des GS1 Branchenmanagements Logistik. Explizit für diesen Kreis etablierte GS1 Germany 1998 den Logistikdienstleisterkreis, über den die Unternehmen mit GS1  Germany logistisch relevante Fragestellungen diskutieren und ihre Anforderungen in die GS1 Anwendungsempfehlungen einfließen lassen.

Logistikunternehmen arbeiten bereits seit vielen Jahren mit GS1 Germany bei der Entwicklung einheitlicher Standards zusammen. Aus dieser Arbeit ist die Anwendungsempfehlung  „Informationsfluss Logistik´“ hervorgegangen.

Auf internationaler Ebene beschäftigt sich  das Palettenprojekt der European Pallet Association (EPAL) mit den Optimierungsmöglichkeiten, die sich durch den Einsatz von EPC/RFID-Standards eröffnen.

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