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Global Standards - Connecting Business

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Editorial
 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
der Sommer wird heiß – viele spannende Themen erwarten Sie! Informieren Sie sich über die Pfizer-Studie zum Thema Fälschungssicherheit bei Medikamenten, interessante Beiträge rund um Nachhaltigkeitsstrategien auf dem 11. ECR-Tag oder nutzen Sie als GS1 Complete-Kunde die Möglichkeit, sich zu vergünstigten Basisseminaren anzumelden. Die dritte Ausgabe des GS1 newsletters bietet aber auch noch mehr. Seien Sie neugierig und informieren Sie sich.
 
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr GS1 Germany-Redaktionsteam
 
 
News
 
 
 
Jetzt die Weichen stellen
Megatrend Nachhaltigkeit – ein Schwerpunkt-thema auf dem 11. ECR-Tag in Hamburg
 
Auch in diesem Jahr eröffnet der ECR-Tag ein spannendes Themenspektrum rund um strategische Zukunftsszenarien und praxisrelevante Umsetzungsbeispiele. Erfahren Sie wie kooperative Lager- und Transportkonzepte zu nachhaltigem Wirtschaften beitragen oder informieren Sie sich im Plenum und in den zahlreichen Foren über die neuesten Trends und interessantesten Projekte aus der Shopperforschung oder dem Category Management.
          
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10,5 Milliarden Euro für gefälschte Medikamente
Gehen Sie mit GS1 Germany auf Nummer sicher
 
Jedes Jahr geben die Europäer mindestens 10,5 Milliarden Euro für gefälschte Medikamente aus. Neben dem volkswirtschaftlichen Schaden, der dadurch entsteht, übersehen viele, dass es dabei um ihre eigene Gesundheit geht. GS1 Germany hat das Problem der Produktfälschungen erkannt und bietet schon heute die Möglichkeit, die Echtheit eines Produktes zu überprüfen.
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GS1-Nummernsysteme richtig anwenden
Neue Seminarangebote für Ihren erfolgreichen Start mit GS1 Complete
 
Bis zu 64 Prozent der Lager- und Transportprozesskosten sparen, Rechnungen elektronisch um 14 Euro günstiger als Papierrechnungen verschicken und zahlreiche Vorteile in der Logistik nutzen. Wie das geht? Mit dem richtigen Einsatz der GLN, der Global Location Number. Erfahren Sie in unseren Seminaren mehr über praktische Anwendungen des GS1-Nummernsystems.
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Akademische Partnerschaft
Wissenschaftspreis 2011 und aktuelle Projekt-Förderung
 
Gemeinsam mit der Akademischen Partnerschaft zeichnen das EHI Retail Institute und GS1 Germany im kommenden Jahr zum vierten Mal in Folge die besten wissenschaftlichen Arbeiten aus. Bewerben Sie sich jetzt, denn die Einreichungsfrist endet am 30. September 2010. Zudem wird aktuell eine Projektstudie gefördert, die sich dem Thema "Shopper Research – impulsgetriebene Produktwahl" widmet.
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Neue Mustervereinbarungen zu
EDI-Rechnungsprozessen

Rechtssichere Abwicklung des digitalen Rechnungsverkehrs
 
Ob Belastungsanzeigen im Falle einer Reklamation oder Gutschriftverfahren – für beide Fälle sind jetzt entsprechende Mustervereinbarungen entwickelt worden. Die elektronische Rechnungsstellung über EDI (Electronic Data Interchange) ist weiter auf dem Vormarsch.
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Termine
 
Best Practice Konferenz
 
 
Healthcare live!
Visionen und Best Practices

Zu Gast im Universitätsklinikum Dresden
 
Unter diesem Motto zeigen GS1 Germany und GHX Europe am 28. und 29. Oktober 2010 neue Wege auf, um mit globalen Standards die Patienten-sicherheit zu erhöhen, Effizienzsteigerungen in der Versorgungskette zu erreichen und der Fälschung von Medizinprodukten und Medikamenten entgegenzutreten.
Termin:28.-29.10.2010 Veranstaltungsort:Dresden
 
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Alle Termine und Veranstaltungen finden Sie in unserem Eventbereich.
Publikationen
 
 
Kundenansprache per Handy
 
Die kostenlose Broschüre berichtet über die aktuellen Trends und Entwicklungen zum Thema Mobile Commerce. Viele Mobiltelefone können heute schon Barcodes lesen und erlauben gleichzeitig einen Zugriff aufs Internet. In diesem Zusammenhang eine der interessantesten Anwendungen ist die Bereitstellung von Produktinformationen und zugehörigen Services über das Handy.
 
 
 
 
STANDARDS, Ausgabe 2/2010
 
In der aktuellen Ausgabe von "STANDARDS – Das Magazin für die effiziente Value Chain" befasst sich die Titelstory mit dem Thema Healthcare, und wie E-Business-Standards für mehr Effizienz im Wirtschaftsbetrieb Krankenhaus sorgen. Außerdem verrät STANDARDS, warum für Modeketten wie Zara oder H&M vertikale Kooperationen zu den Erfolgsgeheimnissen gehören.
 
 
 
 
EDI Logistik-Update 2010
 
Die aktualisierte Empfehlung "GS1-Standards in der Logistik – Informationsfluss Logistik mit EANCOM® 2002" ist da! Sie bietet dem Leser in der neuen Version 2.1 unter anderem jetzt auch die Möglichkeit, die gesetzlich geforderten Angaben auf Geschäftsbriefen (HGB §37a) sowie neue Gefahrgutangaben, wie zum Beispiel den Tunnelbeschränkungscode, in den Logistiknachrichten zu übertragen.
 
 
Alle Publikationen finden Sie in unserem Online-Shop.
 
 
Aktuelle Stellenangebote finden Sie auf unserer Homepage.  
 
GS1 Praxistag Elektronische Rechnung Verkehrsrundschau GS1 Cosmetics Conference 2010
 
 
Impressum 
GS1 Germany GmbH
Maarweg 133
50825 Köln
www.gs1-germany.de
 

Redaktion: Malte Hendriksen
V.i.S.d.P.: Kristina Wegner
Haftungsausschluss

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Jetzt die Weichen stellen – Megatrend Nachhaltigkeit

Spätestens die Ölpest im Golf von Mexiko hat mit aller Härte vor Augen geführt, welche Folgen eine ausschließlich expansive und kurzsichtige Unternehmens-politik hat – nicht nur für Mensch und Natur, sondern auch für die eigene Geschäftsentwicklung. Das Prinzip Nachhaltigkeit ist zu einem Wirtschaftsfaktor geworden, der maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg der Wirtschaft entscheidet – und das schon lange nicht mehr nur in einem globalen Zusammenhang. Die Effekte eines nachhaltigen Bewusstseins beeinflussen in zunehmendem Maße auch die Kaufentscheidung der Konsumenten. Immer strenger werden zugleich die Vorgaben für die Verbraucher-information. Gerade erst hat sich das Europäische Parlament für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln ausgesprochen.

Wie die Konsumgüterwirtschaft die Weichen in Richtung Nachhaltigkeit stellt, ist eines der Schwerpunktthemen auf dem 11. ECR-Tag in Hamburg. Beispiel Supply Side: Für die Logistikverantwortlichen von 40 Handelsunternehmen steht Nachhaltigkeit heute ganz oben auf der Agenda. Das geht aus einer aktuellen Studie des EHI und des Fraunhofer Instituts IML hervor. Ein Lösungsansatz, der immer mehr Schule macht, sind kooperative Lager- und Transportkonzepte. Durch gemeinsam genutzte Lager lassen sich nicht nur CO2-Emissionen vermindern, sondern auch Transportwege und Lieferzeiten optimieren.

Ein Umdenken ist auch auf der Demand Side gefordert: Für Handel und Industrie kommt es darauf an, ihre Prozesse noch stärker auf das veränderte Käuferverhalten auszurichten. So könnten künftig zusätzliche Produktinformationen wie Herkunft oder CO2-Fußabdruck nicht nur auf Verpackungen, sondern auch in die zentralen Stammdaten integriert werden – Stichwort "Extended Packaging". Auf dem Plenum des 11. ECR-Tags diskutieren namhafte Unternehmenslenker aus Handel und Industrie, wie sie sich der Zukunftsaufgabe stellen. Der praktischen Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien widmet sich das Forum Nachhaltigkeit.

Unter dem Motto "Trendwende: Konflikt oder Kooperation" präsentiert der 11. ECR-Tag am 22. und 23. September in Hamburg ein spannendes Themenspektrum rund um die Megatrends in Industrie und Handel. So auch neueste Erkenntnisse zur Shopper-Forschung und zur Nutzung von Social Media im Marketing. Das komplette Programm ist unter www.gs1-germany.de erhältlich.

Foren am 22. September

Shopper Research – Reaktionen am POS verstehen
Logistik – Paradigmenwechsel in der Logistik
Future Supply Chain – Zukunftslogistik. Innovative Lösungen für die Lieferkette von morgen
Prozessgestaltung und Schnittstellenkommunikation – Kooperation ohne Konflikte?
Nachhaltigkeit – Ansätze für nachhaltige Kooperationen

Foren am 23. September

Einkauf und Key Account Management – Kompetenz im Sortiment
Supply Chain Kooperation – Gemeinsam gewinnen. Effizienzpotenziale der kooperativen Logistik
Verbraucheransprache – Konsumentengerecht auf allen Kanälen: Kunden erreichen und gewinnen
Standards und E-Business in der Anwendung – EDI im Einsatz. Mit gemeinsamen Standards zu neuen Erfolgen

Plenumsveranstaltung am 23. September

Nachhaltigkeit – ein gemeinschaftliche Aufgabe: Diskussionsrunde mit Harry Brouwer, Unilever Deutschland; Thomas Müller-Kirschbaum, Henkel; Hans Jürgen Matern, METRO GROUP; Reinhard Schütte, EDEKA

Ansprechpartner für weitere Informationen ist Mareile Seekamp, seekamp@gs1-germany.de.

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10,5 Milliarden Euro für gefälschte Medikamente

Einer Untersuchung von Pfizer zufolge, einem der weltweit größten Hersteller von Arzneimitteln, beträgt das Handelsvolumen mit gefälschten Medikamenten in Europa mindestens 10,5 Milliarden Euro pro Jahr. Es ist jedoch sehr schwierig, das genaue Ausmaß der Fälschungen zu beziffern. Deshalb hat Pfizer die Studie "Cracking Counterfeit Europe" in Auftrag gegeben. Darin werden 14.000 Verbraucher aus den westlichen EU-Staaten über ihr Kaufverhalten von Medikamenten befragt. Das erschreckende Ergebnis: Einer von fünf Teilnehmern gab an, verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept, und damit rechtswidrig, zu erwerben. In Deutschland ist die Quote sogar noch höher: 38 Prozent der Deutschen räumten ein, sich Medikamente illegal zu besorgen – meistens aus dem Internet, das den Käufern keine Garantien bietet. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei den dort bestellten Medikamenten um Fälschungen handelt, ist entsprechend hoch.

Neben dem volkswirtschaftlichen Schaden, der dadurch entsteht, wird oft vergessen, dass es dabei um die eigene Gesundheit geht. Denn gefälschte Medikamente können zu gering dosiert oder völlig wirkungslos sein. Im schlimmsten Fall enthalten sie gefährliche Inhaltsstoffe wie Rattengift, Borsäure oder Bleifarbe. Die Folgen können verheerend sein.

GS1 Germany hat das Problem der Medikamentenfälschungen – wie auch der Fälschungen in anderen Produktbereichen, zum Beispiel Kosmetika oder Spielzeug – längst erkannt. Schon heute können Sie mit Hilfe des GS1 Germany-Services www.GEPIR.de die Echtheit eines Produktes überprüfen. Eine Seriennummer dient dabei in Verbindung mit der Global Trade Item Number (GTIN) als Instrument für die Authentifizierung der Produkte. In einem Strategiepapier, das GS1 Germany gemeinsam mit GS1 Global veröffentlich hat, werden die Möglichkeiten der Serialisierung unter anderem im Bereich der Fälschungssicherheit näher erläutert. Das Dokument "Serialisation Strategy" steht unter www.gs1-germany.de > GS1-Standards > Fälschungssicherheit zum Download bereit. Ziel von GS1 Germany ist es, sämtliche Produktfälschungen im Markt noch schneller und leichter aufzuspüren. Der Service wird daher kontinuierlich ausgebaut und um zusätzliche Funktionalitäten ergänzt.

Weitere Informationen erhalten Sie von Michaela Hähn, haehn@gs1-germany.de.

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GS1-Nummernsysteme richtig anwenden

Die GLN ist nur eine Nummer? Richtig – allerdings eine Nummer, die Ihnen dabei hilft, zahlreiche Prozesse in Ihrem Unternehmen zu optimieren. Sparen Sie zum Beispiel bei der Identifikation von Versandeinheiten mit der Globalen Artikelnummer (GTIN) und dem EAN-Strichcode bis zu 64 Prozent der Lager- und Transportprozesskosten. Oder verschicken Sie elektronische Rechnungen um 14 Euro günstiger als die vergleichbare Papierrechnung.

Der Einsatz von RFID (Radiofrequenztechnologie für Identifikationszwecke) in der Logistik oder das Category Management am Point of Sale bringen weitere große Vorteile. In unseren Seminaren zeigen wir Ihnen, wie Sie aus den GS1-Nummernsystemen den maximalen Nutzen für sich ziehen können. Als GS1 Complete-Kunde sparen Sie bei diesen Seminaren 200 Euro.

  • Basisseminar Identifikation mit EAN-13
    Die Inhalte dieses eintägigen Basisseminars reichen von der Strichcode-Erstellung über die Regeln der Nummernvergabe bis hin zu Druckqualität und Platzierungshinweisen für die Verpackungsgestaltung.
  • Basisseminar Elektronische Kommunikation (EDI)
    In dem eintägigen Seminar erfahren Sie alles Wissenswerte über die EDI-Standards EANCOM®, GS1 XML sowie WebEDI-Anwendungen und wie diese sich in Ihr Unternehmen integrieren lassen.
  • Basisseminar Supply Chain Standards
    Wir unterstützen Sie beim optimalen Einsatz der Technologien des Nummernsystems und helfen Ihnen, Ihre logistischen Prozesse zu optimieren. Reduzieren Sie zum Beispiel Ihre Lagerhaltungskosten durch den Einsatz von "Cross Docking" um bis zu 50 Prozent. In dem zweitägigen Seminar profitieren Sie von unseren Erfahrungen aus der Praxis und dem aktiven Austausch mit Teilnehmern aus Industrie und Handel.
  • Basisseminar Grundlagen EPC/RFID
    Das eintägige Seminar vermittelt Grundlagenkenntnisse zu EPC/RFID und zeigt, für welche Einsatzgebiete sich die RFID-Technologie in der logistischen Kette eignet.
  • Basisseminar Category Management Basics
    Umsatzsteigerungen von bis zu 30 Prozent? In diesem zweitägigen Seminar werden die Methodik und der Nutzen von Category Management anhand des von ECR Europe empfohlenen Acht-Schritte-Prozesses vermittelt.
  • Basisseminar CashEDI
    Das eintägige Seminar erläutert die standardisierten Barcode- und E-Businessverfahren von GS1, die die Basis zur erfolgreichen Umsetzung von CashEDI und damit von jährlichen Kosteneinsparungen im Zahlungsverkehr von bis zu 54 Prozent sind.
  • Kostenfreies Webinar
    Als GS1 Complete-Kunde erfahren Sie hier alles rund um das Nummernsystem.

Weitere Informationen wie Termine und Preise zu allen vergünstigten Basis-Schulungen und die Online-Anmeldung finden Sie im Service-Portal von GS1 Germany unter: www.gs1-germany.de. Alle Seminare bieten wir auch als individuelle Inhouse-Schulung für Ihr Unternehmen an.

Außerdem steht Ihnen für Auskünfte und Fragen Agnes Garve unter trainings@gs1-germany.de zur Verfügung.

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Akademische Partnerschaft – Wissenschaftspreis 2011/Research Pool

Der Wissenschaftspreis 2011 – eine gemeinsame Initiative von EHI Retail Institute, GS1 Germany und der Akademischen Partnerschaft – zeichnet innovative Arbeiten mit hoher Praxisrelevanz im Umfeld von Handel und Industrie aus.

Der Wettbewerb, insgesamt mit 40.000 Euro dotiert, richtet sich sowohl an den akademischen Nachwuchs als auch an etablierte Lehrstühle, die gemeinsam mit Industrie und Handel Kooperationsprojekte gestalten. Ziel ist es, praxisrelevante Themen aus dem Handelsumfeld bereits in der Ausbildung erlebbar zu machen sowie wissenschaftlich abgesicherte, neue Lösungsansätze im Spannungsfeld von Handel und Industrie zu gewinnen und für die Praxis verfügbar zu machen.

Die Präsentation der Gewinnerarbeiten feiern wir gemeinsam mit Spitzenkräften aus Handel und Industrie im Rahmen der EuroShop und der Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft am 28. Februar 2011 in Düsseldorf. Unter www.gs1-germany.de > Events erhalten Sie einen umfassenden Überblick über das Auswahlverfahren sowie über Einreichungen und Gewinner der Preisverleihung im vergangenen Jahr. Die Einreichungsfrist endet am 30. September 2010.

Akademische Partnerschaft – Research Pool

Die Akademische Partnerschaft, ein Netzwerk aus Lehrstühlen und Instituten von Fachhochschulen und Universitäten sowie namhafter Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, hat für die Durchführung und Unterstützung von praxisnahen Forschungsprojekten einen Research Pool ins Leben gerufen. Dort werden für Industrie und Handel maßgebliche Fragestellungen definiert und wissenschaftlich bearbeitet, um Probleme aufzuzeigen und zu lösen.

Neben verschiedenen anderen Projekten betreut die Universität Köln aktuell das Forschungsprojekt "Shopper Research – Impulsgetriebene Produktwahl".

Hintergrund für die Projektstudie ist das Phänomen, dass geschätzt 70 Prozent aller Einkäufe vom Konsumenten nicht von langer Hand geplant, sondern impulsgetrieben sind. Aus Sicht von Hersteller und Händler ergibt sich daraus die entscheidende Frage, wie das Verhalten des Konsumenten bei seiner Impulswahl analysiert und wie entsprechend darauf reagiert werden kann. Antworten soll eine zweiwöchige Felddaten-Erhebung geben, bei der an sechs Einkaufsstätten anhand verschiedener Artikelgruppen, wie zum Beispiel Waschmittel, Süßwaren und Kaffee, die diversen Kaufintentionen des Konsumenten mit seinen tatsächlich getätigten Einkäufen abgeglichen werden.

Desweiteren werden momentan Projekte mit der WHU Otto Beisheim School of Management zum Thema "Strategy Deployment in Retail Organizations" sowie mit der Universität Köln zum Thema "Supply Chain Kooperationen" durchgeführt.

Für weitere Informationen zur Studie "Shopper Research" wenden Sie sich bitte an Andreas Zillgitt, zillgitt@gs1-germany.de.

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Neue Mustervereinbarungen zu EDI-Rechnungsprozessen

Ob Belastungsanzeigen im Falle einer Reklamation oder Gutschriftverfahren – für beide Fälle sind jetzt entsprechende Mustervereinbarungen entwickelt worden. Die elektronische Rechnungsstellung über EDI (Electronic Data Interchange) ist weiter auf dem Vormarsch.

Im Juni 2009 veröffentlichte GS1 Germany die Mustervereinbarung für EANCOM®-Rechnungen, um nach Wegfall der Sammelabrechnung eine rechtssichere Abwicklung des digitalen Rechnungsverkehrs zu gewährleisten. Inzwischen haben sich alle großen Handelsunternehmen auf den Einsatz der GS1 Germany-Mustervereinbarung verständigt. Somit existiert jetzt für alle Unternehmen, die EDI-Rechnungen versenden oder empfangen, ein einheitlicher Rahmen, um vom elektronischen Datenaustausch zu profitieren.

Neben den "klassischen" EDI-Rechnungen vom Lieferanten an den Kunden gibt es jedoch auch weitere Prozesse, für die eine Regelung gefunden werden muss. So zum Beispiel für Belastungsanzeigen im Falle einer Reklamation, bei denen der Kunde die Rechnung an den Lieferanten stellt. Oder für das Gutschriftverfahren, bei dem die Rechnung durch den Leistungsträger selbst ausgestellt wird. Für beide Fälle hat GS1 Germany jetzt entsprechende Mustervereinbarungen entwickelt, die auf der Empfehlung von 2009 basieren.

Darüber hinaus wurde eine Empfehlung für WebEDI-Rechnungen ausgesprochen, der zufolge die "normale" Mustervereinbarung verwendet werden kann, da WebEDI als Verfahren zur Erzeugung von EANCOM®-Rechnungen anerkannt ist.

Der "Ritterschlag" im Bereich der elektronischen Rechnungsstellung ist in Sicht: Zur Zeit arbeitet GS1 Germany im Deutschen Institut für Normung zusammen mit Vertretern anderer Branchen an einer DIN-Norm zur EDI-Mustervereinbarung.

Alle Empfehlungen wurden auf dem GS1 Praxistag "Elektronische Rechnung" am 17. Juni 2010 in Köln vorgestellt. Auf Grund der großen Nachfrage wird die Veranstaltung am 8. Oktober wiederholt. Anwendern bietet sich damit noch einmal die Möglichkeit, sich über das Thema EDI-Rechnungen aus erster Hand zu informieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgenden Links sowie bei Klaus Förderer, foerderer@gs1-germany.de:

http://www.gs1-germany.de/standards/ebusiness/edi_praxis/elektron_rechnungen/index_ger.html http://www.gs1-germany.de/events/best_practice_konferenzen/elektronische_rechnung/index_ger.html

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Ansprechpartner Herr Malte Hendriksen
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