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Der Barcode – FactsheetDer Barcode, auch Strichcode genannt, besteht aus unterschiedlich dicken Balken (englisch = bar) sowie Zwischenräumen und kann maschinell gelesen werden. Die Striche und Lücken stehen für eine bestimmte Zahlenfolge: die Internationale Artikelnummer (EAN). Unter dem Barcode sind die enthaltenen Informationen nochmals in Schriftform angegeben und können so bei Bedarf - zum Beispiel an der Supermarktkasse - auch manuell eingegeben werden. Barcodes gibt es in unterschiedlichen Formen. Eine der gebräuchlichsten ist der 13-stellige Code für Konsumartikel. Wie der Barcode aufgeschlüsselt werden kann, zeigt das folgende Beispiel: EAN für Mineralwasser der Marke Gerolsteiner Stille Quelle
EinsatzbereicheDer Barcode begegnet uns auf Schritt und Tritt: Auf Produkten, Paketen und Paletten sind die schwarzen Balken allgegenwärtig. Aber im Barcode steckt noch mehr. Handy-Besitzer können Werbeinformationen und Sonderangebote abrufen, indem sie mit der integrierten Digitalkamera einen Strichcode auf Produktverpackungen oder Plakaten fotografieren. Eine spezielle Software entschlüsselt den abfotografierten Strichcode und zeigt die entsprechende Internetadresse sofort auf dem Display des Handys an. Mobilfunkanbieter arbeiten zurzeit an einem Standardstrichcode, der von jeder Handy-Kamera weltweit gelesen werden kann. Lebensmittel können demnächst im Strichcode mit weiteren qualifizierenden Informationen gekennzeichnet werden, wie z.B. Mindesthaltbarkeitsdaten oder Nettogewicht. Damit werden Wiegevorgänge an der Kasse überflüssig, die Frische der Produkte lässt sich verbessern. Die hessische Landesregierung plant, künftig jedem Neugeborenen einen festen Strichcode zuzuteilen. Dieser wird bei jeder Vorsorgeuntersuchung eingelesen und erhöht so die Sicherheit für die Kinder. Geschichte
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