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Die Weltsprache der WirtschaftHappy Birthday, Barcode! Vor 30 Jahren wurden in Deutschland einheitliche Standards für die Artikelkennzeichnung eingeführt
Im Jahr 1977 begann in Deutschland die Erfolgsstory der Europäischen Artikelnummer (EAN), auch kurz Barcode genannt. In Abstimmung mit elf europäischen Ländern führte die Kölner Centrale für Coorganisation – heute GS1 Germany – den "Zebrastreifen" auf Verpackungen ein. Als erstes Produkt mit dem neuen Standard ging eine Gewürzmischung der Firma Gebr. Wichartz aus Wuppertal über den Ladentisch. Heute nutzen in Deutschland etwa 130.000 Unternehmen den Barcode; weltweit sind es rund eine Million. "Ein paar Striche, die die Welt verändert haben. Kaum eine technologische Innovation hat die Wirtschaft so nachhaltig beeinflusst wie der Barcode“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Der Code enthält verschlüsselte Informationen über Produkt und Hersteller, die per Scanner automatisch ausgelesen und durch eine Datenbank entschlüsselt werden können. Grundlage ist eine international gültige dreizehnstellige Artikelnummer. Sie ermöglicht die schnelle Erfassung des Einkaufs an der Supermarktkasse – und einen effizienten elektronischen Datenaustausch in der global vernetzten Wirtschaft. Von der Bestellung der Waren per Computer über die sichere Identifikation im Lager bis zur ständigen Verfügbarkeit im Verkaufsregal: Mithilfe der EAN-Standards können Unternehmen ihre Geschäftsabläufe optimal aufeinander abstimmen, und das über Branchen- und Ländergrenzen hinweg. Das weltweit überschneidungsfreie Artikelnummernsystem ist Schlüssel für eine transparente und lückenlos verfolgbare Lieferkette. GS1 Germany, nach GS1 US die zweitgrößte Länderorganisation im Netzwerk „Global Standards One“, stellt gegen eine jährliche Lizenzgebühr ein international gültiges Nummernkontingent bereit, dem ein Unternehmen seine Artikel zuordnet. Darüber hinaus fördert das Non-Profit-Unternehmen die Entwicklung und Anwendung neuer, immer leistungsfähigerer Standards im Waren- und Datenfluss zwischen Unternehmen. Prominentestes Beispiel ist der Elektronische Produktcode (EPC) – eine Art Ausweis für Konsumgüter, der mithilfe der Funktechnologie RFID vollautomatisch gelesen wird. Dank einer individuellen Seriennummer können einzelne Objekte jederzeit und überall identifiziert werden – ein weiterer Fortschritt in puncto Wirtschaftlichkeit, Schnelligkeit und Verbrauchersicherheit. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: 30 Jahre Barcode
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