Newsletter 1/2007


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GS1 news

Ausgabe 1/2007

News

Krankenhäuser fordern Einsatz von GS1-Standards

Rückverfolgbarkeit, Patientensicherheit und kostenbewusste Abläufe prägen die Anforderungen im Gesundheitswesen. Als Ergebnis eines Workshops sollen nun die Hersteller ihre Produkte durchgängig mit EAN-Codes kennzeichnen.

Strichcode-Prüfung auch für EAN Data Matrix

Ab sofort weitet GS1 Germany seinen viel und rege genutzten Service aus und testet EAN Data Matrix-Symbole, um die korrekte Umsetzung zu gewährleisten.

PROZEUS-Gutscheine: Aufgrund großer Nachfrage verlängert

Mit PROZEUS, der individuellen Einstiegsberatung auf dem Weg ins eBusiness, können kleine und mittelständische Unternehmen noch bis Ende 2008 interne Prozesse optimieren und so ihre Wettbewerbsposition am Markt stärken.

EPC/RFID-Technologie auf Erfolgskurs

Fundierte Unterstützung bei der Einführung der RFID-Technologie leisten zwei neue Leitfäden: Die Empfehlung zum EPC/RFID-Transponderetikett steht zum Download bereit, das Thema "Intelligente Verpackungen" wird folgen.

SRP im Einklang

Die Anwendungsempfehlung der europäischen Fachgruppe "Shelf Ready Packaging" (SRP) unterstützt Handels- und Industrieunternehmen bei der gemeinsamen Planung, Implementierung und Kontrolle von SRP-Lösungen.


 

Veröffentlichungen

Termine

Veranstaltung:

8. ECR Tag Treffpunkt Zukunft,
11. - 12. September 2007, Hamburg

Veranstaltung:

1st Nonfood Conference
05. - 06. März 2007, Köln

Veranstaltung:

13. Logistikkongress des EHI Retail Institute und GS1 Germany
17. - 18. April 2007, Köln

Veranstaltung:

Seminar: EAN 128 – Strichcode-
lösungen für die logistische Kette,
22. Februar 2007, Köln

Events:

Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.gs1-germany.de

EHI Retail Institute Veranstaltung:

retail technology days europe
26. - 27. Februar 2007, Düsseldorf


Zwei Wegweiser


Expertenwissen steckt in den Handbüchern "Der Weg zum erfolg-
reichen Supply Chain Management" und "Der Weg zum erfolgreichen Category Management".

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RFID/EPC-Kompendium


Individuelle Frage- und Aufgabenstel-
lungen zur Prozess-
optimierung mit Hilfe von EPC/RFID werden hier beantwortet.

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Verlagsbooklet


Neuerungen seit 1.1.2007: ISBN ist auf EAN-Format umgestellt und die Mehrwertsteuer wurde aktualisiert. Die neue Fassung des Booklets "GS1-Standards für Verlagsobjekte" ist jetzt bei uns erhältlich.

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Impressum

Herausgeber:
GS1 Germany GmbH
Verantwortlich i.S.d. Medienrechts:
Jörg Pretzel
info@gs1-germany.de
 
 

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Krankenhäuser fordern die umfassende Einführung von EAN-Codes

Der eintägige Workshop "Prozessoptimierung im Krankenhaus – Benefit für Lieferanten und Dienstleister?" endete mit eindeutigem Resümee: Die Krankenhausvertreter forderten die Hersteller auf, ihre Produkte durchgängig mit EAN-Codes zu versehen, um Prozesse und Kosten für alle Beteiligten zu optimieren.

Zahlreiche Medizinprodukte- und Pharmaproduzenten, Dienstleister und Krankenhausverbände waren im Oktober 2006 der Einladung des Herz-Zentrums Bad Krozingen, des St.-Marien-Hospitals in Bonn und GS1 Germany nach Bad Krozingen gefolgt und lieferten sich angeregte Diskussionen.

Das Ziel: kostenbewusste Abläufe und Sicherheit

Auch wenn jedes Krankenhaus individuelle Schwerpunkte setzt: Die Ausweitung der Scanning-Aktivitäten auf das komplette Sortiment soll mehr Sicherheit für den Patienten und beträchtliche Prozessoptimierung schaffen – für verbesserte Rückverfolgbarkeit der Produkte, gute Chargendokumentation mit Hilfe des EAN 128 und einfachere Verfallsdatenkontrolle.

Seit der Einführung der Diagnosis Related Groups (DRG) etwa wird es für Kliniken immer wichtiger, dass sie einem Patienten Produkte auf Stückbasis zuordnen können. Dafür ist die akkurate Identifikation der einzelnen Patientenabgabeeinheiten notwendig.

Durch einen schnellen und reibungslosen Informationsaustausch innerhalb der gesundheitlichen Versorgungskette profitieren sämtliche Partner: Vom Hersteller über den Logistiker bis hin zum Krankenhaus und schließlich dem Patienten.

Gelungene Beispiele aus der Praxis

Die Gastgeber des Herz-Zentrums erläuterten ihr bevorstehendes Projekt "Scanning bei Entnahme, Abgabe und Verbrauch von Materialien". Für das Wohl des Patienten und zur genauen Kostenträgerabrechnung, also der o.g. DRG-Kalkulation, muss der Materialverbrauch exakt nachgehalten und dokumentiert werden. Diese Zuschlüsselung erfolgt noch händisch in mühevoller Kleinstarbeit, was sich jetzt ändern soll. Das Scannen der EAN-Barcodes auf den Verpackungen ermöglicht dann eine fehlerfreie Aufnahme und Weiterleitung der Informationen in kürzester Zeit. Zentraler und kostensparender Nebeneffekt: Durch das Scannen des Verbrauchs führt das Krankenhaus permanent Inventur.

Das St.-Marien-Hospital in Bonn schilderte die erfolgreiche Anwendung. Das Logistikzentrum führte ein Scanning-Projekt auf der Basis von EAN-Codes durch, bei dem Warenein- und -ausgangsprozesse sowie die Inventur im Vordergrund stand. Neben der Zeitersparnis bestätigen vor allem die qualitativen Nutzenaspekte, die aus dem automatischen Erfassen der Produktinformationen wie EAN, Charge und Verfallsdatum resultieren, die positive Bilanz.

Auf Herstellerseite präsentierte die PAUL HARTMANN AG, Heidenheim, die Möglichkeiten effizienter Prozessabläufe durch den Einsatz von EAN-Barcodes und elektronischem Datenaustausch mit EANCOM®-Nachrichten.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Bettina Keil (keil@gs1-germany.de).

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Service: Prüfung der EAN Data Matrix

GS1 Germany weitet seinen gefragten Prüfservice aus. Ab sofort testen wir EAN Data Matrix-Symbole auf Konformität mit unseren Spezifikationen.

Denn auch für diese neue, zweidimensionale Symbologie gilt: Der Nutzen der Automatischen Datenerfassung hängt maßgeblich von Symbolqualität und Güte der verschlüsselten Information ab. Daher sollten potenzielle Störquellen wie etwa ein nicht korrektes Format der Datencodierung oder die Verwendung einer falschen Symbologieart so rasch wie möglich ausgeschaltet werden. Einmal eingeschlichene Fehler lassen sich systemseitig unter Umständen nur mit hohen Kosten beheben. Damit es hierzu nicht kommt, bietet GS1 Germany analog zum Prüfservice der EAN 13- und EAN 128-Symbologie die bewährte Unterstützung gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr.

Optimale Eigenschaften zur Direktkennzeichnung kleinster Teile

Der zweidimensionale EAN Data Matrix erweitert die Familie der für GS1-Anwendungen genormten Symbologien und berücksichtigt in erster Linie die Forderung nach vollständiger Produktinformation auf engstem Raum. Seine Vorteile liegen in einem minimalen Platzbedarf bei gleichzeitig hoher Datenkapazität und der Möglichkeit des Direktdrucks.

Auf diese Weise lassen sich winzige Teile der Elektrotechnik oder Kleinstprodukte im Gesundheitssektor verlässlich identifizieren. Beispielsweise bei der Erfassung von Patienteneingabeeinheiten (Unit Dose) trägt der EAN Data Matrix zur Erhöhung der Patientensicherheit und zur Optimierung der gesundheitlichen Versorgungskette bei.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Sabine Kläser (klaeser@gs1-germany.de).

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Service: Leichter Einstieg ins eBusiness: PROZEUS-Gutscheine für kleine und mittelständische Unternehmen

Maßgeschneiderter Einstieg ins eBusiness: Für lediglich 200 € Schutzgebühr erhalten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine ganztägige Beratung vor Ort. Dabei werden klare Handlungsanweisungen zu eBusiness-Projekten in der eigenen unternehmerischen Praxis ausgearbeitet. Als Ergebnis bekommt jede Firma eine exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Richtschnur für das künftige Vorgehen.

So leisten die PROZEUS-Gutscheine, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, nicht nur Hilfe bei der Initiierung und Umsetzung von eBusiness-Standards. Die KMU-orientierte Ausrichtung entkräftet ferner häufige Bedenken zu Kostenaufwand und Realisierung neben dem Tagesgeschäft.

Bester Start ins digitale Geschäft der Zukunft – schon über 70 Firmen unterstützt

Jedes Unternehmen hat spezielle Fragen: Angefangen von der Artikelidentifizierung über Stammdatenmanagement und elektronische Geschäftsprozesse bis hin zu komplexeren Aufgabenstellungen entlang der Wertschöpfungskette. GS1 Germany kennt die Antworten dazu. Aber auch die Branchenvielfalt zeigt die übergreifende Beratungskompetenz der Experten von GS1 Germany und soll weitere KMU zur Bewerbung ermutigen.

  • Obst & Gemüse
  • Food & Getränke
  • Bau & DIY
  • Textil & Bekleidung
  • Chemie
  • Elektro
  • Gesundheit
  • Körperpflege
  • Sport
  • Verpackung

PROZEUS geht in die Verlängerung – jetzt bewerben

Begeisterte Teilnehmer sind die beste Empfehlung. Auch Jens Anderson von der Elbe-Obst Erzeugerorganisation ist zufrieden: "Die Einstiegsberatung gab uns die Möglichkeit zur Überprüfung des Belegflusses und des Scanning-Potenzials zwischen Sortierstation und Verkaufsbetrieb. Darüber hinaus wurden die Themen Artikel- bzw. Versandkennzeichnung sowie Rückverfolgbarkeit diskutiert."

Über PROZEUS:
Seit Herbst 2005 fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Gutscheine. Dank der Zuwendung und der nicht profit-orientierten Arbeit von PROZEUS kann GS1 Germany diesen Service im Wert von 1.400 € so günstig anbieten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.prozeus.de und bei Martin Hampel (hampel@gs1-germany.de).

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Empfehlung: Neue Empfehlungen ebnen EPC und RFID den Weg zum Masseneinsatz

Gemeinsam mit Anwendern und Dienstleistern hat GS1 Germany eine Anwendungsempfehlung erarbeitet: Sie beinhaltet die Gestaltung und den Einsatz eines einheitlichen EPC/RFID-Transportetiketts inklusive Datensicherungsfunktion (Backup).

Diese Rationalisierungsempfehlung liefert wertvolle Unterstützung zur schnellen und reibungslosen Einführung der RFID-Technologie in bestehende logistische Prozesse. So soll nicht nur der Abstimmungsaufwand zwischen Geschäftspartnern in EPC/RFID-Pilotprojekten bzw. -Roll-Outs auf ein Minimum beschränkt, sondern auch der EPC/RFID-Technologie zum endgültigen Durchbruch verholfen werden.

Das Ziel der Empfehlung ist die Bereitstellung einer Migrations- und Orientierungshilfe auf dem Weg zum Masseneinsatz der EPC/RFID-Technologie, indem sie

  • beste Leseleistungen ermöglicht,
  • den gegenwärtigen Stand der technologischen Entwicklung widerspiegelt,
  • soweit möglich nicht von bestehenden Strichcodeempfehlungen abweicht,
  • die einzelnen Elemente des Transportetiketts genau definiert,
  • die Bedürfnisse aller Beteiligten entlang der Versorgungskette berücksichtigt und
  • international abgestimmt ist.

Als nächster Schritt sind Empfehlungen zu sogenannten "Intelligenten Verpackungen" geplant. Hier ist der Transponder schon in der Verpackung enthalten, so dass sich das Aufbringen eines Transponderetiketts erübrigt.

Für dieses Projekt gilt zu klären, wie Transponder effizient in Kartons integriert, "Intelligente Verpackungen" gekennzeichnet und an welcher Stelle der Prozesskette der Elektronische Produkt-Code (EPC) auf die Transponder geschrieben werden kann.

Die Empfehlung zum EPC/RFID-Transponderetikett steht kostenlos auf der Website von www.gs1-germany.de unter EPCglobal/Downloads bereit.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Michael Clasen (clasen@gs1-germany.de).

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Empfehlung: Richtlinie erleichtert Harmonisierung nationaler Shelf Ready Packaging-Standards

Die Anwendungsempfehlung "Shelf Ready Packaging (Retail Ready Packaging)
Addressing the Challenge – a comprehensive guide for a collaborative approach"
der europäischen Fachgruppe "Shelf Ready Packaging" (SRP) steht ab sofort kostenlos zum Download auf der Homepage von ECR Europe unter www.ecrnet.org zur Verfügung.

Die Veröffentlichung wendet sich an Handels- und Industrieunternehmen. Auf der Basis einer auf Efficient Consumer Response ausgerichteten Vorgehensweise leistet sie fundierte Hilfestellung, um gemeinschaftlich SRP-Lösungen zu planen, ein- und umzusetzen sowie die Erfolgskontrolle zu sichern.

Shelf Ready Packaging (SRP) bezieht sich auf ein Produkt, welches in einer vermarktungsgerechten Verpackungseinheit angeliefert wird, leicht in ein Regal verräumt werden kann, klar identifiziert ist und sich einfach öffnen lässt.

Über 30 Praktiker aus Handel und Industrie bearbeiteten seit Februar 2006 das Thema in den Schwerpunkten

  • Guiding Principles
  • Business Case
  • Functional Requirements

Unterstützt wurden sie durch ECR Initiativen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Schweden, Norwegen, Belgien und Polen. Diese gewährleisteten, dass eine grenzüberschreitende Empfehlung für die Ausgestaltung regalgerechter Verpackungen den Entwicklungen auf den heimischen Märkten nicht entgegenwirkt.

In Deutschland begleitete GS1 Germany als nationale ECR Plattform das Projekt und wird ihr Engagement zum Thema Shelf Ready Packaging auch 2007 fortführen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Anna-Magdalena Krasutzki (krasutzki@gs1-germany.de).

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