Newsletter 1/2008


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GS1 news

Ausgabe 1/2008

News

ILN in Bestform - Teilnehmergemeinde wächst rasant

Von Pharma über Textil bis hin zum Gasversorger: Allein in Deutschland ziehen seit letztem Jahr weitere 2.500 Unternehmen am gleichen (ILN-) Strang und dokumentieren eindrucksvoll die Bandbreite der GS1-Standards in der Praxis.

Neuer Marktführer für Stammdatenservices und Datenpool

Im Dezember 2007 fusionierten SINFOS und der Agentrics-Geschäftsbereich GenSync zu SA2 Worldsync. Außer dem globalen Stammdatenaustausch für Handel und Industrie bietet das Joint Venture ergänzende Angebote wie die Synchronisation von Mediendaten oder Preisen.

PROZEUS-Themenpalette erweitert

Die diesjährigen PROZEUS-Teilnehmer kommen aus den Bereichen Möbel und Accessoires, Geld- und Werttransporte, Textil und Bekleidung. Die Hauptthemen der 14 Pilotprojekte sind EPC/RFID, elektronischer Datenaustausch und optimale Regalverfügbarkeit.

GS1-Standards als perfekte Grundlage für konsequente Rückverfolgbarkeit

Wesentliche Bestandteile der neuen Norm "DIN EN ISO 22005 - Rückverfolgbarkeit in der Futter- und Lebensmittelkette" sind die Produktidentifikation sowie die Festlegung und Kennzeichnung eines Loses. Das Vorwort verweist auf GS1-Standards, die sich für die Umsetzung bestens eignen.

Konsumgüterbranche im Aufbruch: Strategiegruppe entwickelt Roadmap

Vertreter aus Handel und Industrie, Trendforscher, Unternehmensberater und Wissenschaftler erarbeiten in der neu gegründeten "Strategiegruppe Zukunft" eine Roadmap für die nächsten zehn Jahre. Das gemeinsame Anliegen: globale Herausforderungen meistern und die Zusammenarbeit aktiv gestalten.


 

Veröffentlichungen

Termine

Lehrgang :

Zertifizierter ECR D-A-CH Category Manager, 18. Februar – 11. Juni 2008, Köln

Konferenz:

GS1 Nonfood Conference 2008, 20./21. Februar 2008, Köln

Seminar:

Die EAN-Standards: Globale Identifikationssysteme...
26. Februar 2008, Siegburg

Seminar:

EDI Basis: Integrierte Standards ...
11. März 2008, Köln

Events:

Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.gs1-germany.de


EHI Retail Institute Konferenz

14. Logistikjahreskongress von EHI und GS1 Germany ,
08./09. April 2008, Köln

EAN 128-Handbuch & Auto-ID-Kompendium:

Jetzt in neuem Layout und mit zahlreichen Ergänzungen: das GS1 Germany-Handbuch "EAN 128“ sowie die CD-ROM "Auto-ID-Kompendium“.

Online-Shop

 

EANCOM® 2002-Standards:


Die Empfehlungen zur Anwendung des EANCOM® 2002-Standards, Version 4.0, sind ab sofort auch als DVD erhältlich. Details unter:

www.gs1-germany.de

Volle Regale - glückliche Kunden: Gewusst wie!

Die Posterbroschüre zum Thema Optimal Shelf Availability bietet hilfreiche Tipps zur Vermeidung von Regallücken.


Online-Shop


Impressum

Herausgeber:
GS1 Germany GmbH
Verantwortlich i.S.d. Medienrechts:
Jörg Pretzel
info@gs1-germany.de
 
 

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Rekordjahr 2007: Die ILN-Anwendergemeinde wächst weiter

130.872 ILN-Teilnehmer zum Stand 31.12.2007 allein in Deutschland – im Vergleich zu 2006 eine Steigerung von mehr als zweieinhalb tausend Unternehmen. Ermöglicht wurde der Siegeszug der ILN/GLN (Internationale Lokationsnummer / Global Location Number) durch das ausgereifte, global einsetzbare Produktportfolio und die zukunftsorientierte Entwicklungsperformanz von GS1 Germany. Und jährlich schreiben tausende Unternehmen diese Erfolgsstory fort, indem sie dem GS1-System beitreten.

Zu den renommiertesten Neukunden 2007 zählen Boehringer Ingelheim, Brockhaus, DHL Freight, Doc Morris Pharma oder Freixenet. Auf den ersten Blick fast exotisch muten Nina Hagen Promotion, Sansibar (Sylt), Gasversorgung Sachsenheim, Bundesverband Deutscher Landwirte oder Bundesagentur für Außenwirtschaft (Servicestelle des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie) an. Doch gerade sie belegen eindrucksvoll die Bandbreite der GS1-Standards in der Praxis

Überdurchschnittlich wuchsen zudem der Vorstufensektor, etwa Rohstoffe und Materialien, und der Textil- und Bekleidungsbereich. Ebenfalls bestens entwickelte sich die Elektrotechnik mit Segmenten wie Unterhaltungselektronik, Informationstechnologie und Telekommunikation. Auch das Gesundheitswesen sowie der Logistik- und Transportsektor glänzen mit Rekorden – hier trug die fokussierte Betreuung Früchte, bei der die Experten von GS1 Germany mit zahlreichen Kooperationen und konkreten Projekten branchenbezogene Schwerpunkte setzten.

Weltweit vernetzt und eindeutig identifiziert

Globalisierung, Diversifizierung und Erweiterung der Absatzkanäle sind betriebswirtschaftliche Mittel, um Wachstumschancen zu realisieren und Risiken möglichst gering zu halten. Eine direkte Folge: Die weltweite und branchenübergreifende Vernetzung nimmt rasant zu. Entsprechend wichtig sind einheitliche Ident- und Codierverfahren über Sektorengrenzen hinweg.

Wie präsent den Herstellern dieser Aspekt ist, zeigen die Wachstumsraten der GS1-Lizenznehmer in den einzelnen Sparten. Gleichermaßen erkennen immer mehr Firmen die Rationalisierungspotenziale, die sich durch GS1-Standards nicht nur im Warenausgang, sondern auch im eigenen Wareneingang eröffnen. Dies erklärt den GS1-Erfolg im Vorstufenbereich. Um noch mehr potenzielle ILN-Partner zu erreichen und gezielte Überzeugungsarbeit leisten zu können, wird GS1 Germany in diesem Jahr das Key Account Management ILN verstärken.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Elisabeth Kikidis, kikidis@gs1-germany.de.

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SINFOS + Agentrics GenSync = SA2 Worldsync, der neue Marktführer für Stammdatenservices

Der neue Marktführer für Stammdatenservices und Datenpool heißt SA2 Worldsync. Das Unternehmen wurde im Dezember 2007 durch SINFOS, Tochtergesellschaft von GS1 Germany und Pironet NDH, und den Agentrics-Geschäftsbereich GenSync gegründet, die jeweils einen der international führenden Datenpools betreiben.

Außer dem globalen Stammdatenaustausch für Handel und Industrie auf Basis des Global Data Synchronisation Network (GDSN) bietet SA2 Worldsync ergänzende Angebote wie die Synchronisation von Mediendaten oder Preisen.

Das Joint Venture mit Hauptsitz in Köln vereint die starke Kundenbasis und weltweite Präsenz beider Firmen. Die Geschäftsaktivitäten erstrecken sich über 15 Länder auf drei Kontinenten: Europa, Nordamerika und Asien. Zu den über 2.600 Kunden – darunter 50 der größten Händler – zählen Tesco, Ahold, Metro, Best Buy, Carrefour und Coop Schweiz, daneben Hersteller wie SCA Hygiene, Sony Pictures und Dr. Oetker.

Bis zur Ernennung eines CEOs führen Nihat Arkan, Senior Vice President von Agentrics, sowie Ulf Adebahr, Vorstandsmitglied von Pironet NDH, und GS1 Germany-Geschäftsführer Jörg Pretzel als Vertreter der Gesellschafter SA2 Worldsync.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Monika Gabler, gabler@gs1-germany.de.

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EPC/RFID, Cash-EDI und OSA als Schwerpunkte 2008 bei PROZEUS

Das fängt ja gut an – das neue PROZEUS-Jahr. Auch 2008 unterstützt die Initiative wieder kostenlos die eBusiness-Kompetenz kleiner und mittlerer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. Ende 2007 hatten rund 30 Firmen ihre Referenzprojekte abgeschlossen. Direkt danach begann die nächste Runde: Im Januar fiel der Startschuss für 14 neue Vorhaben.

Tonangebend ist das Thema EPC/RFID. So will etwa der Teakholzmöbel-Hersteller Ploß die gesamte Logistik effizienter gestalten, angefangen vom Produzenten in Asien. Künftig soll jederzeit transparent sein, was in Vietnam auf den Container verladen wurde, welche Produkte im Lager vorrätig und wo sie deponiert sind. Darüber hinaus kommt EPC/RFID bei der Qualitätssicherung zum Einsatz. Noch einen Schritt weiter geht Lemmi Fashion. Der Hersteller hochwertiger Kinderbekleidung möchte jeden einzelnen Posten mit einem RFID-Tag ausstatten und den eigenen Warenaus- sowie den Wareneingang beim Händler enorm vereinfachen.

Neben dem Bereich RFID erweitert PROZEUS sein Spektrum bei EDI (Electronic Data Interchange). Die bereits in früheren Pilotprojekten umgesetzten elektronischen Nachrichten bekommen Verstärkung: die Wareneingangsmeldung (RECADV) und der Zahlungsavis (REMADV) – hochinteressant für viele Händler und Lieferanten. Für die Realisierung sind Roman Habermann, Lieferant für Accessoires, und die Karstadt Warenhaus GmbH gemeinsam verantwortlich. Doch damit nicht genug. Neu dabei ist auch die Firma Gewetra Geld- und Werttransporte. Zusammen mit der Bundesbank soll der gesamte Bargeldverkehr auf der Basis des GS1-XML-Standards folglich wesentlich effizienter abgewickelt werden – der europaweite Vorbildcharakter gilt jetzt schon als sicher.

Last but not least engagiert sich Fuchs & Schmitt für ein noch relativ junges Gebiet: In exemplarischen Depots bei zwei Textileinzelhändlern setzt der Jacken- und Mantelhersteller auf die ECR-Handlungsempfehlung OSA (Optimal Shelf Availability, optimale Regalverfügbarkeit). So will das Unternehmen die Warenverfügbarkeit effizient steuern, die Flächenleistung verbessern und den Rohertrag steigern.

Details zu den Vorhaben sind kostenlos unter www.prozeus.de zugänglich, ebenso die Referenzprojekte 2007. Die Best-Practice-Beispiele 2008 erscheinen Ende des Jahres in gedruckter Form.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Steffi Kroll, kroll@gs1-germany.de.

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Neue Norm zur Rückverfolgbarkeit verweist auf GS1-Standards

"ISO 22005 - Traceability in the feed and food chain": Seit Juli 2007 definiert diese internationale Norm das Thema Rückverfolgbarkeit, und zwar erstmals weltweit und für die gesamte Lebensmittelkette. Weder die Regelwerke noch die gesetzlichen Vorgaben auf europäischer Ebene haben ein so breites Anwendungsfeld.

Wesentliche Bestandteile der ISO 22005 sind die Produktidentifikation sowie die Festlegung und Kennzeichnung eines Loses. Hinweise zur praktischen Umsetzung fehlen jedoch völlig – obwohl überschneidungsfreie Idente für die unternehmensübergreifende Rückverfolgbarkeit unumgänglich sind. Dieses Manko ist nun für Deutschland passé: Im November 2007 veröffentlichte das Deutsche Institut für Normung (DIN) die "DIN EN ISO 22005 – Rückverfolgbarkeit in der Futter- und Lebensmittelkette".

Vorwort der deutschen Norm behandelt Umsetzung

Die Basis der deutschen DIN EN ISO 22005 bildet die Übersetzung der internationalen Version. Zudem enthält sie ein nationales Vorwort – und dort verweist sie ausdrücklich auf Normenreihen, die im Hinblick auf eine systemgestützte Rückverfolgbarkeit entwickelt wurden. Diese stehen in enger Relation zu den GS1-Standards: So werden etwa die Spezifikationen des EAN-Codes (er enthält die Internationale Artikelnummer) und des EAN 128-Standards beschrieben, die schon seit Jahren das eindeutige Produktident sowie wichtige Sekundärinformationen für die Rückverfolgbarkeit verschlüsseln. Damit trägt die DIN EN ISO 22005 auch der Tatsache Rechnung, dass viele Branchenverbände aus der Lebens- und Verpackungsmittelindustrie aktiv zur Nutzung des EAN 128 raten.

Bereits die Ankündigung der neuen Empfehlung im institutseigenen Informationsdienst "DIN-Mitteilungen" spricht eine deutliche Sprache: "Kennzeichnung per EAN 128 und Selbstklebe-Etiketten bieten die perfekte Grundlage für die konsequente Rückverfolgbarkeit, wie sie in der EU-Verordnung 178/2002 zum 1. Januar 2005 gefordert ist".

Die "DIN EN ISO 22005 – Rückverfolgbarkeit in der Futter- und Lebensmittelkette" gibt es im Beuth-Verlag: www.beuth.de.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Sabine Kläser, klaeser@gs1-germany.de.

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Weichenstellung für mehr Nachhaltigkeit: Roadmap macht fit für die Zukunft

Die Anforderungen an Handel und Industrie, Produkte und Herstellungsprozesse unterliegen einem rasanten Wandel. Um diese Veränderungen aktiv mitzugestalten, hat GS1 Germany nicht nur das eigene Leistungsportfolio angepasst, sondern Ende 2007 die "Strategiegruppe Zukunft" ins Leben gerufen. Ihr Auftrag: Einen konkreten Aktionsplan zu entwerfen, damit Unternehmen mit dem Entwicklungstempo Schritt halten.

Gleich zwei Studien als Impulsgeber für die "Strategiegruppe Zukunft"

Wo stehen wir heute mit unseren Standards, wie haben sie sich entwickelt? Wann verbuchen wir Erfolge, welche Potenziale schlummern noch? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Umsetzungsstudie von GS1 Germany und EHI Retail Institute. 2005 beleuchtete das Tracking-Instrument erstmals die Realisierung von Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards sowie die Quantifizierung ausgewählter Aspekte zum Supply Chain – und Category Management. Auch 2007 wurden wieder 130 führende Handels- und Industrieunternehmen befragt, die Angaben zu insgesamt 54.000 Lieferantenbeziehungen machten.

Das eindeutige Ergebnis: Zwar hat sich der Umsetzungsgrad der Standards deutlich erhöht, von einer durchgängigen Anwendung des elektronischen Datenaustauschs kann jedoch keine Rede sein. So tauscht der Handel lediglich mit 40 Prozent seiner Lieferanten Artikelstammdaten aus. EANCOM®-Nachrichtenstandards – Beschleuniger für sämtliche Prozesse – werden erst bei einem Teil der Geschäftspartner eingesetzt. Besonders kleine und mittlere Unternehmen tun sich schwer mit der Einführung der GS1-Standards: Heikel sind oftmals die Qualität und Kompatibilität der Daten.

Dass Umorientierung und Effizienzsteigerung das Gebot der Stunde ist, belegt nicht nur die Analyse der Ist-Situation. Die Studie "2016: The Future Value Chain" der Global Commerce Initiative (GCI), einem Zusammenschluss von 50 Global Playern aus Industrie und Handel, beschreibt mögliche Trends der kommenden Jahre. Die internationale Studie weist den grundlegenden Wandel der Geschäftsprozesse nach und identifiziert Ökologie, Gesetzgebung, Demografie, Technologie und Ökonomie als zentrale Einflussfaktoren.

Das Fazit: Nur wenn sich alle Beteiligten der Wertschöpfungskette dem Umbruch stellen, können sie weiterhin erfolgreich sein. Beim Engagement für die Konsumenten-Zufriedenheit sind einheitliche Prozess- und Technologiestandards ein Schlüsselelement. Wertvolle Hilfe auf diesem Weg leistet die Strategiegruppe Zukunft.

"Strategiegruppe Zukunft" entwirft Roadmap für die nächsten zehn Jahre

Der neu gegründeten Strategiegruppe Zukunft gehören Vertreter von Handel und Industrie, Trendforscher, Unternehmensberater und Wissenschaftler an. Sie unterstützen bei der Bewältigung der globalen Herausforderungen.

Gegliedert in die drei Arbeitsgruppen "New Ways of Working Together", "Sharing Information" und "Future Supply Chain" analysieren die Experten Zukunftsszenarien und erarbeiten detaillierte Leitlinien. Orientierung bieten die "2016: The Future Value Chain" sowie die GS1-Umsetzungsstudie und bereits existierende, internationale Arbeitsgruppen. Die Handlungsempfehlungen werden in einer Roadmap, die auf die nächsten zehn Jahre ausgelegt ist, zusammengefasst und jährlich fortgeschrieben – als Anleitung zum nachhaltigen Geschäftserfolg.

Der erste Entwurf der Roadmap ist für Anfang 2008 geplant.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Klaus Vogell, vogell@gs1-germany.de.

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