Newsletter 1/2009

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  1 | 09  
Global Standards - Connecting Business

News | Termine | Publikationen | Stellenangebote | Impressum
Editorial
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
dürfen wir Sie gleich im ersten Newsletter 2009 überraschen?
 
Nicht nur diese Publikation hat sich gewandelt. "Kompliziertes einfach machen" charakterisiert auch den neuen Internetauftritt.
Neun Hauptnavigationspunkte führen direkt zu den Produkten und Dienstleistungen. Die Infothek auf jeder Seite enthält Ansprechpartner, Termine und Downloads. Wir freuen uns auf Ihren Besuch unter www.gs1-germany.de und auf Ihre Anregungen.
 
Viel Spaß beim Lesen!
 
Ihr GS1 Germany-Redaktionsteam
 
 
News
 
 
 
Gesetzgeber kippt Sammelabrechnung
Elektronischer Datenaustausch (EDI) jetzt viel einfacher
 
Bisher eine leidige Pflicht: Beim elektronischen Datenaustausch (EDI) verlangte das Umsatzsteuergesetz eine zusätzliche, zusammenfassende Rechnung. Damit ist jetzt Schluss. Seit dem 1. Januar 2009 darf in Deutschland die Sammelabrechnung wegfallen.
     
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Der Zukunft einen Schritt voraus
Roadmap zur Value Chain 2016 in Deutschland
 
Wie wirken sich die globalen Trends der nächsten Jahre aus? Wie bewahrt die deutsche Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft ihre Wettbewerbsfähigkeit? Die Strategiegruppe Zukunft von GS1 Germany reagiert mit einem konkreten Aktionsplan: Die "Roadmap zur Value Chain 2016 in Deutschland" zeigt, wie Firmen erfolgreich bleiben.
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Vom Standard zur Norm
DIN-Normen bei AutoID und EDI/eCommerce
 
Wussten Sie, dass unter dem Dach von GS1 Germany auch DIN-Normen entstehen? GS1 Germany ist Trägerin des Normenausschusses Daten- und Warenverkehr in der Konsumgüterwirtschaft (NDWK).
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Category Management wirkt
Studie und Publikation erörtern Vorteile
 
Category Management (CM) erhöht den Umsatz, beflügelt Kooperationen und steigert die Wertschöpfung einer Kategorie (Warengruppe) - so das positive Fazit der Studie "Einbindung, Umsetzung und Erfolg. Category Management und die Zusammenhänge im Unternehmen" von GS1 Germany. Eine neue Publikation analysiert den Nutzen von CM.
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Turbo für die Zusammenarbeit
EANCOM® 2002 als Leitrelease
 
Komplexität reduzieren und Abstimmungen vereinfachen - ein zentrales Anliegen des elektronischen Datenaustauschs (EDI). Noch effizienter ginge es mit einheitlichen EANCOM®-Versionen. Deshalb sollen sich die Geschäftspartner auf EANCOM® 2002 konzentrieren. GS1 Germany hilft bei der Umstellung.
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Termine
 
ECR-Tag
 
 
10. ECR-Tag in Dresden
Die Macher der Zukunft kooperieren
 
Das Motto des 10. ECR-Tages verweist auf eine zentrale Lösungsstrategie für die FMCG-Branche: Die Macher der Zukunft kooperieren. Im September ist die Flagschiff-Veranstaltung der deutschsprachigen Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft zu Gast in Dresden. Anmelden können Sie sich schon jetzt.
Termin:03./04.09.2009 Veranstaltungsort:Dresden
 
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Alle Termine und Veranstaltungen finden Sie in unserem Eventbereich
 
Publikationen
 
 
Für alle Eventualitäten gewappnet
 
Wenn der Strichcode eine Fülle von Informationen transportieren soll: Das Handbuch "EAN Data Matrix, GS1 DataBar und EAN Composite - GS1-Codes für besondere Anforderungen" zeigt Lösungen für die verschiedensten Einsätze.
 
 
 
 
Erste Schritte in EDI/eCommerce
 
Praxisnah erläutert die Broschüre "EDI/eCommerce - Einführung in den elektronischen Datenaustausch" die elektronische Übermittlung von Bestellungen, Lieferavisen und Rechnungen.
 
 
 
 
GS1 XML leicht gemacht
 
Ob Bestellung, Liefermeldung oder Rechnung - die HTML-basierte Dokumentation "GS1 XML" stellt die wesentlichen GS1 XML-Nachrichten übersichtlich dar und vereinfacht den Umgang mit den GS1 XML-Standards Version 2.0.2.
 
 
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Aktuelle Stellenangebote finden Sie auf unserer Homepage  
 
Fremdanzeige
 
 
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50825 Köln
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Redaktion: Astrid Goldberg
V.i.S.d.P.: Monika Gabler
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EDI: Seit 01.01.2009 ist die Sammelabrechnung überflüssig

Von der Wirtschaft lange gefordert, im Zuge des Steuerbürokratieabbaugesetzes jetzt realisiert: Seit dem 1. Januar 2009 kann in Deutschland bei EANCOM®-Rechnungen auf die Sammelabrechnung verzichtet werden.

Bisher verlangte das Umsatzsteuergesetz beim elektronischen Datenaustausch (EDI) zusätzlich eine zusammenfassende Rechnung, die meist in Papierform ausgestellt wurde. Nun genügen eine schriftliche Vereinbarung und der Einsatz von sicheren Datenaustauschverfahren, welche die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit der Daten gewährleisten.

Über viele Jahre hinweg hatte GS1 Germany gemeinsam mit anderen Unternehmen und Spitzenverbänden auf eine unbürokratischere Lösung bei der elektronischen Rechnungsstellung hingewirkt. Schließlich machte der Bundesrat in seiner letzten Sitzung vor dem Jahreswechsel, am 19. Dezember 2008, endgültig den Weg frei für die Abschaffung der zusammenfassenden Rechnung bei EDI. Zuvor hatte bereits der Deutsche Bundestag grünes Licht für die Neuregelung gegeben. Nach diesem Erfolg gilt es nun, weitere Rechtssicherheit zu schaffen.

Die EDI-Neuregelung in der Praxis

Welche Voraussetzungen sind notwendig, um auch zukünftig eine rechtssichere Übertragung von EDI-Rechnungen zu garantieren? Mit solchen Fragestellungen befasst sich aktuell eine Gruppe von Experten unter der Leitung von GS1 Germany. Dabei steht insbesondere eine EDI-Rahmenvereinbarung zwischen den Handelspartnern im Fokus. In dieser Vereinbarung wird explizit auf die Anforderungen in Bezug auf die Echtheit der Herkunft und Unversehrtheit der Daten eingegangen, um den Anwendern bei EDI-Rechnungen die notwendige Rechtssicherheit zu geben. Mit der Empfehlung soll ein einheitliches Vorgehen in der deutschen Wirtschaft sichergestellt sowie die Anzahl der Implementierungen von EANCOM®-Rechnungen erhöht werden.

Unabhängig von den Reformen können selbstverständlich weiterhin EDI-Rechnungen mit einer elektronischen Signatur versehen werden, um die Forderungen des Umsatzsteuergesetzes zu erfüllen.

Kompakte Informationen über die aktuellen Entwicklungen erwartet die Teilnehmer am 18. März 2009 im Rahmen des Seminars "Rechnung - EANCOM® INVOIC in der Praxis". Beim "GS1-Praxistag Elektronische Rechnung" am 18. Juni 2009 werden namhafte Experten aus der Wirtschaft ihre Erfahrungen im Umgang mit den neuen Regelungen präsentieren.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Klaus Förderer, foerderer@gs1-germany.de.

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Wertschöpfungskette: Jetzt schon die Weichen für den Geschäftserfolg 2016 stellen

In einer zunehmend vernetzten Welt wirken sich Veränderungen oft mit rasanter Geschwindigkeit auf die Beteiligten der Wertschöpfungskette aus. Um auf diese Entwicklung zu reagieren, rief GS1 Germany Ende 2007 die "Strategiegruppe Zukunft" ins Leben. Das Expertengremium - bestehend aus Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft - erarbeitete Analysen und Empfehlungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft zu sichern. Mit der "Roadmap zur Value Chain 2016 in Deutschland" gibt die Strategiegruppe Zukunft Unternehmen konkrete Informationen, wie sie sich auf die Folgen aktueller ökonomischer, ökologischer, gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen vorbereiten können.

Die Wertschöpfungskette im Jahr 2016

Die Strategiegruppe Zukunft hat fünf zentrale Faktoren identifiziert, die in den kommenden Jahren starken Einfluss auf die Value Chain in Deutschland haben werden:

  • Ökonomische Entwicklung: Unterschiedliche Indikatoren verweisen auf weitreichende Kostensteigerungen - insbesondere die Transportaufwendungen werden bis 2016 signifikant ansteigen.
  • Ökologische Entwicklung: Die Verknappung von Rohstoffen und fossilen Energieträgern wie Rohöl führt zu steigenden Kosten und einer verstärkten Suche nach Alternativen.
  • Demografische Entwicklung: In einer alternden und multinationalen Gesellschaft ist das Konsumentenverhalten differenzierter und komplexer.
  • Technologische Entwicklung: Daten- und Warenströme sind stärker global vernetzt, das Technologienutzungsverhalten der Konsumenten ist einem großen Wandel unterworfen.
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen: Vor allem in den Bereichen Energiepolitik sowie Umwelt- und Verbraucherschutz nehmen staatliche Regulierungen zu.

Diese Trends haben erhebliche Konsequenzen für die Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen die Unternehmen neue Strategien. Eine anspruchsvolle Aufgabe - schließlich lassen sich die notwendigen Prozesse und Technologien nicht über Nacht implementieren. Umso mehr lohnt es sich, schon heute die Lösungen für morgen in die Wege zu leiten. Die "Roadmap zur Value Chain 2016 in Deutschland" unterstützt dabei.

Der vierstufige Aktionsplan der Strategiegruppe Zukunft von GS1 Germany konzentriert sich auf Optimierungen in den Bereichen Unternehmenskultur, Organisation, Technologie, Prozesse und Datenaustausch. So können sich alle an der Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen Schritt für Schritt auf die Zukunft vorbereiten und bis 2016 sukzessive die eigene Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gs1-germany.de sowie bei Klaus Vogell, vogell@gs1-germany.de.

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GS1-Spezifikationen werden zu DIN-Normen

Ideen zu Themen, die genormt werden sollen, gibt es reichlich. "DIN-Normen zu entwickeln ist eine wunderbare Ergänzung zur Standardisierungsarbeit bei GS1 Germany", so Kurt Hoppen, Obmann des DIN-Arbeitsausschusses AutoID und Prokurist bei Bluhm Systeme. Insbesondere dort, wo GS1 Germany bereits breite Kompetenz durch seine Standards aufgebaut hat, konnten in der Vergangenheit regelmäßig Synergieeffekte erzielt werden.

Daher hat sich die AutoID-Gruppe vorgenommen, Normenentwürfe zu den Themen GS1 DataMatrix und Rückverfolgbarkeit zu erarbeiten. So fließen die aus Handel und Industrie generierten GS1-Empfehlungen zu diesen Themen in offizielle DIN-Normen ein, die - wie alle Normen - über den Beuth-Verlag des DIN erhältlich sind.

Unter dem Dach der GS1 Germany GmbH können DIN-Normen entwickelt werden, da sie Trägerin eines externen DIN-Normenausschusses, dem NDWK (Normenausschuss für Daten- und Warenverkehr in der Konsumgüterwirtschaft), ist. Für eine erfolgreiche, in der Praxis nutzbringende Normungsarbeit gilt es, der Wirtschaft im Zeichen immer kürzerer Entwicklungszyklen die notwendigen Normen zeitnah an die Hand zu geben. Entwicklungsbegleitende Normung etwa sieht der NDWK hier als probates Mittel, um sich dieser Herausforderung erfolgreich zu stellen.

Mitte des Jahres wird sich das höchste Entscheidungsgremium des NDWK, der Beirat, treffen. Die Zeit bis dahin wird der Arbeitsausschuss AutoID intensiv nutzen, um die beiden Themen als Normenpakete dem NDWK-Beirat vorlegen zu können.

Parallel dazu werden derzeit auch Themen aus dem Umfeld des Elektronischen Datenaustauschs vom zuständigen DIN-Arbeitsausschuss EDI/eCommerce in Normenwerke überführt.

Wer sich über die laufende Arbeit des NDWK informieren möchte, kann dies über www.gs1-germany.de jederzeit tun.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Mercedes Schulze, schulze@gs1-germany.de.

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Category Management: Studie belegt Vorteile, weitere Publikation bündelt Nutzenaspekte

Wie ist Category Management (CM) als Funktion im Unternehmen verankert? Wie werden CM-Projekte operativ umgesetzt? Welchen konkreten Nutzen bringen CM-Kooperationen? Diesen Fragen ging die Studie "Einbindung, Umsetzung und Erfolg. Category Management und die Zusammenhänge im Unternehmen" auf den Grund, die seit Februar 2009 erhältlich ist. Das positive Ergebnis: Kooperationen im Category Management führen zu Umsatzsteigerung, erfolgreicher Zusammenarbeit mit den Handelspartnern und einer hohen Ausschöpfung des Potenzials einer Kategorie (Warengruppe).

Effizientes Category Management ist keine Frage des Budgets

Anfang 2008 trat GS1 Germany an die Konsumgüterindustrie heran, um deren Einbindung, Umsetzung und Erfolg von Category Management (CM) zu erheben. Insgesamt 243 Fragebögen wurden an CM-erfahrene Firmen in Deutschland und Österreich verschickt. Die Rücklaufquote betrug 14 Prozent.

Die Studie demonstriert: Insbesondere die qualitativen Kennzahlen eines Unternehmens erleben in CM-Projekten eine deutliche Steigerung. Es profitierte beispielsweise die Zusammenarbeit mit den Handelspartnern und die Vertrauensbildung zwischen Handel und Industrie. Ebenso haben 80 Prozent der Betriebe, die Auskunft gaben, jetzt ein besseres Konsumentenverständnis. Auch Umsatz- und Absatzzahlen entwickelten sich positiv. Die Anzahl der CM-Projekte, die die Firmen aktuell bearbeiten, bewegt sich zwischen einer und 19 Maßnahmen.

Unterschiede zeigen sich bei der operativen Umsetzung und der Einbindung des Category Managements in die Organisationsstruktur - die Skala beginnt bei der bloßen Präsenz des CM-Gedankens und endet mit einer eigenen CM-Organisation im Unternehmen. Auch kristallisierte sich heraus, dass die Größe eines Konzerns oder die Höhe des CM-Budgets keinen Einfluss auf das Gelingen eines CM-Projektes hat. Vielmehr ist Category Management immer dann sehr erfolgreich, wenn die Mitarbeiter eine CM-spezifische Ausbildung sowie hohe Entscheidungskompetenz besitzen. Darüber hinaus müssen CM-Aktivitäten langfristig ausgerichtet sein und auf einem gemeinsamen Verständnis der Kooperationspartner beruhen.

Neben der empirischen Studie hat eine ECR-Fachgruppe mit Vertretern aus Industrie und Handel den Nutzen von Category Management herausgearbeitet. Jede einzelne Stufe des Acht-Schritte-CM-Prozesses wurde separat analysiert. Die Ergebnisse sind in der Dokumentation "Category Management - Nutzenaspekte unter der Lupe" zusammengefasst.

Studie und Dokumentation gibt es im Online-Shop. Weitere Informationen erhalten Sie bei Andreas Zillgitt, zillgitt@gs1-germany.de, und Inga Natrop, natrop@gs1-germany.de.

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EANCOM® 2002: Einheitliches Leitrelease erleichtert die Zusammenarbeit

Jetzt wird der elektronische Datenaustausch (EDI) noch komfortabler. Seit Ende 2008 steht EANCOM® 2002 inklusive der zugehörigen EDI-Anwendungsempfehlungen von GS1 Germany in einer aktualisierten Version bereit.

Gemeinsam mit Vertretern aus Handel und Industrie hat GS1 Germany neue nationale EDI-Empfehlungen für den Warenrückruf erarbeitet. Ebenfalls hinzugefügt wurden Erweiterungen der Nachrichtenarten Lieferavis, Rechnung, Lagerbestandsbericht, Bestellung, Wareneingangsmeldung und Reklamation. Zudem enthält die Edition 2008 von EANCOM® 2002 sämtliche Änderungen und Ergänzungen, die die Nutzer seit 2003 einreichten.

Prozesse vereinfachen: GS1 Germany hilft dabei

Die Integration vieler neuer Unternehmen in den EDI-Kreislauf ist ein wichtiges Ziel von GS1 Germany. Häufig jedoch müssen die EDI-Partner für ein und denselben Geschäftsprozess unterschiedliche EANCOM®-Schnittstellen pflegen (z. B. EANCOM® '94, '97 und 2002) und genau beachten, wer über welche Version kommuniziert.

Eine freiwillige Reduktion der EANCOM®-Releasestände würde Abstimmungen deutlich vereinfachen und den EDI-Einstieg erleichtern. Dazu sollen sich die Beteiligten künftig auf die Nutzung von EANCOM® 2002 konzentrieren. Vorangegangene Releases unterstützt GS1 nicht mehr. Anwendungen, die einer strukturellen Erweiterung bedürfen, müssen an die aktuelle Fassung angepasst werden.

Bei der Umstellung bietet GS1 Germany umfangreiche Hilfestellung. Die Broschüre "EANCOM® 2002 - Mehr Effizienz durch ein einheitliches Release" liefert überzeugende Argumente für die Implementierung und strategische Migration auf EANCOM® 2002. Ferner unterstützt GS1 Germany alle Anwender aktiv bei der Umsetzung. Eine DVD sowie ein umfassendes Informationsangebot im Internet stehen ebenfalls zur Verfügung.

Darüber hinaus können sich alle Interessierten persönlich auf den neuesten Stand bringen. Am 17. März 2009 findet in Köln das nächste EDI-Basisseminar statt, bei dem GS1 Germany ausführlich auf den Standard EANCOM® 2002 eingeht.

Weitere Informationen erhalten Sie hier sowie bei Christian Przybilla, przybilla@gs1-germany.de.

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