Newsletter 2/2006

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GS1 news

Ausgabe 2/2006

News

Willkommen in der RFID-City Düsseldorf

Wie rosig die europäische RFID-Zukunft aussieht zeigen Anfang September Experten auf dem ersten europäischen "RFID/EPCglobal Kongress" in Düsseldorf. Neben Podiumsdiskussionen und Workshops stehen Break-out-Sessions auf der Kongress-Agenda.

Noch mehr PROZEUS

Mit der Verlängerung des Förderprojektes für den Mittelstand und der Ausweitung auf neue Branchen bietet PROZEUS noch mehr Unternehmen Hilfe auf dem Weg zum RFID/EPC-Einsatz.

2. Technologieforum im September

In München dreht sich wieder alles um den Fortschritt im Mittelstand. Das Motto dieses Jahr: "Technologischer Vorsprung". Frühbucher können Karten für den ECR-Tag gewinnen.

Ohne lesbare Strichcodes läuft nichts

Ein nicht lesbarer Strichcode kann viel Ärger verursachen - egal ob im Lager oder im Einzelhandel. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt seine Etiketten von GS1 Germany prüfen.

Experten treiben RFID und Verbraucherschutz voran

Ein neues Positionspapier der deutschen Wirtschaft zu "RFID und Verbraucherschutz" gibt den RFID-Einsatz auf EPC-Basis vor. Unternehmen sollen die erarbeiteten Grundsätze in ihre Verbraucherschutzrichtlinien integrieren.

GSMP-Herbstkonferenz in Philadelphia

Im Oktober lockt das GSMP-Event nach Philadelphia. Auch Anwender sind aufgerufen, in die USA zu reisen, um die weltweiten GS1-Standards weiterzuentwickeln.


Veröffentlichungen

Termine

1. Internationale RFID/EPCglobal Konferenz:

RFID/EPCglobal in Europe 2006,
06.-08. September 2006, Düsseldorf

Konferenz:

7. ECR Tag Konsumenten-Demokratie,
28. - 29. September 2006, München

Lehrgang:

Zertifizierte ECR D-A-CH Category Manager, 09. Oktober 2006 bis 02.Februar 2007, Köln/Düsseldorf

Fachtagung:

Einweg, Zweiweg, Mehrweg - Getränkeprozesse flüssig gestalten , 18. Oktober 2006, Köln

Seminar:

Wo "Bio" drauf steht, ist auch "Bio" drin? Identifikation und Rückverfolg-barkeit von Bio-Produkten, 20. 09.2006, Köln

Last-Minute-Seminar:

Verpackungsmittel rückverfolgen, 17. Oktober 2006, Köln

Events:

Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.gs1-germany.de

Zwei Wegweiser

Expertenwissen steckt in den Handbüchern "Der Weg zum erfolgreichen Supply Chain Management" und "Der Weg zum erfolgreichen Category Management".

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Elektronische Rechnungen

Die Broschüre, die GS1 Germany zusammen mit dem AWV und Verbänden erarbeitet hat, gibt einen hilfreichen Einblick in die rechtliche Situation.

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Überarbeitetes Booklet

In der überarbeiteten Auflage von "EAN-Standards im Verlagswesen" berücksichtigt GS1 Germany die ab 1. Januar 2007 gültige Struktur der ISBN.

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Impressum

Herausgeber:
GS1 Germany GmbH
Verantwortlich i.S.d. Medienrechts:
Jörg Pretzel
info@gs1-germany.de
 
 

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Ein Blick in die europäische RFID-Zukunft

Hinter den Buchstabenkombinationen RFID/EPC steht für viele die Technologie der Zukunft schlechthin. Einige können diese Zukunft jedoch schon in der Gegenwart erleben - und zwar vom 6. bis 8. September 2006 auf dem ersten europäischen "RFID/EPCglobal Kongress" in Düsseldorf. EPCglobal und GS1 Europe laden RFID-Experten ebenso wie -Neulinge in die NRW-Landeshauptstadt ein, um die neuen Einsatzfelder und Marktchancen vorzustellen.

Die Kongress-Agenda sieht Podiumsdiskussionen ebenfalls vor wie Workshops und Break-out-Sessions zu den verschiedenen Themenschwerpunkten. Das Ziel: den gegenwärtigen Status, aber auch die Potenziale für RFID/EPC in der Zukunft aufzeigen. Um bestmöglich voneinander zu lernen, finden neben der RFID-Branchen Konsumgüter (FMCG) auch einige neuere Industriebereiche wie Pharmazie/Health Care und Automotive/ Raumfahrt Berücksichtigung. Diese Bandbreite spiegelt sich bei den Vorträgen wider, zu denen die Handelsunternehmen Delhaize, Karstadt, METRO Group und Rewe ebenso wie die Industrievertreter Boeing, Kraft Foods, Gilette, GlaxoSmithKline und Stora Enso, DHL aus dem Segment der Logistikdienstleister und die Europäische Kommission Referenten schicken.

RFID in der RFID-City erleben

Auch außerhalb der Vorträge gibt es in den Düsseldorfer Kongresshallen viel zu entdecken. In dem interaktiven "RFID Innovation Park" simulieren beispielsweise Anbieter von RFID-Lösungen ihre Anwendungen in Echtzeit. Außerdem zeigen die Aussteller auf dem "Software Boulevard", der "Hardware Road" und der "Appliers Avenue" ihre Ideen für den Einsatz von RFID/EPC in Industrie, Handel und Logistik.

On-Site-Visits: RFID live!

Besonders spannende Einblicke gibt es am dritten Kongresstag: Dann führen verschiedene Ausflüge die Teilnehmer direkt zu Unternehmen, die bereits RFID/EPC im täglichen Einsatz nutzen. Als erstes Ziel stehen das "METRO Group RFID Innovation Center" in Neuss sowie der "Future Store" in Rheinberg zur Auswahl. Dort werden neue RFID-Anwendungen entwickelt und im Echtbetrieb getestet. Die zweite Tour macht Halt bei den Stationen Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik der Universität in Dortmund, die das "LogIDLab®" beinhaltet.

"Diese Veranstaltung lebt von den kompetenten und interessierten Menschen vor Ort, mit denen sich sicherlich ein spannender Informationsaustausch ergeben wird", hebt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany, einen der Vorteile des Kongresses hervor. Eine zusätzliche Gelegenheit zum Meinungsaustausch bietet die Abendveranstaltung, zu der sich mehr als 700 Teilnehmer in den Düsseldorfer Rheinterrassen treffen werden.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.gs1-europe.de oder direkt bei Anne Gerdemann, Tel.: 0221 94714-536.

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PROZEUS - Neue Pilotunternehmen ausgewählt

Insgesamt acht neue Pilotunternehmen aus der Konsumgüterwirtschaft hat PROZEUS im vergangenen halben Jahr gesucht. Inhaltliche Schwerpunkte legte die GS1-Sparte hierbei entweder auf effiziente Prozessgestaltung in den Branchen Bauen/Wohnen/Garten, Textil/Sport/Bekleidung und Getränke oder eine erweiterte elektronische Abwicklung von Geschäftsprozessen mit EANCOM®-Nachrichten.

PROZEUS bekam eine überwältigende Resonanz von 90 Interessenbekundungen, aus denen knapp 40 qualifizierte Bewerbungen hervorgegangen sind. Bis Anfang Juni besuchte das PROZEUS-Team von GS1 Germany alle Unternehmen, die in die engere Wahl für ein gefördertes Pilotprojekt kommen. Mit den ausgewählten Pilotunternehmen erfolgt nun der Vertragsabschluss.

Als eines der Pilotunternehmen hat die vitfrisch Gemüse-Vertrieb eG bereits im Mai die Arbeit aufgenommen. Die anerkannte Erzeugerorganisation von Obst und Gemüse mit Sitz in Neckarsulm will eine durchgängige Rückverfolgbarkeit seiner Produkte sicherstellen. Zu diesem Zweck will vitfrisch das EAN 128-Transportetikett bereits bei seinen Erzeugern einsetzen und beim Wareneingang deren Steigen mit dem EAN 13 eindeutig identifizieren. Konkret bedeutet das, dass sich Salate oder Zucchini mithilfe der GS1-Standards bis aufs Feld des Bauern zurückverfolgen lassen.

Mehr zu diesem Pilotprojekt steht auch auf www.prozeus.de.

Technologischer Vorsprung für Mittelständler

Wie der Mittelstand durch technologischen Vorsprung gezielt Wertschöpfung erzielen kann, darüber informiert das "2. Technologieforum" am 27. September in München. Nach dem erfolgreichen Start des Forums im vergangenen Jahr widmen sich PROZEUS und die LEBENSMITTEL PRAXIS an der Seite des Bundeswirtschaftsministeriums zum zweiten Mal dem Fortschritt im Mittelstand. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto "Technologischer Vorsprung" und thematisiert insbesondere den Einsatz von Standards zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Erneut liegt der Fokus dabei auf einer nutzenorientierten Betrachtung der Wirtschaftlichkeit in Kombination mit konkreten Praxisbeispielen.

Auch in diesem Jahr hat GS1 Germany wieder ein attraktives Programm zusammengestellt. Prominente Referenten aus Handel und Industrie veranschaulichen an authentischen Beispielen den Nutzen der Prozess-Standards von GS1 Germany. Die Frage, wie sich im Rahmen einer übergeordneten ECR-Strategie (Efficient Consumer Response) Lager- und Regalkapazitäten vorteilhafter ausnutzen, Warenbestände besser koordinieren, Warenverfügbarkeit im Regal steigern und sämtliche Warenströme effizienter gestalten lassen beantworten Experten Ende September im Münchner NH Messe- und Kongresshotel. Natürlich informieren sie auch über Prozessoptimierung durch den Einsatz von Standards und daraus resultierende Kosteneinsparungen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro zzgl. MwSt. Zahlende Teilnehmer des "7. ECR-Tags" (28. bis 29. September 2006) können kostenfrei das "2. Technologieforum" besuchen.

Und für Frühbucher gibt es ein besonderes Schmankerl: Unter allen Anmeldungen, die bis zum 7. August 2006 eingehen, verlost GS1 Germany exklusiv zweimal zwei Eintrittskarten für den "7. ECR-Tag" oder für eine Veranstaltung der LEBENSMITTEL PRAXIS nach Wahl.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung erhalten Interessenten via Mail-Anfrage an marketing@gs1-germany.de oder im Internet unter www.gs1-germany.de.

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Strichcodes müssen lesbar sein

Strichcodes bieten Sicherheit und erleichtern viele Einzelschritte in der logistischen Kette. Ein nicht lesbarer Strichcode allerdings ist das Schreckgespenst eines jeden Mitarbeiters: Im Lager behindert er das Ausbuchen eines Artikels aus dem Bestand, im Handel verursacht er für den Endverbraucher lästige Wartezeiten an der Kasse. Häufig sind fehlerhafte Symbole nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen und fallen daher erst beim Kunden auf. Ärger ist dann vorprogrammiert. Wer dies vermeiden will, sollte die Qualität seiner Strichcodes regelmäßig kontrollieren.

GS1 Germany prüft für Unternehmen EAN- und EAN 128-Symbole gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr. Dabei liegen die technischen Bedingungen der Norm ISO 15416 für die Bewertung der Symbolqualität zugrunde. GS1 Germany untersucht EAN 128-Symbole zusätzlich auf Übereinstimmung mit den Regeln des EAN 128-Standards. Konkret bedeutet das beispielsweise: Sind die richtigen Datenelemente miteinander kombiniert und wurden die Formatangaben eingehalten?

Eine Etikettenprüfung gewünscht? Dann schicken Sie einfach das Originaletikett an unsere Postadresse (Maarweg 133, 50825 Köln). Fragen zum Ablauf der Strichcode-Prüfung und zur Preisgestaltung beantwortet Sabine Kläser unter der Telefonnummer 0221 94714-237.

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RFID-Expertenforum als öffentliche Plattform

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat in Verbindung mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und dem Bundesministerium des Innern ein Expertenforum "RFID und Verbraucherschutz" ins Leben gerufen. Es fungiert als öffentliche Plattform zur Meinungsbildung über das Zusammenwirken von RFID und Daten- beziehungsweise Verbraucherschutz. Neben GS1 Germany und Anwenderfirmen nehmen auch Verbraucherschutzorganisationen daran teil. Das erste Ergebnis liegt nun in Form eines Positionspapiers der deutschen Wirtschaft vor. Die darin aufgeführten Grundsätze sind eine Richtlinie für den Einsatz von RFID auf Basis des EPC. Unternehmen und Wirtschaftskreise, die Anwendungen mit einem Verbraucherbezug nutzen wollen, werden aufgefordert, die aufgeführten Grundsätze für einen verantwortlichen Umgang mit RFID auf Basis des EPC in ihre unternehmenseigenen Verbraucherschutzrichtlinien aufzunehmen.

Datenschutzkonformer Umgang

Um die Vorteile der RFID-Technologie ausschöpfen zu können, spielen Verbraucher- und Datenschutz eine bedeutende Rolle. EPCglobal, GS1 Germany und die durch sie vertretenen Wirtschaftsbereiche setzen sich für einen datenschutzkonformen Umgang mit RFID ein. So wurden bereits von EPCglobal auf internationaler Ebene Richtlinien zur Verwendung des EPC bei Konsumgütern veröffentlicht. Diese Richtlinien gehen deutlich über die bestehende Gesetzeslage hinaus und fungieren als Selbstverpflichtungserklärung aller EPCglobal-Mitglieder. Sie beinhalten unter anderem die Information und Aufklärung von Verbrauchern, die Kennzeichnung aller mit einem Transponder ausgestatteten Produkte sowie die Deaktivierbarkeit der Transponder und Sicherheitsvorkehrungen.

Zukünftige Entwicklungen können dem Verbraucher und den Unternehmen immer mehr Möglichkeiten für die Nutzung des EPC-Transponders bieten. EPCglobal, GS1 Germany und seine Mitglieder unterstützen die Aktivitäten in diesen Bereichen, um eine verantwortungsvolle und effektive Weiterentwicklung der RFID/EPC-Technologie zu gewährleisten.

Das Positionspapier kann kostenlos unter www.gs1-germany.de abgerufen werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei Katrin Springob unter der Telefonnummer 0221 94714-247.

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Austausch über globale Standards

Mit dem Global Standards Management Process (GSMP) werden alle GS1-Standards weltweit definiert und weiterentwickelt. Vom 23. bis 27. Oktober 2006 findet in Philadelphia/USA das "GSMP World Wide Fall Event 2006" statt. Auf dieser Konferenz stehen die neuesten Entwicklungen im Rahmen der GS1-Standards im Fokus; in Arbeitsgruppen sowie im Plenum soll konstruktiv diskutiert werden. Wer als Anwender der GS1-Standards seine individuellen Interessen in den globalen Prozess einbringen möchte, hat die Möglichkeit, an der Konferenz teilzunehmen. Das Programm und weitere Informationen zum GSMP-Event stehen ab dem 11. August 2006 unter der Adresse www.gs1.org/philadelphia2006/ zur Verfügung.

Der Global Standards Management Process zeigt sich 2006 im neuen Gewand. Der gesamte Prozess wurde restrukturiert, um die Anwender aus den verschiedenen Ländern noch besser in die Standardentwicklung einzubinden und die internen Prozesse effizienter zu gestalten. Im Rahmen der Restrukturierung hat GS1 eine Reihe neuer Arbeitsgruppen ins Leben gerufen. Alle Anwender sind dazu aufgerufen, die internationale Entwicklung mitzugestalten, um ein entsprechendes Gewicht bei der internationalen Verbreitung der in Deutschland und Europa erarbeiteten und angewandten Standards zu haben.

Weitere Infos zum GSMP-Event gibt Klaus Förderer, foerderer@gs1-germany.de.

Last-Minute-Seminar: "Verpackungsmittel rückverfolgen" im Oktober

Am 27. Oktober 2006 ist es soweit: Alle Lebensmittel-Kontaktmaterialien müssen rückverfolgbar sein. GS1 Germany bietet deshalb am 17. Oktober ein Seminar zum Thema "Verpackungsmittel rückverfolgen" in Köln an - zum letzten Mal in diesem Jahr. Zehn Tage vor dem gesetzlichen Inkrafttreten der Rückverfolgbarkeit ist dies die Last-Minute-Gelegenheit für alle Spätentschlossenen. Teilnehmer können sich Klarheit über die rechtlichen Anforderungen zur Rückverfolgbarkeit gemäß der EU-Verordnung 1935/2004 verschaffen und sich über die Umsetzung mit den GS1-Standards, beispielsweise dem EAN 128-Standard und elektronischen Datenaustausch, informieren.

Interessiert? Fragen beantwortet Sabine Kläser per E-Mail (klaeser@gs1-germany.de) oder telefonisch unter 0221 94714-237.

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