Newsletter 2/2007


www.gs1-germany.de

GS1 news

Ausgabe 2/2007

News

Aus RSS wird GS1 DataBar

Mit der Umbenennung von Reduced Space Symbology in GS1 DataBar fügt sich die kompakte Symbologie in die Reihe der GS1-Codes ein. Der Code fasst mehr Informationen bei einem geringeren Platzbedarf.

Treffpunkt Zukunft - 8. ECR-Tag am 11. und 12. September 2007 in Hamburg

Die Zukunft hat begonnen - Themen wie Wachstumschancen durch andere Gesellschaftsstrukturen, neue Technologiekonzepte und verändertes Konsu-mentenverhalten gewinnen immer mehr an Bedeutung. In Hamburg setzen wir die Benchmarks von morgen!

ECR Award 2007 - Noch bis zum 30. Juni bewerben!

Noch bis Ende Juni können sich Unternehmen mit einem Kooperationsprojekt zwischen Industrie und Handel um den renommierten ECR-Award bewerben.

REWE setzt auf RFID

In weiten Teilen der Supply Chain will die REWE Group künftig die Vorteile von EPC/RFID nutzen. Der Roll-out auf Palettenebene beginnt im Lager in Norderstedt.

Mehr Transparenz fürs Fleisch

GS1 Germany reagiert auf den Verbraucherwunsch nach mehr Transparenz im Umgang mit Fleisch und Wurst und richtet daher ein neues Branchenmanagement ein. Dieses wird sich mit der Erarbeitung von Branchenlösungen beschäftigen.

Optimierung durch KEP-Integration

Um die logistischen Abläufe zwischen Versender und Empfänger zu verbessern bemüht sich eine GS1-Arbeitsgruppe um die bessere Einbindung der Kurier-, Express- und Paketdienste.


 

Veröffentlichungen

Termine

Veranstaltung:

8. ECR Tag Treffpunkt Zukunft,
11. - 12. September 2007, Hamburg

Seminar:

EAN-Standards nach Maß,
09. Mai 2007
Köln

Lehrgang :

Zertifizierter ECR D-A-CH Category Manager, 03. Mai 2007 bis 26. September 2007, Köln/Düsseldorf

Konferenz:

ECR live! Shopper & Consumer Insights
22. - 23. Mai 2007, Düsseldorf

Konferenz:

eBusiness live! Umsetzung - Nutzen - Visionen
11. - 12. Juni 2007, Bonn

Events:

Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.gs1-germany.de


 

EHI Retail Institute Veranstaltung

Sicherheitsmanagement im Handel, 12. 13. Mai 2007, Köln


Retail Leader Studie


Die aktuelle Studie vom EHI befasst sich mit den Themen Standort- und Betriebstypen-
entwicklung, Immobilienstrategie und Nachwuchs-
förderung des Handels. Erhältlich unter husseck@ehi.org.


Basisinfos zu EAN und ILN


International verabschiedete Neuerungen und Ergänzungen der Artikel- und Unternehmens-
identifikation sowie Layoutoptimierung-
en sind nun in zwei aktuellen Broschür-
en erhältlich.

Online-Shop


GS1 Germany-Besteller


Profitieren Sie von unserem Know-how in den Bereichen Identifikations- und Kommunikations-
standards, EPC/RFID sowie ECR-Prozessmanage-
ment.

Online-Shop
 


Impressum

Herausgeber:
GS1 Germany GmbH
Verantwortlich i.S.d. Medienrechts:
Jörg Pretzel
info@gs1-germany.de
 
 

Zum Abbestellen oder bei Änderungen Ihrer Daten klicken Sie bitte hier:

 


 

Aus RSS wird GS1 DataBar

Der "kleine Barcode" bekommt einen neuen Namen

Seit Februar 2007 heißt die extra-kleine GS1-Strichcodesymbologie nicht mehr Reduced Space Symbology (RSS) sondern GS1 DataBar. Mit dem neuen Namen reiht sich der Code in eine Auswahl ausschließlich für GS1 zugelassener Symbologien ein, die als Kennzeichen für ihre eindeutige Datenstruktur die Marke GS1 oder EAN im Namen tragen. Analog zum 2D-Code EAN Data Matrix ist der GS1 DataBar nicht nur besonders kompakt, sondern kann auch mehrere Informationen verschlüsseln. Bei der für den Point of Sale (POS) konzipierten Ausprägung handelt es sich um eindimensionale, lage- und richtungsunabhängig lesbare Strichcodes, bestehend aus Lücken und Balken (Bars).

Ab Januar 2010 sollen Hersteller die Vorteile dieser Verschlüsselungstechnik als offenen Standard am POS nutzen und ihre Verbrauchereinheiten mit einem GS1 DataBar kennzeichnen können. Durch den geringen Platzbedarf von weniger als 50% eines EAN-13-Codes eignet sich diese Symbologie zur Kennzeichnung sehr kleiner Einheiten wie Kosmetik- oder Schmuckartikel. Aber auch Produkte mit erhöhtem Informationsbedarf profitieren von den neuen Strichmustern: Mit dem GS1 DataBar lassen sich zusätzlich zur EAN-Artikelnummer weitere Daten auf geringem Platz codieren. Das macht ihn interessant für die Kennzeichnung mengenvariabler Ware wie Fleisch und Käse oder personalisierter Gutscheine direkt am Point of Sale.

Wie die neu zugelassene Symbologie im Detail einsetzbar sein soll, ob und welche Zusatzinformationen beispielsweise dem Produkt mitgegeben werden können, ist Gegenstand der aktuellen nationalen und internationalen Entwicklungsarbeit. GS1 Germany hat hierzu eine Taskforce ins Leben gerufen, die die Durchführung erster Pilotanwendungen in Deutschland begleitet.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Monika Gabler, gabler@gs1-germany.de.

nach oben


 

Treffpunkt Zukunft – 8. ECR-Tag am 11. und 12. September 2007 in Hamburg

Beim 8. ECR-Tag stehen Zukunftsstrategien im Mittelpunkt. Handel, Industrie, Politik und Dienstleister diskutieren und erleben auf Deutschlands großem Branchentreff für die Konsumgüterindustrie Themen wie: Was zählt künftig im Category Management? Wie verändern neue Kommunikationsformen und Technologien die Supply Chain? Und was werden uns die Shopper Insight Analysen an neuen Erkenntnissen bringen?

Mehr als 100 Referenten erwarten Sie mit provokanten Statements, wegweisenden Strategien und Beispielen aus der Praxis. Es ist uns gelungen, bekannte und erfolgreiche Persönlichkeiten zu gewinnen, wie z. B.:

  • Ole von Beust und Joschka Fischer als Vertreter der Politik
  • Dr. Hasso Kaempfe (Jägermeister), Werner Wolf (Intersnack) und Thomas Reuther (Danone) als Industrievertreter
  • Handballbundestrainer Heiner Brand

Seien Sie dabei, wenn sich die Branche trifft und melden Sie sich heute noch an:
Frühbucher bis 30. April 2007 sparen 100 €!

Treffen Sie Ihre Geschäftspartner und knüpfen Sie neue Kontakte auf dem ECR-Marktplatz! Und feiern Sie mit uns den traditionellen ECR-Abend in der Altonaer Fischauktionshalle!

Weitere Informationen erhalten Sie bei Anica Ivancic, ivancic@gs1-germany.de.

nach oben


 

ECR Award 2007 – Noch bis zum 30. Juni bewerben!

Noch läuft die Bewerbungsfrist für den ECR Award, eine der profiliertesten Auszeichnungen der deutschen Konsumgüterwirtschaft. Bis zum 30. Juni können Unternehmen aus Handel, Industrie und Dienstleistung mit Projekten für vorbildliche Zusammenarbeit in der Wirtschaft ihre Unterlagen einreichen. Die Unternehmenskooperationen sollen dem ECR-Anspruch entsprechen und eine dauerhafte Verankerung in Richtung Kundenorientierung erkennen lassen, denn das oberste Ziel der ECR-Philosophie lautet Kundenzufriedenheit. Dem Kunden soll jederzeit ein attraktives und leistungsfähiges Sortiment zur Verfügung stehen, was auch Aspekte wie hohe Produktverfügbarkeit, garantierte Frische, Zeitersparnis beim Einkauf durch den Einsatz neuer Technologien und bessere Produktinformationen beinhaltet.

Bewerbung vereinfacht
Mit der Beantwortung weniger Fragen auf www.gs1-germany.de erfährt ein Unternehmen schnell, ob sich das Projekt für eine Bewerbung eignet. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen entsprechen dann einer Kurzpräsentation, so dass sich der Aufwand in jedem Fall im Rahmen hält.

Die Bewertung der Kooperationen orientiert sich an der strategischen Ausrichtung des Projektes, an dessen Verbraucher- und Partnerorientierung, den Umsatz- und Ertragsverbesserungen sowie der Roll-out-Fähigkeit. Die Auszeichnung der Gewinner erfolgt am Vorabend des ECR-Tages und zur Feier des 5-jährigen Jubiläums in diesem Jahr auf Einladung von GS1 Germany im Rahmen einer festlichen Gala am 10. September 2007 in der Börse/Handelskammer Hamburg.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Tomas Hauke, hauke@gs1-germany.de.

nach oben


 

RFID von Anfang bis Ende

Prozesseffizienz durch EPC/RFID – so lautet der Fokus des vor kurzem gestarteten RFID-Rollouts bei REWE. Mit mehr als 100 Lieferanten will die REWE Group dafür eine wesentliche Teilstrecke der Supply Chain mit EPC/RFID steuern. Zunächst erfolgt die EPC/RFID-Einführung im Lager in Norderstedt, wo schon 2006 die ersten Pilotprojekte mit getaggten Paletten durchgeführt wurden. Seither wurde die RFID-Infrastruktur optimiert, so dass an der Zuverlässigkeit der Leseergebnisse kein Zweifel mehr bestehen.

Als Besonderheit sollen im Zuge dieses Rollouts sämtliche Prozesse im Lager durch RFID-Technologie gesteuert werden. Das bedeutet nicht nur eine erhebliche Beschleunigung der Warenein- und -ausgangsprozesse, sondern auch eine hohe Liefergenauigkeit und Minimierung der Fehllieferungen an die Filialen. Voraussetzung hierfür ist der Erhalt der elektronischen Liefermeldung (DESADV mit NVE "Nummer der Versandeinheit"). Wird die getaggte Palette dann durch die RFID-Gates im Wareneingang gezogen, erfolgt ein automatischer Abgleich mit der Bestellung und der Liefermeldung. Eine manuelle Feinkontrolle entfällt.

Verläuft dieser Abgleich erfolgreich, erzeugt das Warenwirtschaftssystem automatisch einen Einlagerungsauftrag, nach dem die getaggte Palette zu einem Stellplatz transportiert wird. Mittels eines Lesegerätes am Stapler und eines Transponders an den Regalplätzen stellt REWE sicher, dass die richtige Palette am richtigen Platz eingelagert wird. Die EPC der Palette wird systemtechnisch mit der Nummer des Regalplatzes verknüpft.

Obwohl sie bisher RFID noch nicht auf Umkarton-Ebene nutzt, hat die REWE Group eine Möglichkeit gefunden, um auch im Kommissionierprozess die Funkidentifikation zu nutzen: Die Ware wird auf mit EPC (GRAI) gekennzeichnete Rollcontainer gepackt, die am Warenausgang automatisch erfasst werden können. Als Ergebnis kann REWE eine Verringerung der Verladefehler und eine erhöhte Transparenz bei der Sendungsverfolgung verzeichnen. Außerdem entfällt der Aufwand für die Erstellung von Lieferlisten.

Diese ganzheitliche Nutzung der EPC/RFID-Technologie bringt einen hohen Nutzen und somit einen schnellen Return-on-Investment. Mittelfristig sollen daher die meisten der 87 REWE-Läger in Deutschland mit der RFID-Technologie arbeiten. Die Ausdehnung des RFID-Einsatzes auf Karton-Ebene befindet sich allerdings noch in Teststadium.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Tanja Popova, popova@gs1-germany.de.

nach oben


 

Neues Branchenmanagement Fleisch

Mit dem Aufbau eines eigenen Branchenmanagements für die Fleischwirtschaft zeigt GS1 Germany seit Jahresbeginn 2007 Flagge in Sachen Fleischkompetenz und reagiert damit auf den Verbraucherwunsch nach mahr Transparenz. Angesichts anhaltender Fleischskandale in den vergangenen Jahren wollen Verbraucher gleichermaßen verlässliche, wie detaillierte Informationen über die Herkunft und Eigenschaften von frischem und verarbeitetem Fleisch bis in den Einzelhandel. Stufenübergreifende Qualitätssicherungs- und Rückverfolgbarkeitssysteme über die gesamte Prozesskette sorgen für die notwendige Transparenz in den betrieblichen Produktionsabläufen, um bei unvorhersehbaren Ereignissen schnell und gezielt reagieren zu können. Für die gesamte Lebensmittelbranche unverzichtbar, wenn es gilt, möglichen Gesundheitsgefährdungen für die Verbraucher, Imageverlust und damit verbundenen Einnahmeausfällen entgegenzuwirken. Daher bedient sich auch die Fleischbranche zunehmend stufenübergreifender Standards und eBusiness-Lösungen.

Im Zuge des elektronischen Datenaustauschs stehen zahlreiche Informationen zur Ware bereits vor deren Eintreffen beim Kunden zur Verfügung. So können Beschaffungs- und Einlagerungsprozesse sowie die weiteren Verarbeitungsschritte besser geplant und damit die Effizienz des Betriebes gesteigert werden. Automatische Datenerfassung einerseits sowie der Abgleich vorab elektronisch übermittelter Daten mit den Warenbegleitinformationen andererseits garantieren zugleich ein hohes Qualitäts- und Sicherheitsniveau in allen logistischen Prozessen. Und auch das neue EU-Hygienerecht schreibt künftig vor, dass dem Schlachthof Informationen zur Lebensmittelkette mindestens 24 Stunden vor Ankunft der Tiere vorliegen müssen.

Inzwischen finden auch in der Fleischbranche Aspekte wie zum Beispiel der Aufbau eines effizienten Category Management, die optimale Warenverfügbarkeit in den Frischeregalen des Handels oder Shelf Ready Packaging als Kooperation zwischen Hersteller und Handel zunehmend Beachtung. Hier möchte GS1 Germany mit seinem neuen Branchenmanagement Fleisch eine neutrale Plattform bieten. Daher erfolgt die Positionierung und Steuerung der Themen über ein Branchengremium, welches zu gleichen Teilen aus Entscheidern aus Handel und Fleischindustrie besteht und sich derzeit im Aufbau befindet. Die Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Angleichung von Kernprozessen, Formulierung von Standards, Schnittstellenmanagement und effizienten Informationsaustausch wird in speziellen Arbeitsgruppen erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Angela Schillings-Schmitz, schillings-schmitz@gs1-germany.de.

nach oben


 

Eine Sprache sprechen

GS1 Germany sieht eine Möglichkeit zur Verbesserung logistischer Abläufe durch die bessere Integration von Kurier-, Express- und Paket-(KEP-)Dienstleister. Daher befasst sich die Fachgruppe "Integration der KEP-Dienstleister" mit der Optimierung der Informationsflüsse zwischen Warenversendern, KEP-Dienstleistern und Warenempfängern. Bisher verwenden Versender/Empfänger und KEP-Dienstleister unterschiedliche Identifikatoren für Packstücke und verhindern so eine reibungslose Verarbeitung am Wareneingang und ein durchgängiges Tracking & Tracing.

In der ersten Phase identifizierte die Fachgruppe die derzeitigen Problemfelder der Ist-Prozesse. Daraus wurden folgende Arbeitsbereiche abgeleitet:

  • Zuordnung der Nummer der Versandeinheit (NVE) und der Paket-ID/Sendungsnummer während der Warenausgangsbearbeitung
    Momentan können die Versender der Ware nicht immer eine Paket-ID/Sendungsnummer oder den Leitcode der Sendungsnummer anbringen.
  • Stammdatenqualität bei den Sendungsdaten, z.B. Adresse des Warenempfängers
    Die Fehlerquote bei Adressdaten im B2B-Umfeld liegt momentan bei circa 20%.
  • Verarbeitung der NVE beim KEP-Dienstleister
    Die Systeme der KEP-Dienstleister können heute keine NVE verarbeiten, die NVE wird teilweise sogar überklebt.
  • Abruf von Tracking&Tracing Informationen
    Bisher erhält der Empfänger mit dem Lieferavis nicht ausreichend Informationen, um die Lieferung beim KEP-Dienstleister tracken zu können.
  • Zuordnung von Lieferavis und Paketen im Wareneingang
    Bei der Vereinnahmung von Ware kann aufgrund der Informationen vom KEP-Dienstleister (Paket-ID/Sendungsnummer) keine Verbindung mit dem Lieferavis hergestellt werden.

In der nächsten Phase arbeiten die Fachgruppenmitglieder nun an der Definition von verbesserten Soll-Prozessen. Ein Schlüsselelement dabei bildet die Verknüpfung der NVE mit der Paket-ID/Sendungsnummer, da nur so vollständige Transparenz entlang der Lieferkette erreicht werden kann.

In der dritten und letzten Phase wird die bestehende GS1-Anwendungsempfehlung "Informationsfluss Logistik" um die gewonnenen Erkenntnisse aus der Definition der Soll-Prozesse ergänzt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Dirk Böning, boening@gs1-germany.de.

nach oben


 

GS1 Germany besuchen: