Newsletter 2/2008


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GS1 news

Ausgabe 2/2008

News

EU-Empfehlung belastet RFID-Einführung

GS1 Germany fordert die Politik zu angemessenem Handeln auf. Der Grund: auf nationaler und auf EU-Ebene wird derzeit an einer Empfehlung gearbeitet, die sich mit der standardmäßigen Deaktivierung von RFID-Transpondern im Einzelhandel befasst.

GS1-Standards für weltweit eindeutige Packstücknummer

Pilotprojekte und Entwicklungen standen im Mittelpunkt eines Treffens der UCR-Arbeitsgruppe (Unique Consignment Reference) bei der Weltzollorganisation in Brüssel. In Kürze werden GS1-Standards als UCR bei Sendungen mit mehreren Transporteinheiten getestet.

Gas geben in Sachen EPC

Eine eigene Industry Action Group (IAG) soll den elektronischen Produkt-Code in der Automobilindustrie etablieren. Die ersten Hersteller und Verbände sind bereits an Bord.

Den Potenzialen des GS1 DataBar auf der Spur

Ab 2010 wird der Strichcode GS1 DataBar (früher Reduced Space Symbology, RSS) immer mehr zum Alltag am Point of Sale gehören. Tankstellenbetreiber und Technologieanbieter bereiten schon heute die erfolgreiche Umsetzung vor.

Jetzt kostenlos den EAN/ILN-Manager testen

Die virtuellen Gelben Seiten von GS1 werden noch attraktiver. Ein neues GEPIR-Tool macht die Aktualisierung und Verbreitung von Unternehmens- und Artikeldaten noch schneller und sicherer.


 

Veröffentlichungen

Termine

Lehrgang:

Zertifizierter ECR D-A-CH Category Manager
26. Mai - 24. September 2008, Köln

Konferenz:

GS1 Frische Kongress 2008 – Frisch getagt ist halb gewonnen! 17./18. Juni 2008, Bühl, Baden-Baden

Workshop:

CashEDI – Transparente Bargeldlogistik durch GS1-Standards
07. Mai 2008, Köln

Seminar:

EAN Data Matrix – Große Flexibilität auf kleinstem Platz
29. Mai 2008, Köln

Seminar:

GS1-Standards "nach Maß" – Mehr Effizienz in der Bekleidungs-wirtschaft, 11. Juni 2008, Köln

Events:

Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.gs1-germany.de

Von Tracking & Tracing profitieren:

Strategien und konkrete Umsetzungshilfen für effiziente Rückverfolgbarkeit bietet die noch druckfrische Neuauflage des Traceability-Booklets von GS1 Germany.

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Informationsfluss Logistik:


Die Anwendungs-empfehlung beschreibt Informations-anforderungen für die Transport- und Umschlagprozesse zwischen Industrie, Logistik-Dienstleister und Handel.

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Volle Regale - glückliche Kunden: Gewusst wie!


Die Posterbroschüre zum Thema Optimal Shelf Availability bietet hilfreiche Tipps zur Vermeidung von Regallücken.


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Impressum

Herausgeber:
GS1 Germany GmbH
Verantwortlich i.S.d. Medienrechts:
Jörg Pretzel
info@gs1-germany.de
 
 

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GS1 Germany fordert Politik zu angemessenem Handeln bei RFID auf

Die Standardisierungsarbeit bei GS1 Germany und EPCglobal ist in Bezug auf die RFID-Technologie in den vergangenen Jahren weit vorangeschritten. Heute gilt: Die Technologie funktioniert, die notwendigen Voraussetzungen sind geschaffen, jetzt muss sie umgesetzt werden. Doch genau diesen finalen Schritt könnte eine Empfehlung, die derzeit auf nationaler und auf EU-Ebene erarbeitet wird, erschweren - mit ernsthaften Konsequenzen für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas im internationalen Vergleich.

Empfehlung regelt Transponder-Deaktivierung im Einzelhandel
Auf nationaler und auf EU-Ebene wird an der Empfehlung gearbeitet, dass RFID-Transponder im Einzelhandel standardmäßig deaktiviert werden müssen, wenn Rückschlüsse zu personenbezogene Daten mit Hilfe der getagten Produkte ermöglicht werden, personenbezogene Daten mittels einer RFID-Anwendung verarbeitet oder mit großer Wahrscheinlichkeit erzeugt werden können. Diese Verpflichtung geht über die Vorschriften des geltenden Datenschutzrechts weit hinaus. Ohne den Nachweis einer Notwendigkeit erbracht zu haben, wird damit de facto das Anwendungsgebiet des personenbezogenen Datenschutzrechts auf reine Produktdaten ausgedehnt.

Ein Missbrauch von Daten durch den Einsatz der RFID-Technologie ist bei der derzeitigen Verbreitung und Art der Anwendungen - mit Schwerpunkt in der Logistik - in der deutschen Wirtschaft nicht zu befürchten. Zudem deckt das bestehende Datenschutzrecht alle heute bekannten RFID-Anwendungen ab, soweit sie personenbezogene Daten verarbeiten. Unternehmen können sich an den Richtlinien von EPCglobal orientieren, die eine verbraucherfreundliche Nutzung der RFID-Technologie garantieren. Danach kennzeichnen EPC-Mitglieder ihre Ware mit einem EPC-Logo um die Verbraucher über Funktionsweise und Deaktivierungsmöglichkeiten zu informieren.

Darüber hinaus würde die geplante Empfehlung nachgelagerte Dienstleistungen wie die beleglose Garantieabwicklung oder zusätzliche Verbraucherinformationen aufs Spiel setzen. Zudem brächte eine standardmäßige Deaktivierung weiteren Investitionsbedarf in den Kassenbereichen mit sich, was nicht nur großen, sondern vor allem auch kleinen und mittelständischen Unternehmen den Einstieg in die RFID-Technologie erschweren oder sogar unmöglich machen könnte.

Bei einer Verabschiedung der Empfehlung ist ein Rückgang der Umsetzungsaktivitäten zu befürchten und damit eine negative Folge für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Monika Gabler, gabler@gs1-germany.de

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Außenhandel: Weltzollorganisation setzt auf GS1-Standards

Am 23. Januar 2008 traf sich die UCR-Arbeitsgruppe (Unique Consignment Reference) bei der Weltzollorganisation in Brüssel, um sich über Pilotprojekte und Entwicklungen auszutauschen. Insgesamt gab es im Vergleich zur ersten Sitzung im Oktober 2007 wenige Veränderungen. Eine Ausnahme bildet der GS1-Pilot, für den im Sommer die zweite Phase beginnt.

Lieferungsnummer als UCR für mehrere Transporteinheiten?
Im ersten Abschnitt des UCR-GS1-Pilotprojektes wurde die NVE (Nummer der Versandeinheit) als UCR genutzt. Diese Option erwies sich im grenzüberschreitenden Warenverkehr als sehr gutes Instrument. Nun sollen sich GS1-Standards in komplexeren UCR-Szenarien bewähren und Sendungen mit mehreren Transporteinheiten abdecken. Aktuell als UCR im Gespräch ist die Lieferungsnummer (engl. Global Shipment Number), was auf hervorragende Resonanz bei der Weltzollorganisation (WZO) stößt.

Um einen Überblick zu Möglichkeiten und Nutzen zu vermitteln, stellte GS1 am 23. Januar 2008 die wichtigsten EAN-Identsysteme und ihre Einordnung in die ISO-Norm 15459 "Unique Identifiers" vor. Danach diskutierten die Teilnehmer, inwieweit es Sinn macht, die UCR als eigenes Ident in diese ISO-Norm einzubringen. GS1 würde den Ansatz unterstützen. Voraussetzung ist die Zustimmung aus fünf verschiedenen Ländern. Ein Repräsentant der Europäischen Kommission will sich dieser Aufgabe annehmen.

Die WZO prüft den Vorschlag ebenfalls, sieht sich jedoch, mit Bedenken konfrontiert, dass dieser Schritt gegebenenfalls die Hoheit über die UCR-Nummer beeinträchtigen könne. Beim nächsten Treffen im Juni werden die Experten auch dieses Thema vertiefen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier und bei Heide Buhl, buhl@gs1-germany.de.

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Automobilindustrie: Konkrete Schritte für die EPC-Einführung

Schon seit Jahren setzt die Automobilindustrie auf RFID (Radiofrequenztechnik zu Identifikationszwecken), etwa für Produktionsroboter oder beim Lackieren und der Montage von Bauteilen. Der elektronische Produkt-Code (EPC) jedoch blieb außen vor - trotz der engen Zusammenarbeit mit Transportdienstleistern und Handelsunternehmen, für die die weltweit eindeutige Identifikationsnummer längst gängig ist. Eine neue Industry Action Group (IAG) für den Automobilsektor soll dies nun ändern.


 

Erste Automobilhersteller signalisieren Interesse
Fast Moving Consumer Goods (FMCG) und Transportation and Logistics Services (TLS): Diese beiden Industry Action Groups von EPCglobal engagieren sich seit Jahren erfolgreich für Prozessoptimierung und effizientere Kommunikation. Durch die Gründung einer weiteren IAG ließen sich auch bei Automotive, Transport und Handel die Standards harmonisieren und erhebliche Kosten sparen. Deshalb setzt sich GS1 Germany seit einigen Monaten intensiv mit der Branche auseinander.

Ein Meilenstein war ein internationales Treffen der GS1-Landesorganisationen aus Südafrika, Schweden, Frankreich, Deutschland und Mexiko im Dezember 2007 in Köln. Beim Logistikkongress des Verbands der Automobilindustrie e. V. (VDA) Ende Februar in Fellbach wurden erste Kontakte geknüpft. Kurz darauf diskutierten GS1 Germany und der VDA in Frankfurt bereits Ansätze für eine mögliche Zusammenarbeit.

Das erfreuliche Ergebnis eines Meetings mit drei großen Automobilherstellern: Sie alle sind ebenfalls an einer Kooperation interessiert, so dass das Thema EPC immer mehr an Fahrt gewinnt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Mike Henn, henn@gs1-germany.de.

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Tankstellen: Welche Potenziale stecken im GS1 DataBar?

Ab 2010 wird sich der neue Strichcode GS1 DataBar (früher Reduced Space Symbology, RSS) zum EAN-Code an den Point of Sale gesellen – also auch in Tankstellen. Daher lud die Branche GS1 Germany zum "ERST Forum Cards, Systeme und Automation" im Januar ein, um die spezifischen Aspekte und Strategien zu diskutieren. Viel versprechende Potenziale sehen die Experten vor allem bei Coupons und Kleinstprodukten.

Schon jetzt die Weichen stellen für 2010
Tankstellen erwirtschaften einen Großteil des Umsatzes mit klassischen Einzelhandelsprodukten. Dementsprechend wichtig ist der GS1 DataBar für alle beteiligten Geschäftspartner: Die Anbieter von Technologien, die in Tankstellen benötigt wird (z. B. POS-Kassen), müssen die neue Symbologie in ihre Produkte integrieren.

Die Tankstellenbetreiber selbst sind gut beraten, ihren Point of Sale auf GS1 DataBar-Fähigkeit zu prüfen und bei Bedarf anzupassen. Dabei muss in erster Linie gewährleistet sein, dass das Scanning-Equipment den GS1 DataBar einlesen und das EAN 128-Datenbezeichnerkonzept verarbeiten kann. GS1 Germany bietet dafür kostenlos Testkarten an.

Das einhellige Fazit der Teilnehmer am ERST-Kongress lautete: Der Tankstellensektor wird dem GS1 DataBar auch künftig aktiv begegnen und sich umfassend auf die Einführung vorbereiten.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Sabine Kläser, klaeser@gs1-germany.de.

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Service: neues GEPIR-Tool vereinfacht Datenpflege

GEPIR (Global GS1 Electronic Party Information Registry), die Gelben Seiten der Supply Chain, ermöglichen die Suche nach Unternehmen in derzeit 92 Ländern. Über eine Million Betriebe sind im virtuellen Katalog vorn GS1 registriert und werden über Kriterien wie die Internationale Lokationsnummer (ILN), Internationale Artikelnummer (EAN), Nummer der Versandeinheit (NVE) oder den Firmennamen gefunden.

Mit dem neuen Tool "EAN/ILN Manager" können auf einfache Art und Weise alle Daten rund um ILN und EAN systemgestützt gepflegt werden. Hierbei wird sichergestellt, dass eine Nummer nicht mehrfach vergeben wird. Die eingepflegten Informationen können über das GEPIR-Netzwerk global bereitgestellt und von allen GEPIR-Anwendern abgerufen werden. Auf diese Weise können in Eigenregie vergebene Lokationsdaten zu einzelnen Unternehmensbereichen inkl. Ansprechpartner, Telefonnummer, eMail etc. weltweit verfügbar gemacht werden. Dies gilt analog für Artikelstammdaten.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, diese Informationen aus der Anwendung ins Excel-Format zu exportieren.

Die Vorteile der systemgeschützten Web-Anwendung "EAN/ILN-Manager" im Überblick:

  • Kostenreduktion
  • Fehlervermeidung
  • Globale Präsenz für Produkte und Standorte
  • Single Point of Entry für Unternehmensdaten
  • Mehr Transparenz für die Geschäftsprozesse

Möchten Sie sich einen Eindruck von der Anwendung verschaffen? Dann nutzen Sie bitte unter www.premium.gepir.de den folgenden Testzugang:

Nutzername: demo
Passwort: demo

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gepir.de und bei Arne Dicks, dicks@gs1-germany.de.

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Infothek
Ansprechpartner Herr Malte Hendriksen
+49 (0)221 94714-533
hendriksen@gs1-germa...
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