Newsletter 2/2009

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  2 | 09  
Global Standards - Connecting Business

News | Termine | Publikationen | Stellenangebote | Impressum
Editorial
 
 

 
GS1 Germany feiert!
 
Am 7. Mai 2009 eröffnet Geschäftsführer Jörg Pretzel und zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik das GS1 Germany Knowlegde Center - übrigens das erste in Europa. Er war es auch, der diese gute Idee von seinem Aufenthalt bei GS1 Australien mitbrachte.
Geballtes Wissen und eine Wertschöpfungskette zum Anfassen charakterisieren das neue Trainingscenter rund um Prozessoptimierung und Standardisierung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
 
Viel Spaß in der Welt der Standards, Daten und Prozesse,
Ihr GS1 Germany-Redaktionsteam
 
 
News
 
 
 
Treffen. Tagen. Trainieren.
Eröffnung des GS1 Germany Knowledge Centers
 
Wissenszentrum zu Standards und Prozessen, Arbeitsplattform und Motor für Kooperationen, Event-Location und Domizil einer interaktiven Value Chain, die den Weg eines Wasserkastens entlang der Wertschöpfungskette demonstriert - am 7. Mai 2009 fällt der Startschuss für das GS1 Germany Knowledge Center in Köln.
     
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Informationen on the road
www.mobile.gepir.de macht Firmenwissen Beine
 
GEPIR - Die Infothek für Geschäftspartner und Verbraucher, informieren zu Produkten und Unternehmen in 92 Ländern. Jetzt gibt es das virtuelle Branchenverzeichnis von GS1 für die Westentasche: Per Mobiltelefon und kostenlosem Barcodescanner-Software kann der Nutzer von unterwegs auf den Datenpool zugreifen.
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Garantiert ausgezeichnet
Bis zum 29. Juni 2009 für den ECR Award 2009 bewerben
 
Schon zum siebten Mal bringt der ECR Award die besten ECR-Projekte auf's Siegertreppchen. Ob Supply Side, Demand Side oder gesamte ECR-Prozesskette: Bis zum 29. Juni 2008 können Firmen partnerschaftliches Profil zeigen und sich in der Kategorie Unternehmenskooperation bewerben.
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Maßanfertigung ohne Haken und Ösen
Category Management bei Do it yourself
 
Genau die passende Ausrüstung: Mittels Category Management (CM) arbeiten Werkzeuglieferant Silberspeer und die Knauber Freizeitmärkte im Raum Bonn jetzt noch effizienter zusammen. PROZEUS, die eBusiness-Initiative des BMWi, fördert das Projekt "Category Management in der Do-it-yourself-Branche".
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Prestige, Parfum, Piratenjagd
GS1 DataMatrix hilft beim Markenschutz
 
Produktfälschung ist kein Kavaliersdelikt. Deshalb sind wirksame Konzepte zum Schutz von Marke und Verbraucher Pflicht. Procter & Gamble Prestige Products und Cosmopolitan Cosmetics erhöhen die Fälschungssicherheit ihrer Luxus-Düfte durch Serialisierung mit GS1-Standards: Der GS1 DataMatrix wird zum Barcode undercover.
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Bei EPCglobal funkt's weltweit
Drittes RFID-Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen
 
Was haben Computer, Schuhe und Druckerpatronen gemeinsam? Bei drei Pilotprojekten der EPCglobal-Gruppe Transport/Logistik drehte sich alles um die Identifikation dieser Güter per EPC/RFID (Radiofrequenztechnologie für Identifikationszwecke). Per See- und Luftfracht wurden sie zwischen China, Japan, den USA und Holland versandt.
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Termine
 
ECR-Tag
 
 
10. ECR-Tag in Dresden
Die Macher der Zukunft kooperieren
 
Das Motto des 10. ECR-Tages verweist auf eine zentrale Lösungsstrategie für die FMCG-Branche: Die Macher der Zukunft kooperieren. Im September ist die Flaggschiff-Veranstaltung der deutschsprachigen Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft zu Gast in Dresden. Anmelden können Sie sich schon jetzt.
Termin:03./04.09.2009 Veranstaltungsort:Dresden
 
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Alle Termine und Veranstaltungen finden Sie in unserem Eventbereich
 
Publikationen
 
 
Jahresbericht 2008 ist da
 
Jedes Jahr veröffentlicht GS1 Germany einen ausführlichen Bericht über seine Geschäftstätigkeit. Der Jahresbericht 2008 steht zum kostenlosen Download bereit und kann auch bei GS! Germany angefordert werden.
 
 
 
 
Europa in Datenharmonie
 
Datenaustausch in Europa ist jetzt noch einfacher: Die europäischen GS1-Mitgliedsorganisationen harmonisierten die Anwendungsempfehlungen zu den EANCOM® 2002-Nachrichten Bestellung (ORDERS), Lieferavis (DESADV) und Rechnung (INVOIC).
 
 
 
 
GTIN/GLN-Handbuch:
Neuer Titel - gleicher Standard

 
EAN und ILN sind Geschichte: Anfang 2009 wurden die international gültigen Bezeichnungen der GS1-Standards umgestellt. Das ehemalige EAN/ILN-Handbuch präsentiert sich nun als GTIN/GLN-Handbuch - in neuem Gewand und aktualisiert.
 
 
Alle Publikationen finden Sie in unserem Online-Shop
 
 
 
Senior-Projektmanager ECR Prozessmanagement Supply Chain (m/w)
 
Als Senior-Projektmanager ECR entwickeln Sie in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten und Entscheidern aus führenden Unternehmen der Konsum-/Gebrauchsgüterwirtschaft optimierte Prozesse in der Logistik zu Themen wie z.B. Cross Docking, Prozesskostenrechnung und shelf ready packaging. Hierzu gehört neben der Definition und Konzeption entsprechender Projekte sowie ihrer Weiterentwicklung und Umsetzung innerhalb der beteiligten Wirtschaftskreise auch die Beobachtung und Entwicklung des Marktes für ECR-Anwendungen.
 
 
Aktuelle Stellenangebote finden Sie auf unserer Homepage  
 
Fremdanzeige
 
 
Impressum 
GS1 Germany GmbH
Maarweg 133
50825 Köln
www.gs1-germany.de
 

Redaktion: Malte Hendriksen
V.i.S.d.P.: Monika Gabler
Haftungsausschluss

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GS1 Germany Knowledge Center: Feierliche Eröffnung am 7. Mai 2009

Treffen, Tagen und Trainieren entlang der Wertschöpfungskette: Am 7. Mai 2009 eröffnet Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany, das GS1 Germany Knowledge Center am Firmenstandort in Köln. Ursula Heinen (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverbraucherschutzministerium, und weitere prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft haben ihr Kommen angekündigt.

Nach nur einjähriger Bauzeit wird das von Glas und Stahl geprägte, dreigeschossige Tagungs- und Veranstaltungsgebäude seiner Bestimmung übergeben. Über 1.000 Quadratmeter bieten reichlich Platz für Weiterbildung, Meetings, Gremien- und Netzwerkarbeit rund um die Wertschöpfungskette.

Als besonderes Highlight präsentiert sich die Value Chain live! Im ersten Stock können die Besucher einen Wasserkasten auf seinem Weg entlang der gesamten Wertschöpfungskette begleiten: von der Produktion über die logistische Prozesskette bis hin zur Präsentation im Verkaufsregal und Rückgabe.

Die Konferenzräume in der zweiten und dritten Etage sind mit modernster Konferenz-, Visualisierungs- und Beschallungstechnik ausgestattet. Flexible Wandelemente lassen der individuellen Veranstaltungsplanung große Freiheit. Doch nicht nur die Gäste von GS1 Germany sind im GS1 Germany Knowledge Center willkommen. Auch externe Kunden können Räume anmieten - und zudem am interaktiven Modell der Wertschöpfungskette erleben, wie Standards Prozesse optimieren.

Weitere Informationen erhalten Sie hier sowie bei Mario Pajenkamp, pajenkamp@gs1-germany.de.

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Mobile Commerce: GEPIR bringt Produktinformationen auf's Handy

Tippen war gestern. Heute wird das Handy zum Barcodescanner und enthüllt in wenigen Augenblicken, wer oder was hinter einem Strichcode steckt. Der neue Service für unterwegs mobile.gepir.de bringt Informationen zu Produkten und Herstellern direkt auf das Handy-Display: überall, schnell und komfortabel.

Auskunft on the road

GEPIR (Global GS1 Electronic Party Information Registry)- Die Infothek für Geschäftspartner und Verbraucher, ermöglichen die Suche nach Unternehmen in derzeit 92 Ländern. Mehr als eine Million Betriebe sind im virtuellen Katalog von GS1 registriert. Gefunden werden sie über die Globale Lokationsnummer (GLN, ehemals ILN), die Globale Artikelidentnummer (GTIN, Global Trade Item Number, ehemals EAN), die Nummer der Versandeinheit (NVE, international SSCC, Serial Shipping Container Code) oder den Firmennamen.

Jetzt sorgt mobile.gepir.de für mehr Flexibilität. Die neue, von GS1 Germany betriebene Internetseite ist für Mobilgeräte optimiert.

Und so funktioniert mobile.gepir.de:

  1. Barcodescanner GS1bar von www.gepir.de kostenlos auf den Computer/Handy herunterladen
  2. GS1bar installieren
  3. GS1bar aufrufen und Barcode scannen

Voraussetzung ist ein Handy mit Internetzugang und Autofokuskamera. Die GTIN des fotografierten Barcodes wird automatisch ausgelesen und direkt bei mobile.gepir.de angefragt. Nutzer, deren Handy keine Kamera hat, können den Barcode manuell eingeben und erhalten die gewünschte Auskunft.

Übrigens: Die Kunden von GEPIR Premium haben jetzt noch größeren Spielraum, um Informationen gezielt zu platzieren. Von ihrem auf GEPIR hinterlegten Datensatz aus ist die Verlinkung zu Produktkatalogen, Promotions etc. auf der eigenen Homepage möglich. Damit können beispielsweise Konsumenten im Kaufhaus auf Informationen zugreifen, die der Hersteller speziell auf diese Zielgruppe, Situation und Umgebung zugeschnitten hat.

Die Nutzung von GEPIR und Barcodescanner ist kostenlos. Die Onlinegebühren seines Providers trägt der Anwender selbst. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gepir.de sowie bei Arne Dicks, dicks@gs1-germany.de.

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ECR Award 2009: Bewerben bis Ende Mai, Prämierung im September

Bühne frei für die beste Kooperation: Bereits zum siebten Mal steht beim ECR Award die Kundenorientierung (ECR, Efficient Consumer Response) im Rampenlicht. Die Gewinner präsentieren ihr Projekt Anfang September vor 300 geladenen Top-Managern und den 1.400 Gästen des ECR-Tags. Bewerbungsschluss ist der 29. Mai 2009.

Gesucht: Die besten ECR-Projekte in der Kategorie Unternehmenskooperation

Berlin, Wien, Zürich. Allein die Veranstaltungsorte signalisieren die große Bedeutung des ECR Award für die Branche. Dieses Jahr wird die profilierte Auszeichnung der deutschsprachigen Konsumgüterwirtschaft am 2. September 2009 verliehen - in der Gläsernen Manufaktur in Dresden und wie immer bei einer festlichen Gala am Vorabend des ECR-Tages.

Noch bis zum 29. Mai 2009 können die Kandidaten in der Kategorie "Unternehmenskooperation" mit ihrem Engagement für Verbraucher und Wirtschaft punkten. Gesucht werden wegweisende Partnerschaften auf der Supply Side, der Demand Side oder entlang der gesamten ECR-Prozesskette. Mindestens zwei Firmen sollten zusammenarbeiten, idealerweise ein Handelsunternehmen mit einem Hersteller und einem Dienstleister.

Diese Aspekte nimmt die 16-köpfige Jury aus renommierten Vertretern der Konsumgüterwirtschaft, anerkannten ECR-Spezialisten und Mitgliedern der ECR-Initiativen besonders unter die Lupe:

  • Strategische ECR-Ausrichtung
  • Verstärkte Verbraucher- bzw. Käuferorientierung
  • Partnerorientierung in der Umsetzung des Projekts
  • Messbarkeit und Darstellung der Umsatz- und Ertragsverbesserungen
  • Roll-out-Fähigkeit des Projekts

Die Sieger werden im August benachrichtigt. Organisation, Förderung und Trägerschaft des hochkarätigen Wettbewerbs liegen bei GS1 Germany und Kurt Salmon Associates (KSA), der international führenden Unternehmensberatung für Handel und Konsumgüterindustrie.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gs1-germany.de/award sowie bei Stefanie Leigeber, leigeber@gs1-germany.de.

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PROZEUS: Neues Category-Management-Projekt bei Do it yourself (DIY)

ECR (Efficient Consumer Response) ist ein strategischer Ansatz, bei dem Händler und Hersteller eng zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen sie die Wünsche der Verbraucher besser, schneller und kostengünstiger erfüllen. Per ECR Category Management (CM) sollen Kundennutzen und Geschäftsergebnisse optimiert werden.

Schon seit geraumer Zeit hat sich CM als gelebter und erfolgreicher Standard in der FMCG-Branche (Fast Moving Consumer Goods) etabliert. Was also liegt näher, als diese positiven Erfahrungen in anderen Segmenten zu nutzen - zum Beispiel im DIY-Bereich.

Um zu prüfen, ob sich Category Management für diesen Wirtschaftszweig eignet, startete das vom BMWi geförderte Mittelstandsprojekt PROZEUS ein neues Vorhaben. Seit April 2009 steht die Geschäftsbeziehung zwischen dem Werkzeuglieferanten Do it 5479 Silberspeer und den Knauber Freizeitmärkten ganz im Zeichen von Category Management.

Auf gute Zusammenarbeit - wie seit zwanzig Jahren

Vom Firmensitz in Wehr aus beliefern die fünf Vollzeit- und 15 Teilzeitbeschäftigten von Silberspeer überwiegend deutsche Fachgeschäfte mit hochwertigen Werkzeugen. Knauber in Bonn ist ein mittelständischer Familienbetrieb mit einem gut tausendköpfigen Team und betreibt unter anderem sieben Freizeitmärkte im Raum Bonn.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten versorgt Silberspeer die Freizeitmärkte von Knauber mit Werkzeugen. Waren es anfangs Zangen und Sägen, so hat sich das Lieferportfolio inzwischen auf den gesamten Bereich der Handwerkzeuge ausgedehnt. Die Kooperation ist als Full-Service-Leistung organisiert. Silberspeer übernimmt sämtliche Aufgaben in eigener Regie: von der Bestellung über die Lieferung bis hin zum Einräumen der Ware mit anschließender Regalpflege.

Renner und Penner helfen bei der Analyse

Die Einführung von Category Management in der Kategorie (Warengruppe) Werkzeug bei den Knauber Freizeitmärkten - dies ist das Ziel des jüngsten PROZEUS-Projekts. Die Partner wollen vor allem Kundeninformation, -führung und Warenpräsentation verbessern sowie den Wiedererkennungswert der Marke Silberspeer steigern.

Prinzipiell sollte Category Management anhand eines klar strukturierten Prozesses - dem Kategorie-Geschäftsplanungsprozess - realisiert werden. Im Acht-Schritte-CM-Prozess werden alle CM-Aktivitäten nach Zeit und Ort, mit exakt definiertem Anfang und Ende sowie nach eindeutigem Input und Output strukturiert. Dem Acht-Schritte-CM-Prozess folgend, analysierten Silberspeer und Knauber zunächst die Kategorie-Rolle, danach Platzierung und Sortiment. Für belastbare Ergebnisse wurden mit Hilfe von Abverkaufsdaten umsatzstarke und -schwache Artikel identifiziert: die so genannten Renner und Penner.

Bisher übermittelten Knauber und Silberspeer die Daten manuell mit dem elektronischen Datenaustausch per EDI-Standard EANCOM. Auch Bestellungen und Rechnungen gehen künftig elektronisch auf den Weg. Damit werden das kosten- und zeitintensive Einlesen via Handscanner und der Aufwand für die Regalpflege reduziert.

Im April 2009 starteten Knauber und Silberspeer ihr CM-Projekt. Ende August sollen die Maßnahmen umgesetzt sein. Im saisonal günstigen Zeitraum zwischen September und Dezember findet die Überprüfung statt. Endauswertung und Abschlussdokumentation sind für das erste Quartal 2010 geplant. Die Broschüre mit Resultaten gibt es wie gewohnt kostenlos unter www.prozeus.de.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Andreas Zillgitt, zillgitt@gs1-germany.de.

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Fälschungssicherheit: GS1 DataMatrix für unauffälligen Markenschutz

Ist Laura Biagiotti wirklich Laura Biagiotti? Sind Inhalt und Flakon garantiert original oder dreist kopiert? Mit solchen Fragen haben sich die Geschäftspartner Procter & Gamble Prestige Products und Cosmopolitan Cosmetics eingehend befasst. Das Ergebnis: Exklusive Düfte werden jetzt per GS1 Standards serialisiert. So lässt sich jedes Produkt eindeutig identifizieren und vor Fälschungen schützen - die Kombination aus Globaler Artikelidentnummer (GTIN Global Trade Item Number, ehemals EAN) und Seriennummer macht's möglich. Auch optisch hat sich das Verfahren bewährt. Der winzige GS1 DataMatrix-Code verschwindet fast auf der Parfumverpackung.

Ebenfalls auf den ersten Blick kaum ersichtlich: Dem neuen Konzept zur Fälschungssicherheit ging ein grundlegender Wandel im Denkprozess voraus - die Abkehr von der Passivität zugunsten des offensiven Kampfes gegen Markenpiraterie. Früher kennzeichnete defensives Warten den Umgang mit Plagiaten. Erst wenn ein Artikel tatsächlich nachgemacht wurde, reagierten Procter & Gamble Prestige Products und Cosmopolitan Cosmetics darauf. Aktives Agieren hingegen prägt die heutige Gangart. Die zentrale Frage lautet: Was kann ich als Unternehmen tun, damit keine Fälschungen mehr in den Markt gelangen? Dieser Ansatz wirkt sich nicht nur auf Hersteller und Wirtschaftskette positiv aus. Der Käufer kann sich über seinen Lieblingsduft freuen und gleichzeitig sicher sein, dass er keiner Mogelpackung aufgesessen ist.

Vielschichtige Perspektiven zu Produktauthentifizierung und Informationsvermittlung eröffnen sich, wenn GS1 DataMatrix, GTIN, Seriennummer und innovative Technik zusammenspielen. Künftig bietet GEPIR (Global GS1 Electronic Party Information Registry) - Die Infothek für Geschäftspartner und Verbraucher über mobile.gepir.de einen neuen Service an. Der Verbraucher fotografiert einfach mit seinem Handy den GS1 DataMatrix und wird auf die Website des Herstellers geleitet. Dort erfährt er nicht nur, ob der Artikel echt ist, sondern auch Wissenswertes zu anderen Angeboten der Firma.

Der GS1 Germany Praxistag Fälschungssicherheit vertieft die Thematik mit vielen erfolgreichen Beispielen. Die Veranstaltung findet am 4. Juni 2009 im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Weitere Informationen erhalten Sie hier sowie bei Michaela Hähn, haehn@gs1-germany.de.

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EPCglobal: Gelungenes drittes Pilotprojekt bei Transport/Logistik

EPCglobal entwickelt branchen- und länderübergreifende Standards für die einheitliche Nutzung von RFID (Radiofrequenztechnologie für Identifikationszwecke) entlang der Versorgungskette. Verschiedene Arbeitsgruppen - die so genannten Action Groups - treiben die globalen Standards in ihrer Sparte voran. 2005 gründete EPCglobal die Industry Action Group TLS (Transportation & Logistics Services). Branchengrößen wie DB Schenker, DHL, NYK und Maersk sind Mitglieder der ersten Stunde. Inzwischen ist das dritte Pilotprojekt gemeistert und die vierte Phase bereits geplant.

Zu Wasser, zu Lande und in der Luft: Zuverlässige Identifikation per EPC/RFID

Zu Beginn des Jahres 2006 förderte das japanische Wirtschaftsministerium ein großangelegtes RFID-Projekt, das die Industry Action Group TLS realisierte: den Versand von Schuhen via Seefracht von China nach Japan. Dafür wurde erstmals der EPC-Informationsservice EPCIS eingebunden. Er liefert die Grundlage, um EPC-Daten über Güter oder Waren zu erfassen und abzufragen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss finanzierte das japanische Wirtschaftsministerium 2007 ein weiteres Vorhaben. Nun sollten andere Verkehrsmittel ins Spiel kommen. Per Luftfracht wurden Computer von China in die USA transportiert. Die dabei eingesetzte aktive RFID-Technologie verbrachte den Flug im so genannten Sleep Modus, um die Auflagen der Luftfahrt-Sicherheitsbehörden zu erfüllen.

Mittlerweile konnte die EPCglobal-Gruppe Transport, Logistik und Dienstleistungen auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Nun bekundete der Zoll Interesse, und das japanische Wirtschaftsministerium bewilligte Fördergelder. Das dritte Pilotprojekt befasste sich mit EPC/RFID auf Packstück- sowie Seecontainer-Ebene - konkret mit dem Versand von Druckerpatronen und Druckerzubehör von Japan in die Niederlande. Die Einzelteile wurden in Kartons verpackt, zu Paletten gebunden und anschließend in einen Container verladen. Dadurch entstanden drei Ebenen der Identifikation, die die EPC/RFID-Technologie abdeckte.

Eine zusätzliche vierte Ebene bildete die Sendung als Ganzes. Dafür kam die GSIN (Global Shipment Identification Number) zum Einsatz, die Sendungen identifiziert, die sich über mehrere Container verteilen. Diese neue Ebene der Identifizierung erlaubte es, Zollprozesse virtuell abzubilden. Als Beobachter waren sowohl der niederländische als auch der japanische Zoll involviert. So konnten die Niederländer das EPC/GS1-Nummernsystem in den Zollprozessen testen und Optionen wie das Green-Lane-Verfahren (schnellere Überprüfung der Sendung) betrachten.

Es kam sowohl aktive als auch passive RFID-Technologie zum Einsatz. GS1 Germany wurde mit der Bereitstellung einer Online-Plattform beauftragt. Über diese Plattform war es möglich, jeden Container an sämtlichen Lesepunkten grenzübergreifend zu überwachen. Eine zweite Datendrehscheibe in Japan sammelte Informationen zur Ladung des Containers auf der Ebene von Karton und Palette.

Im Februar 2009 wurde Pilotprojekt Nummer drei erfolgreich beendet. Schon jetzt gibt es erste Überlegungen für eine vierte Phase, die jedoch eine Implementierung anstreben und damit den Pilotcharakter verlieren soll. Ansatzpunkt wäre die Optimierung der Zollprozesse durch die EPC/RFID-Technologie.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Mike Henn, henn@gs1-germany.de.

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