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Newsletter 2/2010
GS1-Standards on tour
Ziel ist es, den Teilnehmern einen ersten Einblick in die Welt der Strichcode-Standards und den Stammdaten-Austausch zu geben. Das Spektrum reicht dabei von der Vorstellung der GS1-Idente, über verschiedene Barcodes (bspw. GS1-128, GS1 DataMatrix) bis hin zum unternehmensübergreifenden standardisierten Datenaustausch (GS1 XML, GDSN). Die klassische Konsumgüterindustrie und weitere Branchen wie zum Beispiel Textil und Consumer Electronics machen es vor: Die umfangreiche Nutzung von eindeutigen Strichcodes und der Stammdatenaustausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette optimieren Prozesse und sparen Kosten. Ähnliche Einsparungspotenziale „schlummern“ im Gesundheitswesen. Die Lieferanten-Roadshow findet an folgenden Terminen, jeweils von 10.30 bis 15.30 Uhr, statt:
Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, wird eine zeitnahe Anmeldung empfohlen. Weitere Informationen zur Lieferanten-Roadshow erhalten Sie unter www.gs1-germany.de sowie bei Tina Krämer, Kraemer@gs1-germany.de GS1 Germany goes B2C
GS1 Germany bietet seit Jahresbeginn mit iGepir eine App an, die als einzige auf gesicherte Informationsquellen zurückgreift. So landet der Konsument bei Eingabe des Barcodes einer Getränkeflasche nicht versehentlich bei einem Online-Shop, der unter der gleichen GTIN eine Waschmaschine anbietet. Darüber hinaus liefert die neue iGepir Version 1.5.2 auch noch Produkt- und weiterführende Informationen. Hat das jeweilige Unternehmen entsprechende Kontaktdaten im System hinterlegt, so kann schon mit einem Klick auf die Telefonnummer oder die E-Mail-Adresse eine direkte Verbindung mit dem Ansprechpartner aufgenommen werden. Im iTunes-Store ranken sich bereits über 100 Apps rund um das Thema Barcode-Erkennung. Ein deutliches Zeichen für das Bedürfnis des Konsumenten anhand mobiler Anwendungen, mehr über die Produkte zu erfahren. Natürlich ergeben sich aber auch umgekehrt enorme Möglichkeiten digitaler Vermarktungsstrategien. Am 6. Juli 2010 bietet GS1 Germany eine Plattform für Experten aus Marketing, Vertrieb und IT zu Themen wie Mobile Marketing, intelligentes Couponing und mobile Lösungen für den Handel. Die Veranstaltung "Consumer 2.0 – Wie Internet, Handy & Co. das Kaufverhalten revolutionieren" findet im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Mehr erfahren Sie hier >>. Weitere Informationen erhalten Sie bei Jörg Lamberg, lamberg@gs1-germany.de (Veranstaltung) oder Arne Dicks, dicks@gs1-germany.de (iGepir). 11. ECR-Tag in Hamburg
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf dem 11. ECR Tag in Hamburg. Beim wichtigsten Branchentreff der deutschsprachigen Konsumgüterwirtschaft diskutieren am 22./23. September im CCH 1.200 Entscheider aus Handel, Industrie und Dienstleistung über neue Wege der Kooperation, zukunftsweisende Strategien und erfolgreiche Umsetzungen von ECR. Wie Unternehmen heute gemeinsam die Erfolgspotenziale von morgen dauerhaft erschließen können? Wie die Wertschöpfungskette der Zukunft gestaltet sein muss, um sowohl effizient und verbraucherorientiert als auch nachhaltig zu wirtschaften? Welche konkreten Vorrausetzungen und Weichenstellungen nötig sind, um die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft auf globaler und nationaler Ebene partnerschaftlich zu bewältigen? Und wie wichtig dafür vernetzte Prozessketten, einheitliche Standards und unternehmensübergreifende Kommunikation sind? Spannende Fragen, auf die der 11. ECR Tag die richtigen Antworten geben will. Renommierte Unternehmenslenker wie Harm Humburg (Ferrero), Martina Sandrock (Iglo) und weitere Führungspersönlichkeiten aus Handel und Industrie sprechen in der CEO-Talkrunde am ersten Kongresstag über das Thema "Kooperative Trendwende". Im Plenum und acht Fach-Foren erleben die Teilnehmer über 90 Top-Referenten mit innovativen Ideen, interessanten Statements und branchenübergreifenden Best Practice-Beispielen, darunter Dr. Thomas Müller-Kirschbaum (Henkel), Petra Schäfer (dm), Thomas Bachl (GfK) und Harry Brouwer (Unilever) sowie als prominenten Gastredner Gregor Gysi. Auch Klaus-Peter Brickwedde (Nestlé) und Frank Wiemer (REWE) sind sich einig: "Wir setzen auf kooperatives Denken und Handeln, denn nur so können wir die Supply Chain noch effizienter gestalten und auf die Konsumentenwünsche von morgen ausrichten – der ECR-Tag zeigt, wie dies gemeinsam umzusetzen ist." Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ecrtag.gs1-germany.de oder von Mareile Seekamp seekamp@gs1-germany.de Der EDI-Viewer
Der Gesetzgeber fordert, die EDI-Datensätze auch für diejenigen Steuerprüfer sichtbar zu machen, die nicht in der EDIFACT-Syntax, einem branchenübergreifenden internationalen Standard für den elektronischen Datenaustausch im Geschäftsverkehr, geschult sind. Diese Anforderung erfüllt der in Zusammenarbeit mit den EDI-Gremien bei GS1 Germany, dem Solution Provider Kreis und den Finanzbehörden entwickelte EDI-Viewer. Zentral auf dem Internet-Server von GS1 Germany installiert, steht der EDI-Viewer allen EANCOM®-Anwendern und der Finanzverwaltung zur Verfügung. Abgesichert wird die kostenlose Anwendung durch das SSL-Zertifikat HTTPS. Dieses Protokoll wird zur Verschlüsselung und zur Authentifizierung der Kommunikation zwischen Webserver und Browser im Internet verwendet. Zudem wird garantiert, dass keine Daten auf anderen Medien (zwischen-)gespeichert werden. Die Daten einer Zahlungsaufforderung bzw. einer Rechnung über Waren oder Dienstleistungen, eine sog. INVOIC-Nachricht, werden in tabellarischer Form für den Bildschirm aufbereitet, die Inhalte durch Anzeigen des Feldnamens und durch die Decodierung von Schlüsselwerten erläutert. Zur besseren Übersicht sind zusammenhängende Informationen aus Segmentgruppen in einer einheitlichen Farbe markiert. Unter dem Link EDI-Viewer können Sie eine EDI-Nachricht hochladen und erhalten unter "About EDI-Viewer" weitere Informationen. Darüber hinaus wird der EDI-Viewer unter dem Motto "Ein Jahr EDI-Mustervereinbarung" am 17. Juni 2010 beim "Praxistag Rechnung" im GS1 Germany Knowledge Center präsentiert. Weitere Informationen zum GS1 Praxistag Rechnung erhalten Sie unter www.gs1-germany.de sowie bei Klaus Förderer, foerderer@gs1-germany.de. Wissenschaftspreis 2010: Ausgezeichneter Nachwuchs – Vorbildliche Kooperationen
Festredner Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, hob vor knapp 300 geladenen Gästen die Bedeutung von Nachwuchsförderung und Forschung hervor. Er wies auf die Verantwortung der Unternehmen für Forschung und Lehre, aber auch auf die Verantwortung der Forschung und Lehre für Unternehmen hin. "Der Handel ist einer unserer wichtigsten Innovationstreiber. Er investiert in kluge Köpfe – und sorgt damit für Rückenwind auch für den Standort Nordrhein-Westfalen", betont der Minister Pinkwart. Prof. Utho Creusen und Dr. Michael Krings übernahmen als Laudatoren die fachliche und persönliche Würdigung der Preisträger des nun zum dritten Mal verliehenen Wissenschaftspreises und des erstmalig verliehenen Preises der Kooperationen auf der Galaveranstaltung im Rahmen der EuroCIS. Die insgesamt vier Auszeichnungen gingen an: die Absolventen von Bachelor- und Master-Studiengängen, die Verfasser von Dissertationsarbeiten sowie an einen Lehrstuhl für ein Kooperationsprojekt zwischen Handel und Industrie. Preisträgerin in der Kategorie Dissertation ist Dr. Carmen-Maria Albrecht mit der Arbeit "Einkaufsstress: Messung, Determinanten und Konsequenzen" von der Universität Mannheim. Mit dieser Arbeit ist ein bislang in der Marketing-Wissenschaft vernachlässigtes, aber dennoch hochgradig relevantes Thema bearbeitet worden. Interdisziplinär wurden die Bereiche Biologie, Soziologie und Psychologie involviert. Die sehr fundierte Arbeit zeichnet sich durch hohe Innovationskraft aus und gibt Handlungsempfehlungen sowohl für das Top-Management als auch für das Shop-Management in den Handelsunternehmen. Mani-Maurice Kügler mit seiner Arbeit "Entwurf und Umsetzung eines Kennzahlensystems zur Unternehmenssteuerung im Handel" vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), eine der deutschen Elite-Universitäten, wurde als Gewinner in der Kategorie Master geehrt. Die Jury bewertete die Arbeit als substantielles Thema mit dem Potentzial, zu einer Dissertation ausgebaut zu werden. Auf Basis der Balanced Score Card wurde ein System entwickelt, das erstmalig zur Generierung von Kennzahlen für eine Handels-Score Card genutzt werden kann. In der Kategorie Bachelor gewannen Neele Kirsten Gellermann und Lisa-Katharina Schmitz mit dem Thema: "Vertical Relationships in the FMCG Industry – Confrontation or Collaboration?" von der WHU – Otto Beisheim School of Management, Vallendar. Die Jury hat sich einstimmig für diese Arbeit entschieden und die hochgradige Relevanz des Themas Kooperation hervorgehoben. Die Öffnung für Kooperationen wird als Chance für mehr Wertschöpfung bewertet und als Weg, aus einer historisch gewachsenen Konfrontation der Handelspartner herauszukommen. Die Auszeichnung für ein wissenschaftliches Kooperationsprojekt zwischen Handel und Industrie ging an das Institut für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen (ITEM-HSG) und wurde von einer Jury der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland verliehen. Der erstmals vergebene Preis würdigt das Engagement des Lehrstuhls in dem gemeinsam mit der METRO-Group und der Galeria Kaufhof GmbH in Zusammenarbeit mit der Gardeur GmbH entwickelten Kooperationsprojekt "Der betriebswirtschaftliche Wertbeitrag integrierter RFID-Systeme am Fallbeispiel Galeria Kaufhof". Die Jury würdigte einstimmig den hohen Nutzen für Industrie und Handel sowie den umfangreichen Praxisbezug bei gleichzeitig neuer Methodenentwicklung. Der positive Effekt auf das zukunftsweisende Thema RFID und der Erkenntnisgewinn sowohl im logistischen Bereich als auch bezüglich der Kundenakzeptanz zeichnen diese Arbeit aus. EHI und GS1 Germany stiften jeweils 20.000 Euro Preisgelder, um den akademischen Nachwuchs und etablierte Lehrstühle zu ermutigen, praxisrelevante Themen für die Handelsbranche wissenschaftlich zu untersuchen und insbesondere das Thema Kooperationen zwischen Hochschulen, Handel und Industrie zu fördern. Zudem soll der Transfer der wissenschaftlich erarbeiteten Erkenntnisse von den Hochschulen in die Praxis ermöglicht werden. Alle ausgezeichneten Arbeiten können beim EHI bzw. bei GS1 Germany eingesehen werden. Die GS1 Germany und das Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln haben 2002 die Akademische Partnerschaft ins Leben gerufen. Gegenstand der Partnerschaft ist der Austausch von Informationen, Wissen und Erfahrungen zwischen Vertretern aus Wissenschaft und Praxis. Sie unterstützt und gestaltet die Konkretisierung, Weiterentwicklung und Verbreitung von kooperativen Lösungen entlang der Wertschöpfungskette. Heute gehören zu den Mitgliedern 23 Unternehmen aus Industrie und Handel, neun Dienstleister sowie 20 Universitäten und Fachhochschulen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gs1-germany.de sowie bei Susanne Strömer, stroemer@gs1-germany.de. |
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