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Newsletter 3/2009
ECR-Tag 2009: Die Macher der Zukunft kooperieren
Maximale Kundenorientierung bei optimalem Ressourceneinsatz – ein Spagat, der alle Marktteilnehmer vor neue Herausforderungen stellt. Besonders erfolgreich sind die Unternehmen, die frühzeitig auf automatisierte Prozesse gesetzt haben – und jetzt von der Vernetzung mit Geschäftspartnern profitieren. Aber gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten scheuen viele Unternehmer die notwendigen Neuerungen und Investitionen. Wer es jedoch jetzt verpasst, die Zukunft zu gestalten, wird auch nach Krisenzeiten hart beim täglichen Wettbewerb ringen. Erich Harsch von dm-drogerie markt nimmt die Herausforderung an. Für ihn gibt es keine Alternative zur Kooperation und zum Einsatz von Standards. Auch Gert Schambach von Edeka sieht den Schlüssel in der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit und in vernetzten Prozessketten zur Erfüllung von Verbraucherwünschen. Aber wie positioniert sich die Industrie zu diesen Fragestellungen? Ist unternehmensübergreifende Kooperation gewünscht? Wie sehen die Konzepte von Handel und Industrie für die Zukunft aus? Und wo besteht Handlungsbedarf? Die CEO-Diskussionsrunde beim 10. ECR-Tag in Dresden am 3. und 4. September 2009 soll Licht ins Dunkel bringen. Sechs Unternehmenslenker von Unilever, dm-drogerie markt, Edeka, Henkel, Konsum Dresden und Bitburger diskutieren dort kooperative Strategien für die Märkte von morgen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ecrtag.gs1-germany.de sowie bei Mareile Seekamp, seekamp@gs1-germany.de. GS1 Germany Best Practice Conference Automotive 2009: Potenziale des RFID-Einsatzes in der Automobilindustrie
Kooperationen als Wegbereiter des ErfolgsOb Teileidentifikation, Ladungsträger-/Containermanagement oder Fahrzeugdistribution: Das Ziel ist immer die Prozessoptimierung. Daimler, Ford, Volkswagen und Volvo belegten anhand von Pilotprojekten die vielfältigen Chancen und Einsatzmöglichkeiten globaler Standards. Doch nicht nur Beispiele mit Modellcharakter traten bei der GS1 Germany Best Practice Conference Automotive 2009 in den Fokus. Praxisnah vermittelten die Referenten, wie viel Wertschöpfung die Automobilindustrie generieren kann, wenn sie sich intern und extern stärker mit Zulieferern und Logistikdienstleistern verzahnt. Schlüsselfaktoren sind eine unternehmensübergreifende Organisation der Netzwerke, Technik und Prozesse sowie ein standardisierter Datenaustausch auf weltweit einheitlichen und gültigen Standards. In einem abschließenden Vortrag betonte der Verband der Automobilindustrie (VDA), wie wichtig die Standardisierungsarbeit in Kooperation mit der Industrie, GS1 Germany und dem Automobilverband Odette ist. Die Organisationen sollen enger zusammenrücken, um dieses Anliegen noch intensiver voranzutreiben.EPCglobal mit neuer Automotive Discussion GroupNeue Schubkraft in das Netzwerk von EPCglobal bringt die im Mai 2009 gegründete Automotive Discussion Group unter dem Dach vom GS1 Germany. Die Arbeitsgruppe traf sich am Folgetag der Automotive-Konferenz und diskutierte unter anderem über den Entwicklungsstand der EPCglobal-Standards, die Anforderungen der Automotive-Branche an die globale Standardisierung, mögliche EPC-Umsetzungsstrategien und eine gemeinsame Roadmap. Weitere Informationen erhalten Sie bei Jens Friedrich, friedrich@gs1-germany.de. Wissenschaftspreis Handel: Bis zum 30. September 2009 bewerben!
Neue Kategorie: Wissenschaftspreis der Kooperationen2010 gesellt sich zu den etablierten Rubriken Dissertation, Master und Bachelorarbeiten eine vierte Kategorie: Die Akademische Partnerschaft lobt erstmalig den "Wissenschaftspreis der Kooperationen" aus. Er würdigt die Zusammenarbeit von Lehrstühlen und Firmen, die in gemeinsamen Projekten – in Lehre oder Forschung – kooperative Ansätze für die Beteiligten der Wertschöpfungskette entwickeln. Bewerben können sich deutschsprachige Lehrstühle in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Maßgebliche Kriterien sind: neue kooperative Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, praktischer Nutzen für Industrie und Handel, Umsetzbarkeit sowie wissenschaftliche Methodik. Die Einsendefrist endet am 30. September 2009. Für die feierliche Preisverleihung werden hochkarätige Vertreter des Handels erwartet. Die Prämierung findet im Rahmen des Innovationstages Handel und der Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft am 3. März 2010 in Düsseldorf statt. Wie in den Vorjahren stiftet das EHI Retail Institute 20.000,00 Euro für die Sieger der Disziplinen Dissertation, Master und Bachelorarbeiten. Die neue Kategorie "Wissenschaftspreis der Kooperationen" der Akademischen Partnerschaft ist mit weiteren 20.000,00 Euro dotiert. Dieses Preisgeld kommt von GS1 Germany und fließt direkt an den Lehrstuhl, der gewonnen hat. Träger und Mitglieder der Akademischen PartnerschaftDie Akademische Partnerschaft mit Sitz in Köln besteht seit 2002. Ins Leben gerufen wurde sie durch GS1 Germany und das Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln. Heute zählen 23 Unternehmen aus Industrie und Handel, 9 Dienstleister sowie 20 Universitäten und Fachhochschulen zu den Mitgliedern. Die Akademische Partnerschaft engagiert sich für den Austausch von Informationen, Wissen und Erfahrungen zwischen Wissenschaft und Praxis. Sie unterstützt und gestaltet die Konkretisierung, Weiterentwicklung und Verbreitung des kooperativen Konzepts "Efficient Consumer Response" (ECR) entlang der Wertschöpfungskette. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gs1-germany.de/events/wissenschaftspreis sowie bei Susanne Strömer, stroemer@gs1-germany.de. EDI: Mehr Sicherheit bei elektronischen Rechnungen
Kostenloser Download: Mustervereinbarung zu EANCOM® INVOICSeit Juni 2009 können die Nutzer auf der Website von GS1 Germany unentgeltlich eine EDI Mustervereinbarung zu EANCOM® INVOIC herunterladen. EDI-Experten und Steuerfachleute aus Industrie und Handel, Wirtschaftsprüfer sowie Vertreter der GS1 Germany Solution Provider – eine Gruppe von IT-Dienstleistern, die an Entwicklungs- und Standardisierungsarbeiten mitwirkt – entwarfen diese Vorlage gemeinsam.Um die Rechtssicherheit bei der elektronischen Rechnungsstellung weiter zu erhöhen, sind verschiedene Umsetzungshilfen in Arbeit: Die GS1 Germany Solution Provider bereiten eine Mustervorlage mit den wesentlichen Bestandteilen für Verfahrensbeschreibungen vor, die der Gesetzgeber gleichermaßen fordert. Darüber hinaus wird es zusätzliche Empfehlungen für das WebEDI-Szenario und GS1 XML geben. Parallel zu diesen Maßnahmen können EDI-Rechnungen weiterhin mit einer elektronischen Signatur versehen werden, um die Anforderungen des Umsatzsteuergesetzes zu erfüllen. Bei elektronischen Rechnungen, die nicht im EDI-Verfahren – sondern zum Beispiel im pdf-Format – gesendet werden, ist die qualifizierte elektronische Signatur Pflicht. Auf dem "Praxistag Elektronische Rechnung" im Juni wurde die Mustervereinbarung zu EANCOM® INVOIC bereits vorgestellt. Aufgrund des großen Erfolges und der regen Nachfrage wiederholt GS1 Germany die Veranstaltung am 7. September 2009 im GS1 Germany Knowledge Center in Köln. Damit bekommen Unternehmen nochmals die Chance, aus erster Hand Details über die Neuerungen beim elektronischen Rechnungsaustausch zu erfahren. Weitere Informationen erhalten Sie bei Christian Przybilla, przybilla@gs1-germany.de. Shelf Ready Packaging: Neue GS1-Standards bei Verpackungen
Etabliertes SRP-Know-how weiter verbessertAusgangspunkt der neuen Richtlinie bilden GS1-Standards für Einwegtransportverpackungen. Dabei hat die SRP-Fachgruppe die Empfehlungen des 2007 von ECR Europe publizierten Bluebooks "Retail Ready Packaging: a comprehensive guide for a collaborative approach" konsequent weiterentwickelt.Das zentrale Ergebnis ist eine Übersicht, in der unter anderem folgende Frage beantwortet wird: Welche Shelf-Ready-Packaging-Lösung ist für welche Endverbrauchereinheiten am besten geeignet? Für diese Aufstellung wurden zahlreiche Bewertungen mit dem von der Fachgruppe modifizierten "Assessment Tool" durchgeführt und ausgewertet. Der Nutzer erhält umfangreiche Einblicke in die Welt der regalgerechten Verpackungslösungen und ihrer Anwendungsmöglichkeiten. Logistische Gesichtspunkte werden ebenso erläutert wie die spezifischen Anforderungen am Point of Sale und später bei der Entsorgung der Umverpackung. Integriert in die Empfehlung zu "Efficient Unit Loads" des Handbuchs "Supply Chain Management – Effiziente Prozesse im Fokus" besitzt SRP nun einen festen Platz unter den GS1-Standards rund um die Supply Chain. SRP-Workshop im OktoberAm 8. Oktober 2009 veranstaltet GS1 Germany im GS1 Germany Knowledge Center in Köln einen eintägigen Workshop zum Thema Shelf Ready Packaging. Dann diskutieren die Teilnehmer mit Fachleuten über die neuen SRP-Standards sowie deren Nutzung und Bewertung in der Praxis. In Übungen analysieren sie SRP-Lösungen nach verschiedenen Kriterien und können an einem interaktiven Modell der Wertschöpfungskette – der Value Chain live! – den Einsatz von Shelf Ready Packaging testen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gs1-germany.de sowie bei Matthias Haubenreißer, haubenreisser@gs1-germany.de. GS1 in Europe: Neue Empfehlungen vereinfachen globalen Datenaustausch
Eigene Profile und ein internationales PilotprojektDie neue Version basiert auf den im Jahr 2006 von GS1 in Europe harmonisierten europäischen Empfehlungen zu EANCOM® 2002, in die die verschiedenen nationalen EDI-Anwendungsrichtlinien eingeflossen sind. Für die Rechnungsstellung (INVOIC) existieren weiterhin unterschiedliche nationale Vorschriften und gesetzliche Regelungen. Für jedes der zehn Länder, die die GS1 in Europe-Empfehlung umsetzen, wurde ein eigenes Profil erzeugt. Darüber hinaus sind Basisinformationen zu den nationalen Vorschriften für die Rechnungsübertragung und Ansprechpartner in den einzelnen Staaten enthalten. Für die Nachrichten Bestellung (ORDERS) und Liefermeldung (DESADV) stehen jeweils zwei Profile zur Verfügung: ein Kernprofil sowie ein konsolidiertes mit allen Anforderungen aus den beteiligten Ländern. Passgenaue Prozessempfehlungen ergänzen die EANCOM®-Profile. Ein internationales Pilotprojekt, das unter dem Dach von GS1 in Europe und unter deutscher Projektleitung steht, wird die Praxistauglichkeit der konsolidierten EANCOM® INVOIC-Dokumentation untermauern. In Kürze starten Global Player aus Industrie und Handel mit der elektronischen Abrechnung von grenzüberschreitenden Handelsgeschäften. Dabei werden die nationalen steuerrechtlichen Vorschriften berücksichtigt. Die Publikation "eEurope – GS1 in Europe Anwendungsempfehlung zu EANCOM® 2002 eORDERS, eDESADV und eINVOIC" kann über den GS1 Germany Online Shop bezogen werden. 45 GS1-Mitgliedsorganisationen bilden "GS1 in Europe", eine Plattform für die Implementierung der GS1-Standards und zur Harmonisierung nationaler GS1- Empfehlungen in Europa. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gs1.eu sowie bei Norbert Horst, horst@gs1-germany.de. |
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