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Newsletter 3/2011
Verbrauchervertrauen ist das A und OEin zentrales Thema auf dem ECR-Tag am 21./22. September in Berlin zeigt, wie wichtig es ist, den Kunden nachhaltig zu überzeugen.
Am 21./22. September 2011 findet der 12. ECR-Tag im Estrel CC in Berlin unter dem Motto „Kunden von morgen heute erreichen – authentisch handeln, nachhaltig überzeugen“ statt. Die Veranstaltung zeigt, was Unternehmen heute tun müssen, um auch morgen erfolgreich am Markt zu agieren. Rund 1.200 Entscheider und Praktiker aus Handel und Industrie diskutieren wegweisende Strategien und demonstrieren konkrete Lösungen. Im Experten-Talk am ersten Tag diskutieren Jürgen Abraham (BVE), Josef Sanktjohanser (HDE), Dr. Werner Wolf (BLL), Gerd Sonnleitner (DBV), Gerd Billen (vzbv) und Dr. Thilo Bode (foodwatch), was die Branche heute unternehmen kann und muss, um das Vertrauen der Kunden wieder zu stärken. Informieren und erfahren Sie mehr über neue Strategien zur optimalen Kundenorientierung und andere entscheidende Erfolgsfaktoren der Zukunft. Diskutieren Sie mit! Das komplette Programm und Anmeldung finden Sie unter: www.ecr-tag.de Weitere Informationen erhalten Sie bei: Anica Ivancic, ivancic@gs1-germany.de Onlinehandel setzt auf GS1-StandardsNach Amazon, eBay und Zalando fordert jetzt auch Google von den Verkäufern eine eindeutige Artikelnummer für angebotene Produkte.
Ob Schmuck, Kinderspielzeug, Gartengeräte oder Elektronikartikel – dass der Absatz über das Internet guten Umsatz verspricht, haben viele Händler entdeckt. Sie vertreiben daher ihre Waren, nicht selten ergänzend zu ihren eigenen Onlineshops, über Marktplätze wie zum Beispiel Amazon. Um das vielseitige Angebot für ihre Nutzer anwenderfreundlich zu strukturieren, fordert Google jetzt von seinen Händlern eine eindeutige Produktidentifikation ihrer angebotenen Waren zum Beispiel mit der globalen Artikelnummer GTIN (ehemals EAN) von GS1 Germany. Auf Basis der eindeutigen Identifikation der Produkte sollen laut Google Produktseiten erstellt werden, die es den Nutzern erleichtern, mehr über einzelne Artikel zu erfahren und die Preise unterschiedlicher Händler zu vergleichen. Die Richtlinie ist seit dem 3. Mai 2011 gültig. Sie betrifft Händler des sogenannten Google Merchant Center und damit die Artikel, die über die Produktsuche „Shopping“ gefunden werden sollen. Die GTIN ist Bestandteil des Leistungspakets GS1 Complete. Unternehmen, die ihre Waren mit der global überschneidungsfreien Artikelnummer kennzeichnen möchten, finden unter www.gs1-germany.de einen Online-Antrag für GS1 Complete. Weitere Informationen erhalten Sie bei: Bodo Boer, boer@gs1-germany.de Nachhaltigkeit konkretGS1 Germany startet Seminarreihe für die Konsumgüterbranche.
Nachhaltigkeit hält Einzug in den Massenmarkt. Die Konsumgüterbranche stellt sich den Herausforderungen, entwickelt Projekte, ruft Initiativen ins Leben. Doch wie lässt sich das gemeinsam stemmen und effizienter erarbeiten? GS1 Germany gibt mit der aktuellen Seminarreihe „Nachhaltigkeit konkret“ Antworten auf viele Fragen: Wie berechne ich einen CO2-Fußabdruck für mein Produkt? Mit welchen Unternehmen bietet sich eine Zusammenarbeit an? Wie kann ich Nachhaltigkeit besser koordinieren? Für die Fach- und Führungskräfte auf operativer Ebene wurde das Seminar „Nachhaltigkeit im Tagesgeschäft“ mit dem Untertitel „Vom Zulieferer zum Handel und zurück – Collaborative Sustainability Management in der Konsumgüterwirtschaft“ konzipiert. Es findet am 9. September und 25. November 2011 im Kölner Knowledge Center von GS1 Germany statt. Beleuchtet werden Standards und relevante Entwicklungen, gefolgt von konkreten Instrumenten zur Bestimmung eigener Handlungsfelder. Im „Strategieworkshop: Nachhaltige Geschäftsmodelle 2030“ am 25. Oktober und 22. November 2011 stehen neue Perspektiven für strategische Entwicklungsmöglichkeiten im Mittelpunkt, genauso wie die Identifikation relevanter Partner. Das dritte Seminar widmet sich dem Product Carbon Footprint, klärt Chancen, Grenzen sowie Standards und findet am 28. November statt. Weitere Informationen erhalten Sie hier oder bei: Stephan Schaller, schaller@gs1-germany.de Barcode-Apps liefern zu über 90 Prozent fehlerhafte ProduktbeschreibungenDie amerikanische GS1-Organisation veröffentlicht neuen Report zum Thema „Beyond the label – Providing digital information consumer can trust“.
Wer hat es nicht schon mal gemacht? Schnell eine Barcode-App herunterladen und im Supermarkt selbst Produkte scannen. Allerdings sind die Produktinformationen, die Konsumenten über ihre Smartphones abfragen, weltweit alles andere als valide. Der Report „Beyond the Label“ interpretiert sechs Studien zum „neuen“ Verbraucherverhalten und vermittelt erstmals eine internationale Sicht auf die Situation*. So haben 38 Prozent der Befragten angegeben, das gewählte Produkt nicht zu kaufen, wenn sie den Daten nicht vertrauen, die sie über ihr Smartphone abrufen. Und das erschreckende Ergebnis von 91 Prozent fehlerhaften oder unvollständigen Produktabfragen zeigt umso deutlicher, dass kein Weg mehr an einer zuverlässigen Trusted Data-Lösung vorbei geht. GS1 Germany arbeitet an einer geeigneten Infrastruktur, in der Hersteller und Händler ihre Produktdaten verbraucherfreundlich und im Sinne einer Produkthaftung hinterlegen können. Koordinierte Initiativen finden auch in anderen europäischen Ländern sowie in Nordamerika statt, um möglichst schnell das nötige Verbrauchervertrauen wieder aufzubauen. Der Report „Beyond the label“ ist auf der Internetseite von GS1 US kostenlos abrufbar. Weitere Informationen erhalten Sie bei: Arne Dicks, dicks@gs1-germany.de
* Der Report „Beyond the label – Providing digital information consumer can trust“ beruht auf den sechs Studien: 65.000 Euro Einsparung pro Jahr mit WebEDIMittelständler optimiert seine Geschäftsprozesse auch ohne eigene EDI-Infrastruktur.
Die TSI GmbH & Co. KG vermarktet und managt die Entwicklung innovativer Produkte für den Lebensmittelhandel. Das Lieferanten-Netzwerk mit mehr als 100 Partnern in 20 Ländern erfordert eine besonders gute Koordination der Logistik. Um den hohen Abstimmungs- und Kommunikationsaufwand zu reduzieren, etablierte das Unternehmen ein internetbasiertes Web-Portal, über das der standardbasierte, elektronische Datenaustausch (EDI) zukünftig mit allen Lieferanten und Kunden effizient, transparent und fehlerfrei erfolgen kann. Alle Geschäftspartner müssen lediglich über einen PC mit Internetanschluss verfügen und eindeutig über eine Globale Lokationsnummer (GLN) identifizierbar sein. Mit der Einführung des WebEDI-Portals ist TSI ein wichtiger Schritt zu mehr Effizienz in sämtlichen Geschäftsprozessen gelungen. TSI konnte seine manuellen Aufwände um 90 Prozent senken und seine laufenden Kosten damit um rund 65.000 Euro pro Jahr verringern. Gleichzeitig erfüllt TSI eine der derzeit wichtigsten Kundenanforderungen der Lebensmittelbranche nach einem elektronischen Lieferavis (DESADV) und stärkt so nachhaltig seine Wettbewerbsposition. „Das WebEDI-Portal ist ein echter Gewinn“, resümiert Sören Waltz, Qualitätsmanagementbeauftragter der TSI GmbH & Co. KG. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.prozeus.de oder bei Sandra Meier, meier@gs1-germany.de |
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