ECR in der Getränkewirtschaft

Anwendung der ECR-Instrumentarien aus Sicht der Geschäftsprozesse in der Getränkewirtschaft

 
 
  

Ebenso wie andere Branchen steht auch die Getränkewirtschaft infolge von Konzentrationsprozessen, Wettbewerbs-  und vor allem Preisdruck bei gleichzeitig sinkenden Margen vor der Herausforderung, weitere Rationalisierungspotenziale zu erschließen. Diese Marktveränderungen müssen auch für die vorwiegend mittelständisch ausgeprägte Getränkebranche Anlass genug sein, sich mit der wachsenden Bedeutung von optimierten Logistikprozessen auseinander zu setzen.

Während sich Handel und Industrie in den vergangenen Jahren vorwiegend auf die Realisierung von Optimierungspotenzialen in der Vollgutabwicklung konzentriert haben, wurden vor allem in der Leergutrückführung noch nicht alle Potenziale völlig ausgeschöpft. Insbesondere bei Mehrwegleergut handelt es sich um Artikel mit erheblichem (Pfand-)Wert, die in einer mehrstufigen Redistributionskette - mit teilweise vielfach höherem Aufwand als bei Vollgutartikeln - mit großer Sorgfalt behandelt werden müssen. Durch eine eindeutige Identifikation jedes Getränkekasten-Typs unterschiedlicher Abfüller mit einer überschneidungsfreien GTIN-Nummer und durch eine allgemein gültige Klassifizierung (Typisierung) mit den Kriterien "Pfandbetrag" und "Stapelbarkeit" soll die Leergutabwicklung effizienter durchgeführt werden.

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