Global Product Classification (GPC)

Standard für internationale Beschaffungsprozesse

Die GPC kommt!

Die Global Product Classification (GPC) ist eine weltweit standardisierte Klassifikation, die in Einkaufs- und Beschaffungsprozessen genutzt wird. Die GPC umfasst eine Vielzahl von Warenbereichen, die sukzessive nach Anforderungen der Anwender ergänzt werden. Die ersten drei Ebenen ihrer 4-stufigen Hierarchie sind in Segmente, Familie und Klasse unterteilt. Auf der vierten Ebene (Baustein/Brick) werden zusätzlich Attribute mit den zugehörigen Werten festgelegt.

Der Standard ermöglicht eine international verständliche und detailgenaue Einordnung von Handelsgütern. Sie ist bei der globalen Vernetzung der Stammdatenpools im Rahmen von GDSN (Global Data Synchronisation Network) ein wichtiges Bindeglied.

GPC

Wichtig:
Ab 2012 löst die GPC in Deutschland die bisherige Standardwarenklassifikation schrittweise ab. In einer Parallelphase behalten zunächst noch beide Systeme ihre Gültigkeit. Beim Stammdatenaustausch auf Basis SA2 Worldsync (ehem. Sinfos) wird die GPC zusätzlich zur Standard-Warenklassifikation ab Sommer 2012 zur Pflichtangabe. Ziel ist es, bis Ende 2014 vollständig auf die GPC umzustellen

Dokumentation:
Um den Anwendern einen reibungslosen Start zu ermöglichen, bietet GS1 Germany über das GS1 Complete-Portal verschiedene Hilfsmittel an:

  • Die deutsche Übersetzung der GPC steht über den GPC-Browser online oder als Download in den Formaten Excel, XML und Word zur Verfügung. Die GPC wird alle sechs Monate aktualisiert, Übersicht über die Änderungen bietet die Delta-Datei im Download. Ziel ist es, die Übersetzung inkl. Attributen bis Ende 2011 vollständig zur Verfügung zu stellen, die eigentliche Klassifikation steht bereits jetzt zur Verfügung.
  • GPC-Mappinghilfe für die Migration von der Standard-Warenklassifikation zur GPC
  • Leitfaden zur Entwicklung und Einführung der GPC

 

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