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GS1 Umsetzungsstudie 2009
Nutzenpotenziale sind noch nicht erschöpft
Zum vierten Mal führte das EHI Retail-Institute im Auftrag von GS1 Germany eine umfangreiche Studie zum Stand der Implementierung und Umsetzung von GS1 Standards in Deutschland durch. Die Bilanz der GS1 Umsetzungsstudie zeigt eine zunehmende Marktakzeptanz aber auch, dass die Anstrengungen zur Implementierung von Standards weiter vorangetrieben werden müssen.
So stellen die Handelsunternehmen fest, dass zwar mittlerweile 77 Prozent der Lieferanten eine GLN (Globale Lokationsnummer) aufweisen, aber die Kennzeichnung mit einem GS1 Transportetikett erfolgt nur bei einem Drittel der Warenanlieferungen
Elektronischer Datenaustausch kommt voran Rund 90 Prozent der befragten Unternehmen nutzen bereits EANCOM-Nachrichten, allerdings beschränkt sich die intensive Nutzung zumeist auf wenige Nachrichtenarten. Die größten Hemmnisse für die weitere Nutzung von EDI-Standards sehen die befragten Unternehmen nach wie vor in der mangelnden Datenkompatibilität durch individuelle Abweichungen von Standards. Danach folgen erst die Faktoren „Kosten und Aufwand“. Zahlreiche Praxisprojekte zeigen, das selbst kleine und mittlere Unternehmen keine langen Amortisationszeiten fürchten müssen.
ECR-Gedanke aufgenommen Fast 40 Prozent der befragten Handelsunternehmen führen heute regelmäßiges Category Management in Kooperation mit ihren Lieferanten durch. Die größten Erfolge von solchen Kooperationen liegen in der Sortimentsoptimierung, der Erhöhung von Umsatz, Absatz und Ertrag sowie in deutlich besseren Beziehungen zum Geschäftspartner.
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