Page 31

Standards_2013_4

Förderoffensive für eine starke IT-Infrastruktur Die Projekte FIspace und SmartAgriFood sind Teil des Förderprogramms „Future Internet Public Private Partnership“ (FI-PPP) der Europäischen Kommission. Ziel der auf fünf Jahre angelegten Initiative ist es, die Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten und die europäische Wirtschaft durch innovative Geschäftsmodelle im internationalen Wettbewerb zu stärken. Insgesamt will die EU-Kommission dabei rund 300 Millionen Euro in den Ausbau der IT-Infrastruktur investieren. Mit dem Fördervolumen werden Projekte unterstützt, die vom Transport über die Bereiche Agrar- und Ernährungswirtschaft bis hin zu Energie reichen (www.fi-ppp.eu). Unternehmen können das im Rahmen des MIP Trials konzipierte Informations- system in der Testphase von FIspace mitgestalten. Der Rollout ist für 2014 geplant. Weitere Informationen unter: www.fispace.eu. Neben GS1 Germany engagieren sich für FIspace Projektpartner wie das ATB Institut für angewandte Systemtechnik, ATOS Research and Innovation, IBM, die Universität Duisburg Essen, das KTBL Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft oder die Wageningen University. ● >> Sabine Kläser, +49 (0)221 94714-237, klaeser@gs1-germany.de Barcode mit Qualitätsgarantie Passgenaue Barcodes für Ihr Produkt- oder Verpackungslayout. Lieferbar als EPS-Grafikdatei an Arbeitstagen innerhalb von 24 Stunden. Auf Wunsch auch als selbstklebende Etiketten bestellbar. GS1 Germany – GLN und Barcode aus einer Hand. Wir beraten Sie gern. T +49 221 947 14-212 | eps@gs1-germany.de Global Standards. Make Business Efficient. www.gs1-germany.de STANDARDS 4|2013 | 31 duktrückrufe zu reagieren. Im Mittelpunkt des FIspace-Projekts steht die gemeinschaftliche Entwicklung von Softwareanwendungen, die künftig auf der Plattform zur Verfügung stehen. Die Anwendungen dienen dazu, neu entwickelte Systeme aus insgesamt acht Pilotierungen einfach zu nutzen. Durchblick auf Knopfdruck Eine dieser Pilotierungen ist der „Meat Information on Provenance“ (MIP) Trial. Er soll den Lebenszyklus von Fleischware nicht nur für die Konsumenten, sondern für alle Wertschöpfungspartner transparent machen. Dabei setzen die Pilotpartner auf AutoID-Technologien wie RFID sowie den Schnittstellenstandard EPCIS von GS1 Germany. Das funktioniert so: Ein Ereignis zum Zeitpunkt X – etwa die Verladung einer Fleisch-Charge an Rampe Y – wird per Scanvorgang eingelesen, mit dem Prozesskontext verknüpft und in Echtzeit in einem elektronischen Verzeichnis gespeichert. Der Fleischempfänger beispielsweise kann die Verladung nun per Mausklick abfragen, ebenso wie alle weiteren logistischen Schritte, die das MÄRKTE & TRENDS Fleischprodukt in der Lieferkette durchlaufen hat – und zwar lückenlos bis zum Ursprung. Von der Insellösung zum Standard Mit EPCIS – dem Electronic Product Code Information System – hat GS1 Germany einen Schnittstellenstandard etabliert, der für den MIP Trial optimal anwendbar ist. Bereits heute ermöglicht EPCIS umfassendes Tracking & Tracing und soll künftig in immer mehr Unternehmen und Branchen europaweit zum Einsatz kommen. Identifikationsstandards wie der EPC bilden dabei die Basis für die Kennzeichnung und Identifizierung der Produkte. Interessierte 29 €* *zzgl. MwSt. je Barcode 19 €* je Barcode, ab 5 Stck. 15 €* je Barcode, ab 10 Stck. Anzeige_Barcode Erzeugung_175x63.indd 1 05.02.13 11:50


Standards_2013_4
To see the actual publication please follow the link above