Veröffentlicht am 15.11.2018
Ein nachhaltigerer Konsum sowie das Recycling und die Wiederverwertung von Produkten wie LED-Lampen, Tablets, Fleisch und Gemüse stehen im Mittelpunkt der 2018 gestarteten Initiative Circ4Life. Ziel des Verbundprojekts von insgesamt 17 Partner-Unternehmen aus ganz Europa ist es, die CO2-Emissionen und das Abfallaufkommen in der Konsumgüterwirtschaft zu reduzieren. Denn: Allein in Deutschland wurden laut Umweltbundesamt im Jahr 2016 rund 18 Millionen Tonnen an Verpackungen verbraucht und fielen als Abfall an. Mit Blick auf die gesamte EU liegt das Abfallaufkommen pro Kopf im Durchschnitt bei etwa 170 Kilogramm. Immerhin 70 Prozent davon werden heute recycelt. Bis April 2021 wollen die Konsortialpartner unter der Leitung der Nottingham Trent University weitere Potentiale heben. Zu diesem Zweck arbeiten sie erstmals an Modellen sowohl für eine nachhaltigere Produktion von LED-Lampen, Tablets, Fleisch und Gemüse als auch für die Weiter- und Wiederverwertung von LED-Lampen und Tablets. Gefördert wird das Projekt durch die EU im Rahmen ihres Programms für Forschung und Innovation „Horizon 2020“. Verbraucherinformation und -kooperation im Fokus Wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung des Abfallaufkommens haben auch die Kaufentscheidungen der Konsumenten. „Sich am Kaufregal bewusst für ein nachhaltigeres Produkt zu entscheiden, ist heute oftmals noch nicht möglich. Es mangelt vor allem an entsprechenden Daten in den einzelnen Unternehmen als auch in der Lieferkette,“ sagt Dr. Bahar Cat-Krause, Senior Managerin Sustainability bei GS1 Germany. Das soll sich zukünftig ändern: „Neben Lösungen für eine nachhaltigere Produktion, Entsorgung und Weiterverwertung ist es auch Projektziel, Verbrauchern nachhaltigere Kaufentscheidung zu ermöglichen. Liegen die Nachhaltigkeitsdaten erst einmal vor – und das ist derzeit noch die größte Hürde – wäre es zum Beispiel denkbar, sie in einem Barcode verschlüsselt auf dem Produktetikett zur Verfügung zu stellen. Per Smartphone-Scan könnten Verbraucher diese Informationen dann online abrufen. Und auch in Onlineshops wäre die Verlinkung auf eine entsprechende Website mit weiterführenden Informationen vorstellbar.“ Um möglichst alltagstaugliche und verbrauchergerechte Lösungen zu erarbeiten, setzt das Projektteam bei der Entwicklung der Kreislaufmodelle und Verbraucherkommunikation gezielt auf die Mitsprache und Mitwirkung von Konsumenten. Ihre Bedarfe sollen gezielt abgefragt werden und in die Projektarbeit einfließen. Zu diesem Zweck findet im November 2018 ein „Innovation Camp“ in Krakau statt. Dort haben Verbraucher, Unternehmen aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie politische Institutionen die Gelegenheit zur Mitwirkung. Mehr Informationen zum Projekt finden sich auf www.circ4life.eu . Hintergrund: Drei Projekt-Schwerpunkte der Initiative Circ4Life im Überblick Das erste Teilprojekt hat die Entwicklung eines intelligenten Systems zur Analyse von Verbraucherfeedback auf Websites wie Ebay, Amazon und in Onlineshops zum Ziel. Analyse-Ergebnisse könnten zukünftig zum Beispiel für die Weiterentwicklung von nachhaltigeren Produkten genutzt werden. Im Rahmen des zweiten Teilprojekts entwickelt das Konsortium eine Smartphone-App für mehr Transparenz: Per Barcode-Scan auf Produkten zum Beispiel im Supermarkt oder in Restaurants sollen Verbraucher zukünftig Informationen darüber erhalten, welche Auswirkungen ein Produkt auf die Umwelt hat. Der dritte Schwerpunkt des Projekts befasst sich mit der Erarbeitung eines Recyclingmodells für elektronische Geräte wie LED-Lampen und Tablets: Zukünftig sollen Verbraucher per Web-Anwendung ihren ökologischen Fußabdruck erfassen und verbessern können – zum Beispiel mit der Sammlung von Eco-Punkten, die sie für die nachhaltige Entsorgung von alten oder kaputten Geräten erhalten. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Krick Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: verena.krick@gs1.de
Veröffentlicht am 31.10.2018
Die Konsumwelt von morgen – im Knowledge Center von GS1 Germany in Köln ist sie heute schon erlebbar. Bereits seit Mitte 2017 können sich die Besucher in der neu geschaffenen, voll digitalisierten Experience Area auf eine interaktive Shopper Journey begeben, um Trends und technologische Innovationen im Omni-Channel-Zeitalter zu erkunden. Jetzt hat GS1 Germany seinen visionären Erlebnis-Parcours erneut erweitert: Die Shopper Journey Nummer zwei stellt Zukunftsthemen wie künstliche Intelligenz, Augmented Reality und Instore-Navigation in den Mittelpunkt; der dritte Rundgang gestaltet sich als digital durchgestylte Fashion-Einkaufstour. „Die technologischen Möglichkeiten entwickeln sich rasant und dies wird das Einkaufsverhalten der Konsumenten signifikant verändern“, sagt Christian Eisenberg, Produktmanager Category Management + Shopper Marketing. „Wir möchten Handel und Industrie bei ihrer digitalen Transformation bestmöglich unterstützen, deshalb drehen wir das Rad in unserer Shopper Experience stetig weiter. Hier können die Unternehmen kanalübergreifende, nahtlose Einkaufserlebnisse nachvollziehen und sehr anschaulich erfahren, mit welchen GS1 Standards und innovativen Technologien sie den veränderten Bedürfnissen der Shopper gerecht werden können.“ Shopper Journey II – Künstliche Intelligenz als Einkaufs-Begleiter: Startpunkt der neu ausgestalteten Shopper Journey II ist die „Home Base“, ein stilisiertes Wohnzimmer, in dem moderne Verbraucher typischerweise ihre Shoppingtour starten: Vom Sofa aus recherchieren sie in den sozialen Medien, lassen sich inspirieren und vergleichen Angebote zur Vorbereitung ihrer Einkaufsentscheidungen. Hier treffen die Besucher auf ihre virtuellen Begleiter, die Shopping-Avatare Michael und Julia. Zunächst erleben sie, wie Julia mit ihrem smarten Sprachassistenten die digitale Einkaufsliste durchgeht und sich diese aufs Handy schicken lässt. Informationen und Produktvorschläge aus den sozialen Medien werden direkt in die Einkaufsliste übernommen. Weiter geht es in den „Shop“, das Herzstück der Shopper Experience. Im Supermarkt der Zukunft lernen die Besucher mit ihren Avataren verschiedene digitale Technologien und Trends am Point of Sale kennen – von der In-Store Navigation und Orientierung per Visual Light Communication über kognitive Chatbots, die via Smartphone bei der Produktauswahl helfen, bis zu Augmented-Reality-Anwendungen, die zusätzliche Produktinformation zur Verfügung stellen. Beim Verlassen des Shops müssen sie nicht mal an der Kasse anstehen. Abgerechnet wird automatisch, und auch die digitalen Treuepunkte werden direkt aufs Smartphone gutgeschrieben. Shopper Journey III – Fashion auf allen Kanälen: Auch die Teilnehmer der Shopper Journey Fashion beginnen ihre Einkaufstour „auf der Couch“ und lassen sich zunächst über Social Media und Fashion-Blogs inspirieren. Per Click & Reserve sichern sich die Avatare Julia und Michael angesagte Produkte, die ihnen Influencer empfehlen. Auf dem Weg zum „Fashion Shop“ entdecken sie per digitaler Außenwerbung an der Bushaltestelle passende Sneaker und trendige High-Heels zu ihren bereits ausgewählten Outfits. Sie können sie per QR Code scannen und sich ebenfalls reservieren lassen. Im Store angekommen, werden beide aufgrund ihrer hinterlegten Kaufdaten erkannt – der digitale Self-Check-In macht´s möglich. Bei Anprobe und Komplettierung des neuen Looks helfen smarte Innovationen wie die „Intelligente Umkleidekabine“ oder der „Magic Mirror“: Der Spiegel zeigt weitere passende Artikel an, die der Kunde per Touchscreen bestellen und von seiner Lieblingsberaterin direkt in die Umkleidekabine bringen lassen kann. Bezahlt wird automatisch – mit einer RFID-basierten, mobilen Self-Checkout-Lösung werden die Beträge beim Verlassen des Stores abgebucht und die RFID-Sicherheitsetiketten entsichert. Die beiden neuen Rundgänge machen auf Schritt und Tritt deutlich: In Zukunft verschmelzen die digitale und analoge Realität des Einkaufens mehr und mehr, sämtliche Prozesse sind vernetzt und zunehmend von künstlicher Intelligenz unterstützt. Unternehmen aus Handel und Industrie, die ihre Angebote auf Augenhöhe mit den Shoppern weiterentwickeln und im Omni-Channel-Wettbewerb bestehen wollen, erhalten in der Shopper Experience von GS1 Germany wichtige Impulse für den Einsatz neuer Tools und Technologien. Und erfahren, wie GS1 Standards dafür die Grundlage schaffen. Pressefoto: Augmented Reality-Anwendungen bieten den Shoppern zusätzliche Produktinformationen wie zum Beispiel Zubereitungstipps. (Quelle: GS1 Germany) Pressefoto: Digitale Instore-Technologien unterstützen auch beim Fashion Shopping. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: Verena Krick Pressereferentin Marketing + Kommunikation GS1 Germany GmbH Maarweg 133, 50825 Köln T +49 (0)221 94714 526 F +49 (0)221 94714 7526 E verena.krick@gs1.de
Veröffentlicht am 17.10.2018
Die Logistik beschäftigt drei Millionen Menschen und ist laut der Bundesvereinigung Logistik (BVL) mit einem Umsatz von rund 267 Milliarden Euro in 2017 der drittgrößte Wirtschaftszweig Deutschlands. Hinter dieser Leistung steckt zum einen der Dienstleistungssektor, der die Güter bewegt. Zum anderen wird sie von Menschen erbracht, die in Unternehmen Logistik planen, steuern und umsetzen. Diese Experten zu vernetzen, um Lösungen für eine zukunftsfähige Handelslogistik zu diskutieren und voranzutreiben, ist das Leitmotiv des Handelslogistik-Kongresses Log. Die Veranstaltung transportiert Expertise für die Optimierung von Prozessen und fördert das kollaborative Miteinander in der Supply Chain. Jetzt begrüßen das EHI Retail Institute (EHI), GS1 Germany und der Markenverband die Bundesvereinigung Logistik als weiteren Veranstalter in ihrer Mitte. Gemeinsames Ziel dieser Kooperation ist es, die Bedeutung der Log für die Handelsbranche weiter auszubauen und Entscheidern aus Wirtschaft, Wissenschaft sowie Politik zusätzliche Impulse für eine schlagkräftige Supply Chain zu liefern. Dazu lässt die Bundesvereinigung Logistik unter anderem wegweisende Beispiele aus anderen logistischen Bereichen in den Kongress einfließen. Im kommenden Jahr werden die vier Partner erstmalig die Log gemeinsam ausrichten. Sie findet am 26. und 27. März 2019 in Köln statt und bietet den Teilnehmern durch die Zusammenarbeit ein noch breiteres Spektrum an Themen und Referenten. Die Veranstalter versprechen zum Beispiel zusätzliche Dynamik durch ein breiteres Diskussionsangebot. Für Thomas Fell, Geschäftsführer von GS1 Germany, ist das Bündnis ein Symbol für die Schlagkraft von Kooperationen und damit ein Signal an die Partner der Handelslogistik: „In einem Zeitalter, in dem sich neue Technologien exponentiell entwickeln und die analoge Welt mit der digitalen verschmilzt, brauchen Wertschöpfungsnetzwerke von morgen mehr denn je eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten. Wir freuen uns daher sehr auf die Ausrichtung der Log zusammen mit der Bundesvereinigung Logistik als weiteren kompetenten Partner.“ Professor Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesvereinigung Logistik, betont die Synergieeffekte der Partnerschaft: “Logistik ist eine Querschnittsdisziplin, die ihre Stärke aus der Expertise vieler Partner schöpft. Gemeinsam mit dem EHI, GS1 Germany und dem Markenverband bündeln wir unser Know-how für die Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik, um den Wissenstransfer auf der Log weiter auszubauen und zukunftsweisende Konzepte wie Lösungen für logistische Herausforderungen zu präsentieren. Hiermit bieten wir zudem unseren Mitgliedern ein erweitertes Portfolio.“ Als führende Veranstaltung mit dem speziellen Fokus auf die Handelslogistik und angrenzende Themen, bringt die Log Entscheider aus den Bereichen Logistik und Verpackung in Handel und Industrie sowie deren Dienstleistungspartner zusammen. Die rund 350 Kongressgäste teilen Anregungen und Lösungsvorschläge zur Umsetzung künftiger Strategien sowie zum Einsatz innovativer Technologien in der Handelslogistik. Eine wichtige Grundlage hierfür sind Studienergebnisse und Kennzahlen sowie Hintergrundinformationen zum Status quo der Handelslogistik. Pressefoto: Gedankenaustausch auf der Log 2018 zu den Lösungen für eine zukunftsorientierte Handelslogistik (Quelle: EHI/GS1 Germany/Axel Schulten) Weitere Informationen: www.handelslogistik.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de
Veröffentlicht am 09.03.2016
Die digitale Realität ist Fakt und Omnichannel kein Fremdwort mehr. Laut EHI setzte der Onlinehandel im Jahr 2015 rund 47 Milliarden Euro um – Tendenz steigend. Services wie Instore-Return, Click and Collect oder Online-Verfügbarkeitsanzeigen von Waren im stationären Handel sind für viele Unternehmen heute nicht mehr bloß eine Vision: Laut Deloitte-Studie beeinflussen digitale Technologien mittlerweile rund 30 Prozent der Umsätze in Ladengeschäften, und knapp 90 Prozent der Konsumenten sucht vor oder während des Kaufs auf einem digitalen Gerät nach Produktinformationen. Angekommen in der digitalen Realität – und jetzt? Kurz gesagt: Immer mehr Unternehmen sind in der digitalen Realität angekommen. Doch die Branche steht nicht still. Verbraucher fordern mehr und mehr Produkttransparenz, Nachhaltigkeit und innovative Services. Nachdem der ECR Tag im Jahr 2014 unter dem Motto „Konsum im Wandel“ den Paradigmenwechsel in der FMCG-Branche thematisierte, forderte das Motto 2015 auf: „Transform now!“ In diesem Jahr zieht die Branche eine kritische Bilanz und formuliert die nächsten Schritte: Wie viel digitale Innovation ist für welches Unternehmen sinnvoll? Welche Trends sind wirklich nutzbringend? Welche Chancen liegen in Kooperationen? Und was will der Verbraucher? Diesen Fragen widmen sich die Vorträge der Referenten. Weitere Themen sind zum Beispiel die aktuelle Herausforderungen für die Logistik, die eine Gratwanderung zwischen Ökonomie und Ökologie schaffen muss, die Anforderungen und Chancen für ein erfolgreiches Datenmanagement sowie Transparenz in der Lieferkette. Vertiefende Fachforen greifen darüber hinaus Themen wie Category Management, Shopper Marketing oder Big Data auf und bieten Raum zu Diskussion und Austausch mit den Referenten. Es referieren unter anderem Stephan Füsti-Molnár (Geschäftsführer, Henkel), Dr. Jens Uwe Intat (Vice President Hardlines, Amazon EU, Niederlassung Deutschland), Petra Schäfer (Geschäftsführerin Marketing und Multichannel, Globus Holding), Claudia Willvonseder (Global Marketing und Communication Manager, Ikea Group) und Dr. Werner Wolf (Sprecher der Geschäftsführung, Bitburger Braugruppe). Der zweitägige Kongress mit über 60 Vorträgen und mehr als 80 Top-Referenten findet am 21./22. September 2016 im Estrel Congress und Messe Center in Berlin statt. Frühbucher sichern sich die Teilnahme bis zum 31. Mai 2016. Diese und weitere Informationen sowie Angebote etwa für Studenten und Startups finden interessierte Unternehmen unter www.ecrtag.de . Abbildung: „Channel-Wirbel“ auf dem ECR Tag 2016 – die Verschmelzung der Online- und Offlinekanäle vollzieht sich temporeich und birgt vielfältige Möglichkeiten für die Konsumgüterbranche (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 07.03.2016
Wenn Smartphonehersteller den Uhrenmarkt erobern, Internetgiganten Autos herstellen oder eine Onlineplattform jeden, der gern Auto fährt, zum Taxifahrer macht, spricht man von disruptiven Innovationen. Sie haben im letzten Jahrzehnt viele etablierte Geschäftsmodelle infrage gestellt. Ähnliches könnte der Branche der Kurier-, Express- und Postdienste (KEP) drohen, wenn Onlinehändler plötzlich zum Logistikdienstleister werden und woanders schon fahrerlose Zustellung getestet wird. Um mit der Konkurrenz aus der Internetwelt mithalten zu können, empfiehlt GS1 Germany, auf offene Identifikationsstandards wie NVE/SSCC und GS1-128 Barcode zu setzen. Auch Andreas Schumann vom Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP) plädiert für einen Paradigmenwechsel in der KEP-Branche: „Je mehr Player aus der KEP-Branche auf die weltweit offenen GS1 Standards setzen, desto stärker können sie sich auf ihre Dienstleistung konzentrieren, anstatt sich über unternehmensinterne geschlossene Standards zu differenzieren.“ „Ganz abgesehen von neuen Wettbewerbern ist die aktuelle Situation für die KEP-Branche schon herausfordernd genug“, ist Oliver Püthe, Senior Branchenmanager Logistik bei GS1 Germany, überzeugt. Verbraucher wünschen sich eine immer flexiblere Zustellung. Empfänger greifen in die Abläufe der Dienstleister ein und steuern Pakete aktiv. Das Sendungsaufkommen schwankt saisonal stark. Innerstädtische Verkehrsnetze sind zunehmend überlastet. Kurz, die Hochkonjunktur des Onlinehandels bringt die Dienstleister an ihre Grenzen. Bewältigen lässt sich die Lage, wenn Sendungen über Unternehmensgrenzen hinweg verfolgt und zwischen Dienstleistern getauscht werden können. Und wer kleine und mittlere KEP-Dienste effektiv in den Logistikprozess einbindet, schafft neue Freiräume für Innovationen. „Die technischen Voraussetzungen und die Infrastruktur existieren schon heute“, erklärt Püthe. Basis für automatisierte, transparente Prozesse ist die Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC). Verschlüsselt in einem GS1-128 Barcode lassen sich damit Sendungen weltweit eindeutig und überschneidungsfrei identifizieren, sortieren und dienstleisterunabhängig bis zum Empfänger steuern. Wichtig sei für KEP-Dienstleister, den standardisierten Barcode immer am unteren Rand des Transportetiketts zu platzieren. So ist er weltweit als eindeutiges Ident für Anwender erkennbar. Darüber sei ausreichend Platz für zusätzliche Barcodes, die für unternehmensinterne Prozesse genutzt werden, sagt Püthe. Auf der Logimat 2016 erklärt GS1 Germany vom 8.-10.03.2016 in Stuttgart, wie KEP-Dienstleister auf standardisierte Barcodes umsteigen können. Am Stand 4D08 in Halle 4 stellen die Experten von GS1 Germany außerdem den neuen Service „Prüfziffernliste“ zur Erstellung der NVE/SSCC vor. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de/gs1-solutions/supply-chain-management/ Pressebild: GS1 Standards in der KEP-Branche (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 02.03.2016
Wo Kundenzufriedenheit den Umsatz steigert, wirkt Efficient Consumer Response (ECR) – ob in der Konsumgüterwirtschaft, der DIY-Branche oder im Finanzsektor. Der ECR Award zeichnet zukunftsweisende Konzepte aus, die den ECR-Gedanken vorbildlich umsetzen und dabei Verbraucherwünsche punktgenau erfüllen. Im Rahmen einer feierlichen Gala mit rund 400 Gästen aus dem Top-Management von Industrie und Handel wird die Trophäe bereits zum 14. Mal verliehen – in diesem Jahr am 20. September 2016 in Berlin. Einsendeschluss für die Bewerbung in der Kategorie „Unternehmenskooperation“ ist der 6. Mai 2016. Vergeben werden zwei Awards: einer für die Supply Side und einer für die Demand Side. Die Gewinnerunternehmen gelten als Vorreiter in ihrer Branche und können so ihr Image als innovative und technisch versierte Unternehmen festigen. „Der ECR Award ist wie ein Sechser im Lotto“, bestätigt Andreas Kup, Lorenz Snack-World, Gewinner Demand Side 2015. „Die größte Bestätigung, unsere ECR-Visionen konsequent weiterzuverfolgen.“ Als Bewertungsgrundlage für die Jury dienen eine Kurzfassung sowie eine ausführliche Darstellung des erfolgreichen ECR-Projekts als Powerpoint-Präsentation per E-Mail an Stefanie Leigeber: leigeber@gs1-germany.de . Weitere Informationen zur Bewerbung sowie zu den Preisträgern des letzten Jahres finden interessierte Unternehmen unter www.ecraward.de . Hintergrundinformation: Die Preisträger des ECR Award 2015 Gewinner in der Kategorie Unternehmenskooperation Supply Side: Netto Marken-Discount, Edeka Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen, Artland Convenience, Euro Fine Fish, Erich Geiger Gruppe, Friki Döbeln, Vion Convenience, Eurofresh Logistics, G&P-Trans Gewinner in der Kategorie Unternehmenskooperation Demand Side: Rewe Group Buying, Lorenz Snack-World Gewinner in der Kategorie Einzelunternehmen: Mars Deutschland Gewinner in der Kategorie Unternehmenspersönlichkeit: Mark Rosenkranz, Sprecher des Vorstands der Edeka Minden-Hannover Pressebild: Die Preisträger des ECR Award 2015 (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.02.2016
Immer mehr Hersteller und Händler vertreiben ihre Waren nicht nur in ihrem eigenen Onlineshop, sondern auch über Online-Marktplätze wie Ebay. Rund 47 Milliarden Euro setzte der Onlinehandel im Jahr 2015 laut EHI um. Um das vielseitige Angebot für Nutzer anwenderfreundlich zu strukturieren und eigene Prozesse effizienter zu gestalten, verlangen immer mehr Online-Marktplätze eine eindeutige Produktidentifikation der angebotenen Waren zum Beispiel mit der globalen Artikelnummer GTIN (ehemals EAN) von GS1 Germany. Auch Ebay führt für seine Verkäufer sukzessive die Produktkennzeichnung via GTIN ein. „Strukturierte Daten helfen uns dabei, ein besseres Kauferlebnis zu schaffen. Heute ist es in weiten Teilen noch so, dass wir Artikel im Ebay-Sortiment durch fehlende Daten nicht eindeutig bestimmten Produkten zuordnen können. Produktkennzeichnungen oder Katalogdaten helfen uns bei dieser Zuordnung. So können wir Käufern noch besser genau das anzeigen, was sie suchen“, sagt Gleb Loumer, Director Seller Experience und Cross Border Trade bei Ebay Deutschland. „Auch unsere Verkäufer profitieren: Ihre Angebote können besser beworben werden, die Sichtbarkeit in Suchmaschinen wird optimiert und damit steigen ihre Verkaufschancen.“ Dank GTIN können Produkte zudem zügig und ohne manuellen Aufwand in die eigenen Warenwirtschaftsprozesse übernommen werden. Darüber hinaus lassen sich Geschäftspartner eindeutig identifizieren. Denn die globale Artikelnummer beinhaltet auch eine GS1 Basisnummer, die nur auf ein einziges Unternehmen weltweit registriert ist. Damit wirkt sie wie ein Fingerabdruck im nationalen und internationalen Geschäftsverkehr. GTIN-Missbrauch gefährdet Warenwirtschaft Lizenzgeber zur Nutzung der globalen Artikelnummern ist in Deutschland GS1 Germany. Doch es gibt immer wieder Anbieter, die entweder einzelne oder mehrere GTIN illegal verkaufen. „Ein Missbrauch im stark wachsenden Onlinehandel hat enorme Abstrahleffekte“, sagt Frank Metz, Leiter E-Commerce bei GS1 Germany. „Mehrfach unberechtigt genutzte Identifikationsmerkmale gefährden ganze Warenwirtschaftssysteme sowie weltweite Warenflüsse.“ Die doppelte Nutzung einer GTIN für unterschiedliche Produkte etwa führt zu Störungen im Waren- und Datenverkehr zwischen Geschäftspartnern und Dienstleistern – zum Beispiel an Scannerkassen, in IT-Systemen oder bei der Lagerverwaltung. Die Konsequenzen reichen von fehlerhaften Einträgen in Produktkatalogen über steigende Kosten aufgrund manueller Fehlerbehebung bis hin zu einem unpassenden Angebot für Käufer. Unternehmen, die GTIN aus nicht autorisierten Quellen nutzen, können von Online-Marktplätzen ausgeschlossen werden. Praxistipps für den erfolgreichen und rechtssicheren Verkauf auf Online-Marktplätzen erhalten Onlinehändler am 19. April 2016 in dem kostenlosen Webinar „Expert Talk Special – How to sell on Marketplaces“ von GS1 Germany. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Hintergrund: Seit Juni 2015 ist bei Ebay in einigen Kategorien die Produktkennzeichnung von neuen und vom Hersteller generalüberholten Markenartikeln mit der globalen Artikelnummer GTIN Pflicht. Seit dem 31. Januar 2016 müssen in diesen Kategorien auch Artikel mit Varianten gekennzeichnet werden. Ab der Woche vom 29. Februar 2016 wird die Pflicht auf Angebote „Gültig bis auf Widerruf“ und weitere Kategorien erweitert. Bis dahin müssen alle betroffenen Angebote Produktkennzeichnungen enthalten. Informationen zum Thema erhalten interessierte Verkäufer direkt über das Ebay-Verkäuferportal oder in einem der vielen kostenfreien, extra zu diesem Thema eingerichteten Webinare. Pressebild: Mit strukturierten Produktdaten lassen sich Artikel kundenfreundlicher sortieren (Quelle: Denys Prykhodov - Fotolia.com) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.01.2016
Warte- und Abfertigungszeiten, Zeitfensterverfügbarkeit, fehlende Begleitdokumente oder Rechte und Pflichten für die Entladung: Die Konfliktpotenziale an den Rampen des deutschen FMCG-Handels sind nach wie vor groß. Optimierungsmöglichkeiten bestehen auf allen Prozessstufen und über alle Prozessbeteiligten hinweg. Diesem Bedarf haben GS1 Germany und Experten aus Handel, Industrie, sowie Logistik-Dienstleistung jetzt Rechnung getragen und gemeinsam Lösungen für eine effiziente Wareneingangsabwicklung entwickelt. „Essentiell war es, zunächst die grundlegenden Voraussetzungen zu definieren, etwa klare und einheitliche vertragliche Vereinbarungen zwischen allen Prozessbeteiligten“, erklärt Matthias Haubenreißer, Senior Manager ECR Prozesse bei GS1 Germany. „Um Optimierungspotenziale zu identifizieren, haben wir uns beispielsweise gefragt, was genau eine logistikgerechte Bestellung ausmacht oder welche Ressourcen eine reibungslose Abwicklung beim Empfänger erfordert.“ Die Expertengruppe, der Unternehmen wie Globus, Kaiser’s Tengelmann, Dr. Oetker, Procter & Gamble, Dachser sowie Kraftverkehr Nagel angehören, verständigte sich auch auf Punkte, wie der Prozess der Wareneingangskontrolle optimal ablaufen kann. Fallbeispiele zeigen Best-Practice für die Rampe Nachzulesen sind die Lösungen jetzt in einer GS1 Anwendungsempfehlung. Sie zeigt praxisnah, wie mit Lieferabweichungen umgegangen oder die Störanfälligkeit entlang der Transportkette reduziert werden können. Beispielsweise macht die lückenlose Statusverfolgung von Sendungen auf Basis der Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC) und eine Dokumentation des Warenüberganges an allen Prozessschnittstellen die Transportlogistik effizienter und sicherer. Ein konkretes Fallbeispiel demonstriert den idealen Prozess zur durchgehenden Sendungsverfolgung. Es zeigt, wo und wie der Prozess gestört werden könnte, aber auch, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um elektronischen Datenaustausch zu ermöglichen. Ziel aller entwickelten Best-Practice-Szenarien ist eine einfache, reibungslose und transparente Abwicklung über alle Prozessstufen hinweg. „Die optimalen Prozesse am Wareneingang und die Möglichkeit Störrisiken zu verringern, sind erstmals klar herausgearbeitet worden. Für die erfolgreiche Umsetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette braucht es nun von allen Beteiligten die kooperative Bereitschaft an den eigenen Prozessen Veränderungen vor zunehmen. Gemeinsam lässt sich das Konfliktpotential an der Schnittstelle Rampe deutlich verringern“, ist Helge Reimers, Leiter Supply Chain Management bei der Globus SB-Warenhaus Holding GmbH& Co. KG, überzeugt.“ Die Anwendungsempfehlung „Effiziente Wareneingangsabwicklung im FMCG-Bereich“ steht für GS1 Complete-Kunden ab sofort kostenlos zum Download unter www.gs1-germany.de/gs1-solutions/supply-chain-management/ bereit. Pressebild: Der optimale Prozess für den einstufigen Wareneingang. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.12.2015
Ob Verpackung, Distribution oder Category Management am Point of Sale – die digitale Transformation hat sämtliche Bereiche der Lieferkette erfasst. Für viele Unternehmen bedeutet das: Prozesse müssen angepasst und über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg effizient vernetzt werden. Einheitliche Standards und Kommunikationsstrukturen sind dafür eine wesentliche Voraussetzung. Wie es auf der Basis der GS1 Standards gelingt, Innovationen erfolgreich umzusetzen, zeigen neue Konferenzen und Seminare von GS1 Germany. Standards meet Innovation Praxiswissen aus erster Hand: Am Beispiel namhafter Unternehmen verdeutlicht die Konferenz „Standards meet Innovation“ in Köln, wie Standards dazu beitragen können, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern und zugleich Investitionssicherheit zu schaffen. Unter anderem stehen am 8. März 2016 konkrete Lösungsvorschläge in den Bereichen „Forschung und Standardisierung“ sowie „Digitalisierung als Wegbereiter“ auf dem Programm. Das Angebot richtet sich branchenübergreifend an Unternehmensvertreter, die sich strategisch oder operativ mit dem digitalen Wandel auseinandersetzen – vom Geschäftsführer über den IT-Entscheider bis zum Marketing-Manager. Good Distribution Practice (GDP) für Pharma- und Medizintechnik Speziell für die Pharmabranche bietet GS1 Germany am 18. Februar 2016 erstmals ein Seminar zum Thema Good Distribution Practice (GDP) an. Vor allem Unternehmen, die Transport- und/oder Lagerdienstleistungen auslagern möchten, profitieren von den GDP-Kenntnissen. In zwei Veranstaltungs-Modulen erfahren sie, wie sie die Anforderungen an die Transport- und Lagerinfrastruktur richtig bewerten und eine erfolgreiche Auditierung nach GDP durchführen können. Die Module bauen aufeinander auf, sind aber auch getrennt voneinander buchbar. Packaging Aktiv! zu Gast bei Villeroy & Boch Offline oder Online: Welche Anforderungen stellen die unterschiedlichen Vertriebskanäle des modernen Handels an die Verpackung und das Handling der Produkte entlang der Wertschöpfungskette? Der Workshop „Packaging Aktiv!“ am 8./9. März 2016 greift aktuelle Entwicklungen auf und gibt einen praxisnahen Einblick in Herausforderungen und Chancen. Vor Ort bei Villeroy & Boch erfahren die Teilnehmer unter anderem, wie sie mit zerbrechlichen Produkten umgehen oder Retouren managen können. Experten aus unterschiedlichen Branchen vermitteln aktuelle Lösungsansätze. Log 2016 Unbedingt vormerken sollten sich Handelslogistiker, Hersteller und Dienstleistungspartner den 12./13. April 2016. Bei der 22. Auflage des Handelslogistik Kongress Log in Köln diskutieren Experten aus allen Bereichen der Supply Chain über die aktuellen Herausforderungen der Logistik-Branche. Ein Schwerpunkt der Log 2016, die gemeinsam von EHI, GS1 Germany und Markenverband veranstaltet wird, liegt folgerichtig auf zukunftsfähigen Omnichannel-Konzepten in der Handelslogistik. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de/gs1-academy/ Übersicht der Veranstaltungen im 1. Quartal 2016 Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 10.12.2015
Deutschland muss bei der Digitalisierung an Tempo zulegen: Das attestierte jetzt der „Monitoring-Report Wirtschaft Digital 2015“, erstellt im Auftrag der Bundesregierung. Laut Sigmar Gabriel hat ein Drittel aller Unternehmen keine Digitalstrategie. Dabei ermöglicht erst diese, moderne Services wie Onlineshops, Same-Day-Delivery oder eine vernetzte Produktion umzusetzen. Investitionen in das ‚Electronic Business‘ sind selbst bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) unerlässlich, um in puncto digitaler Wandel Schritt zu halten. Doch wie sinnvoll sind die einzelnen Investments? Werden die richtigen Anwendungen genutzt? Und welche E-Business-Standards sind dabei relevant? Antworten hierauf liefert das neue Self-Assessment-Tool von eStep Mittelstand, einem Forschungsprojekt des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Basierend auf einer Selbsteinschätzung erhalten kleine und mittlere Unternehmen unabhängige Empfehlungen, mit denen sie ihr eBusiness-Know-how erweitern und Prozesse effizienter gestalten können. Das Tool kann ab sofort kostenlos online genutzt werden. eBusiness-Reifegrad ermitteln Grundlage der Selbsteinschätzung ist ein von eStep Mittelstand entwickeltes Reifegrad-Modell für E-Business. Dabei berücksichtigt das Modell nicht nur, ob und in welchem Umfang E-Business mit Geschäftspartnern umgesetzt wird, beispielsweise im Stammdatenmanagement oder durch elekt-ronischen Austausch von Daten oder Katalogen. Gemessen wird auch, wie technologisch ausgereift die interne Organisation sowie das Datenmanagement verglichen mit einem Branchendurchschnitt sind. eStep Mittelstand definierte dazu fünf Ebenen der Integration von E-Business-Standards wie GTIN, eCl@ss, EANCOM® oder BMEcat. „Die Reifegrade ermöglichen erstmals, einzelne Unternehmen mit ihrer Branche zu benchmarken und gleichzeitig einzuschätzen, wie ausgeprägt sie E-Business tatsächlich nutzen. Im Self-Assessment-Tool wird der konkrete Handlungsbedarf ermittelt, um den digitalen Wandel zu ermöglichen“, sagt Dr. Richard Joachim Lehmann, Leiter Förderprojekte bei GS1 Germany. „Bei der Digitalisierung bestimmen zu häufig noch Forderungen von größeren Geschäftspartnern die Auswahl von E-Business-Anwendungen und Standards. Dabei sollten gerade KMU im Auge behalten, an welchen Stellen sie selber von elektronischen Prozessen profitieren können.“ Das Self-Assessment-Tool gibt unabhängige Empfehlungen dazu, in welchen Geschäftsbereichen sich Investitionen in E-Business lohnen und welche Standards in der Branche dabei gebräuchlich sind. Außerdem werden nächste logische Schritte skizziert und weiterführende Informationen gegeben. Das Self-Assessment-Tool von eStep Mittelstand ist online frei zugänglich unter www.estep-mittelstand.de. Die Selbsteinschätzung dauert circa 20 Minuten. Das Ergebnis kann als PDF heruntergeladen werden. Pressebild: E-Business-Reifegrade nach eStep Mittelstand (Quelle: Projekt „eStep Mittelstand“, gefördert vom BMWi) Über eStep Mittelstand eStep Mittelstand steht für „Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integra-tion von E-Business-Standards in komplexe Lieferketten-Prozesse“. Das Proiekt ist Teil der Förderinitiative „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. eStep Mittelstand unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu entwickeln und anzuwenden. Beteiligt sind das Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. (FIR) an der RWTH Aachen, der eCl@ss e.V., die GRÜN Software AG, die GS1 Germany GmbH sowie die tapas GmbH. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de