Veröffentlicht am 07.11.2022
78 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf fiel im Jahr 2020 laut Statistischem Bundesamt bei den privaten Haushalten in Deutschland an. Das sind durchschnittlich 6 Kilogramm pro Person mehr als im Jahr zuvor. Damit stieg das Pro-Kopf-Aufkommen der bei privaten Haushalten eingesammelten Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton um 3 Kilogramm gegenüber 2019. Bei den Glasverpackungen wurden pro Kopf 2 Kilogramm mehr eingesammelt. Bei den Leichtverpackungen ist Menge pro Kopf zum Vorjahr gleichgeblieben. In diesem Abfall stecken viele wertvolle Rohstoffe für neue Verpackungen. Um sie noch mehr und besser gewinnen zu können, müssen die Verpackungen aus der Gelbe Tonne bzw. dem Gelben Sack, aus Glascontainern und Papiertonnen getrennt dem Recycling zu geführt werden. Hier leisten Verbraucherinnen einen wertvollen Beitrag, indem sie Joghurtbecher, Shampooflaschen und Co. richtig vorsortieren und ihre Bestandteilen zuvor sorgfältig trennen. Hinweise dazu finden sie bereits auf einigen Verpackungen; das aber nicht immer und oft fehlt es aufgrund sehr unterschiedlicher Angaben zu richtigen Entsorgung und Trennung an Verständlichkeit. So wünschen sich 80 Prozent der Deutschen einheitliche Trennhinweise auf Verpackungen. Das ergab eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag des Trennhinweis e. V. Die Mitglieder des Forum Rezyklat wollen deshalb hier mehr Klarheit für die Verbraucher:innen schaffen, damit sie die Zusammenhänge der Kreislaufwirtschaft besser verstehen und ihre gebrauchten Verpackungen noch sorgfältiger trennen können. System für Kennzeichnung von Verpackungen mit Trennhinweisen Um diese Aufklärung zu fördern, schlägt das Forum Rezyklat vor, dass die EU-Kommission ein einheitliches europäisches System aus Trennhinweisen auf Verkaufsverpackungen etabliert. Dieser Vorschlag basiert auf dem im August dieses Jahres vom Forum veröffentlichten Zielbild „Allgemeine Empfehlungen zu Logos/Icons/Symbolen auf Verpackungen“. Eine neue Lösung ist aus Sicht des Bündnisses dabei nicht erforderlich. Vielmehr sei es sinnvoll, das einheitliche Logosystem möglichst von einem heute bereits bestehenden abzuleiten. Dabei ist wichtig, dass die eingesetzten Logos folgenden Kriterien entsprechen: leicht verständlich, offen für alle Hersteller, praktikabel in der Umsetzbarkeit und transparent, also leicht auffindbar für Verbraucher:innen. Die Umsetzung der einheitlichen Trennhinweise sollte auch digital ermöglicht werden, unter anderem damit sie in mehreren Sprachen angezeigt werden können. Es gibt bereits funktionierende Trennhinweise, die von Trennhinweis e.V. entwickelt wurden. Sie entsprechen den oben genannten Kriterien, werden von Unternehmen bereits auf Verpackungen im europäischen Binnenmarkt aufgedruckt und finden somit bereits jetzt europaweite Anwendung. Zum Positionspapier: www.forum-rezyklat.de/fuer-unternehmen/ Pressebild: Beispiele für Trennhinweise auf Verpackungen (Quelle: Trennhinweis e.V.) Grafik: 80 Prozent der Deutschen wünschen sich einheitliche Trennhinweise auf Verpackungen (Copyright: Duales System) Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 60 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. www.forum-rezyklat.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de www.gs1./ueberuns www.gs1.de/newsroom
Veröffentlicht am 22.08.2023
Einwegverpackungen, Zigarettenstummel, Kronkorken, Bonbonpapier: Das sind nur einige der zahlreichen Abfälle, die achtlos entsorgt in der Natur landen. Und es werden mehr. Inzwischen gibt es dafür sogar einen eigenen Fachbegriff: Littering. Laut Umweltbundesamt ist das Littering-Aufkommen in den letzten zehn Jahren gestiegen. Unter den Top 3 der gelitterten Abfälle gehören mit einem Anteil von knapp 50 Prozent Kunststoffabfälle . Die Natur wieder von diesem Unrat zu befreien, ist das Ziel des World Cleanup Day, der in diesem Jahr am 16. September stattfindet. Laut der Initiatoren „Let's Do It World“ nehmen mehr als 15 Millionen Menschen in 190 Ländern teil. Darunter auch viele Mitarbeiter:innen und Endkund:innen der aktuell 72 Partnerunternehmen des Forum Rezyklat. Die Unternehmen, Stakeholder des Wertschöpfungskreislaufs von Verpackungen, setzen auch in ihrer diesjährigen Informationskampagne wieder den Schwerpunkt auf die richtige Mülltrennung und die Sammelaktion. Das Forum bietet ihnen zur Bewerbung der Aktion, zur Aufklärung und für den Aufruf zur Beteiligung verschiedene Kommunikationsmittel an, die über Social Media und andere Kanäle gespielt werden können. Einsatz für die Umwelt mit Chance auf Gewinnpakete Auf die Müllsammelaktion soll zum Beispiel ein Quiz aufmerksam machen, das sich unterhaltsam mit dem World Cleanup Day auseinandersetzt und zur Beteiligung an der Aktion aufruft. Die mitwirkenden Unternehmen, unter anderem aus Industrie, Handel und der Abfallwirtschaft, loben attraktive Gewinnboxen mit ihren Produkten aus. Über Instagram werden Endkund:innen unter dem Motto „Erst Müll sammeln. Dann Gewinne einsammeln“ eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müssen sie ein Foto mit ihren gefüllten Abfallsäcken auf Instagram unter dem Hashtag #zusammensammeln23 posten. Unter allen Einsendungen werden drei Gewinner per Verlosung gezogen, die je nach Anzahl der an der Sammlung beteiligten Personen bis zu 5 Gewinnboxen erhalten können. Die Gewinnbenachrichtigung erfolgt über einen Kommentar in den eingereichten Posts. Gegen Mitteilung der Adresse erhalten die Gewinner:innen postalisch die Preise. Recycling braucht richtige Mülltrennung Damit aus alten wieder neue Verpackungen werden können, muss im Recycling ausreichend qualitativ hochwertiges Rezyklat entstehen. Dieser Sekundärrohstoff kann für die Produktion neuer Verpackungen, wie Waschmittelbox und Spülmittelflaschen, eingesetzt werden. Verbraucher:innen kommt hier eine wichtige Rolle zu: Je gründlicher sie ihren Hausmüll trennen und leere Verpackungen der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack zuführen, desto mehr Materialien können recycelt werden. Ein Anliegen, das auch die Initiative „Mülltrennung wirkt“ bewegt. Deshalb haben sich die Initiative der dualen Systeme und das Forum Rezyklat bereits letztes Jahr zusammengeschlossen und ein gemeinsames Key Visual für die Informationskampagne entwickelt, das die Themen Mülltrennung und Recycling vereint. Das Key Visual und ein einheitliches Kampagnenlogo verbinden die unterschiedlichen Maßnahmen und erzeugen so einen hohen Wiedererkennungswert. Bei den letzten beiden Müllsammelaktionen konnte das Forum Rezyklat rund 1.200 Mitarbeiter:innen der beteiligten Partnerunternehmen aktivieren, die auf über 3.300 Kilometern kiloweise Abfälle von Straßen, Plätzen Wiesen und Feldern entfernten. Pressebilder: Beispielhaft einige der Gewinne, die Partner des Forum Rezyklat im Rahmen der Sammelaktion zum World Cleanup Day 2023 verlosen (Quelle: Forum Rezyklat) . Eines der zahlreichen Motive, mit denen die Partner des Forum Rezyklat auf die Sammelaktion zum World Cleanup Day 2023 aufmerksam machen (Quelle: Forum Rezyklat). Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 70 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. www.forum-rezyklat.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de
Veröffentlicht am 05.08.2026
Der neue Anwendungsbeginn der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) ist für große und mittlere Unternehmen zwar erst Ende 2026, die praktische Umsetzung beginnt für viele von ihnen jedoch deutlich früher. Nach den jüngsten Anpassungen der Verordnung müssen Unternehmen nun klären, welche Erzeugnisse betroffen sind, welche Rolle sie im Warenfluss einnehmen und welche Daten rechtzeitig erforderlich sind. GS1 Germany legt dazu gemeinsam mit Unternehmen aus Industrie und Handel eine aktualisierte Anwendungsempfehlung zur EUDR vor, die die regulatorischen Änderungen einordnet und Best Practices für die Umsetzung aufzeigt. „Die Verschiebung des Anwendungsbeginns darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Unternehmen ihre Datenprozesse bereits jetzt aufsetzen sollten. Wer erst zum Stichtag beginnt, ist in vielen Lieferketten zu spät dran“, erklärt Peter Uhlig, Manager Sustainability bei GS1 Germany. „Mit der aktualisierten Anwendungsempfehlung schaffen wir ein gemeinsames Verständnis dafür, welche Informationen zwischen welchen Akteuren ausgetauscht werden sollten und wie Standards dabei helfen können, Komplexität zu reduzieren.“ Frühe Produktprüfung entscheidet über die weiteren Pflichten Die EUDR soll sicherstellen, dass relevante Rohstoffe und Erzeugnisse nicht mit Entwaldung oder Waldschädigung in Verbindung stehen. Betroffen sind Kakao, Kaffee, Soja, Ölpalme, Holz, Rind und Naturkautschuk sowie bestimmte daraus hergestellte Produkte. Für Unternehmen ist damit entscheidend, ob ein Produkt überhaupt EUDR-relevant ist. Diese Einordnung bestimmt, welche Informationen benötigt werden und welche Akteure diese bereitstellen oder dokumentieren müssen. Ein Schwerpunkt der Aktualisierung liegt auf der geschärften Rollenlogik der EUDR . Die überarbeiteten Vorgaben reduzieren in vielen Regelfällen die Pflichten für nachgelagerte Marktteilnehmer und Händler. Während Erstinverkehrbringer in der EU weiterhin eine zentrale Verantwortung für die Sorgfaltspflicht tragen, rückt für erste nachgelagerte Marktteilnehmer stärker die Dokumentation relevanter Referenzinformationen in den Fokus. Die Anwendungsempfehlung zeigt die Rollen und Datenflüsse anhand von drei typischen Szenarien: vom Nicht-EU-Erzeuger zum EU-Importeur, vom EU-Importeur zum EU-Hersteller sowie vom EU-Hersteller zum EU-Händler. Dadurch wird nachvollziehbar, welche Informations- und Dokumentationspflichten sich aus der jeweiligen Position im Warenfluss ergeben. Wichtig ist diese Einordnung auch, wenn aufkommende Rückfragen oder begründete Bedenken geprüft werden müssen. Wann solche Bedenken im Einzelfall vorliegen und wie sie in der Praxis zu bewerten sind, wird sich voraussichtlich erst mit zunehmender Anwendung weiter konkretisieren. Vom Nachweis zur nutzbaren Information Für den Austausch zwischen Akteuren ordnet die aktualisierte Fassung relevante Datenflüsse ein und benennt die dafür benötigen Datenattribute. Dazu zählen Angaben zur Produktrelevanz, Referenznummern von Sorgfaltserklärungen, Lieferanteninformationen und Geolokationsdaten. Etablierte GS1 Standards können diese Informationen einheitlich abbilden und digital nutzbar machen . So lässt sich zum Beispiel standardisiert beschreiben, ob ein Produkt EUDR-relevant ist. Auf dieser Grundlage können weitere Informationen, die für die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben erforderlich sind, konsistent ergänzt und zwischen Geschäftspartnern ausgetauscht werden. Das Dokument bietet auch einen normativen Referenzrahmen für mögliche EUDR-Fragebögen, mit denen sich Informationsbedarfe einheitlicher formulieren und Antworten besser vergleichen lassen. Grundlage dafür waren Erfahrungen aus unterschiedlichen Warengruppen, Rollen und Datenprozessen beteiligter Unternehmen, darunter Alfred Ritter, Alnatura, Edeka, Ferrero, Hagebau und Nestlé. Rolf Lange, Leiter Unternehmenskommunikation der Edeka -Zentrale, sagt: „Für den Handel sind praxistaugliche, branchenweit anschlussfähige Standards ein wesentlicher Hebel, um regulatorische Anforderungen wie die EUDR effizient und verlässlich umzusetzen. Die Arbeit von GS1 leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.“ Die EUDR-Anwendungsempfehlung wurde juristisch plausibilisiert und dient als praxisnahe Orientierung, ersetzt jedoch keine rechtsverbindliche Auslegung. Das Dokument steht hier kostenfrei zur Verfügung. Pressefoto: GS1 Germany Anwendungsempfehlung zur EUDR. (Quelle: GS1 Germany GmbH) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Marie Euler Corporate Communications Stolberger Str. 108 a, 50933 Köln Tel: +49 170 7009027 E-Mail: marie.euler@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 16.06.2026
Wachsender Nachhaltigkeitsanspruch und eine hohe Komplexität im Aktionsgeschäft stellen Industrie und Handel vor Herausforderungen. Mit der Veröffentlichung einer Anwendungsempfehlung für permanente Displays schafft GS1 Germany nun den Rahmen für eine nachhaltigere und effizientere Gestaltung des Aktionsgeschäfts im Konsumgütersektor. Die gemeinsam mit führenden Unternehmen aus Industrie und Handel entwickelte Empfehlung definiert erstmals einheitliche Anforderungen und unterstützt damit den skalierbaren Einsatz permanenter Displaylösungen im Markt. Diese basieren auf einem klaren Prinzip: Der stabile Grundaufbau verbleibt dauerhaft im Markt, während für wechselnde Promotions lediglich vorkonfektionierte Warenlagen oder modulare Einsätze ausgetauscht werden. Im Vergleich zu klassischen Einweg-Displays lassen sich so Materialverbrauch, Transportvolumen und Handlingaufwand deutlich reduzieren . Was bislang in Pilotprojekten erfolgreich erprobt wurde, erhält mit der neuen Anwendungsempfehlung nun einen übergreifenden, branchenweit anwendbaren Rahmen. „Nachhaltige Lösungen entfalten ihre volle Wirkung erst dann, wenn sie standardisiert und damit breit skalierbar sind“, erklärt Matthias Haubenreißer, Senior Manager Competence Center Mehrweg Transportverpackungen bei GS1 Germany. „Mit der Anwendungsempfehlung für permanente Displays schaffen wir eine einheitliche Grundlage, die Industrie, Handel und Displayhersteller gleichermaßen nutzen können. Das reduziert Komplexität, erhöht Investitionssicherheit und unterstützt die Ressourcenschonung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“ Das Thema permanente Displays wurde bereits 2024 im Rahmen des GS1 Germany ECR Awards in der Kategorie „Sustainable Excellence“ ausgezeichnet – eine Auszeichnung, die die hohe Relevanz des Konzepts für die gesamte Branche unterstreicht. Beteiligt waren unter anderem Rossmann, Beiersdorf, Procter & Gamble und Unilever. Aufbauend auf diesen Praxiserfahrungen hat GS1 Germany gemeinsam mit Projektpartnern konkrete Spezifikationen erarbeitet. „Der Erfolg dieses Projekts basiert auf echter Zusammenarbeit und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Entscheidend ist auch, dass wir flexibel auf unterschiedliche Einflussgrößen reagieren und jeweils die passende Methodik wählen. So verbinden wir Innovationskraft mit Umsetzungsstärke und schaffen nachhaltigen Mehrwert für die Branche“, erklärt Calvin Hegger, Senior Manager Value + Excellence Hub bei GS1 Germany. Die Anwendungsempfehlung beschreibt einheitliche Grundmaße und modulare Aufbauprinzipien, definiert Anforderungen an Stabilität und Wiederverwendbarkeit und gibt Leitlinien zur optimalen Paletten- und Flächennutzung sowie zu abgestimmten logistischen Prozessen zwischen Industrie und Handel. Durch diese Harmonisierung wird das Aktionsgeschäft, das bislang häufig als individuelle Sonderlösung umgesetzt wurde, in einen planbaren und effizient skalierbaren Prozess überführt. Gleichzeitig leistet der Ansatz einen konkreten Beitrag zur Reduktion von Verpackungsabfällen und Transportaufkommen . Unternehmen profitieren von höherer Planbarkeit in der Supply Chain sowie reduzierten Prozesskosten und verbinden damit ökologische Zielsetzungen mit wirtschaftlicher Effizienz. Luca Borg, Advanced Logistics Expert Process Design bei Dirk Rossmann GmbH: „Für den Handel bedeutet der Standard vor allem Vereinfachung und Kostenersparnis. Permanente Displays lassen sich deutlich effizienter in bestehende Prozesse integrieren, wenn Maße, Module und logistische Abläufe klar definiert sind.“ Als neutrale Plattform bringt GS1 Germany Industrie, Handel und weitere Marktteilnehmer zusammen, um praxistaugliche Standards zu entwickeln und in die Umsetzung zu überführen. Mit dem erfolgreichen Abschluss der ersten Projektphase ist bereits die nächste Entwicklungsstufe in Vorbereitung: In der zweiten Phase werden die Themen Nachhaltigkeit und Effizienz gezielt weiterentwickelt, um den Nutzen permanenter Displays für Industrie und Handel weiter zu steigern. Die Anwendungsempfehlung steht hier kostenfrei zur Verfügung. Pressefoto: Permanente Displays im Handel. (Quelle: Dirk Rossmann GmbH) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Marie Euler Corporate Communications Stolberger Str. 108 a, 50933 Köln Tel: +49 170 7009027 E-Mail: marie.euler@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Warum exzellente Datenqualität für Produktstammdaten entscheidend ist und wie GS1 DQX Handel und Industrie bei der Qualitätssicherung unterstützt.
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Mit dem ersten Scan eines Barcode auf einer Wrigley's Kaugummipackung begann am 26. Juni 1974 die Revolution des Einkaufens. Die Story zum Nachlesen
CD digitalisiert das Reinheitsgebot mit dynamischem QR-Code und GS1 Digital Link – für transparente, aktuelle und flexible Produktinfos.
Zugegeben, ganz ausgereift ist das Metaverse noch nicht. Aber schon jetzt ist klar: Es eröffnet dem Handel Geschäftsmodelle, die es so noch nie gab.
Auf ein Wort zum 2D-Code: So klingt ein Podcast zur Zukunft des Einzelhandels