Veröffentlicht am 14.04.2011
Maßnahmen für die Rückverfolgbarkeit von Waren führen Unternehmen vieler Branchen seit längerem durch, schon von Gesetzes wegen. Aber greifen diese auch? Arbeiten die dafür installierten Systeme effizient und bieten sie tatsächlich die geforderte Sicherheit? Das können Hersteller, Logistiker und Händler jetzt mit dem neuen Service Global Traceability Conformance Programm (GTC) von GS1 Germany prüfen. Es erläutert Punkt für Punkt die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit und misst deren Erfüllungsgrad – sowohl in lokalen als auch in globalen Lieferketten. Dabei verzichtet GS1 Germany bewusst darauf, ein weiteres Siegel auf den Markt zu bringen. Stattdessen bewertet GTC anhand von 105 Prüfkriterien die unternehmensübergreifende Rückverfolgbarkeit und bereitet Unternehmen so auch auf Zertifizierungen etwa nach etablierten ISO-Normen und Standards wie dem IFS vor. Der Umfang der Checkliste reicht von Bedingungen, die zwingend erfüllt werden müssen, bis hin zu Empfehlungen. Während eines Audits prüfen GS1-Experten anhand dieser Checkliste zum Beispiel, ob das Unternehmen die Abnehmer seiner Produkte chargengenau nennen kann oder wie es intern in Sachen Rückverfolgbarkeit aufgestellt ist. Nach Ende des Audits erhält das geprüfte Unternehmen einen Audit-Report mit den eventuellen Lücken in seinem System. Wer alle Bedingungen des GTC erfüllt, erhält zusätzlich eine Konformitätsbescheinigung. GTC-Nutzer profitieren von mehr Transparenz. Sie können sich einer neutralen Bewertung unterziehen und das gegenüber Kunden und Verbrauchern mit der Bescheinigung dokumentieren. GTC wurde auf internationaler Ebene gemeinsam mit 35 Unternehmen entwickelt, darunter namhafte Global Player wie BASF, Wal-Mart, Unilever, Carrefour, Nestlé oder Kraft Foods. Weltweit haben bereits zahlreiche Audits stattgefunden. In Deutschland durchlief als erstes Unternehmen ein Lebensmittelgroßhändler das Audit. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.04.2011
Am 25. und 26. Mai 2011 präsentiert GS1 Germany im Rahmen der Nürnburger Messe e_procure & supply zwei neue Beratungspakete. Mit diesen Angeboten bündelt GS1 Germany über Jahre aufgebautes Prozess-Know-how für die konkrete Anwendung in einzelnen Unternehmensbereichen. Unternehmen kaufen Technologien nicht um der Technologie willen, sondern um damit Verbesserungen zu erreichen. In diesem Sinne sind zwei Beratungspakete entstanden, die einen echten Mehrwert bieten. „Die Zweiteilung unseres Beratungsangebotes in erstens SWOT-Analyse als bewerteter Ist-Zustand und zweitens Optimierung als definierter Soll-Zustand hat einen klaren und benennbaren Nutzen,“ erklärt GS1 Consult Experte Pavicic. „Nach Abschluss des ersten Pakets weiß das Unternehmen, wo es steht, was seine Stärken und Schwächen sind und wo Verbesserungspotenziale liegen,“ so Pavicic weiter. Das zweite Beratungspaket befasst sich mit der Optimierung, beginnend mit einem Entwurf der Soll-Prozesse. Hier werden Zielgrößen definiert, die Informations- oder Warenflusssteuerung gestaltet und ein Umsetzungsplan skizziert. „Anhand des zweiten Pakets entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit GS1-Germany einen Entwicklungspfad, einen Maßnahmenplan und klärt die wesentlichen Fragen einer Projektorganisation für Planung, Budgetierung und Erfolgskalkulation,“ erläutert Pavicic. Beide Pakete orientierten sich an den spezifischen Ansprüchen der jeweiligen Bereiche, wie etwa Beschaffung, Sortiments- und Category Management, Flächenbewirtschaftung, Mehrweg-, Entsorgungs- und Pfandsysteme, Stammdatenmanagement. Präsentiert wird das neue Beratungskonzept auf der e_procure & supply in Halle 9, Stand 9-309. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.05.2011
Der Ausbau des Kölner Knowledge Centers von GS1 Germany befindet sich auf der Zielgeraden. Die Value Chain live !, die die Wertschöpfungskette vom Hersteller über den Point of Sale bis hin zum Verbraucher abbildet, wird um aktuelle B2C-Entwicklungen erweitert. In Form von audiovisuellen Medien werden Themen wie Mobile Couponing, Barcode-Scanning per Mobiltelefon und Category Management in Onlineshops veranschaulicht und erlebbar gemacht. Die Eröffnung findet am 26. Mai 2011 in Verbindung mit dem Fachkongress „Consumer 2.0 – Vision oder Wirklichkeit?“ statt. „Unsere Value Chain live !, das Herzstück des GS1 Germany Knowledge-Center wurde in den letzten zwei Jahren mit mehr als 7.000 Besuchern sehr gut angenommen. So ist die Erweiterung mit dem Bereich Consumer 2.0 mobile ! die logische Konsequenz“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Hier können Vertreter aus Industrie und Handel in die Rolle des modernen, digital aktiven Verbrauchers eintauchen und live erfahren, was mobile Webseiten oder Smartphone Apps im Zusammenspiel mit dem GS1 Barcode leisten können. Durch das Scannen von Originalprodukten mit dem eigenen Handy wird schnell klar, dass weit mehr Informationen als nur der Preisvergleich interessant sind. Studien belegen, dass Verbraucher die Möglichkeiten zunehmend nutzen, per Barcode-Scanning an weiterführende Informationen zum Beispiel über Inhaltsstoffe, Herkunft oder Nachhaltigkeit zu gelangen. Somit beeinflussen zukünftig Angaben, die sofort und schnell per Smartphone abgerufen werden, die Kaufentscheidung am POS. Wie Hersteller und Händler mit dieser Herausforderung umgehen und neue Chancen nutzen können, steht außerdem im Fokus der Fachveranstaltung „Consumer 2.0 – Vision oder Wirklichkeit“, die ebenfalls am 26. Mai 2011 im Knowledge Center stattfindet. Experten, wie Coca-Cola Marketing Direktor Michael Willeke, Metro-Manager Frank Rehme und Mobile Couponing-Anbieter, wie zum Beispiel Felix Schul von Coupies berichten mehr zum Einsatz von mCommerce entlang der Wertschöpfungskette. Interessante Aussteller zeigen Lösungen rund um das mobile Business und präsentieren zum Beispiel den interaktiven Tweed Mirror oder die über Handy abrechenbare Stromtanksäule für Automobile. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.04.2011
Welche Idente kann ich als Elektronischen Produktcode (EPC) verschlüsseln?Wie setzt sich eine SGTIN oder SSCC zusammen? Welche Inhalte kann ich im User Memory eines RFID-Tags codieren? Das GS1 Complete-Portal bietet einen neuen kostenlosen Service an, der all diese Fragen beantwortet: den interaktiven EPC/RFID-Konverter. Wer jetzt den Einstieg in die Identifikation mittels Radiofrequenztechnologie plant, dem steht mit dem EPC/RFID-Konverter ein interaktives und intuitives Tool zur Verfügung. Der Konverter hilft beispielsweise bei der Generierung des Elektronischen Produktcodes (EPC), der unerlässlich für die GS1-konforme Anwendung von RFID ist. So kann der Anwender etwa eine GTIN – früher EAN – nebst Seriennummer eingeben und in maximal vier Folgeschritten zum EPC-Ident ‚SGTIN‘ gelangen. Das Ganze funktioniert auch anders herum. Diese Bidirektionalität unterscheidet den neuen EPC/RFID-Konverter von der Vorgängerversion. Neu ist auch, dass der Anwender auf einen Blick sieht, wie sich ein EPC in einem EPCIS-System, in einer RFID-Middleware oder einem RFID-Tag darstellt. „Wer sich mit dem Einstieg in RFID-Anwendungen befasst, bekommt hier einen Einblick, wie EPC/RFID mit dem GS1-System zusammenspielt. Darüber hinaus ist man in der Lage, mit dem Konverter selbstständig EPCs zu erzeugen“, erläutert Ralph Tröger, RFID-Experte bei GS1 Germany. „Für jede Abfrage hilft außerdem ein Beispiel als Starthilfe weiter“, so Tröger weiter. Eine weitere Optimierung ist der User Memory Encoder beziehungsweise Decoder. Hiermit können zum Beispiel GS1-Datenelemente wie Mindesthaltbarkeitsdatum, Gewicht, etc. ver- und entschlüsselt werden. Anwender und Lösungsanbieter von RFID können mit dem EPC/RFID-Konverter zudem bestimmen, wie viel Speicherkapazität auf den RFID-Tags benötigt werden und ihre EPC/RFID-Systeme auf Standardkonformität prüfen. Der EPC/RFID-Konverter befindet sich im GS1 Complete-Portal und steht allen GS1 Complete-Kunden kostenlos zur Verfügung.
Veröffentlicht am 05.05.2011
Wer sich jetzt noch auf die am 31. Mai 2011 endende Ausschreibung des IT-Amtes der Bundeswehr für 50 Serveranlagen bewerben will, kann schnell und unkompliziert Hilfe von den GS1-Experten erhalten. GS1 Germany unterstützt ganzheitlich bei den von der Bundeswehr geforderten Anforderungen hinsichtlich der GS1-Identifikations- und Prozessstandards. GS1-Standards sorgen unter anderem für eine herstellerbezogene Transparenz „from factory to foxhole“ – also über die gesamte Supply Chain hinweg. Das gilt nun auch für die ausgeschriebenen Server, die mit dem GS1-128-Strichcode zu kennzeichnen sind. Die Vergabestelle des Auftrages ist die Bundesrepublik Deutschland, repräsentiert durch das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), das wiederum durch das Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik (IT-AmtBw) vertreten wird. Die Bundeswehr selbst ist bereits seit 2002 GS1 Complete-Kunde. Mit dieser Ausschreibung wird deutlich, dass die Bundeswehr in ihren Organisationseinheiten sukzessive die Einführung der automatischen Identifikationstechnik auf Basis der GS1-Standards vorantreibt. Die Verpflichtung von Lieferanten der Bundeswehr, in diesem Bereich GS1-Standards zu nutzen, wurde im März 2008 mit der so genannten technischen Lieferbedingung TL A-0032 fixiert. Basis hierfür sind die Verteidigungsministerialblätter (VMBl) aus den Jahren 2007 und 2010. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.05.2011
Mit der Einführung des elektronischen Datenaustauschs (EDI) haben die Antares-Apotheken, ehemals Bären-Apotheke, die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. Seit der Umstellung vom manuellen Geschäftsverkehr auf automatische und papierlose Business-Kommunikation konnte das Unternehmen die jährlichen Bearbeitungskosten pro Lieferant um ca. 1.600 Euro senken. Die in Hamburg ansässige Antares-Apotheken oHG schloss das PROZEUS-Projekt „Einführung des elektronischen Datenaustauschs auf Basis der GS1-Standards zur Steigerung der Effizienz in der medizinischen Versorgung und den Gesundheitsdienstleistungen“ erfolgreich ab. Gemeinsam mit der auch in Deutschland ansässigen B. Braun Melsungen AG konnten die manuellen Vorgänge auf den elektronischen Datenaustausch umgestellt werden. Die technische Implementierung von EANCOM ® sowie der Austausch der standardisierten Nachrichten mit Unterstützung durch GS1 Germany konnte problemlos gemeistert werden. Ziel des Projekts war es, ausgewählte Geschäftsprozesse zwischen den Projektpartnern mittels elektronischer Kommunikation (EDI) und dem EANCOM ® -Standard zu optimieren. Darüber hinaus profitiert die Apotheke von einer erhöhten Prozesstransparenz und in der Folge von einer besseren Kunden-Lieferantenbeziehung. „Wir sind Netzwerker durch und durch und werden das Projekt auf alle Fälle fortführen. Jetzt gilt es, weitere relevanten Handels- und Industriepartner von den Vorteilen des elektronischen Datenaustauschs zu überzeugen und ebenfalls einzubinden. Ich bin sicher, dass diese neuen Technologien in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Durch unsere Erfahrung mit dem PROZEUS-Projekt sind wir dem Wettbewerb ein ganzes Stück voraus“, freut sich Mitinhaber Thomas Hintz. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei PROZEUS bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.05.2011
Das neue Umsatzsteuergesetz macht es Unternehmen nun noch einfacher auf Papierrechnungen zu verzichten. Neben EDI (Elektronischer Datenaustausch) und digitale Signatur reichen nun auch interne Prüfmechanismen: Sie können nun ebenso den Beweis für die Authentizität, also die Echtheit der Herkunft, und die Integrität, das heißt die Unversehrtheit des Inhalts, erbringen. Wie die Unternehmen das im Detail umsetzen können, erarbeiten zurzeit GS1 Germany und Spitzenverbände der Wirtschaft unter dem Dach des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD). Grundlage des neuen Umsatzsteuergesetzes ist die Empfehlung einer Expertengruppe der EU-Kommission, an der auch GS1 Germany beteiligt war. Für EDI-Rechnungen veröffentlichte GS1 Germany bereits im Juni 2009 eine Mustervereinbarung auf Basis des Kommunikationsstandards EANCOM ® . Diese gewährleistet nach Wegfall der Sammelabrechnung eine rechtssichere Abwicklung. Inzwischen haben sich alle großen Handelsunternehmen darauf verständigt, die GS1 Germany Mustervereinbarung einzusetzen. Sie ist auch im Rahmen der neuen Gesetzgebung weiter gültig. Alles rund um das neue Umsatzsteuergesetz und die Umsetzung der Mustervereinbarung erfahren die Teilnehmer des GS1 Praxistags Elektronische Rechnung am 9. Juni 2011 im GS1 Germany Knowledge Center, Köln. Weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.05.2011
Ob Schmuck, Kinderspielzeug, Gartengeräte oder Elektronikartikel – dass der Absatz über das Internet guten Umsatz verspricht, haben viele Händler entdeckt. Sie vertreiben daher ihre Waren, nicht selten ergänzend zu ihren eigenen Onlineshops, über Marktplätze wie zum Beispiel Amazon. Um das vielseitige Angebot für ihre Nutzer anwenderfreundlich zu strukturieren, fordert Google jetzt von seinen Händlern eine eindeutige Produktidentifikation ihrer angebotenen Waren zum Beispiel via der globalen Artikelnummer GTIN (ehemals EAN) von GS1 Germany. Auf Basis der eindeutigen Identifikation der Produkte sollen laut Google Produktseiten erstellt werden, die es den Nutzern erleichtern, mehr über einzelne Artikel zu erfahren und die Preise unterschiedlicher Händler zu vergleichen. Die Richtlinie ist seit dem 3. Mai 2011 gültig. Sie betrifft Händler des sogenannten Google Merchant Center und damit die Artikel, die über die Produktsuche „Shopping“ gefunden werden sollen. Google will sie nach eigener Aussage bis zum 20. Juni 2011 schrittweise durchsetzen. Die GTIN ist Bestandteil des Leistungspakets GS1 Complete. Unternehmen, die ihre Waren mit der global überschneidungsfreien Artikelnummer kennzeichnen möchten, finden unter www.gs1-germany.de einen Online-Antrag für GS1 Complete. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 15.04.2011
Um in Zukunft von vereinfachten und beschleunigten Prozesse zu profitieren führte der in Würzburg ansässige Bodentreppenhersteller Wellhöfer den elektronischen Datenaustausch, kurz EDI ein. Ziel des PROZEUS-Projekt war es, gerade die unternehmensübergreifenden Geschäftsabläufe effizienter zu gestalten. Insbesondere der Rechnungslegungs- und Zahlungseingangsprozess sollte mithilfe standardisierter Nachrichtentypen automatisiert werden. Basis für diese effiziente Prozessgestaltung ist der EANCOM ® -Nachrichtenstandard von GS1 Germany enthalten im Leistungspaket GS1 Complete. Die elektronische Rechnung (INVOIC) und die elektronische Zahlungsavisierung (REMADV) setzt Wellhöfer mit dem Kunden Eurobaustoff ein. Nach Abschluss des Projekts soll der Einsatz der EANCOM ® -Nachrichten auf weitere Kunden ausgedehnt werden. Von der Optimierung seiner Geschäftsprozesse verspricht sich der Bodentreppenhersteller Wellhöfer für beide Projektpartner Effizienzgewinne bei der Rechnungslegung sowie in der gesamten Zahlungsabwicklung. „Mit Einsatz der EANCOM ® -Nachrichten INVOIC und REMADV optimieren wir gemeinsam mit unserem Partner die Prozesse und steigern damit die Kundenzufriedenheit“, sagt Martin Preiß, Leiter EDV/Organisation bei Wellhöfer. Und das ist für den Mittelständler ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Die detaillierten Ergebnisse des Projekts von Wellhöfer Treppen GmbH & Co. KG hat PROZEUS jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht, die Interessenten unter www.prozeus.de herunterladen oder bestellen können. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 02.05.2011
Den administrativen Aufwand reduzieren und die Kundenbindung nachhaltig stärken: Für den Voggenreiter Verlag bedeutet der Umstieg von manuellen Geschäftsprozessen auf den elektronischen Datenaustausch EDI einen regelrechten Quantensprung in Sachen Effizienz. „Die elektronische Übermittlung von Belegen zwischen Geschäftspartnern sollte im 21. Jahrhundert eigentlich längst die Regel sein,“ findet Hermann Henning-Schrage, Projektleiter und kaufmännischer Leiter des Voggenreiter Verlags. Bei den Kunden aus dem Buch-, Musik- und Spielwarenhandel gäbe es hierfür vielfach gar keine Standards geschweige denn Branchenstandards. Eine branchenübergreifende Lösung für den elektronischen Austausch von Stammdaten sowie für die Auftrags- und Rechnungsabwicklung spare, laut Henning-Schrage, nicht nur Zeit, sondern sorge auch für weniger Fehler, eine bessere Kundenzufriedenheit und so für einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Mit dem klaren Ziel, die unternehmensübergreifenden Prozesse effizienter zu gestalten, startete der Buch-, Musik- und Spielwaren Verlag gemeinsam mit dem Buchgroßhändler Koch, Neff & Volckmar GmbH das PROZEUS-Projekt „Integrierter Einsatz von EANCOM ® in heterogenen Geschäftsabläufen der Musik- und Buchhandelsbranche“. Mithilfe des elektronischen Datenaustauschs, kurz EDI, auf Basis der GS1-Standards wurde der Automatisierungsgrad im gesamten Bestell- und Abrechnungswesen signifikant erhöht. Dabei reichten minimale Prozessanpassungen aus, um Ressourcen besser zu nutzen und Fehler durch manuelle Eingaben zu vermeiden. Das Pilotprojekt hat außerdem bewiesen, dass die Umstellung und Optimierung von Geschäftsprozessen nicht immer mit harten Einschnitten in bewährte Unternehmenstrukturen verbunden sind und könnte die Branche ermutigen, den Einstieg in den elektronischen Datenaustausch zu starten. Die detaillierten Ergebnisse des Projekts von Voggenreiter Verlag GmbH hat PROZEUS jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht, die Interessenten unter www.prozeus.de herunterladen oder bestellen können. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de