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GS1-Standards im Gesundheitswesen

Lösungen für das Gesundheitswesen

Für ein effizientes, sicheres Gesundheitswesen

Die Standards von GS1 Germany optimieren die Prozesse im Gesundheitswesen –  von der Herstellung bis zum Patienten

Kostensenkungen erzielen, gesetzliche Anforderungen umsetzen, effiziente und sichere Abläufe gestalten, die Produkt- sowie die Patientensicherheit gewährleisten und dabei wettbewerbsfähig bleiben – beachtliche Herausforderungen an das deutsche Gesundheitswesen. Zudem fordert der Kostendruck der letzten Reformen bei allen Beteiligten in der Versorgungskette deutliche Maßnahmen. Die Optimierung sämtlicher logistischer und administrativer Beziehungen ist eine solche Maßnahme.

Lösungen für das Gesundheitswesen

Viele Prozesse im Gesundheitswesen laufen mithilfe von GS1-Standards nicht nur gesetzeskonform, sondern auch sicherer, transparenter und kostensparender. Mit dem Leistungspaket GS1 Complete stehen Ihnen alle GS1-Standards zur Verfügung. Die Standards werden von Praktikern aus Pharma-, Medical Devices-Unternehmen und Krankenhäusern im regelmäßigen Austausch auf internationaler Ebene entwickelt.

Vom Hersteller bis zum Patienten

GS1 Germany zeigt Wege zu mehr Patientensicherheit, gesteigerter Fälschungssicherheit und Rückverfolgbarkeit, eindeutiger Kommunikation mit den Geschäftspartnern und kostenfreundlicheren Abläufen – entlang der gesamten Wertschöpfungskette:

Das Herzstück erfolgreicher Prozesse: Stammdaten

Grundlegend für die erfolgreiche Umsetzung der GS1-Standards und damit die Erreichung ihres maximalen Nutzens ist die Validität der Produktinformationen. Das erreichen Unternehmen durch eine konsequente Pflege der Artikelstammdaten – für stets korrekte, aktuelle und vollständige Produktinformationen. GS1 Germany hat dazu eine Anwendungsempfehlung für die elektronische Übermittlung von Artikelstammdaten auf Basis von GS1 XML Einloggen entwickelt.

Mit Hilfe des EDI-Checkers können Anwender Nachrichten zum Austausch von Produktstammdaten im Gesundheitswesen auf inhaltliche und strukturelle Richtigkeit prüfen. Auf diese Weise lässt sich gleich zum Projektstart sicherstellen, dass die Nachrichten korrekt und vollständig dargestellt werden, um den geforderten Qualitätskriterien zu entsprechen. Der EDI-Checker prüft  die Nachricht vom Typ „CIN – Catalogue Item Notification“ im Gesundheitswesen.

Hersteller

Hersteller von Pharmazeutika, Medizinprodukten und Medizintechnik unterstützt GS1 Germany mit seinen Standards bei der automatisierten Kommunikation, der eindeutigen Produktkennzeichnung für exakte Lieferprozesse, der chargengenauen Rückverfolgbarkeit und der Serialisierung zum Schutz gegen Produktpiraterie.

  • Vom Bestelleingang bis zur Warenrücknahme: Geschäftsbeziehungen auf Basis der elektronischen Kommunikation (EDI)  reduzieren manuelle Eingriffe auf ein Minimum, sie verlaufen schneller, kostengünstiger und sicherer.
  • Von der Liefergenauigkeit bis zur Produktsicherheit: Hier greifen die Codes GS1-128  und GS1 DataMatrix in Kombination mit der Nummer der Versandeinheit NVE (SSCC). Produkte werden weltweit unverwechselbar und ihr Weg entlang der Value Chain ist lückenlos rückverfolgbar
  • Fälschungssicherheit in Europa: Das Gesundheitswesen in Europa setzt dazu zunehmend auf die GS1-Standards. In Deutschland haben die pharmazeutischen Verbände (ABDA, BAH, BPI, PHAGRO und vfa) die Initiative securPharm e.V. gegründet. Sie entwickeln gemeinsam ein Lösungskonzept zur Fälschungssicherheit von Arzneimitteln. Neben der IFA-PPN ist auch die NTIN (National Trade Item Number) von GS1 Germany zur Identifikation pharmazeutischer Produkte für den bevorstehenden Pilotversuch zugelassen. Um die Pharmazeutische Zentralnummer (PZN) in eine GS1 konforme Lösung zu integrieren, stellt GS1 Germany für den deutschen Arzneimittelmarkt ein Länderpräfix zur Verfügung. Der Verband der forschenden Pharmazeutischen Industrie (EFPIA) empfiehlt zur Codierung von pharmazeutischen Produkten in Europa den DataMatrix unter Verwendung der GS1-Standards. Die Türkei und Frankreich schreiben für die Kennzeichnung von Arzneimitteln den GS1 DataMatrix vor.

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Pharmagroßhandel und medizinischer Fachhandel

Der Pharmagroßhandel und der medizinische Fachhandel können mit den Standards von GS1 Germany die Kommunikation mit ihren Lieferanten und Kunden effizienter gestalten sowie die Lagerverwaltung vom Wareneingang bis zum Warenausgang straffen.

  • Von der Bestellung bis zum Warenversand erleichtert die elektronische Kommunikation (EDI) die Geschäftsbeziehungen. Sie automatisiert die Abläufe, reduziert so deutlich Fehler und senkt damit Aufwände sowie Kosten
  • Vom Wareneingang bis zum Warenausgang können Großhändler auf Basis des GS1 DataMatrix oder des GS1-128  in Kombination mit der NVE  besser wirtschaften. Die Effekte: schnellere Warenvereinnahmung, leichtere Zuordnung im Lager und vereinfachtes Zusammenstellen für den Versand

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Krankenhäuser

Patienten hochwertig versorgen und dabei die Kosten im Griff haben, diese Herausforderung können Krankenhäuser durch die Nutzung der GS1-Standards bewältigen.

  • Patientenidentifikation von der Anmeldung bis zur Entlassung: Die richtige Versorgung des richtigen Patienten zur richtigen Zeit am richtigen Ort, das wird unter anderem möglich durch eine unverwechselbare Identifikation des Patienten anhand eines Armbands mit EPC/RFID-Technologie – für ein hohes Maß an Patientensicherheit
  • Produktverfolgung vom Wareneingang bis zum Verbrauch: Die eindeutige und einheitliche Kennzeichnung von Medikamenten und Medizinprodukten mit dem GS1-128 oder dem GS1 DataMatrix ist für Krankenhäuser mit zahlreichen Nutzenvorteilen verbunden. So erleichtert sie die Warenannahme und Materialverwaltung wie auch den Verbrauch und ermöglicht die Übersicht, welches Material und Medikament in welcher Menge pro Fall verbraucht wurden, für eine exakte DRG-Nachkalkulation (Diagnosis Related Groups)

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Apotheken

Ein an den Wünschen des Kunden ausgerichtetes Sortiment bietet Apotheken die Chance auf einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Darüber hinaus können sie sich mit der Prüfung von Medikamenten auf Echtheit profilieren und bei der Versorgung von Krankenhäusern mit elektronischer Kommunikation punkten.

  • Ein Sortiment, das sich nach dem Bedarf der Zielgruppe ausrichtet und am Point of Care attraktiv präsentiert wird, macht Apothekenkunden zufrieden. In gemeinsamen Category Management-Projekten können Apotheken und Hersteller dieses Ziel realisieren und von steigenden Umsätzen profitieren.
  • Die versehentliche Abgabe eines gefälschten Medikaments kann für Apotheken einen schweren Imageschaden und hohe Umsatzeinbußen zur Folge haben. Mit Scannen des 2D-Codes GS1 DataMatrix können sie beim Kassiervorgang schnell und verlässlich die Echtheit des Produktes prüfen und Fälschungen aus dem Verkehr ziehen. Daneben können Chargennummer und Verfallsdatum ebenfalls maschinell ausgelesen werden.
  • Schnellere und günstigere Bestellabwicklungen, kostengünstigere Logistikprozesse, hohe Datenqualität und eine vereinfachte Rechnungsstellung: Diese und weitere Vorteile können Apotheken gemeinsam mit dem Großhandel und mit Krankenhäusern nutzen, wenn sie dafür per elektronischem Datenaustausch (EDI) kommunizieren.

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Sylvia Reingardt
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