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Europäische Obst- und Gemüsebranche setzt künftig gemeinsam auf GS1 Standards

Branche, GS1 Organisationen und Verbände starten auf der Fruit Logistica die Arbeit an gemeinsamen Handlungsempfehlungen für Identifikation, EDI und Stammdatenaustausch.

Die Empfehlung für den Einsatz der GTIN bei Obst und Gemüse wurde diese Woche veröffentlicht (Quelle: GS1 Germany)

Auf der Fruit Logistica 2013 hat die europäische Obst- und Gemüsebranche gemeinsam mit dem europäischen Netzwerk der GS1 Organisationen begonnen, das GS1 System in der Branche umzusetzen. In erster Linie wurde vereinbart, künftig länderübergreifend auf die Globale Artikelnummer GTIN und die Globale Lokationsnummer GLN zu setzen. Unter dem Dach der europäischen GS1 Organisationen, unter anderem GS1 Germany, der Dachverbände IFPS, Freshfel Europe, Frug I Com sowie namhafter Unternehmen aus Handel und Industrie wurde dazu bereits im September 2012 eine Fachgruppe initiiert. Ziel der Gruppe „GS1 in Europe – Fruit & Vegetables GS1 Standards Deployment in Europe“ ist es, den Einsatz von GS1 Standards zu harmonisieren.

„Nationale Insellösungen sollen künftig der Vergangenheit angehören“, so Klaus Förderer von GS1 Germany, Leiter der Initiative auf deutscher Seite. „Die Obst- und Gemüsebranche ist ebenso global geworden, wie die gesamte Kon-sumgüterbranche. Um da noch effizient handeln zu können, sind international standardisierte Prozesse mehr als notwendig geworden.“

In einem ersten Schritt soll ein europäisches Regelwerk geschaffen werden, das eine einheitliche Umsetzung der GS1 Standards sicherstellt. Die Anforde-rungen sollen über eine gemeinsame Plattform gesammelt und miteinander geteilt werden. Unter Mitwirkung der europäischen Verbände sowie von Unter-nehmen, zu denen Edeka, Metro und Rewe gehören, wird es in Kürze gemeinsame europäische Handlungsempfehlungen für die Obst- und Gemüsebranche geben. Unter anderem geht es um den Einsatz von Identifikationsnummern, elektronischem Datenaustausch, Etikettierung und Stammdatenaustausch. Die Handlungsempfehlungen werden sich dabei an den europäischen Anforderun-gen sowie der Gesetzeslage orientieren und auf den globalen GS1 Standards basieren. Die erste dieser Empfehlungen ist bereits fertig und fokussiert die Vergabe und Anwendung der Globalen Artikelnummer GTIN. Sie wurde diese Woche in englischer Sprache veröffentlicht und steht ab sofort als Fachpublikation auf der Website von GS1 Germany zur Verfügung.

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