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NexTrust reduziert CO2-Emissionen und setzt auf faire Gewinnverteilung

+++Kooperationen können Treibhausgasemissionen um 30 bis 50 Prozent senken+++GLEC-Guideline erstmals unter realen Bedingungen angewendet+++Methode des „fair gain sharing“ ist im Einsatz+++

Das EU-Förderprojekt NexTrust macht sich für mehr Nachhaltigkeit in der Logistik stark. Idee hinter dem Projekt ist es, vertikale und kartellrechtskonforme horizontale Kooperationsnetzwerke aufzubauen. Um einen hohen Grad an Nachhaltigkeit zu erreichen, entwickeln derzeit über 30 Projektpartner in mehr als 40 Pilotprojekten kooperative Verladevereinbarungen, um Frachtvolumina so zu bündeln, dass Leerfahrten reduziert und Ladungen von der Straße weg auf alternative Transportmittel wie Schiene oder Schiff zu verlagern. Ziel ist es, die Umwelt durch nachhaltigere Beförderungsmethoden zu entlasten.

Nahezu alle beteiligten Unternehmen stimmen darin überein, dass ein allgemeiner globaler Ansatz notwendig ist, um die Nachhaltigkeit von Transporten und in Lieferketten zu erhöhen. Legt man die Zielsetzung des NexTrust Forschungsprojektes zu Grunde, Innovationen mit dem Ziel eines positiven Einflusses auf Nachhaltigkeitsaspekte zu entwickeln, liegt ein Schwerpunkt auf der Messung der Reduktion von Treibhausgasen mittels einer einheitlichen, global anerkannten Berechnungsmethode. Doch bis dato gab es keinen global anerkannten Standard, um Treibhausgasemissionen inklusive CO2 entlang der Lieferketten zu berechnen. Das Global Logistics Emission Council, kurz GLEC, schlägt eine Methode vor, um die allgemeine Marktakzeptanz von Nachhaltigkeitsberechnungsleitlinien in Kooperationen zu erhöhen. Die Freie Universität Amsterdam (Vrije Universiteit Amsterdam, VU Amsterdam) hat die GLEC-Guideline erstmals in den NexTrust Piloten unter realen Bedingungen genutzt, um die Einsparungen an Treibhausgasemissionen zu kalkulieren. Die Berechnungen zeigen, dass vertrauensvolle kooperative Netzwerke das Potenzial bieten, Treibhausgasemissionen um 30 bis 50 Prozent zu reduzieren.

Lineare Gewinnverteilung sorgt für Fairness

Gleichzeitig konnte mit Unterstützung der Vlerick Business School die Basis für eine zukünftige faire Gewinnverteilung entwickelt werden. Diese Berechnungsmethode berücksichtigt vorausgegangene Synergien und Effizienzgewinne ebenso wie den Beitrag zum Netzwerk, um den fairen Anteil eines jeden Partners am durch die Leistungsverteilung entstandenen Gewinn zu ermitteln. Das sichert gleichzeitig die Notwendigkeit von Transparenz und Vertrauen zwischen den kooperierenden Partnern und stärkt die Stabilität und anhaltende Marktfähigkeit der Kooperation.

Pressefoto: EU-Förderprojekt NexTrust – Kooperationen können Treibhausgasemissionen um 30 bis 50 Prozent senken

Mehr Informationen befinden sich unter info@nextrust-project.eu.

Pressekontakt:
Sandra Wagner, Head of Press and Media Relations, GS1 GermanyTel: +49 (221) 94714-543, E-Mail: wagner@gs1-germany.de

Steve Rinsler, Director Bisham Consulting/ElupegTel: +44 (16) 2848 7000, E-Mail: steverinsler@bishamconsulting.com

Hintergrund:
NexTrust (www.nextrust-project.eu) wird von der Europäischen Kommission gefördert. Die finanzielle Unterstützung wurde im Rahmen von Horizon2020 vergeben und wird verwaltet durch die «EC’s Innovation and Networks Executive Agency» (INEA). Das Ziel von NexTrust ist die Erhöhung der Effizienz und Nachhaltigkeit in der Logistik durch die Entwicklung eines innovativen Businessmodels, mit vernetzten, verlässlichen Kooperationsnetzwerken entlang der gesamten Lieferkette. Die Pilotprojekte decken einen breiten Querschnitt der gesamten Lieferkette (vom Rohmaterial bis zum Endprodukt im Einzelhandel und Endkonsument) für verschiedene Branchen ab. NexTrust erwartet durch die Pilotprojekte eine Senkung der Anzahl der genutzten Transportmittel um 40 Prozent, eine Reduktion der Anzahl Anlieferungen um 15 Prozent, eine Reduzierung der CO2-Emmissionen um 70 Prozent und eine Steigerung der Auslastung der Transportmittel um 50 Prozent.

Das NexTrust-Konsortium besteht aus diesen Unternehmen: 2degrees, Arcese, Beiersdorf, BLUEWAVE, Borealis L.A.T, Colruyt Group, CRITT Transport et logistique, Delhaize Le Lion/De Leeuw, ELUPEG, EVO Dutch Shippers Council Fiege Logistik, Giventis International, Greenyard Foods, GS1 Belgium & Luxembourg, GS1 Germany, GS1 Switzerland, Kimberly Clark, Kneppelhout Korthals Lawyers, Mondelez, Norwegian Logistics, Panasonic Europe, Pastu Consult, Scala, TRI-VIZOR, TX Logistik (Koordinator), Unilever, Vlerick Business School, VU University Amsterdam, Wenzel Logistics, Wolters Kluwer Transport Services, YSCO.

Disclaimer: This publication has been produced with the financial support of European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme. The contents of this publication are the sole responsibility of authors and can in no way be taken to reflect the views of the European Commission.