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Rückverfolgbarkeit: fTrace und Bizerba go Europe

GS1 Germany baut Traceability-Service fTrace in Europa aus, Kooperation mit Bizerba unterstützt Implementierung im Ausland.

GS1 Germany kooperiert ab sofort mit Bizerba, einem der führenden Anbieter von Wäge- und Schneidetechnologien, um die Umsetzung des Traceability-Services fTrace in Europa zu unterstützen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Lebensmittelherstellern und Händlern vor Ort die Anbindung an fTrace in der jeweiligen Landessprache zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf die Benelux-Länder, Frankreich, Italien und Österreich. Bizerba bietet dazu einen auf die lokalen Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmten Beratungs- und Implementierungsservice.

Lebensmittelprodukte haben oft einen weiten Weg: Vom Rohstoff über die Veredlung bis in den Handel reisen sie nicht selten durch mehrere Länder. Gleichzeitig machen Lebensmittelskandale, gesetzliche Anforderungen und informationshungrige Verbraucher die Frage nach der Herkunft immer dringlicher. Beantworten kann sie der Traceability-Service fTrace von GS1 Germany. Mit ihm können Lieferanten Produktinformationen an ihre Kunden kommunizieren. Verbraucher erhalten die Möglichkeit, am Point of Sale über eine App Informationen etwa zur Herkunft oder zu Allergenen ihrer Produkte abzurufen.

Da die Wiegesysteme von Bizerba bereits mit den Warenwirtschaftsprogrammen ihrer Kunden verbunden sind, ist es nur ein vergleichsweise kurzer Weg zum Transfer der Produktinformationen an fTrace. Der Solution Provider sorgt zum einen für die Anbindung an den Traceability-Service. Basis ist Schnittstellenstandard EPCIS (EPC Information Service). Zum anderen erstellt Bizerba die Produktetiketten mit den fTrace-Codes, die variable Informationen wie Herkunft, Chargennummer, Uhrzeit und Datum verschlüsseln.

„International vertretene Solution Provider wie Bizerba kennen die länderspezifischen und technischen Anforderungen in puncto Rückverfolgbarkeit. Sie sind verlässliche Partner für eine sichere Umsetzung“, begrüßt Ulrich Schäfer, Bereichsleiter GS1 Standards + Products bei GS1 Germany, die Zusammenarbeit.

„Durch die Kooperation ermöglichen wir es unseren Kunden, im Segment gewichts- und mengenvariabler Waren ihre Lieferketten transparent zu machen, sowohl für ihre Geschäftspartner, als auch für den Verbraucher. Sie können sich dadurch von ihren Wettbewerbern differenzieren und ihre Kundenbindung nachhaltig festigen“, erklärt Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions bei Bizerba.

Zum Hintergrund: EPCIS ist ein von GS1 und EPCglobal entwickelter Standard, der Schnittstellen zur Erfassung und Abfrage sogenannter EPCIS-Ereignisse spezifiziert. An bestimmten Punkten der Value Chain lesen Erfassungsgeräte, zum Beispiel RFID- oder Barcodeleser, den EPC aus. Die erfassten Daten ver-knüpft das System mit der aktuellen Ortszeit und Lokalität, dem aktuellen Status sowie dem Geschäftsprozess. So entsteht eine zusammenhängende Reihe von Leseereignissen, die ein effektives Tracking & Tracing jederzeit möglich machen – und das über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg bis zurück zum Ursprung der verwendeten Rohstoffe.

Foto: Mit fTrace am Point of Sale die Herkunft checken (Quelle: GS1 Germany)

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