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Rückverfolgbarkeit: GS1 Germany holt 500 Fisch- und Fleischlieferanten an Bord

Initiative zur Umsetzung der gesetzlich geforderten Rückverfolgbarkeit: GS1 Germany bietet kostenlose Webinare für Unternehmen und individuelle Begleitung bis zur vollständigen Implementierung von fTrace.

Transparente Lieferketten und chargengenaue Rückverfolgbarkeit: Konsumenten und Gesetzgeber fordern mehr Sicherheit für Lebensmittel. Große Handelsunternehmen wie Metro oder Transgourmet setzen dabei auf den Traceability-Service fTrace von GS1 Germany, um die steigenden Anforderungen zu erfüllen. Rund 200 Fisch- und 300 Fleischlieferanten bzw. Produzenten wurden bereits vom Handel aufgefordert, ihre Daten zur Rückverfolgbarkeit über fTrace zur Verfügung zu stellen.

fTrace basiert auf dem globalen GS1 Standard EPCIS (Electronic Product Code Information Services). Die Daten können per Webinterface eingegeben oder automatisiert übermittelt werden. „Der Vorteil von fTrace ist, dass jeder Lieferant über eine einzige Lösung alle Händler erreicht“, sagt Ulrich Schäfer, Bereichsleiter Products und Standards bei GS1 Germany.

Um Lieferanten, Importeuren und Veredlern den Einstieg zu erleichtern, hat GS1 Germany ein Informationspaket geschnürt und bietet kostenfreie, speziell auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnittene Webinare an. „Dies ist allerdings nur der erste Schritt: Wir begleiten die Unternehmen individuell durch den gesamten Onboarding-Prozess“, so Schäfer weiter. Bis zur erfolgreichen Live-Schaltung vergehen zwischen einem und drei Monate – kleinere Unternehmen mit nur wenigen verschiedenen Erzeugnissen gelangen noch schneller ans Ziel.

„fTrace ist eine einfache und zukunftssichere Möglichkeit, das Vertrauen in ihre Produkte zu stärken und Konflikte mit dem Gesetz zu vermeiden,“ zeigt sich Peter Abel von Forellen-Abel überzeugt.

Für Fisch- und Aquakulturerzeugnisse etwa schreiben die EU-Verordnungen Nr. 1224/2009 und Nr. 404/2011 detaillierte Angaben unter anderem zu Fangdatum und -gebiet, Produktionsmethode und Verfallsdatum vor. Bei Fleisch sind im Rahmen der Durchführungsverordnung zur LMIV bis April 2015 genaue Herkunfts- und Produktinformationen gefragt. Mit fTrace können die Daten chargengenau entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zum Endkunden bereitgestellt werden. So braucht etwa der Gastronom beim Einkauf im Großhandel künftig nur noch ein Smartphone und die fTrace-App: Damit scannt er den DataMatrix- oder einen vergleichbaren Barcode auf der Verpackung und erhält direkt über auf Handydisplay die gewünschten Informationen zur Herkunft von Fisch oder Fleisch.

Das Onboarding-Projekt von GS1 Germany stößt auch auf internationale Resonanz. Derzeit laufen Tests mit verschiedenen Unternehmen und es wurden bereits Webinare von Argentinien bis Neuseeland durchgeführt. Infopaket und Webinar stehen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung und können direkt bei GS1 Germany angefordert werden: E-Mail: zeller@gs1-germany.de.

Pressekontakt:
GS1 Germany GmbH
Sandra Wagner
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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