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Transparenz für kleinste Zutaten

Traceability-Audit von GS1 Germany zeigt: Rowo-Food ist in Sachen Rückverfolgbarkeit sehr gut aufgestellt.

Das Firmengelände der Rowo-Food GmbH in Stadelhofen

Lückenlose Rückverfolgbarkeit und Prozesskontrolle gehören für Hersteller und Händler von Lebensmitteln heute zum sprichwörtlichen Salz in der Suppe. Denn im Fall eines Rückrufs können alle Beteiligten den zuständigen Behörden und den Kunden so umgehend zuverlässige Informationen liefern.

Dass Rowo-Food sämtliche Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit erfüllt, wollte der Stadelhofener Mittelständler mit der Teilnahme am Global Traceability Conformance Programme beweisen. Das Audit durch GS1 Germany verlief erfolgreich. „In Fragen der gesetzlichen Rückverfolgbarkeit ist Rowo-Food heute sehr gut aufgestellt: Auf Knopfdruck werden die gewünschten Informationen sofort im ERP-System ausgewiesen. Auch die Kennzeichnung der Paletten entspricht den Vorgaben“, bestätigt Sabine Kläser, Expertin für Rückverfolgbarkeit bei GS1 Germany. Zudem kann Rowo-Food bei Reklamationen oder Anfragen im Falle eines Warenrückrufs ohne Zeitverzögerung reagieren und detailliert Auskunft geben.

 „Der Traceability-Check hat uns unter anderem gezeigt, wie wichtig die Zuordnung von Verantwortlichkeiten, der Aufbau von Know-how und die sorgfältige Dokumentation sind“, sagt Rainer Kaske, Leiter Organisation bei Rowo-Food. „Schließlich gilt bei der Zertifizierung gängiger Qualitätsmanagement- und Lebensmittelstandards einzig und allein das, was vernünftig belegt werden kann.“

Im nächsten Schritt will sich der Lieferant von Rohstoffen für die Nahrungsmit-telindustrie nach der internationalen Qualitätsmanagement-Norm EN ISO 22000 für Lebensmittelsicherheit zertifizieren lassen.

Während des Traceabilty-Audits überprüften die Auditoren von GS1 Germany das System sowie die verfügbaren Informationen anhand der GS1 Traceability-Checkliste mit insgesamt 105 Kriterien. Im Mittelpunkt stand neben der Herkunft der Rohwaren und der detaillierten Identifikation von Chargen auch die exakte Zuordnung zu einem Kunden. Die Kriterien für die Checkliste wurden auf internationaler Ebene gemeinsam mit 35 Unternehmen entwickelt, darunter namhafte Global Player wie BASF, Carrefour, Mondelez, Nestlé, Unilever oder Walmart. Weltweit haben bereits zahlreiche Audits stattgefunden.

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