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Förderprojekte

Forschung. Entwicklung. Innovation.

Förderprojekte haben Zukunft im Visier

Unterstützt durch die Bundesregierung, engagiert sich GS1 Germany seit 2002 kontinuierlich in Forschungs- und Förderprojekten.

Dabei geht es zum einen darum, Unternehmen fit zu machen für gegenwärtige Herausforderungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Geschäft zu sichern und Trends mitzutragen. Zum anderen sucht GS1 Germany aber auch in einem Netzwerk aus Forschung und Politik nach konkreten Antworten auf Fragen zu Nachhaltigkeit und künftigen Versorgungsstrategien. Neben dem Projekt PROZEUS arbeitet GS1 Germany parallel an weiteren Forschungs-und Förderprojekten mit:

eStep – E-Business Standards kommen zum Einsatz

eStep Mittelstand steht für „Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integration von E-Business-Standards in komplexe Lieferkettenprozesse“. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Initiative „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern.“ gefördert. eStep Mittelstand entwickelt Lösungsmodule für den Einsatz von E-Business-Standards. Darüber hinaus klärt das Projekt klärt Fragen wie: Was nutzen E-Business-Standards? Wie können kleine und mittlere Unternehmen sie richtig einsetzen? Und wie finden Unternehmen den richtigen IT-Dienstleister? Mehr

myEcoCost – Kompass für nachhaltigen Konsum

Im Rahmen des FP 7 EU-Forschungsörderprojekts myEcoCost wurde an einem neuen System gearbeitet, das die Umweltauswirkungen einzelner Produkte für Verbraucher und Unternehmen transparent machen soll. Grundlage dafür ist eine Software zur Ermittlung des Verbrauchs natürlicher Ressourcen für einzelne Waren und Dienstleistungen. Neben GS1 Germany beteiligen sich an dem EU-Förderprojekt TriaGnoSys, Robert Stewart Mostyn, The Nottingham Trent University, Enviro Data, das Wuppertal Institut, Ecover, CFF Carbon Calculator und Boots UK. Mehr

NexTrust – für nachhaltige Logistik

Unter dem Dach des derzeit größten EU-Forschungsprogramms Horizon 2020, zielt die EU mit NexTrust darauf ab, effizientere und nachhaltigere Logistikprozesse zu schaffen. Das Projekt dauert 42 Monate und soll die Anzahl der genutzten Verkehrsmittel um 20 Prozent und CO2-Emmissionen durch die intelligente Kombination der Verkehrswege Luft, Schiene, Straße und Wasser um 50 Prozent senken. Das Förderprojekt wird von insgesamt 30 Unternehmen begleitet, darunter namhafte Hersteller und Logistikunternehmen. Mehr

ToolCloud – Werkzeuge auf einen Blick

Das Forschungsprojekt ToolCloud zielt ab auf ein unternehmensübergreifendes Lebenszyklusmanagement für Werkzeuge in einer Cloud mittels eindeutiger Kennzeichnung und Identifikation. Damit Werkzeuge in einer automatisierten Fertigung exakt einsetzbar sind, müssen Werkzeughersteller dem Nutzer die richtigen Korrektur- und geeigneten Betriebsparameter (Einstellungswerte an den Maschinen) mitteilen. ToolCloud stellt die werkzeugindividuellen Informationen für alle Beteiligten in Form einer digitalen Werkzeugbegleitkarte, jederzeit verfügbar in einer Cloud via Internet, zur Verfügung. GS1 Germany liefert Standards für eine passende maschinenlesbare Kennzeichnung an den Werkzeugen. Damit lässt sich der Bezug vom einzelnen Werkzeug zum richtigen Datensatz in der Cloud herstellen. Zur Veranschaulichung der Ergebnisse werden im Projektrahmen entsprechende Demonstratoren entwickelt und bei den Projektpartnern aufgebaut. ToolCloud wird mit seinen sieben Projektpartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Mehr

Foodauthent - Lebensmittelechtheit überprüfbar machen

Ziel des jetzt gestarteten Verbundprojekts Foodauthent ist es, erstmals Rahmenbedingungen und Anreize für den routinemäßigen Einsatz von sogenannten Fingerprinting-Analysen in der Lebensmittelkontrolle, -sicherung und -überwachung zu schaffen.  Beim Fingerprinting-Verfahren  werden gewonnene Daten mit den Daten eines authentischen Referenzprodukts verglichen. Auf diese Weise ist es möglich, nicht nur die geografische Herkunft von Produkten, sondern auch Arten, Sorten und Herstellungsprozesse zu überprüfen.

Die Projektpartner sind neben GS1 Germany, die Bundesanstalt für Risikobewertung (BfR) sowie weitere Unternehmen und eine Hochschule. Die Partner planen bis September 2019 ein System zu entwickeln, das insbesondere kooperativ nutzbare Fingerprinting-Datenbanken, offene Mustererkennungs- und Datenanalyseverfahren sowie die Einbindung von Datenbanken mit chargenbezogenen Produktinformationen entwickelt. Die Koordination des Konsortiums erfolgt durch GS1 Germany.

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Dr. Richard Joachim Lehmann
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