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Trusted Source of Data

Verbraucher vertrauen validen Produktdaten

Trusted Data stärken das Verbrauchervertrauen

Mit Mobiltelefon und Barcode Scan-Apps können Verbraucher Produktinformationen abrufen, die nicht auf der Verpackung stehen.

Das sind neben Preis und Rabatten zunehmend Informationen zu gesundheitlichen Aspekten oder Daten zur Herkunft von Waren. Laut einer Studie, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von GS1 Germany durchgeführt hat, ist es dabei nicht nur wichtig, dass die Daten vertrauenswürdig sind. Für knapp drei Viertel der Befragten ist die Quelle maßgeblich, aus der die Produktinformationen stammen. 83 Prozent verlassen sich bei ihren Recherchen am ehesten auf die Aussagen der Verbraucherzentralen. Abgeschlagen dagegen sind Industrie und Handel: Ihre Informationen gelten nur bei 30 beziehungsweise 39 Prozent der Befragten als glaubwürdig.

GS1 Germany im Einsatz für Trusted Data

Um diese Vertrauenslücke zu schließen, benötigen die Unternehmen eine gemeinsame, neutrale Infrastruktur für den zuverlässigen Konsumentendialog, die kontrollierte und authentifizierte Daten beziehungsweise Datenquellen zur Verfügung stellt. Im Rahmen seiner Mobile Commerce-Strategie setzt sich GS1 Germany für den Aufbau einer Trusted Data-Infrastruktur ein, über die Hersteller gesuchte Informationen verbraucherfreundlich und wahrheitsgetreu im Sinne einer möglichen Produkthaftung verfügbar machen können.

Bewährte Strukturen stehen unmittelbar zur Verfügung

Hier kann GS1 Germany auf bewährte Strukturen zurückgreifen: das Global Data Synchronization Network GDSN® – ein weltweites Netzwerk von Artikelstammdatenpools, in denen die Daten zu mehr als sieben Millionen Artikeln jederzeit unmittelbar zur Verfügung stehen.

Virtuelles Regal: Ergebnisse des Trusted Source of Data Piloten

Das Virtuelle Regal bringt den Supermarkt zum Kunden, zum Beispiel in U-Bahn-Stationen, Bahnhöfen oder Flughäfen. Es ermöglicht ihm das Einkaufen fast im Vorbeigehen, auf dem Weg zur Arbeit, zu einem Termin oder zurück aus dem Urlaub.

GS1 Germany hat das Virtuelle Regal gemeinsam mit 17 Herstellern, entwickelt. Ausgangspunkt ist ein Pilotprojekt, das untersuchte, inwieweit die Hersteller bereits die Anforderungen von Kunden und Gesetzgebern in puncto Produkttransparenz erfüllen können. Das Virtuelle Regal visualisiert die Ergebnisse des Pilotprojektes. Der Verbraucher kann hier über 140 Produkte aus sieben verschiedenen Regalen wählen und sich zu jedem Produkt umfangreiche Zusatzinformationen anzeigen lassen. 360-Grad-Produktbilder und Videos runden das interaktive Produkterlebnis für den Kunden ab.
Die Bedienung des Regals erfolgt entweder über den Touchscreen eines Tablets oder durch Gestensteuerung: Eine Kamera erkennt die Handbewegung des Kunden und überträgt sie in Echtzeit an das Virtuelle Regal.

Das Virtuelle Regal schafft einen Brückenschlag zum persönlichsten aller Medien: dem Smartphone. Auf dem Virtuellen Regal ist zu jedem Produkt der EAN-Barcode abgebildet. Scannt der Verbraucher diesen mit der mobilen App „barcoo“, können weitere Produktinformationen wie Anwendungsempfehlungen, häufig gestellte Produktfragen oder auch die Produktwebseite direkt auf dem Smartphone aufgerufen werden.
Vorgestellt wurde das Virtuelle Regal erstmalig zum ECR-Tag 2012 in Wiesbaden, es kann derzeit im GS1 Knowledge Center oder auf Events von GS1 Germany getestet werden.

Infografik

Infografik Trusted Source of Data Barcode Scan via Smartphone
Verbraucher scannen den Barcode auf der Verpackung mit Ihrem Smartphone ein, um weiterführende Informationen zu erhalten.

Ansprechpartner

Arne Dicks
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