Bernhard Kleinsang: An erster Stelle ist die Umsetzung der PPWR-Vorgaben (Packaging and Packaging Waste Regulation) hinsichtlich Recyclingfähigkeit, Kennzeichnung und Rezyklatquoten zu nennen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie sich die zum Teil sehr ambitionierten Anforderungen wirtschaftlich umsetzen lassen. Denn heute wie auch morgen bleibt der Kosten- und Margendruck eine Belastung – bei gleichzeitig hohem Nachhaltigkeitsanspruch. Zudem gewinnen Serviceleistungen und die Digitalisierung an Bedeutung – etwa digitale Produktpässe, Rückverfolgbarkeit, automatisierte Nachweise und datenbasierte Prozessoptimierung.
Bernhard Kleinsang: Design for Recycling beziehungsweise Design for Circularity ist der neue Standard im Verpackungssegment. Wir sind mit unseren materialeffizienten, recyclingfähigen Folien- und Verpackungskonzepten optimal auf die neuen Anforderungen vorbereitet, sodass unsere Kunden auch in den kommenden Jahren auf der sicheren Seite sind und sich auf das Wesentliche konzentrieren können. Parallel dazu steigert Südpack sein Service und Digitalisierungsniveau mit technischer Beratung, Tests im Anwendungszentrum, digitalen Produkt und Nachhaltigkeitspässen sowie standardisierten Tools, um Kunden die PPWR Erfüllung deutlich zu erleichtern.
Verpackungsbeispiele Südpack

Die GS1 Community kann wesentlich zur Zukunftsfähigkeit der Branche beitragen, indem sie durch einheitliche Standards wie GS1 Digital Link oder Electronic Data Interchange (EDI) die Grundlage für Transparenz, Rückverfolgbarkeit und effizienten Datenaustausch schafft.
Digitale Produktpässe, Nachhaltigkeitsdaten und regulatorische Nachweise werden interoperabel nutzbar – ein entscheidender Hebel, um Effizienzpotenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu heben und die Umsetzung der PPWR zu unterstützen.