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GS1 Germany vereinfacht digitalen Informationsfluss in der Logistik

Neu strukturierte Anwendungsempfehlung unterstützt Industrie, Handel und Logistikdienstleister bei effizienteren Transport-, Lagerhaus- und Co-Packing-Abläufen

GS1 Germany vereinfacht digitalen Informationsfluss in der Logistik

Steigender Kostendruck und der Bedarf an digital integrierten Prozessen erhöhen die Anforderungen an eine effiziente Logistik. In der operativen Praxis verursachen manuelle Abstimmungen, papierbasierte Vorgänge und uneinheitliche Datenflüsse jedoch zusätzlichen Aufwand und vergrößern das Risiko fehlerhafter Informationen. GS1 Germany hat deshalb die Anwendungsempfehlung „Informationsfluss Logistik“ grundlegend überarbeitet. Die neu strukturierte Fassung zeigt, wie Unternehmen logistische Prozesse mithilfe standardisierter EDI-Nachrichten (Electronic Data Interchange) effizienter und wirtschaftlicher abbilden können.

Im Zentrum steht die Neustrukturierung der Informationswege für Transport, Warehousing und erstmals auch Co-Packing. Die Anwendungsempfehlung konzentriert sich damit gezielt auf operative Logistikabläufe und beschreibt, welche Informationen wann, von wem und an wen übermittelt werden sollten. Ziel ist es, die Umsetzung in der Praxis zu vereinfachen und den elektronischen Datenaustausch zwischen den beteiligten Partnern zu verbessern.

„Mit der Überarbeitung haben wir die Anwendungsempfehlung konsequent aus der operativen Perspektive neu gedacht und inhaltlich verdichtet“, erklärt Matthias Haubenreißer, Senior Manager Supply Chain Management bei GS1 Germany. „Denn Unternehmen brauchen heute mehr denn je eine klare Orientierung, wenn sie logistische Abläufe digital abbilden wollen. Die neue Struktur hilft dabei, Informationsanforderungen schneller zu verstehen und in der Praxis reibungsloser umzusetzen.“

Die bisherige Fassung umfasste zahlreiche Szenarien und Untervarianten, die im Zuge der Aktualisierung grundlegend neu modelliert und stärker auf zentrale Module ausgerichtet wurden. Ausgangspunkt war die Frage, welche Daten die Handelspartner in der heutigen Logistiklandschaft konkret benötigen, um wesentliche Abläufe klarer zu strukturieren und robuster zu steuern.

Damit richtet sich die Anwendungsempfehlung an Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistikdienstleistung, die ihre Prozesse digitalisieren, Medienbrüche reduzieren und Abläufe verlässlicher gestalten wollen. Besonders in operativen Bereichen wie im Wareneingang, in der Transportabwicklung, im Lagerhausmanagement oder im Co-Packing trägt ein einheitlicher Datenaustausch dazu bei, Zeit zu sparen und Fehlerquellen zu verringern.

Ein wesentlicher Bestandteil der Aktualisierung ist daher die Überarbeitung der zugehörigen EDI-Nachrichten. Diese wurden fachlich an die neu strukturierten Prozesse angepasst und technisch so aufbereitet, dass Unternehmen die Inhalte einfacher mit ihren eigenen Mapping-Anforderungen abgleichen können. 

Roman Strand, Senior Manager Master Data + Data Exchange bei GS1 Germany, sagt: „Entscheidend ist, dass fachliche und prozessuale Anforderungen mit der technischen Umsetzung sauber zusammenspielen. Dies ist der entscheidende Vorteil für alle Beteiligten der Supply Chain, um Standards konsistenter und effizienter umzusetzen.“

Aus der neu strukturierten Anwendungsempfehlung wird damit ein praktischer Orientierungsrahmen für die Logistik: Unternehmen können fachliche Anforderungen leichter mit EDI-Nachrichten abgleichen, bestehende Abläufe gezielter überprüfen und die elektronische Kommunikation mit Partnern strukturierter aufsetzen.

Das Dokument steht hier kostenfrei zur Verfügung.

Pressefoto: Informationsfluss Logistik. (Quelle: GS1 Germany GmbH)

Pressekontakt:

GS1 Germany GmbH
Marie Euler
Corporate Communications
Stolberger Str. 108 a, 50933 Köln
Tel: +49 170 7009027
E-Mail: marie.euler@gs1.de

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