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GS1 Germany zeigt Wege zu resilienteren Lieferketten

Weiterentwickelter Leitfaden aus dem GS1 Germany Netzwerk bündelt Praxisempfehlungen für mehr Transparenz, schnellere Reaktionsfähigkeit und höhere Versorgungssicherheit

Volatile Märkte, geopolitische Spannungen und kurzfristige Nachfrageschwankungen erhöhen den Druck auf globale Lieferketten und stellen Unternehmen vor wachsende Herausforderungen bei der Versorgungssicherheit. Gemeinsam mit Unternehmen aus Industrie und Handel hat GS1 Germany deshalb praxisorientierte Empfehlungen für die Umsetzung resilienter Lieferketten entwickelt. Diese zeigen, wie sich durch transparente Informationsflüsse, abgestimmte Prozesse und gemeinsame Standards Risiken frühzeitiger erkennen und Abläufe entlang der Supply Chain robuster gestalten lassen.

Die Praxisempfehlungen wurden im Expertenkreis Supply Chain von GS1 Germany initiiert und als Weiterentwicklung des bestehenden Leitfadens zur Umsetzung von Collaborative Planning Forecasting and Replenishment (CPFR) im deutschsprachigen Wirtschaftsraum erarbeitet. Als neutrale Plattform bringt GS1 Germany Unternehmen und Marktteilnehmer zusammen, um gemeinsame Herausforderungen anwendungsorientiert zu adressieren und übergreifende Empfehlungen für die Zusammenarbeit zu entwickeln. Zu den an dem Leitfaden beteiligten Unternehmen zählen unter anderem Bünting, Lidl, Henkel und Mars.

„Eine hohe Warenverfügbarkeit ist das Ergebnis resilienter Lieferketten und die Grundlage dafür sind transparente Informationsflüsse und abgestimmte Prozesse“, erklärt Stefan Thomas, Senior Manager Supply Chain Management bei GS1 Germany. „Entscheidend ist, dass relevante Informationen frühzeitig, standardisiert und für alle Beteiligten verfügbar sind. Nur so lassen sich Risiken früher erkennen und Entscheidungen fundierter treffen.“

Im Mittelpunkt der neuen Praxisempfehlungen stehen insbesondere Prozesse mit hohem Abstimmungsbedarf. Zu diesen zählen Neuprodukteinführungen, Sortimentswechsel und das Aktionsgeschäft. Diese Szenarien sind häufig durch kurzfristige Änderungen, hohe Mengendynamiken sowie enge Zeitfenster geprägt und erfordern einen erhöhten Koordinationsaufwand zwischen beteiligten Akteuren.

Unternehmen aus Industrie und Handel analysierten dafür in Tandems typische Schwachstellen und kritische Schnittstellen in der operativen Zusammenarbeit. Betrachtet wurden konkrete Abläufe, Informationsbedarfe und Übergangspunkte zwischen den Partnern im Tagesgeschäft. Auf dieser Grundlage entstanden gemeinsame Lösungsansätze dazu, wie sich Informationsflüsse und Prozessabläufe zwischen Industrie und Handel besser aufeinander ausrichten lassen.

„Die Verzahnung von Daten und Informationen zwischen Industrie und Handel bildet hierbei das Fundament resilienter Lieferketten“, sagt Uthishdran Sreeranganathan, Teamleiter Daten und Supply Chain bei Lidl Stiftung & Co. KG.

Mit dem weiterentwickelten CPFR-Leitfaden stellt GS1 Germany Unternehmen im deutschsprachigen Raum konkrete Handlungsempfehlungen zur Verfügung, um Lieferketten widerstandfähiger zu organisieren und die Versorgungssicherheit langfristig zu stärken.

Der Leitfaden ist ab sofort hier kostenfrei verfügbar.

Pressefoto: GS1 Germany Leitfaden zur Umsetzung von Collaborative Planning Forecasting and Replenishment (CPFR). (Quelle: Envato)

Pressekontakt:

GS1 Germany GmbH
Marie Euler
Corporate Communications
Stolberger Str. 108 a, 50933 Köln
Tel: +49 170 7009027
E-Mail: marie.euler@gs1.de

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