Veröffentlicht am 11.09.2014
Um mindestens 20 Prozent wollen sie den CO2-Ausstoß in ihren Logistikprozessen in den nächsten fünf Jahren reduzieren: Kaufland Dienstleistung, Lekkerland Deutschland, Reemtsma Cigarettenfabriken und die SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH haben dazu individuelle Aktionspläne im Rahmen von Lean and Green entwickelt. Nach der erfolgreichen Prüfung der Berechnungen und Maßnahmen durch den TÜV Nord erhielten die Unternehmen jetzt auf dem ECR Tag 2014 von GS1 Germany den Lean and Green Award. Die Auszeichnung identifiziert die Unternehmen als Mitglieder der Initiative und ist gleichzeitig der Startschuss für die Umsetzung der Maßnahmen. „Nachhaltigkeit auf die Straße bringen und gleichzeitig unsere Logistikkosten senken, das können wir mit Lean and Green konkret umsetzen“, erklärt Andrew Mekas, Project Manager Supply Chain Logistics Germany bei Reemtsma das Engagement des Tabakwarenherstellers. „Wir werden dazu unter anderem unser Distributionsnetz optimieren, indem wir die Anzahl unserer Distributionszentren und Lagerausgleichsdistribution reduzieren sowie Fahrzeuge und Transportbehälter optimaler auslasten.“ Der Großhändler Lekkerland Deutschland setzt ebenfalls beim Lager und dem Transport an. „Neben Energieeffizienzsteigerung, zum Beispiel durch LED-Beleuchtungskonzepte im Lager, erweitern wir unser bisheriges Schulungskonzept um Fahrerschulungen für umweltschonendes Fahrverhalten“, beschreibt Peter Osinski, Officer Corporate Transport bei Lekkerland, einige der Maßnahmen. Der Award wurde in Deutschland erstmalig im März dieses Jahres im Rahmen des 20. Handelslogistik Kongresses verliehen. Er ging an AB InBev, Chep, Henkel, Rigterink und Unilever. Lean and Green ist eine internationale, branchenübergreifende Initiative, deren Ziel es ist, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre CO2-Emissionen in der Logistik innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu senken. In Deutschland wird die Initiative durch GS1 Germany, Dienstleister und neutrale Plattform für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse, betrieben. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 03.09.2014
Noch genau 100 Tage, dann wird es ernst mit der Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV). „Bis dahin müssen die Etiketten aller Lebensmittel den neuen Anforderungen entsprechen und die Stammdaten um LMIV-Daten angereichert sein“, erklärt Thomas Radziwill, COO von Smart Data One, einem Tochterunternehmen von GS1 Germany. Nur wenn die Nährwerttabelle oder Allergeninformationen in den Stammdaten verfügbar seien, könne ein Produkt künftig in Onlineshops angeboten werden. Smart Data One hat sich auf das Erfassen und Prüfen von mangelhaften oder unvollständigen Stammdaten spezialisiert. Das Unternehmen steht derzeit in Kontakt mit Hunderten Herstellern, um die LMIV-Pflichtinformationen zu erhe-ben. „Allein für einen großen Kunden haben wir innerhalb von acht Wochen Verpackungsdaten von über 18.000 Artikeln und 1.500 Herstellern erhoben und für den Onlineshop aufbereitet.“ Radziwill schätzt, dass sein Unternehmen bis Dezember über 50.000 Artikel erfasst haben wird – nur um die Anforderungen der LMIV zu erfüllen. Um die Stammdaten aller im Lebensmitteleinzelhandel verkauften Artikel fit für die LMIV zu machen, müssten Hersteller vermutlich noch einmal dieselbe Anzahl Artikel anpacken. Radziwill warnt davor, nicht zu spät mit der Stammdatenerhebung zu beginnen: „Damit die LMIV-Pflichtangaben bis zum 13. Dezember in Onlineshops bereitstehen, sollten sich Hersteller darauf einstellen, diese spätestens sechs Wochen vorher elektronisch vorliegen zu haben.“ Soviel Zeit beansprucht erfahrungsgemäß die Aktualisierung in allen eigenen Systemen und in denen der Geschäftspartner. Smart Data One feiert im September sein einjähriges Bestehen. „Die immense Nachfrage nach unseren Services hat uns Recht gegeben: Der Anspruch an die Datenqualität ist durch die Lebensmittelinformations-Verordnung um ein Vielfaches gestiegen“, berichtet Radziwill. „Wir haben unser zunächst vierköpfiges Team auf inzwischen elf festangestellte Mitarbeiter erweitert und arbeiten mit 70 freien Mitarbeitern zusammen.“ Smart Data One plant, in Kürze auch das Clearing von Logistikdaten anzubieten. Darüber hinaus expandiert der Dienstleister nach nur einem Jahr in den US-amerikanischen Markt und startet dort mit der Datenerfassung für die Gesundheitsbranche. Weitere Informationen: www.smartdataone.de Abbildung: LMIV-Countdown: In 100 Tagen gilt die LMIV verpflichtend (Quelle: GS1 Germany) Hintergrund Am 13. Dezember 2014 erlangt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 Gültigkeit. Unternehmen sind gefordert, umfassende Angaben zu Lebensmitteln sowohl auf dem Produkt als auch im Fernabsatz zu liefern. Viele Unternehmen können nach wie vor nicht einschätzen, inwiefern sie überhaupt betroffen sind und was zu tun ist. Aus diesem Grund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und betreiben eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen rund um die LMIV bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 0221/300 61 888 erfahren Hersteller, Händler und Gemeinschaftsverpfleger, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.08.2014
Die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) wirft bei Handel, Herstellern und Gastrogewerbe Fragen auf. Zu den häufigsten zählen nach Erfahrungen der Experten-Hotline: Wer haftet künftig bei fehlerhaften Produktinformationen? Welche Konsequenzen drohen, wenn die geforderten Daten nicht bereitgestellt werden? Oder: Wie sehen die Regelungen zum Übergang aus? Um Unternehmen bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen, bietet GS1 Germany im Rahmen der LMIV-Initiative ab sofort Trainings für unterschiedliche Zielgruppen an. Das Training "LMIV Basics" vermittelt Grundkenntnisse rund um die EU-Verordnung. Teilnehmer lernen die neuen Anforderungen kennen und richtig verstehen. Das Training gibt einen Überblick über Produkthaftung, Artikelidentifikation, Stammdatenmanagement und Datenqualität. Als Trainingsformat für Entscheider bietet „LMIV planen und steuern“ vor allem die notwendigen juristischen Hintergründe und einen Handlungsrahmen zur praktischen Umsetzung. Hilfestellung für verantwortliche Umsetzer gibt das Training „LMIV implementieren und umsetzen“. Die Veranstaltung geht beispielsweise detailliert auf die Nutzung des Stammdatenpools von 1Worldsync ein. „Darüber hinaus sehen wir, dass einige Branchen vor besonderen Herausforderungen stehen“, ergänzt Dr. Heiko E. Janssen, Leiter der GS1 Academy bei GS1 Germany. „Darum haben wir spezifische Trainings für die Fleischbranche und den Foodservice entwickelt.“ So soll „LMIV Basics für die Fleischbranche“ beispielsweise Fragen zur Herkunftskennzeichnung und Produktetikettierung beantworten. Im Gastrogewerbe stünden viele Unternehmen noch ganz am Anfang, so Janssen. Hier ginge es unter anderem darum, Warenbestellungen und Rezepturen zu standardisieren, oder genaue Kenntnis darüber zu erlangen, welche Informationen etwa auf einer Speisekarte enthalten sein müssen. Weitere Informationen und Termine unter: http://www.lmiv-services.de/aktuelles-trainings/ Hintergrund Am 13. Dezember 2014 erlangt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 Gültigkeit. Unternehmen sind gefordert, umfassende Angaben zu Lebensmitteln sowohl auf dem Produkt als auch im Fernabsatz zu liefern. Viele Unternehmen können nach wie vor nicht einschätzen, inwiefern sie überhaupt betroffen sind und was zu tun ist. Aus diesem Grund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und starten eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen rund um die LMIV bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 0221/300 61 888 erfahren Hersteller, Händler und Gemeinschaftsverpfleger, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.08.2014
Industrie und Handel stehen mit dem Rücken zur Wand. Die EU-Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) fordert mit dem 13. Dezember 2014 umfassende Angaben, doch vier Monate vorher sind die meisten Lebensmittellieferanten noch nicht bereit. „Mit unvollständigen oder fehlerhaften Produktinformationen setzt die Branche nicht nur das Vertrauen der Verbraucher aufs Spiel; sie riskiert auch ernste rechtliche Konsequenzen bis hin zu Verkaufsverboten“, warnt Edeka-Vorstand Dr. Michael Wulst. „Für Zehntausende von Produkten müssen viele wichtige Informationen zusätzlich aufbereitet, erfasst und termingerecht in höchster Qualität zur Verfügung gestellt werden, damit diese rechtskonform einsetzbar sind“, ergänzt Michael Friebel, Head of Information and Data Management DACH bei Unilever. „Ich bin überzeugt, dass sich die Mühe lohnt und jeder Hersteller von Industrie- und Eigenmarken die Herausforderungen meistern wird, wenn nicht allein dann auf jeden Fall mit Hilfe der LMIV-Initiative der GS1“, konstatiert Stephan von Seydlitz, Bereichsleiter Stammdaten-Management bei der Rewe Group. „Letztlich zahlt diese Arbeit nicht nur auf rechtliche Anforderungen, sondern auch auf Verbrauchervertrauen und Nachhaltigkeit ein“, so von Seydlitz weiter. Vor diesem Hintergrund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und starten eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen für ein LMIV-konformes Stammdatenmanagement bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 02 21 / 300 61 888 erfahren Hersteller und Händler, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. „Mit der Initiative geben wir den Unternehmen die Möglichkeit, das sehr komplexe Thema bestmöglich anzugehen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Berücksichtigt wird hier außerdem die GDSN-Migration. Sie ist eine Voraussetzung zur Erfüllung der LMIV, da nur hier – im Gegensatz zum Sinfos-Pool – die zusätzlichen Attribute eingepflegt werden können“, sagt Pretzel. Die Grundlage für die umfassende Erfüllung der LMIV hatte GS1 Germany bereits 2012/2013 geschaffen: Gemeinsam mit Rechts- und Datenexperten aus Industrie und Handel wurden die Anforderungen der LMIV in Bezug auf rele-vante Stammdaten im GDSN (Global Data Synchronization Network) analysiert und die Ergebnisse in einer LMIV-GDSN-Mappingtabelle veröffentlicht. Der Artikelstammdatenpool der 1Worldsync wurde entsprechend aufgerüstet und die Kunden sind zur Migration in GDSN aufgefordert. Abbildung: Screenshot der Webseite www.lmiv-services.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Abteilungsleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.08.2014
In Zeiten des Fachkräftemangels setzen Unternehmen in Deutschland verstärkt auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Der steigenden Nachfrage nach Formaten für die berufliche Qualifikation, nach Kooperationen, kreativem Austausch und geeigneten Veranstaltungsräumen begegnet GS1 Germany mit dem Aufbau der GS1 Academy. Ziel ist es, zum einen den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu ermöglichen und zum anderen ein umfassendes Angebot an Trainings und Seminaren rund um die Lösungen von GS1 Germany bereitzustellen. GS1 Academy bringt Unternehmen zusammen und fördert das Verzahnen ihrer Prozesse. Die akademische Partnerschaft, Netzwerk aus Universitäten, Hochschulen sowie Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, bildet hierbei einen integralen Bestandteil der GS1 Academy. Auf diese Ziele und Aktivitäten zahlt nicht zuletzt ein, dass GS1 Germany den Geschäftsbereich GS1 Academy in der Organisation verankert. „Mit der GS1 Academy haben wir eine einzigartige Plattform zum nachhaltigen Austausch geschaffen. Dieser strategische Schritt unterstreicht sichtbar und wirkungsvoll unser Engagement für Qualifizierung und das Managen von Wissen in den Unternehmen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Heiko E. Janssen hierfür einen hochqualifizierten und erfahrenen Experten gewonnen zu haben.“ Als Leiter GS1 Academy steuert Janssen zusammen mit seinem mehrköpfigen Team den Auf- wie Ausbau des Konferenz- und Weiterbildungsangebots. Janssen kommt vom Schweizer Aufzughersteller Schindler, wo er sechs Jahre lang das Global Training und die technische Dokumentation verantwortete. „Die GS1 Academy stellt sicher, dass die Teilnehmer zum Produktportfolio von GS1 Germany die entsprechende Qualifikation erhalten. Das reicht bis hin zu offiziellen Zertifikaten für ausgewählte Berufsgruppen. Wir werden unser Angebot in Zukunft weiter professionell ausbauen und dabei planvoll die Bedürfnisse der Kunden aufgreifen“, erklärt Janssen. „Über im Haus selber durchgeführte Studien sowie über die Akademische Partnerschaft gewinnen wir frühzeitig einen tiefen Einblick in zukünftige Entwicklungen, nutzen diese für bestehende sowie neue Qualifizierungsmaßnahmen“, so Janssen weiter. Dazu kooperiert GS1 Germany eng mit Unternehmen, Behörden, Verbänden und Hochschulen. Das GS1 Germany Knowledge Center ist mit 2.500 Quadratmetern der Campus für den Wissenstransfer entlang der Wertschöpfungskette und kann von Unternehmen auch für eigene Veranstaltungen genutzt werden. Neben Konferenzräumen umfasst es Innovationen, wie branchenspezifische Live-Komponenten, die praktische Lernerfahrungen in realitätsnahen Umgebungen ermöglichen. Themen sind unter anderem Multichannel, Rückverfolgbarkeit, Bargeldlogistik und Patientensicherheit. Die Teilnehmer der GS1 Konferenzen und Trainings können so einfacher die Einsatzmöglichkeiten der GS1 Standards erschließen und in ihre Unternehmen übertragen. So halten sie leichter Schritt mit dem rasanten Wandel in puncto Verbraucherverhalten, Logistik oder auch Nachhaltigkeit. Foto: Dr. Heiko E. Janssen, Bereichsleiter GS1 Academy (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 30.01.2014
Bargeld ist teuer. Ob im Supermarkt, Kinokomplex oder an der Tankstelle: Überall dort, wo Bargeld fließt, gelten besondere Anforderungen an Transparenz und Sicherheit. Den Bargeldakteuren entstehen hohe Kosten beim Handling, in der Logistik und für Versicherungen. Diese Kosten und Aufwände zu reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen, ist Ziel der unter dem Dach von GS1 Germany gegründeten CashCommunity (CashCOM). In ihr engagieren sich 50 namhafte Teilnehmer aus Handel, Banken, Bundesbank sowie Versicherungen und GS1 Germany Solution Provider. Sie übertragen die in der Konsumgüterwirtschaft bewährten GS1 Standards auf die Bargeldwirtschaft und haben dazu jetzt Prozessabläufe, Kommunikationsschnittstellen und Anwendungsbeispiele beschrieben. Für die Bargeldakteure heißt das: Sie sprechen eine gemeinsame Geschäftssprache. Dadurch können sie zum Beispiel Schnittstellen reduzieren und Kunden und Lieferanten schneller anbinden. Außerdem lassen sich Münzen und Geldbehälter eindeutig identifizieren. Damit ist jederzeit ein Tracking und Tracing des Bargelds möglich. Die Gefahr von Manipulationen sinkt, die Sicherheit steigt. „Schon heute nutzen alle Bargeldakteure in Deutschland die CashEDI-Plattform der Deutschen Bundesbank. Mit CashEDI hat die Bundesbank wegweisend GS1 Standards in der Bargeldlogistik umgesetzt. Sie baut damit auf die vernetzte elektronische Kommunikation zu ihren Kunden“, erklärt Christian Fischer, Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany. „Neu ist, dass dieses Vorgehen jetzt auf den gesamten, also auch den kommerziellen Bargeldkreislauf ausgeweitet wird und so neben mehr Transparenz gleichfalls Raum für neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen entsteht“, so Fischer weiter. Dazu hat die CashCommunity fünf Hauptprozesse und damit 80 Prozent der gesamten Prozesse identifiziert, definiert und in eine Anwendungsempfehlung gefasst. Das fängt beim Stammdatenabgleich an, geht von der Filialver- und entsorgung über die Wechselgeldversorgung und den Kassettenwechsel bis hin zur Geldbearbeitung von Geldautomaten. Für diese Prozesse beschreibt die Anwendungsempfehlung die wesentlichen EDI-Nachrichten und den Einsatz der GS1 Standards, wie die Identifikationen etwa von Banken oder Handelsunternehmen per globaler Lokationsnummer GLN oder von Bargeldartikeln per globaler Artikelnummer GTIN. Das Dokument erscheint voraussichtlich im April 2014 bei GS1 Germany. Pressegrafik: Kommunikationsfluss im Bargeldkreislauf Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 16.01.2014
Immer häufiger finden sich Hinweise auf Lieferengpässe. Aktuell wird es zum Beispiel knapp mit dem Impfstoff gegen Gelbfieber. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass die Versorgung von Patienten mit Medikamenten immer ausreichend erfolgen kann? Dazu befragte das International Performance Research Institute (IPRI) im Rahmen des BMBF-Forschungsprojektes SafeMed die Pharmabranche nach den Ursachen für Störungen in der Medikamentenversorgungskette (MVK) und wie diesen erfolgreich entgegengewirkt werden kann. Den größten Handlungsbedarf sehen die befragten Apotheken, Transportdienstleister sowie Pharmahersteller und -großhändler an erster Stelle bei Lieferengpässen seitens der Hersteller, gefolgt vom lückenlosen Rückruf und einem plötzlich steigenden Medikamentenbedarf, zum Beispiel durch Epidemien. „Lieferengpässe entstehen unter anderem, wenn verun-reinigte oder zu wenige Wirkstoffe die Produktion beim Hersteller stören“, erklärt Bettina Bartz, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Die Identifikation von Arzneimitteln auf Basis der GS1 Standards kann solche Störungen verhindern und dazu beitragen, dass die richtigen Medikamente in einwandfreier Qualität und ausreichender Menge rechtzeitig am richtigen Ort ankommen“, so Bartz weiter. So lassen sich zum Beispiel mit der globalen Artikelnummer GTIN oder der nationalen Artikelnummer NTIN auf der Medikamentenverpackung die Warenverfügbarkeiten und -bewegungen darstellen. Zusammengetragen in einer Notfalldatenbank, erlauben diese Informationen Restbestände abzurufen und im akuten Krisenfall, wie beispielsweise bei einer Epidemie, schnell Arzneimittel bereitzustellen. Die Studienteilnehmer favorisieren neben Lösungen zur Identifikation und zum Rückruf auch Möglichkeiten zum Schutz vor gefälschten Medikamenten. Die empirische Studie „Bedrohungspotenziale und Sicherungsmaßnahmen in der Medikamentenversorgungskette“ steht auf den Seiten von www.gs1-germany.de kostenlos zum Download bereit. Das Forschungsprojekt SafeMed, zielt darauf ab, die Medikamentenversorgung in Deutschland zu sichern. GS1 Germany ist Mitglied der SafeMed-Projektgruppe. Pressebild herunterladen: „Handlungsbedarf hinsichtlich Ursachen einer Störung der Medikamentenversorgung“ (Quelle: IPRI gGmbH) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 24.09.2015
Omni-Channel ist Zukunft, aber Omni-Channel ist auch eine große Herausforderung: Nur 12 Prozent der Handelsunternehmen schätzen laut EHI-Studie „IT-Trends im Handel“ die Kanalintegration im eigenen Unternehmen als gut ein. Um insbesondere stationären Händlern auf dem Weg zum Omni-Channel Retailing Hilfestellung zu leisten, haben GS1 Germany und GS1 Schweiz mit Experten aus Handel und Industrie sowie Verbänden in einer Anwendungsempfehlung Erfolgsfaktoren definiert und beschrieben. Ein integriertes Glossar schafft darüber hinaus Klarheit im Omni-Channel-Begriffsdschungel. Impulse für Organisation, Shopper Journey und Category Management Eine wesentliche Erkenntnis in der Anwendungsempfehlung ist, dass Unternehmen ihre gesamten Strukturen und Prozesse an den Bedürfnissen des Shoppers ausrichten müssen, um im Omni-Channel-Umfeld erfolgreich zu sein. Dafür gilt es, bestehende Systeme, Strukturen und Prozesse aufzubrechen und Aufgabenfelder neu zu verteilen. Aber auch die Bereiche Shopper Journey und Category Management werden ausführlich behandelt. „Den Shopper und sein Verhalten zu verstehen, ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Omni-Channel-Umfeld“, sagt Andreas Zillgitt, Senior Projektmanager ECR bei GS1 Germany. „Das ist die Voraussetzung dafür, um ihn am Ende gezielter ansprechen und das Sortiment nach seinen Bedürfnissen ausrichten zu können.“ Darum stellt die Anwendungsempfehlung unter anderem Methoden zur Generierung von Shopper Insights, zur Segmentierung der Shopper in einzelne Cluster und zur Analyse der Shopper Journey vor. Darüber hinaus gibt die Publikation erklärende Hintergrundinformationen, konkrete Beispiele und Checklisten zu Fragen wie: Welche Prozesse helfen dabei, den Shopper in den Mittelpunkt zu stellen? Wie kann eine strategische und kulturelle Verankerung von Omni-Channel Retailing im Unternehmen erreicht werden? Und wie kann die Effizienz der eingesetzten Mittel präzise gemessen werden? Leseprobe zum Download Eine erste Leseprobe steht Interessierten ab sofort unter www.gs1-germany.de zur Verfügung. Die komplette Anwendungsempfehlung wird für GS1 Complete-Kunden ab November 2015 zum kostenfreien Download verfügbar sein und kann auch als Print-Exemplar angefordert werden. Pressebild: Impulse für optimales Omni-Channel Retailing (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.09.2015
Zum 13. Mal hat GS1 Germany gestern ausgewählte Unternehmen und Persönlichkeiten mit dem ECR Award ausgezeichnet. Die Gewinner aus Industrie und Handel haben eines gemeinsam: herausragende Konzepte für Efficient Consumer Response (ECR), für partnerschaftlich optimierte Wertschöpfungsketten im Sinne der Verbraucher. Kategorie Unternehmenskooperation Supply Side Mit einem konsequent umgesetzten Cross-Docking-Konzept haben die Partner Vion, Netto und Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen einen Meilenstein für die komplexe Ultrafrische-Logistik gesetzt. Gemeinsam mit den weiteren Partnern Friki, Euro Fine Fish, Erich Geiger Gruppe und Artland sowie den Speditionen Eurofresh und G&P haben sie die Lieferkette für hochsensible 2 Grad-Produkte flächendeckend optimiert. Und das mit messbaren Effekten: um 50 Prozent gestiegene Lkw-Auslastung, 60 Prozent weniger Rampenkontakte, um 15 Prozent erhöhte Lieferperformance und Halbierung des CO2-Ausstoßes. Im Sommer 2010 gestartet, ist das Projekt Anfang 2015 ins bundesweite, operative Geschäft übergegangen. Für die enormen Bündelungseffekte und den ganzheitlichen Kooperationsansatz gab es die volle Anerkennung der Jury. Kategorie Unternehmenskooperation Demand Side Getreu dem Motto „Kontinuität zahlt sich aus“ hat die Rewe Group Buying gemeinsam mit Lorenz Bahlsen Snack-World im Jahr 2008 eine Category Management-Kooperation gestartet, die heute zu den deutschlandweit erfolgreichsten zählt. Ziel war es, die Warengruppe der salzigen Snacks konsequent an den Bedürfnissen der Shopper auszurichten. Das nachhaltig umgesetzte Konzept überzeugte Jury und Verbraucher: Bis 2014 ist der Umsatz von salzigen Knabbereien bei Rewe um durchschnittlich 13 Prozent pro Jahr gestiegen und damit beinahe doppelt so stark wie im Snackmarkt insgesamt. Der Rollout gelang bis 2014 in rund 3.000 Rewe-Filialen. 2.000 Umbauten fanden dabei in einem Zeitraum von nur sechs Wochen statt – der bundesweit bislang umfassendste Rollout seiner Art. Kategorie Einzelunternehmen Mars Deutschland ist überzeugt: „Gegenseitiger Nutzen ist gemeinsamer Nutzen – gemeinsamer Nutzen ist von Dauer“. ECR ist darum ein wichtiger Eckpfeiler der Unternehmensphilosophie und der Kooperationsgedanke gelebte Praxis in der täglichen Arbeit. Ob regelmäßiger, weit über das branchenübliche Maß hinausgehender Austausch mit Geschäftspartnern, gezielter Aufbau von Category Management-Wissen, Erhöhung der Regalverfügbarkeit, Reduzierung des Wasser- und Energieverbrauchs für nachhaltige Produktion, konsequente Zusammenarbeit mit dem Handel oder Messung der Liefer-Performance – mit verschiedenen Maßnahmen leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag, die gesamte Wertschöpfungskette im Sinne des Verbrauchers kooperativ zu optimieren. Ein preiswürdiges Engagement, so die Jury. Kategorie Unternehmenspersönlichkeit Seit vielen Jahren setzt die Edeka Minden-Hannover Zeichen bei der Kooperation zwischen Handel und Industrie im Sinne des ECR-Gedankens. Das wurde maßgeblich durch Mark Rosenkranz ermöglicht, dem Sprecher des Vorstands der Edeka Minden-Hannover. Er wurde deshalb als ECR-Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2015 ausgezeichnet. Der gebürtige Ostwestfale trieb zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Umsetzung von ECR-Strategien und Shopper-Orientierung innerhalb der umsatzstärksten Edeka-Region systematisch voran. So gelang unter seiner Führung die nachhaltige Implementierung kooperativer Category Management-Projekte – insbesondere im selbständigen Einzelhandel. Mark Rosenkranz lernte das Geschäft von der Pike auf bei Reinkensmeier in der Fruchthalle Bad Oeynhausen und weiß, was der Einsatz am Kunden Tag für Tag verlangt. Entsprechend stellte er innerhalb seiner Organisation ausreichend Ressourcen und Freiräume bereit, sodass sein Team alle Bereiche der Value Chain optimieren und Potenziale erschließen konnte – von Stammdaten über Supply Chain Management bis Category Management. Der ECR Award 2015 wurde gestern im Kameha Grand Bonn im Rahmen einer feierlichen Gala mit rund 400 Gästen aus dem Top-Management der führenden Industrie und Handelsunternehmen verliehen. Die Jury bildeten namhafte Persönlichkeiten aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Presse. Pressefoto: Verleihung des ECR Awards 2015 an ausgewählte Unternehmen und Persönlichkeiten (Quelle: GS1 Germany) Weiteres Bildmaterial von der Preisverleihung steht Ihnen im Laufe des Tages zum Download unter www.ecraward.de/presse zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.09.2015
Nicht richtig ist, dass der Barcode vor dem Ende ist oder dessen Tage gezählt sind. Nicht richtig ist ebenfalls, dass man per Scan des Barcodes, beispielsweise mit dem Smartphone, keine Informationen zu Allergenen, Inhaltsstoffen oder Nährwertangaben abrufen kann. Nicht richtig ist auch, dass GS1 erkannt hat, dass das alte System keine große Zukunft hat und der GS1 DataBar als Antwort ins Rennen geschickt wird. „Der altbekannte Barcode ist ein in der Konsumgüterbranche zu 100 Prozent und in vielen anderen Branchen ebenfalls verbreiteter Standard. Er verknüpft die allermeisten Produkte mit wertvollen Produktinformationen wie Inhaltsstoffen oder Allergenen. Er würde nur gänzlich dann durch einen anderen Barcode ersetzt, wenn das einen tatsächlichen Nutzen stiften würde“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Der Barcode – egal in welcher Ausprägung – ob als Strichcode, GS1 DataBar oder DataMatrix verschlüsselt eine Nummernfolge, die dem Nutzer Zugang zu Informationen ermöglicht, die in Datenbanken hinterlegt sind. Zu unterscheiden sind bei diesen Informationen sogenannte Stammdaten, wie Inhaltsstoffe, Allergene oder Kaloriengehalt, und Bewegungsdaten, wie etwa das Mindesthaltbarkeitsdatum, Chargennummern oder Herkunftsangaben. Der Strichcode, der überall auf den Verpackungen zu finden ist, verschlüsselt die Artikelnummer, mit der man die Stammdaten abrufen kann. Die neueren Standards, etwa GS1 DataBar oder auch 2D-Codes wie DataMatrix, verschlüsseln die gleiche Artikelnummer und fügen aber zum Beispiel Los- oder Chargennummern hinzu, mit denen Mindesthaltbarkeit oder Herkunft abrufbar werden. Das nutzt etwa Metro in ihrem Rückverfolgbarkeitssystem. Der in diesem Zusammenhang häufig erwähnte QR-Code verschlüsselt hauptsächlich eine URL und keine Informationen, die eine Kasse im Supermarkt verarbeiten kann. Der Verbraucher will Zugriff auf Stammdaten zum einen und Bewegungsdaten zum anderen. Unternehmen haben also die Wahl, welchen Standard sie in Abhängigkeit von den benötigten Informationen nutzen. „Es geht nicht um ein Entweder, Oder,“ so Pretzel weiter. „Der Barcode ist Teil einer Produktfamilie und jede Ausprägung hat seinen Stellenwert. So stellt GS1 für jeden Anwendungsfall genauso wie für die Ansprüche der Verbraucher nach Transparenz eine geeignete Barcode-Technologie zur Verfügung. Für die Zukunftsfähigkeit der GS1 Standards entwickeln wir stetig weiter, eine Abschaffung des Barcodes steht dabei nicht im Raum.“ Pressebild: Barcode-Scan via Smartphone (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: wagner@gs1-germany.de