Veröffentlicht am 13.06.2013
GS1 Germany gab auf dem Praxistag Elektronische Rechnung am 13. Juni 2013 bekannt, Rechnungen künftig elektronisch zu versenden. Das Unternehmen gehört damit deutschlandweit zu den ersten Mittelständlern, die auf das neue Format ZUGFeRD setzen. Ab dem 1. Juli erhalten neue Kunden Rechnungen als PDF per E-Mail. Alle weiteren Kunden erhalten erstmalig mit der Jahresrechnung für 2014 die E-Rechnung. ZUGFeRD steht für Zentraler User Guide des Forum elektronische Rechnung Deutschland. Das Format wurde von Bund, Verbänden und Unternehmen im Schulterschluss entwickelt. GS1 Germany hat seine nahezu 40-jährige Expertise zum elektronischen Datenaustausch im Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) mit eingebracht. Anfang Juni wurde die erste Version des neuen Rechnungsformats auf der Website des FeRD veröffentlicht und kann seitdem in Finanzbuchhaltungs- und ERP-Software integriert werden. „Auf unsere Kunden kommen durch die Umstellung in der Regel keine Kosten zu. Die Rechnungen lassen sich einfach mit einem PDF-Reader öffnen und können anschließend bearbeitet werden“, erklärt Judit Rudolph-Magyari, Projektleiterin E-Rechnung bei GS1 Germany. Das PDF/A-3-Dateiformat, das bei ZUGFeRD angewendet wird, enthält die Rechnungsdaten außerdem im XML-Format und kann so bei Bedarf automatisch weiterverarbeitet werden. „Mit unserem Schritt wollen wir Unternehmen aller Branchen zeigen, wie einfach es ist, elektronische Rechnungen einzuführen und wie groß das Einsparpotenzial selbst für kleine und mittelständische Betriebe ist. Wir erwarten, dass wir durch die E-Rechnung etwa 70 Prozent unserer Kosten im Rechnungsversand einsparen“, ist Rudolph-Magyari überzeugt. Sie geht von einer kurzen Amortisationszeit aus. Zudem will GS1 Germany durch den Wegfall der großen Papiermengen im Rechnungsversand einen Beitrag zu nachhaltigen Geschäftsprozessen leisten. Erste Erfahrungen aus dem Projekt hat GS1 Germany auf dem Praxistag Elekt-ronische Rechnung bereits vorgestellt. „Sicher werden wir schon Ende des Jahres erste Aussagen zur Wirtschaftlichkeit von ZUGFeRD treffen können“, freut sich Rudolph-Magyari. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 17.08.2015
Deutsche sind besonders affin für mobile Coupons: 55 Prozent der deutschen Internetnutzer gaben gegenüber dem Marktforschungsinstitut Yougov International kürzlich an, dass mobile Coupons zu ihren beliebtesten Supermarktangeboten für das Smartphone zählen würden. Doch was muss ein Coupon bieten, damit sich der Käufer angesprochen fühlt? Wie wollen Konsumenten die Coupons am liebsten einlösen? Und welche Form von Rabatten ist am erfolgversprechendsten? Um diese Fragen zu beantworten, hat der Couponing-App-Anbieter Coupies jetzt im Auftrag von GS1 Germany 400 Nutzer zu ihren Verhaltensmustern befragt. Probierkäufe am erfolgreichsten „Die Befragung hat gezeigt, dass es vergleichsweise einfach ist, einen Konsumenten mit einem Coupon davon zu überzeugen, ein Produkt auszuprobieren, das er sonst nicht gekauft hätte“, so Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. Bei 52 Prozent der Befragten führt ein Coupon subjektiv ‚oft‘ zu einem Produkttest, bei 41 Prozent immerhin ‚manchmal‘. Es ist hingegen schwieriger, einen Konsumenten grundsätzlich zum Kauf anderer Produkte zu bewegen. „Für einen Produkt- oder Markenwechsel bedarf es mehr Überzeugungsarbeit“, so Kilic. Am schwierigsten sei es, einen Konsumenten dazu zu bewegen, seinen Einkauf bei einem anderen Händler zu tätigen. Kilic weiter: „Der hierfür notwendige Aufwand übersteigt ganz einfach den wahrgenommenen Nutzen. Häufig müsste der Kunde für einen Händlerwechsel eine größere Entfernung zurücklegen.“ Aufschlussreich ist auch ein Blick auf die Produktkategorien, für die ein mobiler Coupon angeboten wird: Rund 90 Prozent der Coupies-Nutzer erhalten am liebsten Coupons für Lebensmittel und Getränke, gefolgt von Kosmetik und Körperpflege (54 Prozent) sowie Kleidung und Schuhe (41 Prozent). Die Befragung hat auch gezeigt, dass Mobile-Couponing-Kampagnen derzeit noch sehr uneinheitlich gehandhabt werden. „Konsumenten wird viel abverlangt: Sie müssen sich auf vielen Kanälen informieren und bei den Coupons mit unterschiedlichen Einlösevarianten rechnen“, erklärt Kilic. Es gibt derzeit noch keine Technologien und Abläufe, die flächendeckend zum Einsatz kommen: Ob Abscannen von Codes, Übertragen via NFC oder BLE bis hin zu Cashback Couponing, wo ein Foto des Kassenbons nach dem Einkauf übermittelt wird. „Erst wenn sich ein Einlöseszenario etabliert, das von einer Großzahl der Händler unterstützt wird, kann die Relevanz und Reichweite mobiler Coupons deutlich gesteigert werden“, so Kilic weiter. Was die Einlösung an der Kasse anbelangt, gehört bei den meisten Nutzern das Vorzeigen von Barcodes/QR-Codes zu den Favoriten: 62 Prozent würden dieses Einlöseverfahren den anderen Varianten klar vorziehen – gefolgt von der traditionellen Kundenkarte (32 Prozent). Grundregeln für erfolgreiche Mobile-Couponing-Kampagnen Thomas Engel, Co-Gründer und Leiter Marketing bei Coupies empfiehlt Unternehmen dazu: „Der Erfolg einer Mobile-Couponing-Kampagne hängt von drei Faktoren ab: 1. Rabatthöhe – hier empfehlen wir einen Rabatt zwischen 20 und 50 Prozent. In Sonderfällen ist auch 100 Prozent Rabatt sinnvoll, was dann einem Sampling entspricht. 2. Distribution – dies ist ein starker Einflussfaktor auf die Conversion. Liegt die gewichtete Distribution des beworbenen Produktes deutlich unter 50 Prozent so muss dem Kunden klar sein, dass jeder zweite User mit Kaufinteresse das Produkt im Supermarkt nicht findet und der Coupon daher seltener eingelöst wird. 3. Produktsortiment – Milchprodukte oder Getränke werden deutlich häufiger gekauft als z.B. Pflaster oder Medikamente, entsprechend ist die Conversion unterschiedlich hoch. Darüber hinaus sollte die Laufzeit bei langsamer drehenden Produkten 2-3 Monate sein, schnelldrehende Ware erzielt mit 4-6 wöchigen Kampagnen bereits einen signifikanten Uplift.“ Aktuelle Insights rund um Mobile Couponing werden auch auf der „Mobile in Retail Conference 2015“ diskutiert. Der Fachkongress findet erstmalig am 29./30. September in Berlin statt. Programm und Anmeldung unter: www.mobile-in-retail-conference.de Pressebild: Barcode ist bevorzugte Einlösetechnologie für mobile Coupons (Quelle: GS1 Germany/Coupies). Download Ergebnisse der Befragung Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.08.2015
Die Mehrheit der Handelsunternehmen hält Omni-Channel laut EHI-Studie „IT-Trends im Handel“ für den bedeutendsten technologischen Trend – aber nur 12 Prozent von ihnen schätzen die Kanalintegration im eigenen Unternehmen bereits als gut ein. Mit dem neuen Lehrgang „Strategy & Operations Excellence in an Omni-Channel World“ haben die WHU – Otto Beisheim School of Management, GS1 Germany und das Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt nun eine neue Weiterbildung auf den Markt gebracht. Sie soll Führungskräfte aus dem stationären und dem Online-Handel der Konsumgüterindustrie qualifizieren, Omni-Channel im eigenen Unternehmen erfolgreich in die Praxis umzusetzen. „Unser Ziel ist es, Führungskräften unterschiedlicher Unternehmensbereiche nicht nur theoretisches Wissen, sondern konkretes Rüstzeug an die Hand zu geben, um die eigene Firma in die Omni-Channel-Zukunft zu führen“, sagt Prof. Dr. Arnd Huchzermeier, WHU-Otto Beisheim School of Management. Darum lernen die Teilnehmer in einem fünftägigen Lehrgangsprogramm erfolgreiche Omni-Channel-Strategien, Methoden und aktuelle Forschungsergebnisse kennen. Dafür gehen sie auf Tuchfühlung mit den Referenten von Innovations- und Marktführern wie Gregory Bryan, General Manager bei Amazon, Lars Börgel, Managing Director der Zwilling Beauty Group, Jens Kamphausen, Head of Production bei BMW, und David Schröder, COO bei Zalando. Das Erlernte wird in Fallstudien, Gruppenarbeit und Expertengesprächen direkt angewendet und vertieft. Networking Dinner bieten darüber hinaus die Möglichkeit zum Austausch. „Der Umfang dieses neuartigen Lehrgangs, sein Aufbau und die geballte Kompetenz aus Forschung und Praxis ermöglichen es den Teilnehmern, intensiv und ganz konkret in die Thematik einzutauchen“, sagt Ioana Sträter, Geschäftsführerin Management Forum. Dr. Heiko E. Janssen, Leiter GS1 Academy, führt aus: „Nach dem Lehrgang kennen die Teilnehmer die Benchmarks und alle Unternehmensbereiche, die für die Umsetzung einer Omni-Channel-Strategie relevant sind.“ So erstrecken sich die Themen des Programms von Vertriebs- und Konditionenmanagement sowie Preisoptimierung über inspirierende Führung bis hin zu Category Management, Marketing und digitale Supply Chain. Das Lehrgangsprogramm besteht aus zwei Modulen im Oktober und November 2015. Alle Trainingstage finden auf dem Campus der WHU in Düsseldorf und im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Mit einer schriftlichen Prüfung am Ende können die Teilnehmer ein Zertifikat sowie 4 ECTS Credits (European Credit Transfer System) erlangen. Weitere Informationen finden interessierte Unternehmen hier: Strategy & Operations Excellence in an Omni-Channel World . Pressebild: Die Mehrheit der Konsumenten ist opportunistisch in der Wahl eines Einkaufskanals und entscheidet spontan. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.07.2015
63 Prozent aller Bundesbürger ab 14 besitzen laut Bitkom bereits ein Smartphone. Inmobi hat herausgefunden, dass der durchschnittliche Nutzer 107 Minuten täglich im mobilen Internet verbringt, 87 Prozent haben schon einmal Werbung auf dem Smartphone wahrgenommen. Die Zahlen belegen, dass „Mobile“ aus dem Marketingmix nicht mehr wegzudenken ist. Eine Studie von Emarketer in den USA bescheinigte insbesondere dem Mobile Couponing enorme Wachstumsraten von 7,4 auf 47,1 Mio. Nutzern innerhalb von vier Jahren. GS1 Germany gibt Händlern und Lieferanten jetzt zwei umfangreiche Praxisleitfäden rund um Mobile Couponing an die Hand. Damit können sich Händler, Hersteller und Dienstleister gleichermaßen auf den Einsatz von mobilen Coupons in Marketingkampagnen und ihre Einlösung am POS vorbereiten. „Dank der Smart-Shopper erlebt Mobile Couponing auch in Deutschland ein rasantes Wachstum und wird von Kunden aktiv nachgefragt“, weiß Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. „Eine der größten Herausforderungen besteht auf Handelsseite allerdings noch darin, digitale Coupons vom Smartphone des Kunden an das Kassensystem des Händlers zu übertragen. Auf Seite der Couponherausgeber beschäftigt man sich eher damit, einen Überblick über mögliche Distributionskanäle, Reichweiten, Leistungen der Dienstleister und die Erfolgsmessung der Kampagnen zu erlangen.“ Die Praxisleitfäden sollen Durchblick im Begriffs- und Anbieterdschungel schaffen, Investitionsentscheidungen erleichtern und dabei unterstützen, Mobile-Couponing-Kampagnen optimal zu planen. Mit dazu gehören eine aktuelle Couponing-Anbieter-Matrix und eine Technologie-Anbieter-Matrix. Entwickelt wurden die Dokumente und Inhalte durch die Arbeitsgruppe Mobile Couponing von GS1 Germany, in der unter anderem Beiersdorf, Coca-Cola, Metro, Intersnack, Krombacher, Procter & Gamble, Rewe und Rossmann mitgewirkt haben. Die Veröffentlichungen „Mobile Couponing – Distribution und Targeting auf Basis mobiler Reichweiten“ und „Mobile Couponing – Die Einlöseproblematik am POS“ stehen kostenlos zum Download zur Verfügung unter https://www.gs1-germany.de/gs1-solutions/mobile-commerce/mobile-couponing/ Aktuelle Lösungen und Herausforderungen diskutiert außerdem die erste Mobile in Retail Conference am 29./30. September 2015 in Berlin. Programm und Anmeldung unter www.mobile-in-retail-conference.de Pressebild: Praxisleitfäden schaffen Klarheit in Sachen Mobile Couponing - Die Themen: Einlöseproblematik und Targeting (Quelle: GS1 Germany) Hintergrundinformation Arbeitsgruppe Mobile Couponing Zielsetzung der Arbeitsgruppe Mobile Couponing bei GS1 Germany ist es, Händlern, Markenartiklern bzw. Werbetreibenden sowie Dienstleistern Hilfestellung zu aktuellen Herausforderungen im Mobile Markt zu geben und diese gemeinsam anzugehen. Dazu gehören unter anderem die Erstellung von Expertenpapieren, Entwicklung und Umsetzung von Standards/Prozessen sowie die Durchführung von Pilotprojekten. Die nächste Arbeitsgruppensitzung Mobile Couponing findet am 26. Oktober 2015 bei GS1 Germany in Köln statt. Interessierte Unternehmen können sich bei Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom, unter kilic@gs1-germany.de anmelden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 25.06.2015
Bei einer Abendgala im Rahmen der Messe EuroCIS zeichnete das EHI Retail Institute zum 8. Mal die Gewinner der retail technology awards europe (reta) in der Rheinterrasse in Düsseldorf aus. Erstmals wurden auch die beteiligten Dienstleister und Zulieferer mit dem Award „Top Supplier Retail“ gewürdigt. Das EHI bedankt sich damit bei den Dienstleistungsunternehmen für die Umsetzung der Projekte mit den jeweiligen Handelsunternehmen. GS1 Germany erhielt den Preis für seine Lösungen und Services, die zum Erfolg der prämierten Projekte bei der Metro Group und bei Migros beitrugen. Metro Group und Migros erhielten neben Globus den reta 2015 in der Kategorie „Best Enterprise Solution“. Die Metro Group bietet mit der App ProTrace ihren Cash & Carry-Kunden lückenlose Rückverfolgbarkeit auf Basis von fTrace an. Die Migros Ostschweiz kann durch den Einsatz des GS1 Schnittstellenstandards EPCIS ihre Supply-Chain-Prozesse optimierter steuern. „Wir freuen uns sehr über diese richtungsweisende Auszeichnung. Sie unterstreicht einmal mehr den hohen Innovationsgrad und strategischen sowie finanziellen Nutzen unserer Standards und Lösungen“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany. „Diese Würdigung geht Hand in Hand mit unserem Selbstverständnis als Dienstleister aber auch Schrittmacher für eine verbraucherorientierte und zukunftsweisende Wertschöpfungskette“, so Pretzel weiter. Grundlage für die bei der Metro Group zum Einsatz kommenden App ist der Traceability Service fTrace von GS1 Germany. fTrace ist eine Lösung, die die Rückverfolgbarkeit von Waren entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewährleistet, vom Ursprung der Rohwaren bis zum Point of Sale. Dank der darin integrierten EPCIS-Technologie ist es Unternehmen damit möglich, die Bewegungsdaten eines Produkts, wie zum Beispiel Fangort und -datum eines Fisches, chargengenau auf seinem Weg entlang der Value Chain effizient, sicher und zuverlässig zu erfassen und an Geschäftspartner oder Verbraucher weiter zu reichen. Diese Technologie nutzt auch die Migros Ostschweiz für mehr Transparenz in der Supply Chain. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 19.06.2015
Bundesernährungsminister Christian Schmidt appellierte heute an den Lebensmitteleinzelhandel und das Lebensmittelhandwerk, die seit Dezember 2014 gültigen Neuregelungen zur Allergenkennzeichnung konsequent umzusetzen. Eine Herausforderung gerade für kleine Betriebe wie Bäcker oder Metzger. GS1 Germany, unter anderem für den EAN-Barcode auf Lebensmitteln bekannt, arbeitet seit über zwei Jahren mit Handel und Industrie an Hilfestellungen, wie Unternehmen das neue Recht sinnvoll umsetzen können. Mit der kurzen Checkliste von GS1 Germany können gerade kleine Betriebe schnell prüfen, ob sie schon gut aufgestellt sind, um Allergikern mehr Sicherheit zu bieten. Bei nicht vorverpackter, lose angebotener Ware – wie Backartikel und zahlreiche Lebensmitteln an der Bedientheke (Feinkostsalate, Käsezubereitungen) – ist die Allergenkennzeichnung seit 13. Dezember 2014 Pflicht. Die Information kann mündlich erfolgen, muss aber schriftlich dokumentiert sein. Für vorverpackte Ware gilt: Enthält ein Produkt Stoffe, die allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten auslösen können, müssen diese im Zutatenverzeichnis deutlich hervorgehoben werden (zum Beispiel Fettschrift oder Versalien). Fehlende oder fehlerhafte Informationen können zu einer Haftung gegenüber Verbrauchern, zu Abmahnungen von Wettbewerbern oder zu behördlichen Beanstandungen führen. Pflichtinformationen müssen in der leicht verständlichen Sprache des Landes gemacht werden, in dem das Lebensmittel vermarktet wird. In Deutschland ist das Deutsch. Verantwortlich für die Informationen ist derjenige, der sie in Verkehr bringt oder sie verändert – egal ob bewusst oder unbewusst. Auch im Onlineshop, im Katalog oder beim Telefonverkauf werden zahlreiche Informationen zur Pflicht, die bislang höchstens freiwillig bereitgestellt wurden. Von der Lebensmittelinformations-Verordnung profitieren insbesondere Allergiker. Sie sollen Hinweise auf bedenkliche Inhaltsstoffe leicht und schnell – auch ohne große Nachforschungen – erhalten. Während bei vorverpackter Ware Allergene im Zutatenverzeichnis hervorgehoben werden müssen, kann die Information bei loser Ware auch mündlich erfolgen. Sie muss aber in jedem Fall schriftlich festgehalten sein: Ob Kladde, Allergiker-Speisekarte oder elektronische Lösung via Tablet bleibt den Unternehmen überlassen. Genau regelt das in Deutschland derzeit die vorläufige Lebensmittelinformations-Ergänzungsverordnung (VorlLMIEV). Frieder Francke, Inhaber mehrerer Bäckereifilialen im sächsischen Torgau, fasst die Herausforderung für seine Branche zusammen: „Auf alle Bäcker kommt eine enorme Fleißarbeit zu.“ Mehr als 200 Rezepturen hat der Bäckermeister elektronisch erfasst, anschließend ausgedruckt und an alle Filialen des Familienbetriebes verteilt. „Auf Wunsch können Kunden jetzt vor Ort genau nachlesen, welche Inhaltsstoffe in einem Produkt stecken und ob eventuell potenzielle Allergieauslöser enthalten sind“, erklärt Francke. Um die Datenmenge stemmen zu können, nutzt er eine Datenpoollösung. Auf der Website www.lmiv-services.de gibt GS1 Germany zusammen mit seinen Tochterunternehmen wichtige Hilfestellungen und Handlungsempfehlungen für Lebensmittelunternehmer. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.06.2015
Der deutsche Multi-Channel-Handel nutzt heute vor allem indirekte Steuerungsmöglichkeiten, um Konsumenten durch die unterschiedlichen Kanäle im Kaufprozess zu begleiten. Das zeigt eine neue Studie der KU Eichstätt-Ingolstadt im Auftrag der Akademischen Partnerschaft von GS1 Germany und gibt einen Überblick über die im Einsatz befindlichen Steuerungsoptionen. „Vor dem Hintergrund, dass Multi-Channel-Händler ihre Vertriebs-, Kommunikations- und Logistikkanäle immer systematischer miteinander vernetzen, drängen sich Fragen nach effizienten Steuerungs- und Entwicklungsoptionen auf. Multi-Channel-Kunden sind im Vergleich mit reinen Online-Kunden oder Shoppern, die nur stationär kaufen, ihrem Händler gegenüber loyaler und kaufen mit einem höheren Warenwert ein“, sagen Prof. Dr. Alexander Hübner und Prof. Dr. Heinrich Kuhn vom Department of Operations der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. „Ziel der Studie war es darum, Ansatzpunkte in der Kunden- und Kundenauftragssteuerung zu identifizieren und einen Überblick über deren Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten zu geben.“ Möglichkeiten der Kundensteuerung liegen etwa in Warenverfügbarkeitsanzeigen im Online-Shop über Filialbestände. Umgekehrt können Online-Shops als Regalverlängerung in der Filiale fungieren. Diese Möglichkeit nutzen erst 47 Prozent der befragten Multi-Channel-Händler – 32 Prozent steuern ihre Kunden in Sachen Warenverfügbarkeitsanzeige noch gar nicht. Dies liegt oft an fehlenden IT-Schnittstellen oder daran, dass die Kanäle in getrennten Organisationseinheiten verantwortet werden. Die Verschmelzung von Kanälen und Organisationseinheiten ist aber erforderlich, da sich immer mehr Kunden zu Multi-Channel-Kunden entwickeln. Die Studie zeigt, dass nicht nur der Handel durch den Einsatz von Steuerungsprozessen profitiert, sondern vor allem der Kunde einen Mehrwert gewinnt – etwa durch kostenlose Abholmöglichkeiten (z.B. Click&Collect), eine bevorzugte Behandlung bei einem gewissen Kundenwert oder je nach Zahlungsart oder Bestellkanal. „Insbesondere in den Feldern Warenverfügbarkeit, Kauf, Auftragsabwicklung, Auslieferung und Retoure liegen große Potenziale“, so Hübner. Die Studie mit dem Titel „Wie steuern Multi-Channel-Retailer warenbezogene Kundenprozesse?“ wurde heute auf der Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland 2015 erstmals vorgestellt. Sie und eine weitere erstmalig präsentierte Forschungsarbeit der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes zum Thema Mobile Payment in Deutschland stehen ab dem 4. Juli 2015 zum kosten-freien Download bereit unter www.gs1-germany.de . Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft Unter dem Motto „Omni-, Multi-, Cross- alles Channel oder was? Wie der Handel sich verändert“ beleuchteten im Rahmen der Jahrestagung weitere Praxisvorträge, Studien und Diskussionsrunden relevante Themen wie Supply Chain Management, Mobile Payment und Zukunftsentwicklungen in mobilen Technologien. „Die Akademische Partnerschaft fördert den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich ECR und stößt einen schnellen Transfer der Erkenntnisse in die Praxis an“, sagt Dr. Heiko E. Janssen, Leiter GS1 Academy. „Dabei bietet die Jahrestagung einen Rahmen, um die wichtigsten Ergebnisse zu bündeln und intensiv mit Hochschulen, Händlern und allen Interessierten zu diskutieren.“ Abbildung: Verbraucher mit Hilfe von Bestandsanzeigen durch alle Kanäle steuern (Quelle: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt / GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 16.06.2015
Durchstarten in die digitale Welt Mehr erfahren über Strategien und Lösungswege zur digitalen Transformation: die Events und Seminare von GS1 Germany im 3. Quartal. Totale digitale Verfügbarkeit, freie Wahl zwischen allen Kanälen? Für viele Konsumenten ist das längst selbstverständlich. Dennoch verfügen laut EHI Retail Institute bislang lediglich 40 Prozent der Handelsunternehmen über eine umfassende digitale Strategie. Höchste Zeit, sich der Realität 4.0 zu stellen. Zukunftsfähigkeit bedeutet Transformation – wer jetzt sein Leistungs- und Produktangebot anpasst, kann künftig im Wettbewerb mithalten. Wertvolle Impulse und branchenspezifisches Praxiswissen vermitteln die Konferenzen und Seminare von GS1 Germany. ECR Tag 2015 Die digitale Revolution der Wertschöpfungskette steht im Mittelpunkt des ECR Tags 2015, der am 23. und 24. September in Bonn stattfindet. Unter dem Motto „Transform now! Channel Management in der Value Chain 4.0“ diskutieren die Top-Player der Konsumgüterwirtschaft über das veränderte Informations- und Einkaufsverhalten der Konsumenten – und über neue, eng vernetzte Strategien von Händlern und Herstellern. Zu den Referenten zählen unter anderem Erich Harsch, dm-drogerie markt, Lovro Mandac, Galeria Holding, Ralf Kleber, Amazon, und der Trendforscher Sven Gábor Jánszky. Vertiefende Fachforen befassen sich mit Themen wie Category Management, Shopper Marketing, intelligenten Zulieferprozessen und Datenqualität. Für die Teilnehmer bietet sich die Gelegenheit, die Transformation ihrer eigenen Geschäftsmodelle auf Augenhöhe mit namhaften Experten zu diskutieren. Deutscher Obst & Gemüse Kongress Auch für die Obst- und Gemüsebranche spielt die Digitalisierung der Geschäftsprozesse eine zunehmend wichtige Rolle. Aktuelle Trends und Themen rund um die Lieferkette vom Saatgut bis zum Point of Sale beleuchtet der Deutsche Obst & Gemüse Kongress am 17. und 18. September in Düsseldorf. Neben den internationalen Handelsströmen geht es dabei insbesondere um erfolgreiches Category Management und eine emotionale Kundenansprache am Point of Sale. Die gemeinsame Veranstaltung von GS1 Germany, dem Fruchthandel Magazin und der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft gibt frische Impulse für das tägliche Business und stellt eine wichtige Networking-Plattform für die Branche dar. Mobile in Retail Conference 2015 Das Smartphone als Brieftasche: Mobile Payment bietet die Chance, die Prozesse an der Kasse zu beschleunigen und den Aufwand für die Bargeldlogistik zu reduzieren. Die NFC-Technologie macht´s möglich: Mit „NFC City Berlin“ startete im April die größte Mobile Payment Initiative Deutschlands unter dem Dach von GS1 Germany – in Kooperation mit den Mobilfunknetzbetreibern Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone Deutschland sowie verschiedenen Handelsunternehmen. Im Rahmen der Mobile in Retail Conference 2015 am 29. und 30. September berichten die Akteure in Berlin über ihre Erfahrungen. Darüber hinaus erwarten die Kongressteilnehmer Einblicke in die mobilen Strategien der Zukunft – von Mobile Payment über Couponing und Advertising bis zu Mobile Ticketing und Multichannel. Seminare und Webinare Im dritten Quartal 2015 stehen zudem wieder zahlreiche Seminare rund um den Nutzen und die konkrete Anwendung der GS1 Standards auf dem Programm. Zum Beispiel zeigt das Seminar „EDI – eBusiness-Prozesse gestalten und erfolgreich anwenden“ am 8. September 2015, wie Unternehmen EANCOM-Nachrichten, den GS1 XML-Standards oder WebEDI für Ihr Business nutzen können. Branchenspezifische Angebote reichen zudem vom Webinar zur Digitalisierung der Bargeldlogistik (3. Juli, 1. September 2015) bis zum Grundlagenseminar zur RFID-Produktkennzeichnung in der Fashionbranche (29. September 2015). Weitere Informationen: www.gs1-germany.de/gs1-academy/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook, twitter und XING. Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 15.06.2015
Aldi Nord und die Tankstellenkette Star (Orlen Deutschland) werden Partner der Mobile Payment-Initiative NFC City Berlin. Sie wurde am 15. April von sechs führenden Handelsunternehmen und allen Mobilfunknetzbetreibern unter dem Dach von GS1 Germany gestartet. Unter dem Motto „zahl-einfach-mobil“ rüsteten Galeria Kaufhof und Real (Unternehmen der Metro Group), Kaiser’s, Obi sowie Rewe und Penny, aber auch Temma und Oh Angie (Unternehmen der Rewe Group) genauso wie die Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone über 2.000 Kassenterminals in gut 500 Märkten und Shops der Partner für Mobile Payment auf. Nun verstärken die neuen Partner die bundesweit bereits größte Mobile Payment-Initiative mit über 650 weiteren Kassenterminals in 250 Discountern, Tankstellen und Filialen. Oliver Behrens, Non Cash Transactions Manager bei ORLEN ist überzeugt: „Die Initiative „zahl-einfach-mobil“ hat schon jetzt Signalwirkung in ganz Deutschland und wird auch europaweit wahrgenommen. Als erster Händler mit einer flächendeckenden NFC-Akzeptanz in Deutschland, ist es für ORLEN daher selbstverständlich, diese Kampagne zu unterstützen und die Weiterentwicklung des Mobile Payments in Deutschland aktiv zu begleiten.“ Neben Aldi Nord und Star unterstützen weitere neue Partner die Initiative NFC City Berlin, die grundsätzlich allen Handelsunternehmen offen steht. Das gemeinsame Ziel: Kunden für die einfache, komfortable und sichere Form des mobilen Bezahlens zu gewinnen. Im Rahmen der Initiative setzen die Partner auf NFC (Near Field Communication), die Daten via Nahfunk-Technologie überträgt. Die Informationen werden dabei in einem geschützten Speicherplatz der NFC-SIM-Karte abgelegt und verschlüsselt. Verbraucher, die in Berlin bei ausgewählten Partnern von „zahl-einfach-mobil“ erstmalig mit dem Smartphone bezahlen, erhalten noch bis 19. Juli einmalig eine Gutschrift in Höhe von zehn Euro auf ihr Guthabenkonto. Die Gutschrift erfolgt durch den Mobilfunkanbieter der Kunden. Außerdem haben sie im gesamten Juni bis einschließlich 12. Juli und vom 1. bis 20. September die Chance auf attraktive Gewinne. Informationen zum Gewinnspiel und den teilnehmenden Märkten und Shops unter www.zahl-einfach-mobil.de/de/b2c/gewinn-wochen/ „NFC City Berlin ist die erste Initiative, bei der große Handelskonzerne und alle Mobilfunknetzbetreiber Deutschlands auf einen gemeinsamen Standard für mobiles Bezahlen setzen“, erläutert Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany „Wir freuen uns, dass wir weitere starke Partner gewinnen konnten, um mobiles Bezahlen voranzutreiben.“ GS1 Germany ist in erster Linie bekannt durch den Barcode. Als neutrale Plattform hat das Unternehmen die Kooperation der Partner ermöglicht und ist direkter Ansprechpartner für neue Teilnehmer. Das „zahl-einfach-mobil“-Logo kennzeichnet auch die neuen teilnehmenden Geschäfte. Weitere Informationen und eine Liste der teilnehmenden Filialen sowie Mobilfunkanbieter finden Verbraucher und interessierte Unternehmen auf der Webseite www.zahl-einfach-mobil.de . Pressebild: Aldi Nord akzeptiert kontaktlose Zahlungen (Bildquelle: Aldi Einkauf GmbH & Co. oHG) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.05.2015
Auf insgesamt 314,9 Milliarden Euro belaufen sich die Gesundheitsausgaben laut statistischem Bundesamt 2013 in Deutschland. Davon entfallen rund 37 Prozent unter anderem auf Krankenhäuser. Sie verzeichneten damit ein Plus bei den Ausgaben um über vier Prozent auf 82,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig kranken viele Häuser an einer schwierigen Erlössituation. Mehr Effizienz und Kostensenkungen, etwa beim Einkauf, wollen der BME und GS1 Germany den Krankenhäusern und ihren Partnern in Deutschland durch ihre Zusammenarbeit ermöglichen. „Der Einsatz von GS1 Standards im Gesundheitswesen hat in den letzten Jahren erhebliche positive Effekte generiert – im Bereich Patientensicherheit, Fälschungssicherheit für Medikamente und Medizinprodukte sowie effiziente Logistikprozesse. GS1 Germany hat immer wieder Unternehmen der Healthcare-Branche erfolgreich unterstützt, im Spannungsfeld zwischen Kostendruck und Patientensicherheit zu bestehen. Mit dem BME haben wir nun einen Partner an der Seite, mit dem wir gemeinsam noch mehr für ein effizientes und sicheres Gesundheitswesen bewegen möchten“, begrüßt Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany, die Kooperation. „Die gemeinsame Offensive von BME und GS1 Germany wird daher wegweisend sein für die Optimierung der Wertschöpfungskette der Gesundheitsbranche.“ „Die jetzt vereinbarte Zusammenarbeit zwischen BME und GS1 Germany ist ein wichtiges Signal an die Adresse der Krankenhäuser in Deutschland. Wir wollen den Kliniken anhand von Best-Practice-Beispielen bei der Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit helfen. Zu diesem Zweck werden wir die Gesundheitsstrukturen und -prozesse näher beleuchten, um weitere Optimierungspotenziale erschließen zu können“, erklärt Dr. Christoph Feldmann, Hauptgeschäftsführer des BME. „Wir leisten darüber hinaus gern unseren Beitrag zur Weiterentwicklung der Einkaufsabteilungen in den Krankenhäusern. Sie stehen angesichts des wachsenden Kostendrucks im deutschen Gesundheitssystem und den daraus folgenden gesundheitspolitischen Entscheidungen vor großen Herausforderungen“, so Feldmann weiter. Die „Healthcare live“-Konferenz, die erstmals gemeinsam von GS1 Germany und dem BME durchgeführt wird, soll Industrie, Logistik und Einkauf im Gesundheitswesen stärker vernetzen, den Wissenstransfer fördern und so Innovationen beschleunigen. Die Konferenz findet im Oktober 2015 beim Krankenhauskonzern Vivantes in Berlin statt. Die Teilnehmer erfahren, anhand von Plenumsbeiträgen, Praxisvorträgen und live-Führungen, wie sie mithilfe von Standards zum Beispiel die Beschaffung auf den tatsächlichen Bedarf abstimmen und den Materialverbrauch detailliert nachhalten können. BME und GS1 Germany planen nach der Konferenz, die sie als „Initialzündung der Kooperation“ sehen, weitere gemeinsame Schritte. Sie wollen die Zusammenarbeit zum Beispiel bei der Fachgruppenarbeit, bei Publikationen und in der Weiterbildung, aber auch in der Logistikbranche, ausweiten. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community . Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) e.V. Frank Rösch Leiter Presse und Kommunikation Bolongarostrasse 82, 65929 Frankfurt Tel.: 069 30838-110, Fax: 069 30838-189 E-Mail: frank.roesch@bme.de , Homepage: www.bme.de