Veröffentlicht am 19.08.2010
Köln. Für 2011 prognostiziert die Deutsche Krankenhausgesellschaft ein Gesamtdefizit im Gesundheitswesen von elf Milliarden Euro. Die wichtigste Herausforderung für die Akteure in der Gesundheitsversorgung lautet: Wie lassen sich Ausgaben nachhaltig senken und gleichzeitig die Versorgungsqualität für den Patienten aufrechterhalten? Die Studie „Monitoring eHealth & Gesundheitswirtschaft 2010“ nennt als wichtigsten Schritt, Arbeitsabläufe zu verbessern und so Kosten einzusparen. Dazu gibt es bereits erfolgreiche Beispiele aus der Praxis. Welche das sind und wie sie funktionieren, zeigt die Konferenz „Healthcare live! – Visionen und Best Practices“ von GS1 Germany und GHX am 28. und 29. Oktober 2010 in Dresden. Vertreter aus Industrie, Krankenhäuser und von Einkaufsgenossenschaften stellen vor, wie sie mit globalen Standards die Effizienz in der Versorgungskette steigern oder Produktfälschungen entgegentreten. So zum Beispiel der Gastgeber, das Uniklinikum Dresden: „Wir nutzen GS1-Standards für die Prozesse einer modernen und effektiven Gesundheitsdienstleistung“ umfasst Wilfried Winzer, kaufmännischer Vorstand des Uniklinikums den Inhalt seines Vortrags. Einblicke in die Abläufe seines neu errichteten Versorgungszentrums gibt das Krankenhaus bei zwei Besichtigungstouren. Während dieser live-Komponenten erleben die Konferenzteilnehmer den Nutzen der GS1-Standards am Warenausgang sowie im Konsignationslager und das Geschehen in der Krankenhausapotheke. Anschließend haben die Teilnehmer die Wahl zwischen dem GHX Forum über Bausteine für zukunftssichere Einkaufsprozesse und dem GS1 Germany Forum zur Arzneimittelsicherheit und ‑rückverfolgbarkeit. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de und www.ghxeurope.com GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. GHX ist die führende eBusiness-Plattform im europäischen und nordamerikanischen Gesundheitswesen. Durch eine Automatisierung der Prozesse, eine Reduzierung der Betriebskosten und eine verbesserte wissensbasierte Entscheidungsfindung ermöglicht GHX medizinischen Einrichtungen und Lieferanten signifikante Einsparungen. GHX Produkte und Dienstleistungen umfassen neben der elektronischen Abwicklung von internen und externen Bestellabläufen die Bereiche Stammdaten-/Vertragsmanagement, Datenvalidierung/–synchronisierung, Vertriebsautomatisierung und Business Intelligence. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Pressekontakt GHX Europe: Anja Jessen Wanheimer Strasse 68, 40468 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 30188-316 E-Mail: anja.jessen@ghxeurope.com . Homepage: www.ghxeurope.com
Veröffentlicht am 17.08.2010
Das bedrohte Klima an der Ladentheke vor dem Kollaps retten – ist das möglich? Immerhin gehen in Deutschland laut Umweltbundesamt rund 40 Prozent der jährlichen CO 2 -Emissionen auf das Konto des privaten Verbrauchs. Viele Konsumenten denken um und machen ihre Kaufentscheidung nicht mehr allein vom Preis, sondern auch von ökologischen und ethischen Aspekten abhängig. Die Konsumgüterwirtschaft hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Weichen in Richtung Nachhaltigkeit gestellt. Beispiel Speiseeis: Das zu Unilever gehörende Unternehmen Ben & Jerry’s produziert seine gleichnamige Eiscreme in Europa seit 2007 vollständig klimaneutral und stellt sein Produktportfolio Schritt für Schritt auf fair gehandelte Zutaten um. Über kooperative Konzepte für mehr Nachhaltigkeit in der Konsumgüterbranche diskutiert Unilever-Deutschlandchef Harry Brouwer auf dem 11. ECR-Tag unter anderem mit Thomas Müller-Kirschbaum von Henkel, Hans Jürgen Matern von der METRO GROUP sowie mit EDEKA-Vorstand Reinhard Schütte. Nachhaltigkeit ist einer der Megatrends, die der 11. ECR-Tag aufgreift. Unter dem Motto „Trendwende: Konflikt oder Kooperation?“ stehen an zwei Tagen erfolgreiche Strategien im Mittelpunkt, mit denen Unternehmen auf neue Technologien, verändertes Konsumentenverhalten sowie ökologische und gesellschaftspolitische Anforderungen reagieren. Aktuelle Fallbeispiele belegen, wie sich mithilfe unternehmensübergreifender Kooperationen die Abläufe in der Logistik und am Point of Sale nachhaltig verbessern und so die Kundenwünsche punktgenau erfüllen lassen. Praxiswissen austauschen und neue Ideen für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen entwickeln – die Veranstaltung hat sich mittlerweile als bedeutender Branchentreffpunkt der deutschsprachigen Konsumgüterwirtschaft etabliert. Unter Federführung von GS1 Germany findet der 11. ECR-Tag am 22. und 23. September im Hamburger Congress Center statt. Das komplette Programm steht unter www.gs1-germany.de zum Download bereit. Weitere Informationen unter 11. ECR-Tag . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristian Wegner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133 - 50825 Köln Tel: 0221 94714-535 - Fax 0221 94714-191 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 31.08.2010
Berlin/Köln. – Ab Januar 2011 wird die erfolgreiche Arbeit des Informationsforum RFID e.V. von GS1 Germany GmbH weitergeführt. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Informationsforums beschlossen die Mitglieder, die Arbeit der beiden Organisationen zukünftig noch enger miteinander zu verbinden. Ziel ist es weiterhin, Informationen zur RFID-Technologie für Politik, Medien und Unternehmen bereitzustellen. Eine enge Anbindung an das EPC Advisory Board bei GS1 Germany, in dem auch der Vorstandsvorsitzende des Informationsforums, Prof. Dr. Michael ten Hompel, aktiv ist, gewährleistet auch in Zukunft einen branchen- und technologieübergreifenden Ansatz. Die Integration des Informationsforums in GS1 Germany ermöglicht eine stärkere Berücksichtigung von Praxis- und Anwendungsfragen. Dies ge-winnt vor allem im Zuge der Umsetzung der EU-Empfehlung für Daten-schutz bei RFID immer größere Bedeutung. Auch in Zukunft steht die Marke „Informationsforum RFID“ daher für einen offenen Dialog mit Politik und Öffentlichkeit, der die weitere Verbreitung von RFID fördert und die Akzeptanz für den Einsatz der Technologie verbessert. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Res-ponse). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Über das Informationsforum RFID e.V. Das Informationsforum RFID e.V. ist eine Dialog- und Informationsplattform für alle Fragen rund um RFID. Zu den Mitgliedern zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Handel, Konsumgüterindustrie, Automobilbranche, IT und Dienstleistung sowie als Fördermitglieder die BVL, der BITKOM und das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik. Eine enge Kooperation besteht mit dem AIM-Deutschland sowie mit der RFID Platform Nederland. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 50825 Köln Tel: 0221 94714-535 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Pressekontakt: Informationsforum RFID e.V. Tel. +49 30 7262 5086 E-Mail: presse@info-rfid.de
Veröffentlicht am 06.09.2010
Köln,6. September 2010 – Zum Thema Sicherheit und Kostensenkung im Gesundheitswesen kooperieren jetzt GS1 Germany, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, und die International Health Terminology Standards Development Organisation (IHTSDO). „Unsere Partnerschaft mit IHTSDO wird die Entwicklung und Akzeptanz globaler Standards für den Informationsaustausch im Gesundheitswesen beschleunigen“, kommentiert Miguel Lopera, Präsident und CEO GS1 Global Office, die Zusammenarbeit. „Die GS1 Standards finden in der Branche bereits in vielen Prozessen Anwendung, etwa auf dem Patientenarmband zur Identifikation des Patienten, auf medizinischen Produkten oder um den Behandlungsraum zu lokalisieren. Die Devise ist: Der richtige Patienten erhält das richtige Medikament in der richtigen Dosierung zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany. IHTSDO bietet mit seinem Produkt SNOMED CT ® (Systematised Nomenclature of Medicine Clinical Terms) ein standardisiertes, klinisches Begriffssystem. Es ermöglicht es, Diagnosen und Behandlungsmethoden genau zu erfassen und auszulegen. Ziel ist die sichere und effiziente Versorgung des Patienten. Die Kooperation mit IHTSDO ist nicht die erste dieser Art. GS1 arbeitet bereits mit weiteren internationalen Organisationen im Sektor Gesundheitswesen zusammen, zum Beispiel mit der International Organization for Standardization (ISO), UN/CEFACT, dem European Committee for Standardization und Health Level 7. Dabei geht es generell darum, in den Prozessen der gesamten Wertschöpfungskette einheitlich zu identifizieren und zu kommunizieren – von Herstellern über Großhändler, Einkaufsgemeinschaften und Krankenhäuser bis zum Patienten. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.09.2010
Hamburg. Vom Schreibwaren-Fachhandel bis zum Modesektor – bei der Verleihung des ECR Awards 2010 in den Hamburger Deichtorhallen standen Unternehmen im Rampenlicht, die in ihren Branchen Pionierarbeit leisten und Maßstäbe setzen. „Das Besondere an den preisgekrönten Projekten ist in diesem Jahr die außergewöhnlich hohe Anzahl der beteiligten Partner. Das ist Kooperation pur“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Außerdem haben in 2010 Unternehmen das Rennen gemacht, die nicht aus der klassischen FMCG-Branche kommen.“ Der Preis für die beste Unternehmenskooperation im Bereich Demand Side ging an eine Gruppe von insgesamt neun Handels- und Industrieunternehmen der Papier-, Büro- und Schreibwaren-Branche (PBS). Damit vergab die Jury den ECR Award erstmals an ein Demand Side-Projekt aus dem Fachhandel. Auf Initiative der Handelsverbundgruppen Soennecken eG und PRISMA Fachhandels AG wurden Sortimente und Warenpräsentation in sieben Pilotgeschäften auf den Prüfstand gestellt und kundengerecht gestaltet. Damit wurden stabile Umsatzzuwächse von durchschnittlich sechs Prozent erzielt. Beteiligt an dieser ersten Category Management-Kooperation in der PBS-Branche überhaupt waren die Hersteller Alfred Sternjakob, Baier & Schneider, edding, Esselte-Leitz, Faber-Castell, Pelikan und UHU. Für ihre beispielhafte Unternehmenskooperation im Bereich Supply Side wurden der Bekleidungshersteller GERRY WEBER und das mittelständische Modehaus Jost gemeinsam mit fünf Partnerunternehmen ausgezeichnet. Dazu zählen Avery Dennison Central Europe, DHL Solutions & Innovations, die Fiege Stiftung, die Hellmann Worldwide Logistics und Meyer & Meyer Warehousing Services. Durch die frühzeitige Einbindung dieser Partner gelang es, alle Stufen der Wertschöpfungskette zu optimieren – von der Produktion im Herstellerland über die Lagerlogistik bis zum Verkauf. Sämtliche Produktions-, Logistik- und Retailprozesse wurden auf die EPC/RFID-Technologie umgestellt. Die in die Pflegeetiketten eingearbeiteten RFID-Transponder ermöglichen eine permanente, schnelle und berührungslose Bestandserfassung am Point of Sale und eine bedarfsgerechte Nachschubsteuerung. Innovativ war die Verknüpfung der Warenidentifikation mit einer Warensicherungsfunktion. Die Jury überzeugte insbesondere die Roll-out-Fähigkeit des Siegerprojekts und die herausragende Partnerorientierung bei der Umsetzung. Den ECR Award 2010 in der Kategorie Einzelunternehmen erhielt die Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG. Der Bielefelder Konsumgüterhersteller zählt zu den Vorreitern einer ganzheitlichen ECR-Strategie. Als eines der ersten Unternehmen führte Dr. Oetker ein durchgängiges System zur Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln ein und steht heute für ein nachhaltiges Management der Supply Chain. ECR-Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2010 ist Alain Caparros. Der Vorstandsvorsitzende der Kölner REWE Group engagiert sich seit vielen Jahren für unternehmensübergreifende Wertschöpfungsnetzwerke von Handel und Industrie und stellt dabei den Konsumenten in den Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit. Die Jury würdigte das herausragende Engagement des Managers, der die Umsetzung von ECR sowohl im eigenen Unternehmen als auch auf internationaler Ebene vorantreibt. „Kooperation macht den Unterschied. Das zeigen die Preisträger des ECR Awards 2010 ganz deutlich“, sagt Dr. Wolf Wagner, Jurymitglied und Geschäftsführer der Kurt Salmon Associates (KSA). „Die systematische Vernetzung von Geschäftsprozessen eröffnet neue finanzielle Spielräume – für zukunftsfähige Supply Chain- und Vertriebslösungen, für mehr Kundenzufriedenheit und damit für langfristigen Geschäftserfolg.“ Der ECR Award, der 2010 zum achten Mal verliehen wurde, ist die einzige Auszeichnung für unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in der Konsumgüterwirtschaft. Der Preis wird von GS1 Germany vergeben. Exklusiver Kooperationspartner ist die Unternehmensberatung KSA. Der 17-köpfigen Jury gehören Persönlichkeiten aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Wissenschaft an. >> Weitere Infos hier Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner, Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-535 Fax: 0221/94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 15.09.2010
Köln. Rechnungen und Lieferavise elektronisch statt auf Fax und Papier, neue Sendungen scannen statt manuell in die Warenwirtschaft eingeben: Das spart dem mittelständischen Logistikunternehmen Hartmann Spedition & Logistik AG jährlich 12.000 Euro oder in Zeit ausgedrückt: 45 Minuten täglich bei Wareneingang und Rechnungsversendung. Gemeinsam mit der Biologische Heilmittel Heel GmbH, einem internationalem Hersteller homöopathischer Komplexpräparate, setzt Hartmann heute elektronische Nachrichten auf Basis des EANCOM®-Standards ein. Sendungen identifiziert der Spediteur mit der Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC), die sich als Barcode auf Paletten und Paketen darstellen lässt. Rechnungen und Lieferavise tauschen Hartmann und Heel heute per elektronischem Datenaustausch (EDI) aus und haben damit nicht nur viel Papier und Zeit gespart, sondern ihre Prozesse auch sicherer gemacht – manuelle Eingabefehler entfallen nahezu komplett. Mit EDI und dem Scannen der NVE (SSCC) haben die Unternehmen auch die Voraussetzung für effiziente Tracking- und Tracingprozesse geschaffen. Das Projekt wurde vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen der Mittelstands-Initiative PROZEUS gefördert und im Projektmanagement begleitet von GS1 Germany, bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode. Über 100 Projekte mit dem Fokus auf elektronische Geschäftsprozesse bei kleinen und mittelständischen Unternehmen wurden von PROZEUS bisher gefördert. Diese Projekte haben bereits gezeigt, dass Unternehmen – egal ob Hersteller, Logistikunternehmen oder Handel – bis zu 70 Prozent der administrativen Kosten durch den Einsatz von EDI einsparen können. Die detaillierten Ergebnisse des Projekts von Hartmann und Heel hat PROZEUS jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht, die Interessenten unter www.prozeus.de herunterladen oder bestellen können. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZE sse U nd etablierte eBusiness- S tandards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll, Referentin für Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-437 Fax 0221/94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.09.2010
Köln. Ob Paletten, Plastikkisten oder Rollcontainer: Mehrwegtransportbehälter bestimmen immer mehr das Bild der Logistik. Richtig effizient wird ihr Einsatz, wenn die Transportbehälter und Paletten über die gesamte Versorgungskette an jeder Stelle und von allen Beteiligten einheitlich identifiziert werden können. Das globale Netzwerk GS1 – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um Barcode und EPC/RFID – hat dazu jetzt zwei Richtlinien veröffentlicht. Dabei geht es um das Anbringen von RFID-Tags auf See- und Luftfrachtcontainern zum einen und auf Holzflachpaletten zum anderen. Die Richtlinien beschreiben, wie Unternehmen ihre Transportmittel mit Radiofrequenztechnologie (RFID) auf Basis des GS1 EPCglobal-Standards identifizieren können. RFID ermöglicht nicht nur die weltweite eindeutige Identifizierung, sondern ist darüber hinaus Basis für ein fehlerfreies und effizientes Tracking von Transportmitteln. Eine internationale Arbeitsgruppe, der führende Hersteller, Händler, Logistikdienstleister und IT-Dienstleister angehören, hat die Richtlinien erarbeitet. Sie erläutern außerdem, wo RFID-Transponder angebracht werden sollten. „Die Gütegemeinschaft Paletten e.V. verspricht sich von der Einführung von RFID eine deutlich verbesserte Transparenz der Prozesse und zudem eine spürbare Reduzierung des manuellen Aufwands. Neben dem unternehmensübergreifenden Tracking und Tracing ist für uns insbesondere die Verwendung von Standards ein ganz zentrales Thema“, so Martin Leibrandt, Geschäftsführer Gütegemeinschaft Paletten e.V Die Richtlinien enthalten zudem einen technischen Leitfaden für Tests an RFID-Transpondern. Mit diesen Tests können Unternehmen die RFID-Transponder auf ihre Einsetzbarkeit unter ungünstigen Umständen prüfen. Dazu zählt das Anbringen auf Hochseecontainern, Luftfracht oder Tiefkühltransportern. Die Richtlinien basieren auf Erfahrungen aus drei Transport- und Logistik-Pilotprojekten, die durch GS1 EPCglobal initiiert wurden. Das zuletzt abgeschlossene Projekt ermöglichte es den Partnern einer Versorgungskette und den Zollbehörden, in Echtzeit auf Informationen über Produkte und deren Versendung während des gesamten Transportwegs zuzugreifen. Die in englischer Sprache erschienenen Richtlinien von GS1 EPCglobal können kostenlos heruntergeladen werden unter: http://www.epcglobalinc.org/standards/implementation_guidelines/ . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.09.2010
Hamburg. Immer wenn die Einsparuhr im Hamburger Congress Center umspringt, kann die deutsche Konsumgüterbranche einen Euro mehr auf ihrem Einsparkonto verbuchen. Zum Start des 11. ECR-Tags zeigt die Uhr schon über 56 Millionen Euro an. Um diese Summe haben Hersteller und Händler ihre Ausgaben beim Austausch von Geschäftsinformationen innerhalb eines Jahres reduziert. „Solche Einspareffekte nicht zu nutzen, bedeutet Bares auf der Straße liegen zu lassen – gerade mit Blick auf die niedrigen Margen im Handel ein unverzeihlicher Fehler“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Der Aufsichtsrat von GS1 Germany hat in seiner Sitzung am 21. September 2010 beschlossen, auch 2011 das Einsparpotenzial durch elektronischen Datenaustausch mit Nachdruck weiter zu verfolgen. Dazu hat das Gremium ein Steering Committee für die EDI Umsetzungsinitiative ins Leben gerufen. Im September 2009 hatte GS1 Germany diese Umsetzungsinitiative gestartet, um noch mehr Unternehmen von den Vorteilen einheitlicher E-Business-Standards zu überzeugen. Dabei zeigte sich, dass rund die Hälfte aller Industrieunternehmen, mit denen 13 der führenden deutschen Handelshäuser zusammenarbeiten, entweder keine oder nur wenig Erfahrung mit dem elektronischen Datenaustausch haben. Als Hindernisse kommen meist Datenprobleme oder ein vermeintlich hoher Kosten- und Zeitaufwand zur Sprache. „Der Aufbau branchenübergreifender Kommunikationsstrukturen und vernetzter Geschäftsprozesse darf nicht einseitig als Kostenblock gesehen werden, sondern als strategische Chance, zusätzliche Wachstums- und Gewinnpotenziale auszuschöpfen“, so Jörg Pretzel. E-Business stelle heute eine Basistechnologie dar, die jedes Industrieunternehmen, jedes Logistikunternehmen und jeder Händler beherrschen müsse. Nur so könne die Konsumgüterindustrie die Herausforderungen der Zukunft meistern. Mit individuellen Umsetzungszielen pro Händler und Schulungsprogrammen, die speziell auf die Handelsunternehmen und ihre Lieferanten zugeschnitten sind, will GS1 Germany gegensteuern. Ziel ist es, zügig die kritische Masse von 80 Prozent Umsetzungsgrad beim E-Business zu erreichen. >> Weitere Infos hier Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner, Leiterin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-535 Fax 0221/94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.09.2010
Köln. – Eine neue Empfehlung von GS1 und ICCBBA soll unter anderen Krankenhäuser und Blutbanken bei der richtigen Kennzeichnung von Plasmaderivaten mit eindeutigen Barcodes unterstützen. Ziel ist es, die Lieferkette dieser medizinischen Produkte vom Spender bis zum Empfänger lückenlos sicher und effizient zu gestalten. Grundlage dafür sind die weltweit einheitlichen, eindeutigen Identifikationsstandards von GS1 und ICCBBA. Sie kennzeichnen die Produkte unverwechselbar und liefern wichtige Informationen mit, wie zum Beispiel Stückzahl und Verfallsdatum. Gleichzeitig gestalten sie durch ihre automatische Lesbarkeit Prozesse in der Lieferkette effizienter. Wie und wo welches Unternehmen diese Standards am besten für die verschiedenen Verpackungsstufen der Plasmaderivate einsetzt, definiert die Empfehlung der beiden Organisationen. 40 Unternehmen aus den Anwendergruppen von GS1 und ICCBBA haben dabei mitgewirkt. GS1 ist bekannt durch Services und Standards rund um den Barcode und die Prozessoptimierung. ICCBBA stellt mit ISBT 128 eineninternationalen Standard für Bluttransfusionen und Transplantationen bereit. Derzeit tragen Plasmaderivate und rekombinante Produkte oft keinen Barcode. Wenn doch, sind die verwendeten Barcodes nicht einheitlich. Für die Anwender heißt das, sie müssen viele manuelle Arbeitsschritte vollziehen, um ihre Systeme mit den richtigen Informationen zu versorgen oder die Packungen mit neuen zusätzlichen Etiketten versehen. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534 Fax +49 (0)221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.10.2010
Köln. Unternehmen können ab sofort schnell und einfach online ermitteln, ab wann sich die Investition in den elektronischen Datenaustausch (EDI) rechnet. GS1 Germany, bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode, bietet dazu einen kostenlosen Kalkulator für den Return on Investment (ROI) auf www.gs1-germany.de an. Für fortgeschrittene EDI-Anwender bietet GS1 Germany darüber hinaus jetzt den EDI-Checker an. Mit diesem Service können Unternehmen ihre elektronischen Rechnungsdaten sowohl inhaltlich als auch strukturell auf deren Richtigkeit prüfen. „EDI einzuführen, verursacht häufig hohe Kosten, da Prozesse und IT-Infrastruktur umgestellt werden müssen“, so Marcus Moritz, EDI-Experte bei GS1 Germany. Aus diesem Grund habe GS1 Germany den ROI-Kalkulator entwickelt. Mit ihm könnten Unternehmen schnell ermitteln, ab wann sich eine Investition in die neue Technik amortisiert, so Moritz. Auf Basis des Verhältnisses von erwarteten Einsparungen und Gesamtkosten der EDI-Einführung lässt sich das gebundene Kapital genau beurteilen. „Um beispielsweise die Ersparnisse durch elektronische Rechnungen zu ermitteln, ist es unabdingbar zwischen Versender und Empfänger zu unterscheiden. Der ROI-Kalkulator sieht hierfür zwei Kalkulationsgrundlagen für Händler und Industrieunternehmen vor“, erläutert Moritz die Funktionen des neuen Services. Zeit und Kosten spart auch der EDI-Checker. Zum Beispiel können Testnachrichten der elektronischen Rechnung INVOIC von den Anwendern bereits geprüft werden, bevor sie in den Echtbetrieb übergehen. Damit verkürzen sich Projektlaufzeiten und es sind insgesamt weniger Testläufe notwendig. Mit Hilfe zahlreicher Prüf- und Plausibilitätsfunktionen testet das Tool automatisiert, ob zum Beispiel gesetzliche Anforderungen zum Leistungsdatum korrekt angegeben wurden. Der EDI-Checker basiert auf der GS1-Anwendungsempfehlung EANCOM ® 2002. Interessierte Unternehmen müssen sich für den EDI-Checker zunächst registrieren und können dann EDI-Nachrichten hochladen. Bis Ende 2010 ist der Service im Rahmen einer Testperiode kostenlos. Geplant ist, das Angebot um Prüfroutinen für die elektronische Bestellung ORDERS und den elektronischen Lieferavis DESADV zu erweitern. Weitere Informationen zu ROI-Kalkulator und EDI-Checker unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de