Während primäre Abbildungen die zentrale Ansicht eines Produkts zeigen, müssen sekundäre Bilder nicht zwingend das Produkt oder dessen Verpackung enthalten. Sie dienen vielmehr dazu, zusätzliche Perspektiven und Details zu vermitteln, die das Verständnis der Verbraucher:innen verbessern. In der heutigen, stark visuell geprägten E-Commerce-Umgebung ergänzen sekundäre Bilder die Hauptdarstellung, indem sie verschiedene Ansichten, Anwendungsszenarien oder relevante Zusatzinformationen zeigen. Dadurch tragen sie wesentlich dazu bei, das Vertrauen der Kund:innen zu stärken und die Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen.

Ein Montagebild (Komposit) ist eine Zusammenstellung verschiedener Elemente, die auf der Verpackung enthalten sind.

In dieser Bildkategorie wird ein Produkt vor weißem oder transparentem Hintergrund gezeigt und es enthält zusätzliche Elemente, die nicht Teil des Verkaufsartikels sind. Die ergänzenden Elemente sollen das Produkt hervorheben und dessen Verwendung oder Wirkung veranschaulichen.
Dateiformat: Als Dateiformat wird das jpg-Format mit einem Komprimierungsfaktor von 12 in maximaler Qualität empfohlen.
Farbprofil: ECI RGB V2-Farbraum mit 8 Bit pro Kanal
Bildgröße: Als Minimalanforderung für die Bildgröße wird ein Wert von mindestens 600 Pixel bei 300 ppi empfohlen, d. h. die Pixelhöhe oder die Pixelbreite sollte mindestens einen Wert von 600 bis maximal 4800 Pixel haben.
Auflösung: 300 ppi
Beschneidungspfad: Der Beschneidungspfad ist optional. In einzelnen Fällen ist es sinnvoll einen Beschneidungspfad zu ergänzen, beispielweise wenn das Produkt vor einem technischen Hintergrund abgebildet ist oder ein freigestellter Auszug des aus dem Bild sich als Einzelbild eignet.
Wenn ein Beschneidungspfad enthalten ist, dann sollte folgendes gelten: Die Produktabbildung ist mit genau einem Beschneidungspfad zu versehen. Bevorzugt sollte der Be-schneidungspfad manuell erstellt und namentlich gekennzeichnet werden (Bspw. als „Pfad 1“ oder entsprechend der Landessprache „Path 1“ etc.). Der Beschneidungspfad muss geschlossen sein und sollte nahe am Rand, leicht innerhalb des abgebildeten Produkts, erstellt werden, sodass alle Ankerpunkte innerhalb liegen. Die Beschneidung kann dann ohne Probleme durchgeführt werden.
Achtung: Aktivierte Freistellungspfade in einem Sekundärbild zeigen in der Produktion nur den freigestellten Inhalt, der die vorgesehenen Effekte (z. B. Mood/Ambiente) nicht wiedergibt.
Dateibenennung: Sekundäre Bilder müssen ähnliche Benennungsregeln wie Hauptbilder befolgen, um eine einfache Identifikation und Organisation auf verschiedenen Plattformen zu gewährleisten. Positionskonventionen sind verpflichtend und können je nach verwendetem sekundärem Bildtyp variieren.
Der GS1 Bildstandard bietet Richtlinien für sekundäre Produktabbildungen und stellt sicher, dass sie primäre Produktabbildungen ergänzen, indem sie zusätzliche Informationen und Kontext liefern. Dieser Ansatz hilft Verbraucher:innen, fundierte Kaufentscheidungen zu treffen und Vertrauen in das Produkt zu gewinnen.
Weitere Details finden Sie in unserer Anwendungsempfehlung GS1 Standards Produktabbildungen und Media Assets – Für strategische Markenführung und erfolgreiches Content Marketing – FMCG.