Veröffentlicht am 28.01.2010
Köln. Knapp die Hälfte aller deutschen Unternehmen betreibt eBusiness in Form von automatisiertem und computergestütztem Datenaustausch – doch nur jedes dritte Unternehmen davon setzt hierfür auch Standards ein. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie „eBusiness-Standards in Deutschland“, die auf der PROZEUS KongressMesse in Stuttgart vorgestellt wurde. Berlecon Research GmbH hat diese erstmalig in 2003 erstellte Studie im Auftrag von PROZEUS neu aufgelegt. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt PROZEUS unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, eBusiness im Unternehmen umzusetzen. Das Projekt wird durchgeführt von IW Consult und GS1 Germany. eBusiness nimmt laut Berlecon einen zunehmend festen Platz im Geschäftsalltag der Unternehmen in Deutschland ein. Dabei ist es nach Aussage zahlreicher Unternehmen erfolgversprechend, Standards einzusetzen: Fast 80 Prozent der Unternehmen gaben an, dadurch ihre Geschäftsprozesse beschleunigt zu haben. Zwei Drittel konnten ihre Datenqualität verbessern. Vor allem für kleine Unternehmen gehen Standards zudem mit einer geringeren IT-Komplexität einher. Die Unternehmen neigten jedoch auch dazu, auf den Einsatz von eBusiness-Standards zu verzichten, wenn der Druck von außen fehlt. So führten knapp 60 Prozent der Unternehmen eBusiness-Standards nur ein, weil Kunden danach verlangten. Obwohl Standards wie BMEcat, eCl@ss, EANCOM und EPC proprietäre Tabellen- und Textformate langsam verdrängten, bleibe die Standardlandschaft noch heterogen, so Berlecon. „Damit Unternehmen trotz dieser Standardvielfalt eBusiness-Prozesse effizient umsetzen können, müssen die Harmonisierung und Kompatibilität von Standards stärker in den Fokus der Entwicklungsaktivitäten rücken“, empfiehlt Berlecon-Analystin Dr. Katrin Schleife der Wirtschaft auf der PROZEUS KongressMesse. Neben der wissenschaftlichen Betrachtung von Standards, zeigte die PROZEUS KongressMesse auch deren praktische Umsetzung. Zwei mittelständische Unternehmen wurden mit dem PROZEUS UnternehmerPreis 2010 dafür ausgezeichnet, dass sie eBusiness-Standards beispielhaft und erfolgreich im Unternehmen umgesetzt haben. Das sächsische Unternehmen richter & heß Verpackungs-Service GmbH hat den Neubau einer Betriebsstätte genutzt, um durchgängig die Radiofrequenztechnologie auf Basis des EPC-Standards in der Intralogistik einzusetzen. richter & heß spart mit RFID heute 100.000 Euro im Jahr. „Die Amortisationsdauer der Investition von nur neun Monaten hat selbst uns überrascht“, resümierte Geschäftsführer Holger Neuber bei der Preisverleihung. Der zweite Preisträger, die nordrhein-westfälische Franken GmbH gehört der PBS-Branche (Papier, Büro, Schreibenwaren) an und produziert Planungs- und Kommunikationssysteme. Mit der neu aufgebauten zentralen Produktdatenbank auf Basis von eCl@ss versorgt Franken nicht nur ihre Fachhändler und Lieferanten mit aktuellen Produktinformationen, sondern auch den eigenen Internetauftritt inklusive Webshop und Katalog. Falsche Produkt- oder Preisinformationen gehören der Vergangenheit an. Die Güde GmbH, ein metallverarbeitendes Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, wurde mit dem PROZEUS SonderPreis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Das Unternehmen hat seit vier Jahren die Standards eCl@ss und BMEcat in seinen Geschäftsabläufen integriert und spart damit bis zu 30 Prozent Prozesskosten. Die Fotos der Preisverleihung und die vollständige eBusiness-Studie stehen zum kostenlosen Download auf www.prozeus.de bereit. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode - und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll, Referentin für Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-437, Fax 0221/94714-591 eMail: kroll@gs1-germany.de Homepage : www.gs1-germany.de Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH PROZEUS – Prozesse und Standards Manuela Alevrakis, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Konrad-Adenauer-Ufer 21, 50668 Köln Tel.: 0221 4981-842, Fax 0221 4981-856 eMail: alevrakis@iwkoeln.de Homepage : www.iwconsult.de
Veröffentlicht am 18.02.2010
Köln, 18. Februar 2010. Das Unternehmen richter & heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH in Chemnitz ist mit dem PROZEUS UnternehmerPreis 2010 prämiert worden. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mittelständische Unternehmen, die den Umstieg auf eBusiness-Standards und –Prozesse auf vorbildliche Weise gemeistert haben. Für eine neu errichtete Betriebsstätte mit Produktion, Lager und Versand hat das Unternehmen Anfang 2009 ein modernes Supply-Chain-Management-System eingeführt und dabei auf die Radiofrequenztechnologie (RFID) gesetzt. Damit lassen sich Objekte wie Paletten ohne Sichtkontakt identifizieren. richter & heß nutzt hierfür die weltweit anerkannten GS1-Standards wie den Elektronischen Produkt-Code (EPC/RFID). Auf diese Weise hat das Unternehmen die Prozesse in der Intralogistik – also Wareneingang, Ein- und Auslagerung – auf Basis von EPC/RFID optimiert. Die gesamte Ware im Lager wird heute automatisch mithilfe von RFID-Lesegeräten an Gabelstaplern und Lagerplätzen erfasst. Die Mitarbeiter haben jederzeit den Überblick über aktuelle Lagerbestände. „Ein klares Indiz für den Erfolg des Projekts ist neben der verbesserten Transparenz die deutliche Leistungssteigerung im Lager“, so Holger Neuber, Geschäftsführer von richter & heß. Seit der Umstellung hat sich der monatliche Warenumschlag fast verdoppelt. Das Unternehmen erwartet Einsparungen von bis zu 150.000 Euro jährlich. Gefördert wurde das Projekt durch die eBusiness-Initiative PROZEUS. Während des Projekts wurde richter & heß von Experten der GS1 Germany GmbH begleitet. Das Kölner Unternehmen führt PROZEUS gemeinsam mit IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft, durch und ist bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode. „Die Bedeutung von Standards hatten wir so nicht im Blick. Ohne die Unterstützung hätten wir vielleicht ein funktionierendes System entwickelt, wären aber langfristig nicht kompatibel gewesen“, begründet Neuber seine Entscheidung, das RFID-Projekt im Rahmen von PROZEUS mithilfe von GS1 Germany zu planen und umzusetzen. Hintergünde, Verlauf und Wirtschaftlichkeit des Projekts von richter & heß wurden jetzt in der Broschüre „Packende Technologie – automatische Wareneingangs- und Intralogistik mit EPC/RFID“ von PROZEUS veröffentlicht, die unter www.prozeus.de bestellt oder heruntergeladen werden kann. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZE sse U nd etablierte eBusiness- S tandards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Weitere Informationen unter www.prozeus.de . Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll, Referentin für Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax 0221 94714-591 eMail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 04.03.2010
Köln. Anlässlich des Tags der Logistik lädt GS1 Germany Studenten und Interessierte am 15. April 2010 in die Value Chain live! nach Köln ein. Das Unternehmen ist bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Strichcode, der dem Verbraucher an der Supermarktkasse und auf Verpackungen begegnet. Die Value Chain live! im GS1 Germany Knowledge Center simuliert die gesamte Wertschöpfungskette – multimedial in Szene gesetzt. Am Beispiel eines Getränkekastens durchläuft die Ware den Weg von der Produktion über die Auslieferung und den Verkauf im Supermarkt bis hin zur Rücknahme. Filme auf einer Panorama-Medienwand begleiten und erläutern den vollautomatischen Rundlauf. Besucher erfahren, warum weltweit überschneidungsfreie Artikelnummern Wettbewerbsvorteile bringen und mit welchen Standards sich logistische Prozesse beschleunigen lassen. Die Teilnehmer der Führungen können dabei neueste Technologien, von Personal Shopping Assistants bis hin zu Hightech-Kassensystemen, erleben und ausprobieren. Eingeladen sind am Tag der Logistik Studenten sowie alle, die an logistischen Prozessen und Standards interessiert sind. Führungen in der Value Chain live! finden bei GS1 Germany, Maarweg 133, 50825 Köln (Braunsfeld) in der Zeit von 10 bis 20 Uhr jeweils zur vollen Stunde statt. Der Tag der Logistik wird in diesem Jahr zum dritten Mal von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) veranstaltet. Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik gewähren kostenlos Einblick in ihre Betriebe, um die Vielfalt der Aufgaben in diesem Wirtschaftsbereich anschaulich darzustellen. Erwartet werden wie im Vorjahr 25.000 Besucher auf Veranstaltungen in ganz Deutschland. Als einziges Kölner Unternehmen, das sich am Tag der Logistik beteiligt, ist GS1 Germany in diesem Jahr erstmalig dabei. Die Value Chain live! wurde 2009 eröffnet. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutsch-land für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax 0221 94714-591 eMail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.07.2010
"Wie viele Apps brauchen wir?" fragte Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany, provokant auf der Konferenz "Consumer 2.0" Anfang Juli. GS1 Germany, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, hat das Thema Mobile Communication als neues strategisches Geschäftsfeld erschlossen, um genau solche Fragen gemeinsam mit Industrie, Handel und Dienstleistern zu beantworten. Ziel sei es, so Pretzel, bis Ende des Jahres eine Roadmap zu erarbeiten. Sie soll erklären, wie mit den Kommunikationswegen der Zukunft umzugehen ist, um die Bedürfnisse des Konsumenten auch auf mobilem Weg zu erfüllen. Die Roadmap soll unter anderem auf folgende Punkte eingehen: Wie erkennt der Verbraucher beim mobilen und Online-Shopping, dass er ein Originalprodukt kauft? Wie können Unternehmen sicherstellen, dass über mobile Barcodescanner abgerufene Produktdaten auch vertrauenswürdig sind? Welche mobilen Produkte und Services erwarten Konsumenten von Unternehmen? In wieweit beeinflusst mobiles Internet die Kaufentscheidung und wie muss sich daher die Kommunikation zum Konsumenten verändern? Bereits im Juni hatte GS1 Germany einen Kick off- Workshop mit Vertretern der Konsumgüterwirtschaft durchgeführt. "In Zeiten, in denen ein mobiles Betriebssystem das andere ablöst und jeden Tag eine andere Applikation gefragt ist, verlangen Unternehmen nach Investitionssicherheit", erläutert Pretzel die Entscheidung. Hier seien Standards für das mobile Business notwendig, sowohl in der Kommunikation als auch bei der Bereitstellung von Informationen. GS1 Germany setzt dazu im Thema "MobileCom" auf internationale Zusammenarbeit mit anderen GS1-Organisationen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 · 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 · Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.03.2010
Köln. Am 04. Mai 2010 laden die GS1 Germany GmbH und das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) der RWTH Aachen zum EPC/RFID Business Case Workshop ein. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Potenziale erkennen. Nutzen bewerten. Chancen ergreifen.“ und findet von 10:00 bis 17:00 Uhr im Knowledge Center der GS1 Germany GmbH in Köln statt. Viele Unternehmen beschäftigen sich mit dem Einsatz von EPC/RFID (Elektronischer Produkt-Code/Radiofrequenzidentifikation). Allerdings fällt es ihnen häufig schwer, die generelle Machbarkeit und den wirtschaftlichen Nutzen der RFID-Technologie zu bewerten. Eine große Herausforderung besteht darin, Investitionsentscheidungen in Bezug auf den EPC/RFID-Einsatz im Unternehmen auf der Grundlage vollständiger Daten zu treffen. Anhand von wissenschaftlich fundierten Methoden erlernen die Teilnehmer des Workshops in sechs Modulen interaktiv, wie man RFID-Projekte plant und strukturiert bewertet. Besonderer Fokus liegt dabei auf den Auswirkungen auf und Potenzialen für die Geschäftsprozesse. Dr. David Frink, Vorstand für Produktion, IT und Logistik bei der GERRY WEBER International AG, stellt unter anderem vor, wie bei dem globalen Lifestyle-Konzern der Business Case für RFID von der Produktion zum Point of Sale errechnet wurde. Im Workshop lernen die Teilnehmer eine praxisnahe und strukturierte Methode kennen, um eine transparente und monetär bewertete Entscheidungsvorlage für die Investition in EPC/RFID zu erstellen. Weitere Informationen bei Craig Alan Repec, repec@gs1-germany.de , oder unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutsch-land für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Res-ponse). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.03.2010
Köln. Die GS1 Germany GmbH – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Strichcode – lädt anlässlich der Verleihung des Deutschen Frucht Preises und des Obst & Gemüse Kongress 2010 am 5. und 6. Mai 2010 nach Köln ein. Mit dem Deutschen Frucht Preis werden zum 13. Mal Deutschlands beste Obst- und Gemüseabteilungen von der Rundschau für den Lebensmittelhandel und dem Fruchthandel Magazin prämiert – in diesem Jahr erstmals in Kooperation mit GS1 Germany. Der Kongress am zweiten Veranstaltungstag steht unter dem Motto „Effizienz oder Leidenschaft? Eine Branche im Umbruch“ und findet von 10:00 bis 17:30 Uhr im GS1 Germany Knowledge Center statt. Das Frischesegment hat derzeit einen Anteil von über 40 Prozent im Le-bensmitteleinzelhandel. Allein zehn Prozent entfallen dabei auf Obst und Gemüse. Gleichzeitig steigt laut Aussagen des Branchengremiums „Obst und Gemüse“ von GS1 Germany der Kostendruck auf Logistik und Beschaffung. Welchen Beitrag einheitliche GS1-Standards beim Erzeuger, Fruchthändler, Großhändler oder im Einzelhandel leisten können, um diesen Herausforderungen zu begegnen, zeigt der Obst & Gemüse Kongress 2010. Unter anderem stellt Zsuzsanna Varga von Chiquita Deutschland vor, wie Unternehmen mit strategischem Category Management gemeinsam Mehrwert generieren können. Hanjörg Lerch, METRO AG, und Dora Lanzinger, GS1 Germany, präsentieren erstmals, wie Obst- und Gemüse-Artikel mit der international gültigen Global Product Classification (GPC) exakt beschrieben und klassifiziert werden können. Mit der GPC wurde von GS1 Germany und einer Expertengruppe des Branchengremiums Obst und Gemüse die Grundlage für neue, globale Beschaffungsprozesse gelegt. Darüber hinaus zeigt der Kongress branchenindividuelle Lösungen für Mehrwegverpackungen sowie neue Verkaufsstrategien. Die Veranstaltung bietet Entscheidern, Experten, Logistik- und IT-Verantwortlichen der Branche eine Plattform zum Austausch über Trends und Entwicklungen. Alle Teilnehmer des Obst & Gemüse Kongresses sind zur feierlichen Verleihung des Deutschen Frucht Preises am Vorabend eingeladen. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 18.03.2010
Köln. „Coupons per MMS auf das Handy, interaktive Regale, die Einkaufsliste auf dem Mobiltelefon statt auf dem Zettel – das ist alles keine Zukunftsmusik mehr“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Unternehmen ist bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode und gehört zum internationalen Netzwerk Global Standards One (GS1). In der Broschüre Mobile in Retail hat GS1 jetzt Empfehlungen zusammengefasst, wie Händler und Hersteller das Handy als mobilen Kommunikationskanal einsetzen können. Die Dokumentation richtet sich an Unternehmen, die Kunden binden, neue Kaufanreize schaffen und so den Umsatz steigern wollen. Sie kann kostenlos unter www.gs1.org/mobile heruntergeladen werden. Einen der wichtigsten Trends in der mobilen Kommunikation sieht GS1 im sogenannten Extended Packaging. Kunden können über das Scannen von Barcodes mit dem Handy zusätzliche Produkt- und Herstellerinformation beziehen. „Konsumenten kaufen immer bewusster ein. Sie orientieren sich dabei an Gesundheit und Nachhaltigkeit und verlangen nach entsprechenden Produktinformationen“, erläutert Pretzel. GS1 bietet Herstellern mit der elektronischen Infothek GEPIR eine Plattform, um solche verbraucherorientierte Informationen bereitzustellen. Anwender können schon heute in GEPIR kostenlos nach über einer Million Unternehmen aus derzeit 102 Ländern suchen und Informationen über das Handy abrufen. „Auf den 25 meistgekauften Handys der großen Hersteller läuft der Barcodescanner von GEPIR bereits“, so Pretzel weiter. Das Programm für Mobiltelefone gibt es kostenlos unter www.GEPIR.de zum Download. Derzeit werden die Betriebssysteme Symbian und iPhone-OS unterstützt. Damit können laut einer Statistik des Marktforschungsunternehmens comScore bereits 75 Prozent aller Smartphone-Nutzer in Deutschland erreicht werden. Was Händler tun müssen, um mobile Anwendungen wie GEPIR im Verkauf zu nutzen, Konsumentenbedürfnisse damit noch besser zu identifizieren und wie der Verkaufsraum für die neuen Technologien gerüstet werden kann, darüber informiert die englischsprachige Anwendungsempfehlung Mobile in Retail. Eine deutsche Übersetzung ist in Kürze erhältlich. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.03.2010
Köln . Die Johnson & Johnson MEDICAL GmbH, Norderstedt, tauscht ihre Artikelstammdaten zukünftig mit dem GS1 XML-Standard aus, um die internen Abläufe und die Prozesse mit Kunden effizienter zu steuern. Die Umsetzung bei Johnson & Johnson MEDICAL erfordert dazu globale Änderungen, da beispielsweise der Identifikationsstandard von HIBC auf GTIN (Global Trade Item Number, früher: EAN) umgestellt wird. „Um einen reibungslosen Datenaustausch auf elektronischem Weg zu ermöglichen, ist ein professionelles Stammdatenmanagement mit einem einheitlichen Standard erforderlich. Wir erwarten, dass sich hier das GS1 XML-Format zur Übermittlung von Produktstammdaten im Gesundheitswesen durchsetzt“, begründet Alexandra Aschauer, Managerin E-Commerce bei der Johnson & Johnson MEDICAL GmbH die Entscheidung. Eine einheitliche Aufbereitung und Übertragung der Produktstammdaten biete nach ihrer Ansicht erhebliche Vorteile für alle Marktteilnehmer: „Die Geschäftspartner sprechen dadurch eine einheitliche Sprache, die Kommunikationsprobleme und Missverständnisse ausräumt. Kostentreibende und zeitintensive Absprachen sowie der hohe Programmieraufwand entfallen. Zudem verfügen wir mit der GTIN über eine weltweit eindeutige Identifikationsnummer und profitieren von einem geschützten Datenbezeichnerkonzept mit Verschlüsselung von Chargennummern in den Barcodes. Die vom Gesetz vorgeschriebene Doku-mentation im Krankenhaus wird durch diese maschinenlesbaren Codes deutlich vereinfacht.“ Aschauer beschreibt damit unter anderem den Hintergrund für die Forderung von Unternehmen aus der Gesundheitsbranche nach einheitlichen Standards für die eindeutige Identifikation und elektronische Kommunikation. Diese Forderung stellte die Industrie zuletzt auf der eHealth-Konferenz „Qualitätsvorsprung und Prozessoptimierung durch elektronische Vernetzung“ Ende Februar in Frankfurt/Main. Das Potenzial der Kommunikation mit GS1-Standards zeigt sich auch an den Beispielen des St.-Marien-Hospitals in Bonn und des Herzzentrums Bad Krozingen: Der Einsatz von Barcode-Scanning bei internen Prozessen konnten den Zeitaufwand deutlich reduzieren und potenzielle Kosteneinsparungen von über 86 Prozent aufzeigen. Diese Zahlen fügen sich nahtlos an die Ergebnisse der aktuellen Studie „eBusiness-Standards in Deutschland“, die die Berlecon Research GmbH im Auftrag von PROZEUS (www.prozeus.de) durchführte. Laut Berlecon nimmt E-Business zunehmend einen festen Platz im Geschäftsalltag der Unternehmen in Deutschland ein. Dabei ist es nach Aussage zahlreicher Unternehmen erfolgversprechend, Standards einzusetzen: Fast 80 Prozent der Unternehmen gaben an, dadurch ihre Geschäftsprozesse beschleunigt zu haben. Zwei Drittel konnten ihre Datenqualität verbessern. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.04.2010
Köln. Eine aktuelle GS1-Studie, gemeinsam initiiert und finanziert von Unternehmen der Fleischbranche sowie von Logistik- und Pooldienstleistern, hat die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Mehrweg- und Einweg-Verpackungen betrachtet. Das Ergebnis dieser Analyse identifiziert Handling- und Transportkosten als Hauptkostentreiber. Aber auch die Transportentfernung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Kostenentwicklung und rechtfertigt ab einer bestimmten Entfernung den Einsatz klappbarer Fleischkästen. Wegen ihres hohen Materialwerts erwies sich die Einweg-Transportvariante als zu teuer. Ihr Einsatz rechnet sich ausschließlich bei sehr großen Transportentfernungen. Als Berechnungsgrundlage nahm das Fraunhofer IML zwischen November 2009 und Januar 2010 alle relevanten Parameter bei den Praxispartnern auf – von der Beschaffung der Verpackungsvarianten bis hin zu deren Entsorgung. Auf Basis der so gewonnenen Kostenfaktoren wurden starre Fleischkästen, Klappkästen und entsprechende Kartonvarianten als alternative Transportverpackungen miteinander verglichen. Der Vergleich erfolgte anhand von drei Szenarien: Zerlegung ohne Weiterverarbeitung, Fleischwerk Handel und Weiterverarbeitung mit einem externen Logistik-Dienstleister. Hintergrund der Studie war die Frage, ob die branchenweit für den Transport von Fleisch- und Wurstwaren etablierten roten Euro E-Fleischkästen auch in Zeiten zunehmend knapper Ressourcen und bei steigendem Wettbewerbsdruck noch alle Anforderungen erfüllen. Geschätzte 100 Mio. Fleischkästen der Typen E1 bis E6 befinden sich derzeit in Deutschland und dem angrenzenden Ausland im Umlauf. Mit der Studie wurde zudem ein Excel-basiertes Berechnungstool für alle Prozessstufen der Fleischbranche entwickelt. Es erlaubt den Unternehmen, die dem Kostenvergleich zugrunde liegenden Durchschnittsparameter individuell anzupassen. Damit erhalten die Unternehmen die Möglichkeit, den Einsatz der einzelnen Transportvarianten unter wirtschaftlichen Gesichtpunkten für sich zu kalkulieren und zu bewerten. Auskunft zur Studie und dem Berechnungsprogramm erhalten interessierte Unternehmen bei GS1 Germany Angela Schillings-Schmitz, Branchenmanagerin Fleisch, unter der E-Mail-Adresse schillings@gs1-germany.de bzw. der Telefonnummer: 0221 94714-440. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.07.2010
Allein für die deutsche Wirtschaft beläuft sich der volkswirtschaftliche Schaden durch die Verletzung geistiger Eigentumsrechte laut Markenverband geschätzt auf bis zu 50 Milliarden Euro im Jahr. Eine Umfrage des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) unter seinen Mitgliedern im März 2010 ergab, dass dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau geschätzt 6,4 Milliarden Euro durch Produktpiraterie verlorengeht. Laut dem französischen Herstellerverband Unifab hat sich die Zahl der gefälschten Produkte, die in Europa jährlich beschlagnahmt werden, in den letzten zehn Jahren auf knapp 180 Millionen erhöht. Dadurch gingen jährlich etwa 100.000 Arbeitsplätze in Europa verloren. Der Unifab empfiehlt als Mittel gegen Markenpiraterie unter anderem internationale Kooperationen. Eine grenzübergreifende Lösung soll Markenhersteller zukünftig gezielt vor der weiter zunehmenden Produktpiraterie schützen. So lautet das Ziel der Branchenorganisationen GS1 Germany und GS1 France. Dazu wollen beide Organisationen, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen aus zahlreichen Praxisprojekten in Deutschland und Frankreich zum Thema Fälschungssicherheit in eine gemeinsame Lösung einbringen. Sie soll aus den GS1-Standards und einer engen Zusammenarbeit mit Markenherstellern, dem Onlinehandel, Zollbehörden und IT-Anbietern von Authentifizierungs- und Rückverfolgbarkeitssystemen bestehen. Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany: "Die permanent wachsende Zahl von Produktfälschungen auf dem Markt macht deutlich: Die bisherigen Systeme zeigen immer noch große Schlupflöcher. Wir sind überzeugt, dass mit den GS1-Identifikationsstandards als Basis und der Zusammenarbeit mit allen entscheidenden Schnittstellen ein engmaschigeres Netz entsteht, dass in großem Umfang gefälschte Produkte in der Logistikkette abfängt." Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 – 50825 Köln Tel: 0049 (0)221 94714-534 – Fax 0049 (0)221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de