Veröffentlicht am 16.09.2024
From our many years of experience in various industries, we are aware of the different challenges for companies. That is why we now want to set up our GS1 service platform in such a way that you can customize the content to your individual needs from your industry. We have taken the first step: you can now select your industry on the start page. The selection is voluntary and has no influence on your GS1 service platform yet. However, the selection is the basis for the industry-specific customizations that we will offer you in the future.
Veröffentlicht am 30.09.2020
In einer virtuellen Preisverleihung hat GS1 Germany heute den „Special ECR Award für Held*innen der Stunde“ überreicht. Nominiert waren Unternehmen und Kooperationen, die aktuell in dieser herausfordernden Zeit den Gedanken von Efficient Consumer Response (ECR) in außergewöhnlichem Maße anwenden und die Bedeutung von ECR mit kreativen Lösungen unter Beweis gestellt haben. Durchgesetzt hat sich die Initiative „Händler helfen Händlern“. „Corona hat uns alle enger zusammenrücken lassen. Mehr denn je ist die Bedeutung des ECR Award und seines zentralen Anliegens, der Kooperation für den Konsumenten, in der Pandemie zum Tragen gekommen,“ erklärt Regina Haas-Hamannt, Lead Innovation + Academy bei GS1 Germany. „Das Engagement des diesjährigen Preisträgers unterstreicht dies in besonderem Maß. Die Mitglieder der Initiative sowie ihre Helfer haben Unglaubliches geleistet und das zu hundert Prozent ehrenamtlich und branchenübergreifend.“ Wissen teilen, Vernetzung schaffen, gemeinsam Chancen nutzen Die Corona-Pandemie trifft den Handel in seiner Grundstruktur, gleich ob Traditionsunternehmen oder Start-up, Mittelstand oder Konzern, stationär oder online. Darum haben mittelständische Handelsunternehmen unter der Federführung von Marcus Diekmann, CEO Rose Bikes, und der Medienberaterin Vera Vaubel, im März dieses Jahres eine Gruppe auf der Karriereplattform Linkedin gegründet, um betroffene Unternehmerinnen wie Unternehmer zu unterstützen und miteinander zu vernetzen. Über Nacht wurde die Webseite www.haendler-helfen-haendlern.com live geschaltet. Nach 48 Stunden zählte die Gruppe 400 Mitglieder. Ziel ist es, im ersten Schritt Informationen rund um Hilfsprogramme und -fonds von Land, Bund, EU, Banken, KFW oder sonstigen Einrichtungen zu teilen und sich über mögliche Maßnahmen, wie zum Beispiel Liquiditätsprogramme oder Steuererleichterungen, auszutauschen. Mittlerweile ist das Netzwerk auf mehr als 2.700 Mitglieder angewachsen, darunter Händler, Handels- und Wirtschaftsverbände, Journalisten und Handelsexperten. Neben Rose Bikes unterstützen Händler wie BabyOne, MediaMarkt, Saturn, TomTailor und Intersport die Initiative. „Nur, wenn wir gemeinsam handeln, sind wir in der Lage, die Herausforderungen in diesen besonderen Zeiten zu überwinden. Dazu braucht es Kreativität und Wissenstransfer der Unternehmer, egal aus welchem Segment sie kommen. Wir freuen uns daher umso mehr über den bisherigen Erfolg der Initiative und bedanken uns sehr herzlich für die besondere Anerkennung in Form des ECR Award“, erklärt Diekmann. Neben dem Wissensaustausch, unter anderem über Digital Talks mit namhaften Rednern, will die Initiative für Händler und kleine Shop-Betreiber außerdem eine Möglichkeit anbieten, den Sprung in den Online-Vertrieb zu schaffen. In einem Hackathon programmiert ein Team von mehr 30 Entwicklern das kostenfreie Open Source Shopsystem „Downtown“. Die Technik dahinter bietet eine funktionale Verkaufs- und Lieferinfrastruktur, mit der Händler ihre Ware schnell über das Internet verkaufen können. Für die Zukunft planen die Macher der Initiative, kostenlose Online-Schulungen in Sachen Digitalisierung anzubieten. Über den ECR Award Der ECR Award zeichnet alljährlich mit freundlicher Unterstützung des Wirtschaftsprüfers PWC und seiner globalen Strategieberatung „Strategy&“ beispielhaftes Engagement entlang des gesamten Wertschöpfungsnetzwerks aus, das die Bedürfnisse von Shoppern und Konsumenten in den Fokus rückt. Das entspricht ganz dem Sinn des ECR-Gedankens (Efficient Consumer Response), einem strategischen Konzept in der Konsumgüterindustrie, in dem alle Partner zur Optimierung des Wertschöpfungsnetzwerks zugunsten von Kundenbedürfnissen und Kostenreduktion zusammenarbeiten. Weitere Informationen: www.ecraward.de Pressefoto: GS1 Germany ehrt in diesem Jahr mit dem „Special ECR Award für Held*innen der Stunde“ die Initiative „Händler helfen Händlern“. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de
Veröffentlicht am 26.10.2010
Köln. Unternehmen können ab sofort schnell und einfach online ermitteln, ab wann sich die Investition in den elektronischen Datenaustausch (EDI) rechnet. GS1 Germany, bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode, bietet dazu einen kostenlosen Kalkulator für den Return on Investment (ROI) auf www.gs1-germany.de an. Für fortgeschrittene EDI-Anwender bietet GS1 Germany darüber hinaus jetzt den EDI-Checker an. Mit diesem Service können Unternehmen ihre elektronischen Rechnungsdaten sowohl inhaltlich als auch strukturell auf deren Richtigkeit prüfen. „EDI einzuführen, verursacht häufig hohe Kosten, da Prozesse und IT-Infrastruktur umgestellt werden müssen“, so Marcus Moritz, EDI-Experte bei GS1 Germany. Aus diesem Grund habe GS1 Germany den ROI-Kalkulator entwickelt. Mit ihm könnten Unternehmen schnell ermitteln, ab wann sich eine Investition in die neue Technik amortisiert, so Moritz. Auf Basis des Verhältnisses von erwarteten Einsparungen und Gesamtkosten der EDI-Einführung lässt sich das gebundene Kapital genau beurteilen. „Um beispielsweise die Ersparnisse durch elektronische Rechnungen zu ermitteln, ist es unabdingbar zwischen Versender und Empfänger zu unterscheiden. Der ROI-Kalkulator sieht hierfür zwei Kalkulationsgrundlagen für Händler und Industrieunternehmen vor“, erläutert Moritz die Funktionen des neuen Services. Zeit und Kosten spart auch der EDI-Checker. Zum Beispiel können Testnachrichten der elektronischen Rechnung INVOIC von den Anwendern bereits geprüft werden, bevor sie in den Echtbetrieb übergehen. Damit verkürzen sich Projektlaufzeiten und es sind insgesamt weniger Testläufe notwendig. Mit Hilfe zahlreicher Prüf- und Plausibilitätsfunktionen testet das Tool automatisiert, ob zum Beispiel gesetzliche Anforderungen zum Leistungsdatum korrekt angegeben wurden. Der EDI-Checker basiert auf der GS1-Anwendungsempfehlung EANCOM ® 2002. Interessierte Unternehmen müssen sich für den EDI-Checker zunächst registrieren und können dann EDI-Nachrichten hochladen. Bis Ende 2010 ist der Service im Rahmen einer Testperiode kostenlos. Geplant ist, das Angebot um Prüfroutinen für die elektronische Bestellung ORDERS und den elektronischen Lieferavis DESADV zu erweitern. Weitere Informationen zu ROI-Kalkulator und EDI-Checker unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.07.2010
Köln. „Sichere und effiziente Prozesse – vom Einkauf über Lagerwesen und internen Transport bis hin zur Modulschrankversorgung und Patientendokumentation“, beschreibt Bettina Bartz, Branchenmanagerin bei GS1 Germany, die Vorteile der GS1-Standards für Unternehmen des Gesundheitswesens. Um bis zu 80 Prozent jährlich konnten zum Beispiel die Hochtaunus-Klinik und das Kreiskrankenhaus Dormagen mit elektronischem Datenaustausch (EDI) ihre Kosten senken. Beim Hersteller aufgebrachte EAN-Barcodes erbrachten in anderen Kliniken eine Zeiteinsparung von 86 Prozent bei der patientenbezogenen Verbrauchsdatenerfassung. Weiteren Krankenhäusern diese Vorteile näher zu bringen und den Weg zu optimierten Prozessen aufzuzeigen, ist das Ziel der kostenlosen Workshops am 2. und 23. September 2010 im GS1 Germany Knowledge Center, Köln. Die Teilnehmer erhalten einen ersten Einblick in die Welt der Strichcode-Standards und des Stammdatenaustauschs – vom Basiswissen über die richtige Barcodeverwendung bis zum technischen Verständnis. Wie die GS1-Lösungen in der Praxis funktionieren, erleben die Teilnehmer plastisch bei einer Führung durch die „Value Chain live“. Sie bildet auf 200 qm die komplette Wertschöpfungskette vom Hersteller bis zum Verkauf. Dabei wird multimedial erläutert, welche GS1-Standards an welchen Stationen greifen. GS1 Germany veranstaltet die Workshops gemeinsam mit den Sana-Kliniken und den Einkaufsgemeinschaften AGKAMED, Comparatio Health, EKK, EK-UNICO, P.E.G. und prospitalia. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 30.10.2023
Im Rahmen der internationalen GS1 Healthcare Global Conference wurde das Klinikum Region Hannover (KRH) mit dem „ GS1 Healthcare Provider Case Study Award 2023 “ ausgezeichnet. Stellvertretend nahmen Tim Bauer vom KRH sowie Sylvia Reingardt von GS1 Germany den Preis bei der Verleihung in São Paulo entgegen. Vorausgegangen war eine Wahl von herausragenden Anwendungen global gültiger Standards im Krankenhaus der 115 Mitgliederorganisationen von GS1. In diesem Jahr geht die begehrte Trophäe also nach Deutschland. Tim Bauer, Senior Projektmanager Krankenhausdigitalisierung & Innovationsmanagement im KRH, ist begeistert: „Wir arbeiten stetig daran, die Daten- und Informationsprozesse im Krankenhausalltag zum Wohle unserer Patient:innen zu verbessern. Und gleichzeitig werden unsere Kolleg:innen im klinischen Alltag und den Versorgungsprozessen enorm entlastet. Die Auszeichnung krönt den Einsatz der gesamten Belegschaft und Abteilungen und macht uns stolz.“ Sylvia Reingardt, Senior Manager Healthcare bei GS1 Germany, ergänzt: „Durch den Einsatz von GS1 Standards lassen sich sämtliche Prozesse sicherer, effizienter und transparenter gestalten – wie dieses Beispiel aus der Praxis eindrucksvoll verdeutlicht.“ Einsparungen durch standardisierte Prozesse in Millionenhöhe Ausschlaggebend für die Auszeichnung war das Projekt „ ScanProCare! “ , welches vom KRH gemeinsam mit der GSGmbH sowie der Hochschule Osnabrück entwickelt und implementiert wurde. Der Clou, der die Fachjury überzeugte: Mit einem Scan gelingt es, alle an einem Prozess beteiligten Arbeitsschritte vollautomatisch durchzuführen. So wird unter anderem die Zuordnung von Patient:innen und entsprechendem Material gewährleistet, der Einsatz von Implantaten dokumentiert, eine elektronische Bestellung ausgelöst und ein Pass ausgestellt. Dadurch lassen sich Prozesskosten in Höhe von 1,1 Millionen Euro pro Jahr im Klinikum Region Hannover einsparen. Sämtliche neu eingeführten Prozesse wurden mit GS1 Standards umgesetzt, wie beispielsweise die Globale Lokationsnummer (GLN) in der internen Logistik zur Identifikation und Verwaltung von Anlieferstellen. Oder die Global Trade Item Number (GTIN) im Operationssaal sowie in der Sterilisationsabteilung zur Rückverfolgung von Sieben und Besteck. Auch die Global Service Relation Number (GSRN) wird beispielsweise zur Patienten- und Mitarbeiteridentifikation genutzt. KRH Klinikum Region Hannover Das KRH Klinikum Region Hannover steht für wohnortnahe Medizin und Pflege, hohe Behandlungsqualität sowie für umfassende Diagnostik und Therapie aus einer Hand. Als kommunales Unternehmen betreibt KRH in der Landeshauptstadt und der Region Hannover zehn Krankenhäuser mit insgesamt rund 3.200 Betten und 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das KRH Klinikum Region Hannover ist ein Verbund von zehn Krankenhäusern in der Trägerschaft der Region Hannover und somit im Herzen Niedersachsens fest verankert. Als einer der größten öffentlichen Klinikbetreiber werden rund 132.000 Patientinnen und Patienten jährlich stationär und mehr als 220.000 ambulant versorgt. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 14.04.2011
Maßnahmen für die Rückverfolgbarkeit von Waren führen Unternehmen vieler Branchen seit längerem durch, schon von Gesetzes wegen. Aber greifen diese auch? Arbeiten die dafür installierten Systeme effizient und bieten sie tatsächlich die geforderte Sicherheit? Das können Hersteller, Logistiker und Händler jetzt mit dem neuen Service Global Traceability Conformance Programm (GTC) von GS1 Germany prüfen. Es erläutert Punkt für Punkt die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit und misst deren Erfüllungsgrad – sowohl in lokalen als auch in globalen Lieferketten. Dabei verzichtet GS1 Germany bewusst darauf, ein weiteres Siegel auf den Markt zu bringen. Stattdessen bewertet GTC anhand von 105 Prüfkriterien die unternehmensübergreifende Rückverfolgbarkeit und bereitet Unternehmen so auch auf Zertifizierungen etwa nach etablierten ISO-Normen und Standards wie dem IFS vor. Der Umfang der Checkliste reicht von Bedingungen, die zwingend erfüllt werden müssen, bis hin zu Empfehlungen. Während eines Audits prüfen GS1-Experten anhand dieser Checkliste zum Beispiel, ob das Unternehmen die Abnehmer seiner Produkte chargengenau nennen kann oder wie es intern in Sachen Rückverfolgbarkeit aufgestellt ist. Nach Ende des Audits erhält das geprüfte Unternehmen einen Audit-Report mit den eventuellen Lücken in seinem System. Wer alle Bedingungen des GTC erfüllt, erhält zusätzlich eine Konformitätsbescheinigung. GTC-Nutzer profitieren von mehr Transparenz. Sie können sich einer neutralen Bewertung unterziehen und das gegenüber Kunden und Verbrauchern mit der Bescheinigung dokumentieren. GTC wurde auf internationaler Ebene gemeinsam mit 35 Unternehmen entwickelt, darunter namhafte Global Player wie BASF, Wal-Mart, Unilever, Carrefour, Nestlé oder Kraft Foods. Weltweit haben bereits zahlreiche Audits stattgefunden. In Deutschland durchlief als erstes Unternehmen ein Lebensmittelgroßhändler das Audit. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.04.2016
„Wenn Unternehmen das Haufenprinzip überwunden haben und die Infrastruktur im Lager nicht älter als zehn Jahre ist, dann ist die Logistik kein hoffnungsloser Fall“, weiß Oliver Püthe, Senior Branchenmanager Logistik bei GS1 Germany. Insbesondere auch die von der Bundesregierung getriebenen Themen im Rahmen der Digitalisierung konfrontieren die Unternehmen mit zusätzlichen Herausforderungen. Oft fehle die Zeit, um das entsprechende Know-how für die Logistik aufzubauen. Daher gibt GS1 Germany jetzt Tipps, mit denen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen ihr Lager digitalisieren können. „Ich empfehle Unternehmen auf jeden Fall, auf Artikelebene zu scannen und auch im Wareneingang und –ausgang auf scannerbasierte Prozesse zu setzen, regelmäßig abc-Analysen durchzuführen, Methoden der permanenten Inventur zu nutzen und Lieferungen per EDI zu avisieren“, fasst Püthe fünf Empfehlungen zusammen. Er rät auch, auf einen neutralen Blick von außen zu setzen, um innerbetriebliche Potenziale aufzudecken. Hier setzt ein neues Beratungsangebot von GS1 Germany an: der Warehouse Quick Check. In einem zweitägigen Vor-Ort-Termin überprüfen die Experten von GS1 Germany, wo der Einsatz von Standards die Prozesse schlanker gestalten kann. Daneben führen sie Laufwegeanalysen durch, stellen die Einlagerstrategien und die Kommissionierung auf den Prüfstand. Interessierte Unternehmen, die sich bis zum 13. Mai 2016 bei GS1 Germany melden, haben die Möglichkeit, einen Warehouse Quick Check zu gewinnen (E-Mail mit dem Stichwort „Verlosung“ an puethe@gs1-germany.de ). Die ausführlichen Tipps von Oliver Püthe und weitere Informationen zur Verlosung unter http://magazin.gs1-germany.de/nachgefragt Pressebild: GS1 Standards sorgen an vielen Stellen für effiziente Prozesse im Lager (Quelle: GS1) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.09.2018
Start-ups, die eigene Produkte auf den Markt bringen möchten, haben heute eine Vielzahl an Optionen. Marktplätze wie Amazon, Ebay & Co. ermöglichen mit nur wenigen Klicks den einfachen Verkauf von eigenen Produkten weltweit. Auch Online-Plattformen wie Zalando oder Otto öffnen sich immer mehr für Newcomer. Eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Start ist dabei die eindeutige Kennzeichnung der Produkte mit der Globalen Artikelnummer GTIN (früher EAN) von GS1, die wie ein Fingerabdruck im nationalen und internationalen Geschäftsverkehr funktioniert. Im stationären Handel ist sie seit Jahrzehnten etabliert, und auch Amazon & Co. verlangen seit einigen Jahren von Herstellern und Händlern die eindeutige Kennzeichnung ihrer Artikel mit GTINs. Für kleine Unternehmen in Deutschland bedeutete das bislang eine Mindestabnahme von 1.000 GTINs im kleinsten Paket von GS1 Complete. Das in den vergangenen Monaten erhaltene Feedback aus dem Markt an GS1 Germany ist eindeutig: Das Angebot geht am konkreten Bedarf der Zielgruppe vorbei und der Preis für das kleinste Paket ist zu hoch. Mit zehn GTINs das eigene Business starten Um Kleinunternehmen bei ihrem Markteinstieg optimal zu unterstützen, hat GS1 Germany ein neues Produkt entwickelt, das dem Kundenbedarf entspricht: Ab dem 24. September 2018 können Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 250.000 Euro ein kleines GTIN-Paket mit nur zehn Artikelnummern erwerben. „Gründer starten oft mit nur mit einem kleinen Produktspektrum ins eigene Business und besitzen wenige liquide Mittel. Gleichzeitig müssen sie schnell und einfach mit dem Verkauf ihrer Produkte starten können“, sagt Guido Sach, Bereichsleiter Marketing and Communications bei GS1 Germany. „Hierfür benötigen sie im ersten Schritt nur eine geringe Anzahl von Artikelnummern. Aus diesem Grund haben wir unser Produktspektrum erweitert und das Paket SmartStarter10 entwickelt.“ Unternehmen erwerben mit SmartStarter10 für einen Jahresbeitrag von 55 Euro eine Globale Lokationsnummer (GLN), die ihr Unternehmen eindeutig identifiziert. Darüber hinaus erstellt GS1 Germany für sie zehn GTINs, die direkt nutzbar sind. Benötigt ein Kunde zukünftig weitere GTINs, lässt sich bis zu zwei Mal ein neues Zehner-Paket zu einem Preis von je 12,50 Euro nachbestellen. Darüber hinaus haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Firmendaten kostenfrei in die globale GS1 Datenbank „Gepir“ eintragen zu lassen. Diese wird von vielen großen Händlern und Onlinemarktplätzen genutzt, um Informationen über Lieferanten und Händler abzufragen. Zudem ist es grundsätzlich möglich, auf weitere GS1 Standards und kostenpflichtige Services zurückzugreifen. Wenn der Bedarf an Artikelnummern auf über 30 Stück steigt, erfolgt ein Wechsel zum klassischen GS1 Complete Paket. Dieses ermöglicht es, weitaus größere Nummernkontingente zu erwerben und auf branchenspezifische Anwendungsempfehlungen und Leitfäden zurückzugreifen. Darüber hinaus erhält der Kunde Zugang zum Onlineportal und speziellen Tools, die die Anwendung von Standards erleichtern. „SmartStarter10 ist eine echte Alternative zum klassischen Produkt GS1 Complete und wir sind gespannt, wie das Angebot vom Markt angenommen wird“, so Sach. Weitere Informationen zu SmartStarter10 finden sich ab dem 24. September 2018 auf www.gs1-germany.de/smart-starter-10 Informationen zu GS1 Complete sind auf www.gs1-germany.de/gs1-complete zu finden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: verena.bankamp@gs1.de
Veröffentlicht am 31.07.2013
Die Nachfrage nach ausführlichen Produktinformationen steigt explosionsartig an. Zum einen wünscht der Verbraucher mehr Produkttransparenz, die er beispielsweise mit seinem Smartphone abruft. Zum anderen verlangt die Gesetzgebung etwa mit der Lebensmittelinformations-Verordnung (EU) 1169/2011 mehr Klarheit. Die geforderten Produktinformationen nicht nur schnell, sondern vor allem in hoher Qualität bereitzustellen, stellt viele Unter-nehmen vor große Probleme, beispielsweise aufgrund unzureichender interner Strukturen, mangelnder Verfügbarkeit, Qualität und Vollständigkeit der Produkt-daten. Deshalb hat der Aufsichtsrat von GS1 Germany intensiv diskutiert, wie die Unternehmen der Branche die derzeitig mangelhafte Produktdatenqualität verbessern können. Anfang Mai wurde GS1 Germany beauftragt, kurzfristig ein Unternehmen für genau diese Anforderungen zu gründen. Jetzt geht die 100prozentige Tochter mit dem Namen Smart Data One an den Start. Sie hat ihren Sitz in Köln; die Geschäftsführung übernimmt GS1 Germany-Chef Jörg Pretzel. „Wir freuen uns, mit Smart Data One ein Serviceangebot zu etablieren, mit dem Hersteller sowie stationäre als auch Online-Händler Produktdatenservices aus einer Hand erhalten“, erläutert Jörg Pretzel. Smart Data One erbringt alle Dienstleistungen auf Basis der GS1 Qualitäts- und Prozessstandards. Die Bereitstellung der Daten erfolgt über die Datenpool-Technologien des Tochterunternehmens 1Worldsync. Für die Produktion von exzellenten Produktbildern sowie die Contentbeschaffung konnte Zippel Media als strategischer Kooperationspartner gewonnen werden. „Das Zusammenspiel von Spezialisten für Datenqualität, der Data Governance, der Contentgenerierung und einem globalem Produktdatenmanagement wird sich in kurzer Zeit am Markt etablieren und Kunden aus Industrie, Handel sowie Application Providern Kosten-, Zeit- und vor allem Qualitätsvorteile in der Produktdatenversorgung verschaffen“, so Pretzel weiter. Die Smart Data One GmbH bietet Leistungen von der generellen Qualitätssicherung von Produktdaten, über Produktion, Vervollständigung und Veredlung von Daten und Produktbildern bis hin zum kompletten Outsourcing der Produktdatenversorgung. So prüft Smart Data One auf Vollständigkeit, Korrektheit sowie Aktualität und erhebt Stammdaten für die Supply Chain. Ein besonderes Angebot geht an Webshops in Form von Marketingdaten und Produktbildern für verkaufsfördernde Multichannel-Verwendungen in Print, Webshop oder Mobile App. Mit standardisierten Prozessen und einer kontinuierlichen Verbesserung durch Qualitätsmanagement, Standards und Zertifizierung sorgt Smart Data One für zentral bewirtschaftete Produktstammdaten, die leicht zwischen den einzelnen Ebenen der Lebensmittel-Wertschöpfungskette ausgetauscht werden können. Das Leistungsportfolio wird in enger Kooperation mit Handels- und Industrieunternehmen weiter ausgebaut und im nächsten Halbjahr schrittweise in den Markt eingeführt. Logo herunterladen Bildunterschrift: Logo mit Claim „Smart Data One – High Quality Product Information“. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de, Homepage: www.gs1-germany.de, facebook: www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 15.06.2012
Der zweite Platz des Kölner Unternehmerpreises für besondere wirtschaftliche Leistungen ging in diesem Jahr an GS1 Germany. Verliehen wurde die Auszeichnung am 15. Juni durch den Wirtschaftsclub Köln. Kennt kaum ein Bürger GS1 Germany dem Namen nach, so begegnen die meisten den „Produkten“ des Unternehmens doch täglich beim Einkauf. GS1 Germany steht als deutscher Vertreter eines globalen Netzwerks unter anderem hinter dem EAN-Barcode, der in diesem Jahr seinen 35. Geburtstag feiert. „Man kann sagen, dass der Barcode seine Geburtsstunde in Köln erlebte“, so GS1 Germany-Geschäftsführer Jörg Pretzel. Der Barcode habe inzwischen Geschichte im deutschen Handel geschrieben. Selbst der WDR hatte ihn schon als Aufhänger eines Kurzfilms in der Sendung mit der Maus. „In Anbetracht von vergangenen Lebensmittelkrisen wie dem Dioxinskandal oder Gammelfleischmeldungen liegt uns aktuell besonders das Thema Lebensmittelsicherheit am Herzen. Darum haben wir jetzt ein Tool geschaffen, mit dem auch Verbraucher Barcodes für sich nutzen können“, so Pretzel weiter. „Mit dem Verbraucherinformationssystem fTrace haben Konsumenten die Möglichkeit, Informationen zu Herkunft und Verarbeitung von frischen Lebensmitteln wie Fleisch direkt beim Kauf zu erhalten.“ Um die Informationen online abzurufen, muss lediglich ein spezieller Barcode auf den Produkten mit dem Handy gescannt werden. GS1 Germany gehört zu den Treibern, wenn es um die Entwicklung und Umsetzung von Standards in der Wirtschaft geht. Radiofrequenztechnologie, elektronischer Austausch von Geschäftsdokumenten oder Sendungsverfolgung in der Logistik wären unternehmensübergreifend nicht denkbar ohne die Standards von GS1 Germany. Dass der Barcode viel mehr kann, als nur an der Kasse über den Preis zu informieren, zeigt das 2009 eingeweihte GS1 Germany Knowledge Center. Eine multimedial inszenierte Wertschöpfungskette öffnet regelmäßig – zum Beispiel zur Nacht der Technik – auch für Bürger ihre Tore. Hier zeigt GS1 Germany, wie Logistik und Shopping heute und in Zukunft funktionieren. „Da es immer neue Entwicklungen wie Mobile Payment oder virtuelle Regale gibt, planen wir schon jetzt die Erweiterung unseres Knowledge Centers“, eröffnet Pretzel. Der in Köln-Braunsfeld ansässige Dienstleister bekennt sich bereits seit 1974 zum Standort Köln. Die Nähe zu Handel und Industrie, mit denen die GS1-Lösungen Hand in Hand entwickelt werden, sei hier wie sonst in kaum einer Stadt Deutschlands gegeben. Eine enge Zusammenarbeit besteht auch zu den Kölner Hochschulen, unter anderem im Rahmen der Akademischen Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Auch zum Institut der Deutschen Wirtschaft Köln pflegt GS1 Germany enge Beziehungen. Gemeinsam engagieren sich beide Institutionen seit über 10 Jahren dafür, mittelständische Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit durch E-Business zu stärken. Um den neuen Herausforderungen gut gewappnet zu begegnen, setzt GS1 Germany in ganzer Linie auf sein Personal. Gestartet mit 11 Kollegen ist das Team heute auf 270 Mitarbeiter und vier Tochterunternehmen gewachsen. Mit einer Ausbildungsquote von acht Prozent und einem integrativem Ausbildungskonzept erhielt GS1 Germany bereits 2010 von der IHK Köln die Auszeichnung für „Herausragende Leistungen in der Berufsausbildung“. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de