Veröffentlicht am 13.04.2010
Köln. Eine aktuelle GS1-Studie, gemeinsam initiiert und finanziert von Unternehmen der Fleischbranche sowie von Logistik- und Pooldienstleistern, hat die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Mehrweg- und Einweg-Verpackungen betrachtet. Das Ergebnis dieser Analyse identifiziert Handling- und Transportkosten als Hauptkostentreiber. Aber auch die Transportentfernung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Kostenentwicklung und rechtfertigt ab einer bestimmten Entfernung den Einsatz klappbarer Fleischkästen. Wegen ihres hohen Materialwerts erwies sich die Einweg-Transportvariante als zu teuer. Ihr Einsatz rechnet sich ausschließlich bei sehr großen Transportentfernungen. Als Berechnungsgrundlage nahm das Fraunhofer IML zwischen November 2009 und Januar 2010 alle relevanten Parameter bei den Praxispartnern auf – von der Beschaffung der Verpackungsvarianten bis hin zu deren Entsorgung. Auf Basis der so gewonnenen Kostenfaktoren wurden starre Fleischkästen, Klappkästen und entsprechende Kartonvarianten als alternative Transportverpackungen miteinander verglichen. Der Vergleich erfolgte anhand von drei Szenarien: Zerlegung ohne Weiterverarbeitung, Fleischwerk Handel und Weiterverarbeitung mit einem externen Logistik-Dienstleister. Hintergrund der Studie war die Frage, ob die branchenweit für den Transport von Fleisch- und Wurstwaren etablierten roten Euro E-Fleischkästen auch in Zeiten zunehmend knapper Ressourcen und bei steigendem Wettbewerbsdruck noch alle Anforderungen erfüllen. Geschätzte 100 Mio. Fleischkästen der Typen E1 bis E6 befinden sich derzeit in Deutschland und dem angrenzenden Ausland im Umlauf. Mit der Studie wurde zudem ein Excel-basiertes Berechnungstool für alle Prozessstufen der Fleischbranche entwickelt. Es erlaubt den Unternehmen, die dem Kostenvergleich zugrunde liegenden Durchschnittsparameter individuell anzupassen. Damit erhalten die Unternehmen die Möglichkeit, den Einsatz der einzelnen Transportvarianten unter wirtschaftlichen Gesichtpunkten für sich zu kalkulieren und zu bewerten. Auskunft zur Studie und dem Berechnungsprogramm erhalten interessierte Unternehmen bei GS1 Germany Angela Schillings-Schmitz, Branchenmanagerin Fleisch, unter der E-Mail-Adresse schillings@gs1-germany.de bzw. der Telefonnummer: 0221 94714-440. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.07.2010
Allein für die deutsche Wirtschaft beläuft sich der volkswirtschaftliche Schaden durch die Verletzung geistiger Eigentumsrechte laut Markenverband geschätzt auf bis zu 50 Milliarden Euro im Jahr. Eine Umfrage des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) unter seinen Mitgliedern im März 2010 ergab, dass dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau geschätzt 6,4 Milliarden Euro durch Produktpiraterie verlorengeht. Laut dem französischen Herstellerverband Unifab hat sich die Zahl der gefälschten Produkte, die in Europa jährlich beschlagnahmt werden, in den letzten zehn Jahren auf knapp 180 Millionen erhöht. Dadurch gingen jährlich etwa 100.000 Arbeitsplätze in Europa verloren. Der Unifab empfiehlt als Mittel gegen Markenpiraterie unter anderem internationale Kooperationen. Eine grenzübergreifende Lösung soll Markenhersteller zukünftig gezielt vor der weiter zunehmenden Produktpiraterie schützen. So lautet das Ziel der Branchenorganisationen GS1 Germany und GS1 France. Dazu wollen beide Organisationen, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen aus zahlreichen Praxisprojekten in Deutschland und Frankreich zum Thema Fälschungssicherheit in eine gemeinsame Lösung einbringen. Sie soll aus den GS1-Standards und einer engen Zusammenarbeit mit Markenherstellern, dem Onlinehandel, Zollbehörden und IT-Anbietern von Authentifizierungs- und Rückverfolgbarkeitssystemen bestehen. Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany: "Die permanent wachsende Zahl von Produktfälschungen auf dem Markt macht deutlich: Die bisherigen Systeme zeigen immer noch große Schlupflöcher. Wir sind überzeugt, dass mit den GS1-Identifikationsstandards als Basis und der Zusammenarbeit mit allen entscheidenden Schnittstellen ein engmaschigeres Netz entsteht, dass in großem Umfang gefälschte Produkte in der Logistikkette abfängt." Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 – 50825 Köln Tel: 0049 (0)221 94714-534 – Fax 0049 (0)221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.04.2010
Köln. Am 1. und 2. Juni 2010 lädt GS1 Germany alle Unternehmen, die ihre Prozesse mittels der Radiofrequenztechnologie RFID transparent und effizient gestalten möchten und dabei auf die Standards von GS1 EPCglobal setzen, nach Köln ein. Das Seminar „EPC/RFID Basis: GS1 zeigt neue Wege“ am 1. Juni 2010 führt in die Radiofrequenztechnologie ein und erklärt, was hinter den Standards von GS1 EPCglobal und dem Elektronischen Produkt-Code EPC steckt. Praxisberichte und Live-Demonstrationen zeigen unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer alles, was man zu Verbraucher- und Datenschutz im Zusammenhang mit RFID wissen muss. Im Aufbauseminar „EPC Advanced: Rückverfolgbarkeit und mehr mit EPCIS“ lernen die Seminarteilnehmer, wie beispielsweise Rückverfolgbarkeits-Prozesse mit RFID in Echtzeit gesteuert werden können, was sich hinter dem internetbasierten EPC Information Service (EPCIS) verbirgt und wie mit RFID erfasste Daten zukünftig elektronisch ausgetauscht werden können. Beide Seminare finden im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.07.2010
3,5 Milliarden Euro soll die deutsche Wirtschaft einsparen, indem Rechnungen auf einfachem Weg elektronisch versendet werden. Das sehen die Pläne der Bundesregierung zur Senkung der Bürokratiekosten vor – wie am 29. Juni 2010 veröffentlicht. GS1 Germany unterstützt diese Ziele mit der EDI-Umsetzungsinitiative und seit Kurzem mit dem Engagement im Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD). Im FeRD haben sich Verbände und Interessengruppen der deutschen Wirtschaft zusammengeschlossen, um die Einführung der elektronischen Rechnung aktiv in allen Branchen zu fördern und ihre Akzeptanz zu erhöhen. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben GS1 Germany auch der HDE, der Bitkom und der BDI. Unterstützt wird das Forum durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie das Bundesministerium für Finanzen. "Wir werden uns insbesondere dort engagieren, wo es darum geht, die technologischen und Prozess-Standards der Zukunft für den Rechnungsdatenaustausch zu definieren", erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. "Schon heute tauschen knapp die Hälfte aller Unternehmen in der Konsumgüterbranche ihre Rechnungen elektronisch aus und stehen damit im Vergleich zu anderen Branchen an vorderster Front." Unternehmen, die ihre Papierrechnungen gegen eine elektronische Rechnung ersetzen, zum Beispiel im GS1-Standard EANCOM ® , könnten damit bis zu 70 Prozent der administrativen Kosten einsparen. Dies hätten Wirtschaftlichkeitsrechnungen in mittelständischen Unternehmen gezeigt. Daneben sei es Aufgabe von GS1 Germany im FeRD, so Pretzel weiter, das Thema grenzüberschreitender Rechnungsaustausch voranzutreiben und hierbei erste Erfahrungen zu sammeln. Daher würde sich das Unternehmen im Arbeitspaket "Europäische Vernetzung" einbringen. Unternehmen, die Rechnungen per EDI ( E lectronic D ata I nterchange) austauschen möchten, bietet GS1 Germany im Rahmen der Umsetzungsinitiative spezifische Workshops an, in denen Praxisbeispiele ebenso auf dem Programm stehen wie die praktische Umsetzung im eigenen Unternehmen. Der nächste Workshop findet am 17. November 2010 in Köln statt. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 · 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 · Fax 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.04.2010
Köln. Die Liste der Preisträger liest sich wie das Who is Who der deutschen Konsumgüterwirtschaft. Nicht zuletzt deshalb zählt der ECR Award heute zu den begehrtesten Auszeichnungen in Industrie und Handel. Prämiert werden herausragende Unternehmenskooperationen, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Konsumenten ausrichten. Bis zum 28. Mai können sich Unternehmen mit ihren strategischen ECR-Initiativen bei GS1 Germany bewerben. Mehr Tempo in der Lieferkette, bedarfsgerechte Sortimente am Point of Sale: Mit Blick auf die Effizienzpotenziale über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg werden mit dem ECR Award für Unternehmenskooperationen in diesem Jahr zwei Auszeichnungen vergeben: eine für ECR-Initiativen auf der Supply Side und eine für Initiativen auf der Demand Side. Darüber hinaus kürt die hochkarätig besetzte Jury die Unternehmerpersönlichkeit des Jahres sowie ein Einzelunternehmen für sein vorbildliches Engagement in Sachen ECR. Die Preisverleihung findet am 21. September 2010 am Vorabend des 11. ECR-Tags in Hamburg statt. Der ECR-Tag ist der wichtigste Branchentreff der deutschsprachigen Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft und bietet jährlich eine Plattform für mehr als 1.200 Experten. Detaillierte Informationen zum ECR Award und zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.gs1-germany.de/award . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner, Leiterin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-535, Fax: 0221 94714-590 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.09.2014
Noch genau 100 Tage, dann wird es ernst mit der Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV). „Bis dahin müssen die Etiketten aller Lebensmittel den neuen Anforderungen entsprechen und die Stammdaten um LMIV-Daten angereichert sein“, erklärt Thomas Radziwill, COO von Smart Data One, einem Tochterunternehmen von GS1 Germany. Nur wenn die Nährwerttabelle oder Allergeninformationen in den Stammdaten verfügbar seien, könne ein Produkt künftig in Onlineshops angeboten werden. Smart Data One hat sich auf das Erfassen und Prüfen von mangelhaften oder unvollständigen Stammdaten spezialisiert. Das Unternehmen steht derzeit in Kontakt mit Hunderten Herstellern, um die LMIV-Pflichtinformationen zu erhe-ben. „Allein für einen großen Kunden haben wir innerhalb von acht Wochen Verpackungsdaten von über 18.000 Artikeln und 1.500 Herstellern erhoben und für den Onlineshop aufbereitet.“ Radziwill schätzt, dass sein Unternehmen bis Dezember über 50.000 Artikel erfasst haben wird – nur um die Anforderungen der LMIV zu erfüllen. Um die Stammdaten aller im Lebensmitteleinzelhandel verkauften Artikel fit für die LMIV zu machen, müssten Hersteller vermutlich noch einmal dieselbe Anzahl Artikel anpacken. Radziwill warnt davor, nicht zu spät mit der Stammdatenerhebung zu beginnen: „Damit die LMIV-Pflichtangaben bis zum 13. Dezember in Onlineshops bereitstehen, sollten sich Hersteller darauf einstellen, diese spätestens sechs Wochen vorher elektronisch vorliegen zu haben.“ Soviel Zeit beansprucht erfahrungsgemäß die Aktualisierung in allen eigenen Systemen und in denen der Geschäftspartner. Smart Data One feiert im September sein einjähriges Bestehen. „Die immense Nachfrage nach unseren Services hat uns Recht gegeben: Der Anspruch an die Datenqualität ist durch die Lebensmittelinformations-Verordnung um ein Vielfaches gestiegen“, berichtet Radziwill. „Wir haben unser zunächst vierköpfiges Team auf inzwischen elf festangestellte Mitarbeiter erweitert und arbeiten mit 70 freien Mitarbeitern zusammen.“ Smart Data One plant, in Kürze auch das Clearing von Logistikdaten anzubieten. Darüber hinaus expandiert der Dienstleister nach nur einem Jahr in den US-amerikanischen Markt und startet dort mit der Datenerfassung für die Gesundheitsbranche. Weitere Informationen: www.smartdataone.de Abbildung: LMIV-Countdown: In 100 Tagen gilt die LMIV verpflichtend (Quelle: GS1 Germany) Hintergrund Am 13. Dezember 2014 erlangt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 Gültigkeit. Unternehmen sind gefordert, umfassende Angaben zu Lebensmitteln sowohl auf dem Produkt als auch im Fernabsatz zu liefern. Viele Unternehmen können nach wie vor nicht einschätzen, inwiefern sie überhaupt betroffen sind und was zu tun ist. Aus diesem Grund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und betreiben eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen rund um die LMIV bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 0221/300 61 888 erfahren Hersteller, Händler und Gemeinschaftsverpfleger, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.08.2014
Die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) wirft bei Handel, Herstellern und Gastrogewerbe Fragen auf. Zu den häufigsten zählen nach Erfahrungen der Experten-Hotline: Wer haftet künftig bei fehlerhaften Produktinformationen? Welche Konsequenzen drohen, wenn die geforderten Daten nicht bereitgestellt werden? Oder: Wie sehen die Regelungen zum Übergang aus? Um Unternehmen bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen, bietet GS1 Germany im Rahmen der LMIV-Initiative ab sofort Trainings für unterschiedliche Zielgruppen an. Das Training "LMIV Basics" vermittelt Grundkenntnisse rund um die EU-Verordnung. Teilnehmer lernen die neuen Anforderungen kennen und richtig verstehen. Das Training gibt einen Überblick über Produkthaftung, Artikelidentifikation, Stammdatenmanagement und Datenqualität. Als Trainingsformat für Entscheider bietet „LMIV planen und steuern“ vor allem die notwendigen juristischen Hintergründe und einen Handlungsrahmen zur praktischen Umsetzung. Hilfestellung für verantwortliche Umsetzer gibt das Training „LMIV implementieren und umsetzen“. Die Veranstaltung geht beispielsweise detailliert auf die Nutzung des Stammdatenpools von 1Worldsync ein. „Darüber hinaus sehen wir, dass einige Branchen vor besonderen Herausforderungen stehen“, ergänzt Dr. Heiko E. Janssen, Leiter der GS1 Academy bei GS1 Germany. „Darum haben wir spezifische Trainings für die Fleischbranche und den Foodservice entwickelt.“ So soll „LMIV Basics für die Fleischbranche“ beispielsweise Fragen zur Herkunftskennzeichnung und Produktetikettierung beantworten. Im Gastrogewerbe stünden viele Unternehmen noch ganz am Anfang, so Janssen. Hier ginge es unter anderem darum, Warenbestellungen und Rezepturen zu standardisieren, oder genaue Kenntnis darüber zu erlangen, welche Informationen etwa auf einer Speisekarte enthalten sein müssen. Weitere Informationen und Termine unter: http://www.lmiv-services.de/aktuelles-trainings/ Hintergrund Am 13. Dezember 2014 erlangt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 Gültigkeit. Unternehmen sind gefordert, umfassende Angaben zu Lebensmitteln sowohl auf dem Produkt als auch im Fernabsatz zu liefern. Viele Unternehmen können nach wie vor nicht einschätzen, inwiefern sie überhaupt betroffen sind und was zu tun ist. Aus diesem Grund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und starten eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen rund um die LMIV bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 0221/300 61 888 erfahren Hersteller, Händler und Gemeinschaftsverpfleger, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.08.2014
Industrie und Handel stehen mit dem Rücken zur Wand. Die EU-Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) fordert mit dem 13. Dezember 2014 umfassende Angaben, doch vier Monate vorher sind die meisten Lebensmittellieferanten noch nicht bereit. „Mit unvollständigen oder fehlerhaften Produktinformationen setzt die Branche nicht nur das Vertrauen der Verbraucher aufs Spiel; sie riskiert auch ernste rechtliche Konsequenzen bis hin zu Verkaufsverboten“, warnt Edeka-Vorstand Dr. Michael Wulst. „Für Zehntausende von Produkten müssen viele wichtige Informationen zusätzlich aufbereitet, erfasst und termingerecht in höchster Qualität zur Verfügung gestellt werden, damit diese rechtskonform einsetzbar sind“, ergänzt Michael Friebel, Head of Information and Data Management DACH bei Unilever. „Ich bin überzeugt, dass sich die Mühe lohnt und jeder Hersteller von Industrie- und Eigenmarken die Herausforderungen meistern wird, wenn nicht allein dann auf jeden Fall mit Hilfe der LMIV-Initiative der GS1“, konstatiert Stephan von Seydlitz, Bereichsleiter Stammdaten-Management bei der Rewe Group. „Letztlich zahlt diese Arbeit nicht nur auf rechtliche Anforderungen, sondern auch auf Verbrauchervertrauen und Nachhaltigkeit ein“, so von Seydlitz weiter. Vor diesem Hintergrund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und starten eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen für ein LMIV-konformes Stammdatenmanagement bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 02 21 / 300 61 888 erfahren Hersteller und Händler, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. „Mit der Initiative geben wir den Unternehmen die Möglichkeit, das sehr komplexe Thema bestmöglich anzugehen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Berücksichtigt wird hier außerdem die GDSN-Migration. Sie ist eine Voraussetzung zur Erfüllung der LMIV, da nur hier – im Gegensatz zum Sinfos-Pool – die zusätzlichen Attribute eingepflegt werden können“, sagt Pretzel. Die Grundlage für die umfassende Erfüllung der LMIV hatte GS1 Germany bereits 2012/2013 geschaffen: Gemeinsam mit Rechts- und Datenexperten aus Industrie und Handel wurden die Anforderungen der LMIV in Bezug auf rele-vante Stammdaten im GDSN (Global Data Synchronization Network) analysiert und die Ergebnisse in einer LMIV-GDSN-Mappingtabelle veröffentlicht. Der Artikelstammdatenpool der 1Worldsync wurde entsprechend aufgerüstet und die Kunden sind zur Migration in GDSN aufgefordert. Abbildung: Screenshot der Webseite www.lmiv-services.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Abteilungsleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.08.2014
In Zeiten des Fachkräftemangels setzen Unternehmen in Deutschland verstärkt auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Der steigenden Nachfrage nach Formaten für die berufliche Qualifikation, nach Kooperationen, kreativem Austausch und geeigneten Veranstaltungsräumen begegnet GS1 Germany mit dem Aufbau der GS1 Academy. Ziel ist es, zum einen den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu ermöglichen und zum anderen ein umfassendes Angebot an Trainings und Seminaren rund um die Lösungen von GS1 Germany bereitzustellen. GS1 Academy bringt Unternehmen zusammen und fördert das Verzahnen ihrer Prozesse. Die akademische Partnerschaft, Netzwerk aus Universitäten, Hochschulen sowie Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, bildet hierbei einen integralen Bestandteil der GS1 Academy. Auf diese Ziele und Aktivitäten zahlt nicht zuletzt ein, dass GS1 Germany den Geschäftsbereich GS1 Academy in der Organisation verankert. „Mit der GS1 Academy haben wir eine einzigartige Plattform zum nachhaltigen Austausch geschaffen. Dieser strategische Schritt unterstreicht sichtbar und wirkungsvoll unser Engagement für Qualifizierung und das Managen von Wissen in den Unternehmen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Heiko E. Janssen hierfür einen hochqualifizierten und erfahrenen Experten gewonnen zu haben.“ Als Leiter GS1 Academy steuert Janssen zusammen mit seinem mehrköpfigen Team den Auf- wie Ausbau des Konferenz- und Weiterbildungsangebots. Janssen kommt vom Schweizer Aufzughersteller Schindler, wo er sechs Jahre lang das Global Training und die technische Dokumentation verantwortete. „Die GS1 Academy stellt sicher, dass die Teilnehmer zum Produktportfolio von GS1 Germany die entsprechende Qualifikation erhalten. Das reicht bis hin zu offiziellen Zertifikaten für ausgewählte Berufsgruppen. Wir werden unser Angebot in Zukunft weiter professionell ausbauen und dabei planvoll die Bedürfnisse der Kunden aufgreifen“, erklärt Janssen. „Über im Haus selber durchgeführte Studien sowie über die Akademische Partnerschaft gewinnen wir frühzeitig einen tiefen Einblick in zukünftige Entwicklungen, nutzen diese für bestehende sowie neue Qualifizierungsmaßnahmen“, so Janssen weiter. Dazu kooperiert GS1 Germany eng mit Unternehmen, Behörden, Verbänden und Hochschulen. Das GS1 Germany Knowledge Center ist mit 2.500 Quadratmetern der Campus für den Wissenstransfer entlang der Wertschöpfungskette und kann von Unternehmen auch für eigene Veranstaltungen genutzt werden. Neben Konferenzräumen umfasst es Innovationen, wie branchenspezifische Live-Komponenten, die praktische Lernerfahrungen in realitätsnahen Umgebungen ermöglichen. Themen sind unter anderem Multichannel, Rückverfolgbarkeit, Bargeldlogistik und Patientensicherheit. Die Teilnehmer der GS1 Konferenzen und Trainings können so einfacher die Einsatzmöglichkeiten der GS1 Standards erschließen und in ihre Unternehmen übertragen. So halten sie leichter Schritt mit dem rasanten Wandel in puncto Verbraucherverhalten, Logistik oder auch Nachhaltigkeit. Foto: Dr. Heiko E. Janssen, Bereichsleiter GS1 Academy (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 01.07.2014
Wie sich das Management von Geldkassetten bei Banken, die Konsolidierung von Tageseinnahmen im Handel oder das Zugangsmanagement zu Geldautomaten mit einem einfachen Barcode-System optimieren lässt, zeigt GS1 Germany jetzt live im erweiterten GS1 Germany Knowledge Center. Ab 1. Juli bietet GS1 Germany 1.500 Quadratmeter zusätzliche Fläche mit neuen multimedialen Räumlichkeiten, aktuellster Konferenztechnik und einem innovativen Creative Lab. GS1 Germany investierte hierfür 7,5 Millionen Euro. Auf dem Kölner Firmengelände entstanden auf insgesamt 2.500 Quadratmetern nicht nur hochmoderne Konferenzräume, sondern vor allem eine beispiellose Wissensplattform für innovative Business-Lösungen und unternehmens- sowie branchenübergreifende Zusammenarbeit. „Als Ort der Kommunikation und Zusammenarbeit vermittelt das erweiterte Knowledge Center den Unternehmen, wie sie dem rasanten Wandel der Wertschöpfungsketten durch den Einsatz von Standards effizient und nachhaltig begegnen können“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Gemeinsam mit Karl-Heinz Merfeld, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln, und über 300 Gästen sowie Mitarbeitern von GS1 Germany wurde der Neubau feierlich eingeweiht. Branchenspezifische Live-Komponenten vermitteln zudem die konkreten Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen der GS1 Standards: Veruntreuung gehört der Vergangenheit an. Handel, Banken und Wertdienstleister arbeiten sicherer und effizienter, da sie alle logistischen Prozesse EDI-basiert steuern und parallel zum Transport zurückverfolgen können. „Wir setzen mit den Live-Komponenten auf ganz neue Formen der interaktiven Informationsvermittlung. Wichtig ist uns vor allem die praktische Lernerfahrung in realitätsnahen Umgebungen“, so Pretzel weiter. Dafür haben insbesondere die über 80 Sponsoren und GS1 Germany Solution Provider gesorgt, die vom Geldautomaten bis zum Patientenarmbanddrucker zu dieser außergewöhnlichen Location beigetragen haben. Seit 2009 hat sich das GS1 Germany Knowledge Center als Kongress- und Weiterbildungsstandort bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen etabliert. Mit der Erweiterung kommt GS1 Germany den Anforderungen seiner Kunden entgegen und unterstreicht seine Lösungskompetenz für effiziente Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das bereits 2011 als Top Location ausgezeichnete Knowledge Center beheimatet als Know-how- und Business-Center eigene Veranstaltungen, kann aber auch von interessierten Unternehmen gebucht werden. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Pressebilder downloaden Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de