Veröffentlicht am 05.07.2010
Die Förderinitiative PROZEUS bietet mit neuen kostenfreien Online-Veranstaltungen, dem eBusiness-Standards Wiki, RSS-Feed und Tag Cloud die Möglichkeit, schnell und bequem die richtigen Informationen für eBusiness-Projekte auf www.prozeus.de zu finden. Köln, 5. Juli 2010. Unternehmen, die Unterstützung für ihre eBusiness-Projekte suchen, finden ab sofort auf der PROZEUS-Website neue kostenfreie Informations-Services. Im Rahmen des PROZEUS ExpertenNetzwerks „Standardisierung im eBusiness“ (ENSeB) bietet die Förderinitiative kostenfreie Online-Veranstaltungen zu verschiedenen eBusiness-Themen an. Unter anderem stellen Unternehmer in virtuellen Meetingrooms ihre eBusiness-Projekte vor. Interessierte können sich vom Schreibtisch aus über aktuelle Trends und Entwicklungen im eBusiness informieren. Über eine Chat-Funktion haben sie die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen, die anschließend an den Vortrag "live" beantwortet werden. Im neuen eBusiness-Standards Wiki finden Unternehmen alles Wissenswerte zu Themen rund um Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Autoren aus dem PROZEUS ExpertenNetzwerk werden zukünftig auch Themen wie Cloud-Computing, „Software as a Service“ oder Web 2.0 auf deren Relevanz für kleine und mittlere Unternehmen beleuchten. Mit Hilfe einer Schlagwortwolke, der so genannten Tag Cloud , können Besucher der Website schneller die für sie wesentlichen Informationen finden. Dabei werden besonders häufig nachgefragte Themen innerhalb der Tag Cloud größer dargestellt. Neu ist auch der PROZEUS-Nachrichten-Ticker oder RSS-Feed. Er informiert aktuell über geförderte eBusiness-Projekte, Veranstaltungen und neue eBusiness-Lösungen. Weitere Informationen unter www.prozeus.de PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZE sse U nd etablierte eBusiness- S tandards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll, Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax 0221 94714-591 eMail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH PROZEUS – Prozesse und Standards Manuela Alevrakis, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Postfach 10 19 42, 50459 Köln Tel.: 0221 4981-842, Fax 0221 4981-856 eMail: alevrakis@iwkoeln.de Homepage: www.iwconsult.de
Im Interview erklärt: Wie Cloud4Log (C4L) den digitalen Lieferschein zur Branchenlösung macht: mit Echtzeit-Daten und standardisierten Schnittstellen
Veröffentlicht am 07.10.2021
Versenden Unternehmen Produkte, stellen sie einen Lieferschein auf Papier aus, der die Lieferung bis zum Wareneingang begleitet. Er wird manuell weitergereicht und bearbeitet. Das ist zeitaufwändig, fehleranfällig und verbraucht Ressourcen. Der digitale Lieferschein soll diese Probleme bald beheben. In einem gemeinsamen Pilotprojekt der Bundesvereinigung Logistik (BVL), GS1 Germany und T-Systems wurde die Lösung in der Praxis verprobt. 20 Unternehmen aus Konsumgüter-Industrie, Handel und Logistik testeten im August und September vier Wochen lang den digitalen Lieferschein. Erfolgreich: 68 Prozent der befragten Anwender:innen würden die standardisierte Branchenlösung zur digitalen Abwicklung von Lieferscheinen gerne weiternutzen. Denn, so das Ergebnis: Die Dauer einzelner Lieferprozesse verkürzte sich mitunter um bis zu zehn Tage. „Spediteure sparen sich den gesamten Aufwand der Dokumentation von Lieferscheinen – vom Einscannen übers Archivieren bis zur Auskunftspflicht“, sagt Oliver Püthe, Leiter des Projekts bei GS1 Germany. Die detaillierten Ergebnisse des Pilotprojektes wurden am 6. Oktober 2021 auf dem digitalen Symposium „Paperless Logistics“ vorgestellt. Im Projektverlauf gefielen den Teilnehmenden besonders die kontaktlose Übergabe des Dokuments mithilfe des QR-Code Scans, die digitale Unterschrift sowie die Einsparung des Lieferscheindrucks. Sie begrüßten außerdem, dass die Qualität des Belegs nicht durch mehrere manuelle Durchläufe leidet. Zu den Vorteilen zählt ihrer Meinung nach auch die zeitnahe und vollständige Verfügbarkeit von Abliefernachweisen inklusive der gut lesbaren Informationen zu Anlieferdifferenzen. „Der Digitale Lieferschein ist ein wichtiger Baustein für durchgängig digitale Geschäftsprozesse in der Transportlogistik“, sagt Christian Grotemeier, Geschäftsführer der BVL. In Zukunft soll jeder Partner in der Lieferkette digital auf seine Lieferscheine zugreifen, sie kommentieren und mit einer Unterschrift quittieren können. Betrieben wird der Digitale Lieferschein als Web-App in der Open Telekom Cloud. Jeder Beteiligte am Lieferprozess hat nach genau definierten Rechten Zugriff. Als ersten Schritt hinterlegen die verladenden Unternehmen die Lieferscheine digital. Damit das digitale Dokument eindeutig der jeweiligen Lieferung zugeordnet werden kann, nutzen sie den GS1 Standard GDTI (Global Document Type Identifier). Beim Verladen scannen die Fahrer:innen einen QR-Code mit der Smartphone-Kamera. Sie erhalten so einen zeitlich begrenzten, sicheren Zugriff auf den Digitalen Lieferschein in der Cloud. Dieser enthält ebenfalls einen QR-Code. Er wird bei Anlieferung vorgezeigt. Der Empfänger scannt den angezeigten QR-Code und bestätigt elektronisch den Erhalt der Ware. Damit lassen sich die nachfolgenden Schritte, wie Erstellung von Ablieferbeleg und Abrechnungen an Händler und Spediteur, direkt anstoßen. Der Prozess ist dabei sicher: „Die Verarbeitung der Daten über die Open Telekom Cloud sorgt für beste Verfügbarkeit und entspricht dem Datenschutz nach europäischen Standards“, sagt Ludger Vennewald, zuständig für Sales Mobility, Transport & Logistics bei T-Systems. Nach Auswertung des Pilotprojektes wird der Digitale Lieferschein weiterentwickelt. Zudem entsteht eine GS1 Anwendungsempfehlung, die Unternehmen bei der Umsetzung unterstützen soll. Bereits 2022 könnte es erste konkrete Anwendungen geben. Pressefoto: Scan des QR-Codes zum Abruf des digitalen Lieferscheins im Wareneingang (Quelle: Rewe) Presseansprechpartner: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V . Christian Stamerjohanns Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit E-Mail: stamerjohanns@bvl.de Tel.: 0421 / 1738421 www.bvl.de Über die BVL: www.bvl.de/verein GS1 Germany Michaela Freynhagen Manager Corporate Communications E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de Tel.: +49 221 94714 534 Deutsche Telekom AG Corporate Communications Tel.: 0228 181 – 49494 E-Mail: medien@telekom.de Über die Deutsche Telekom: www.telekom.com/konzernprofi l Über T-Systems: T-Systems Unternehmensprofil
Veröffentlicht am 17.06.2013
Zum vierten Mal trafen sich ehemalige Absolventen des Lehrgangs zum zertifizierten ECR D-A-CH Category Manager, um sich auszutauschen, über neue Trends zu diskutieren und zu netzwerken. Eines machte das diesjährige Treffen jedoch ganz besonders: Gefeiert wurden mehr als 1.000 Absolventen. Als symbolische Würdigung und als Zeichen der Kooperation kürte GS1 Germany stellvertretend für die Industrieseite Fabian Masny, Category Manager bei Ferrero und für den Handel Artur Wiens, Teamleiter strategische Warendisposition bei Edeka Süd-West. „Es ist toll zu sehen, wie groß das Thema Category Management geworden ist“, sagte Fabian Masny von Ferrero. „Man merkt ganz deutlich, dass Category Management mittlerweile einen großen Stellenwert in der gesamten Branche hat“, ergänzte Artur Wiens. In den letzten zehn Jahren hat GS1 Germany Mitarbeiter aus nahezu 250 verschiedenen Unternehmen ausgebildet. Inhalt des zehntägigen Lehrgangs ist die Methode des ECR D-A-CH Acht-Schritte-Prozess. Er beschreibt das standardisierte Vorgehen von der strategischen Abstimmung bis zur nachhaltigen Umsetzung und abschließenden Kontrolle eines Category Management-Projektes. „Die Lehrgangsinhalte helfen als theoretische Grundlage und sorgen für ein langfristiges Verständnis. Die praktische Arbeit lässt sich direkt mit dem Tagesgeschäft verbinden“, berichtete Masny. Der hohe Praxisbezug des Lehrgangs betrifft ebenfalls die Abschlussarbeit. Mit ihr löst der zukünftige Category Manager eine konkrete Aufgabe aus seinem Arbeitsumfeld oder einem parallel in seinem Unternehmen laufenden CM-Projekt. „Ich brenne darauf, das Thema meiner Abschlussarbeit bei der Edeka vorzustellen und mit viel Elan in die Praxis umsetzen“, freute sich Wiens. „Gut ist, sich kurz nach der Talstation um ein innovatives Thema für die Abschlussarbeit zu kümmern. Denn je interessanter oder innovativer der Ansatz, desto besser das Ergebnis“, gab Artur Wiens als Tipp an zukünftige Absolventen. Mittlerweile zählt der Lehrgang zum festen Bestandteil in der Personalentwicklung und wird als Qualifizierungsmerkmal bei der Personalsuche gezielt nachgefragt. Denn das gleiche umfassende Wissen und Verständnis rund um kundenorientierte Sortimente hilft nicht nur dem Category Manager sondern auch dem Key Account aufseiten der Hersteller sowie dem Einkauf im Handel bei ihren Gesprächen. „Der Kontakt zwischen Industrie und Handel hat mir besonders gut gefallen. Der offene Austausch zwischen den Teilnehmern aus Industrie und Handel mal ganz ab vom Tagesgeschäft ist für beide Seiten wirklich lohnend“, erläuterte Masny. GS1 Germany gratuliert Fabian Masny und Artur Wiens stellvertretend für alle 1.000 Teilnehmer. „Wir freuen uns über die große Nachfrage und damit über den Erfolg des vor zehn Jahren aus der Taufe gehobenen Lehrgangs“, so Thorsten Pollmüller, Bereichsleiter Category Management Beratung und Training bei GS1 Germany. „Wir arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung. Mit der Berücksichtigung von Trends wie Shopper Marketing oder Shopper Insights machen wir unsere Absolventen jederzeit fit für die Zukunft“, ergänzte Pollmüller. Pressebild herunterladen Abbildung: Fabian Masny, Category Manager bei Ferrero und Artur Wiens, Teamleiter strategische Warendisposition bei Edeka Süd-West repräsentieren mehr als 1.000 Teilnehmer zum Lehrgang Zertifizierter ECR D-A-CH Category Manager, Quelle: GS1 Germany Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 29.09.2025
„An meine Haut lasse ich nur…“. Ein allseits bekannter Slogan einer ebenso bekannten Marke; neu ist jetzt: Die Körperpflegemarke CD macht ihr traditionsreiches Reinheitsgebot fit für das digitale Zeitalter. Ab sofort führt ein dynamischer QR-Code mit GS1 Digital Link direkt von der Verpackung auf transparente digitale Produktinformationen. Mit diesem Schritt zeigt der Markenhersteller Lornamead, wie Konsumentenorientierung, regulatorische Anforderungen und moderne Markenführung zusammengeführt werden können. Mit dem Relaunch der Duschkategorie integriert CD auf allen Verpackungen einen QR-Code, der Konsument:innen per Smartphone-Scan zu einem Digital Label auf info.link leitet. Dort finden sie ausführliche Informationen zu Inhaltsstoffen, Nachhaltigkeitsmerkmalen und Claims sowie Details zum bekannten Reinheitsgebot der Marke. Zudem stehen dort Hinweise für die Anwendung und Pflegetipps, die den Übergang zwischen physischem Produkt im Regal und digitaler Markenwelt schaffen. So wird ein direkter, jederzeit mobil verfügbarer Zugang zur Markenkommunikation möglich – ohne App-Zwang und mit einem klaren Mehrwert für das Einkaufserlebnis. Die digitale Lösung erfüllt zugleich Anforderungen, die mit Blick auf kommende EU-Vorgaben immer wichtiger werden. Lornamead bereitet sich damit nicht nur auf die Empowering Consumers Directive vor, sondern auch auf den Digitalen Produktpass (DPP) im Rahmen der Ökodesign-Verordnung ESPR und auf die neue Verpackungsverordnung PPWR. Mit dem GS1 Digital Link entsteht eine zukunftssichere Infrastruktur, die sich flexibel erweitern und an regulatorische Entwicklungen anpassen lässt, ohne dass Verpackungen erneut physisch geändert werden müssen. Einer für alles: Ein QR-Code, mehr Transparenz, Marketing-Insights und Rechtssicherheit Für Verbraucher:innen bedeutet diese Innovation mehr Klarheit und Transparenz bei der Wahl von Hautpflege- und Kosmetikprodukten. Für Hersteller schafft sie Rechtssicherheit und stärkt zugleich die Markenpositionierung im Regal. Aus Unternehmenssicht eröffnen die Digital Labels zudem die Möglichkeit, wertvolle Marketing-Insights in Echtzeit zu gewinnen. Denn die Auswertung der Scans liefert Antworten darauf, welche Produkte besonders stark nachgefragt werden und welche Informationen für Konsument:innen relevant sind. Dieses Wissen ermöglicht es, Kampagnen gezielter zu steuern und Inhalte fortlaufend zu optimieren. Gleichzeitig eröffnet das System neue Optionen für digitale Interaktionen wie Promotions, Gewinnspiele oder Rabattaktionen, die unmittelbar am Produkt aktiviert werden können. Ein zentraler Erfolgsfaktor des Projekts war die enge Zusammenarbeit der beteiligten Abteilungen. Ein dediziertes Projektteam steuerte die Umsetzung, während Marketing, Regulatory und Design von Beginn an eingebunden waren, was Abstimmungsprozesse beschleunigte und die Akzeptanz sicherte. Ebenso trug die juristische Begleitung dazu bei, hybride Label-Strategien rechtssicher zu prüfen und frühzeitig freizugeben. Dass Lornamead den Rollout zunächst auf die Marke CD konzentrierte, erwies sich als strategisch kluger Schritt: Prozesse, Tools und Abstimmungen konnten praxisnah getestet und optimiert werden, bevor die Erfahrungen in eine markenübergreifende Ausweitung der 2D-Migration im gesamten Portfolio einfließen. „Mit der Digitalisierung unseres Portfolios schlagen wir eine Brücke zwischen Tradition und Innovation. Das CD-Reinheitsgebot wird damit nicht nur sichtbarer, sondern auch zukunftsfähig – für unsere Konsument:innen, den Handel und regulatorische Anforderungen zugleich“, erklärt Carola Kroll, Marketing Director bei Lornamead. Auch GS1 Germany betont den Modellcharakter des Projekts: „Die Case Study rund um CD zeigt eindrücklich, wie Standardisierung, Digitalisierung und Konsumentenzentrierung Hand in Hand gehen können“, so Ilka Machemer, Expertin für GS1 Standards und Mitglied im 2D-Migration-Team des Kölner Unternehmens. Mit GS1 Digital Link und info.link hat Lornamead die Grundlage für eine skalierbare und effiziente Migration von linearen Strichcodes zu 2D-Codes im gesamten Portfolio geschaffen. Pressebild: Per Scan des QR-Codes erhalten Verbraucher:innen über ein digitales Label Zugang zu Produktinformation (Quelle: Lornamead/info.link) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueber-uns
Veröffentlicht am 14.03.2011
Die SKL-Lose EURO-JOKER und TRAUM-JOKER werden demnächst mit dem EAN-Barcode von GS1 gekennzeichnet. Die Süddeutsche Klassenlotterie hat sich dazu im Rahmen einer alternativen Gestaltung der Lose für die beiden Jokerspiele EURO-JOKER und TRAUM-JOKER entschlossen, um vor allem die Prozesse im terrestrischen Vertrieb zu vereinfachen. Der Barcode auf den zukünftig auch in Scheckkartengröße ausgegebenen Losen beschleunigt durch ein schnelles Auslesen per Scannerkassen den Verkaufsvorgang. „Durch das neue Format und die Kennzeichnung mit dem EAN-Barcode sind die Lose leichter in der Handhabung. Kauf und Registrierung können damit automatisiert erfolgen, was unsere Produkte sehr viel benutzerfreundlicher im Vertrieb gestaltet“, erklärt Katja Russwurm vom Marketing und Vertrieb der SKL die Entscheidung. Der Strichcode EAN-13 ist der Klassiker unter den GS1-Symbologien und aus der Wirtschaft nicht mehr weg zu denken. Nahezu jedes Konsumgut ist mit ihm ausgezeichnet. Der Name ist hier Programm: Der EAN-13 enthält stets eine 13-stellige GTIN-Artikelnummer. Die Global Trade Item Number (GTIN) verschlüsselt Land, Hersteller und Nummer des Artikels. Wird sie per Scan ausgelesen, können zusätzliche Informationen wie Preis, Inhaltsstoffe, Volumen etc. zum Beispiel über das Warenwirtschaftssystem angezeigt werden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.05.2014
GS1 Germany kooperiert ab sofort mit Bizerba, einem der führenden Anbieter von Wäge- und Schneidetechnologien, um die Umsetzung des Traceability-Services fTrace in Europa zu unterstützen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Lebensmittelherstellern und Händlern vor Ort die Anbindung an fTrace in der jeweiligen Landessprache zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf die Benelux-Länder, Frankreich, Italien und Österreich. Bizerba bietet dazu einen auf die lokalen Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmten Beratungs- und Implementierungsservice. Lebensmittelprodukte haben oft einen weiten Weg: Vom Rohstoff über die Veredlung bis in den Handel reisen sie nicht selten durch mehrere Länder. Gleichzeitig machen Lebensmittelskandale, gesetzliche Anforderungen und informationshungrige Verbraucher die Frage nach der Herkunft immer dringlicher. Beantworten kann sie der Traceability-Service fTrace von GS1 Germany. Mit ihm können Lieferanten Produktinformationen an ihre Kunden kommunizieren. Verbraucher erhalten die Möglichkeit, am Point of Sale über eine App Informationen etwa zur Herkunft oder zu Allergenen ihrer Produkte abzurufen. Da die Wiegesysteme von Bizerba bereits mit den Warenwirtschaftsprogrammen ihrer Kunden verbunden sind, ist es nur ein vergleichsweise kurzer Weg zum Transfer der Produktinformationen an fTrace. Der Solution Provider sorgt zum einen für die Anbindung an den Traceability-Service. Basis ist Schnittstellenstandard EPCIS (EPC Information Service). Zum anderen erstellt Bizerba die Produktetiketten mit den fTrace-Codes, die variable Informationen wie Herkunft, Chargennummer, Uhrzeit und Datum verschlüsseln. „International vertretene Solution Provider wie Bizerba kennen die länderspezifischen und technischen Anforderungen in puncto Rückverfolgbarkeit. Sie sind verlässliche Partner für eine sichere Umsetzung“, begrüßt Ulrich Schäfer, Bereichsleiter GS1 Standards + Products bei GS1 Germany, die Zusammenarbeit. „Durch die Kooperation ermöglichen wir es unseren Kunden, im Segment gewichts- und mengenvariabler Waren ihre Lieferketten transparent zu machen, sowohl für ihre Geschäftspartner, als auch für den Verbraucher. Sie können sich dadurch von ihren Wettbewerbern differenzieren und ihre Kundenbindung nachhaltig festigen“, erklärt Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions bei Bizerba. Zum Hintergrund: EPCIS ist ein von GS1 und EPCglobal entwickelter Standard, der Schnittstellen zur Erfassung und Abfrage sogenannter EPCIS-Ereignisse spezifiziert. An bestimmten Punkten der Value Chain lesen Erfassungsgeräte, zum Beispiel RFID- oder Barcodeleser, den EPC aus. Die erfassten Daten ver-knüpft das System mit der aktuellen Ortszeit und Lokalität, dem aktuellen Status sowie dem Geschäftsprozess. So entsteht eine zusammenhängende Reihe von Leseereignissen, die ein effektives Tracking & Tracing jederzeit möglich machen – und das über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg bis zurück zum Ursprung der verwendeten Rohstoffe. Foto: Mit fTrace am Point of Sale die Herkunft checken (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt GS1: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community
Veröffentlicht am 03.12.2014
Transparente Lieferketten und chargengenaue Rückverfolgbarkeit: Konsumenten und Gesetzgeber fordern mehr Sicherheit für Lebensmittel. Große Handelsunternehmen wie Metro oder Transgourmet setzen dabei auf den Traceability-Service fTrace von GS1 Germany, um die steigenden Anforderungen zu erfüllen. Rund 200 Fisch- und 300 Fleischlieferanten bzw. Produzenten wurden bereits vom Handel aufgefordert, ihre Daten zur Rückverfolgbarkeit über fTrace zur Verfügung zu stellen. fTrace basiert auf dem globalen GS1 Standard EPCIS (Electronic Product Code Information Services). Die Daten können per Webinterface eingegeben oder automatisiert übermittelt werden. „Der Vorteil von fTrace ist, dass jeder Lieferant über eine einzige Lösung alle Händler erreicht“, sagt Ulrich Schäfer, Bereichsleiter Products und Standards bei GS1 Germany. Um Lieferanten, Importeuren und Veredlern den Einstieg zu erleichtern, hat GS1 Germany ein Informationspaket geschnürt und bietet kostenfreie, speziell auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnittene Webinare an. „Dies ist allerdings nur der erste Schritt: Wir begleiten die Unternehmen individuell durch den gesamten Onboarding-Prozess“, so Schäfer weiter. Bis zur erfolgreichen Live-Schaltung vergehen zwischen einem und drei Monate – kleinere Unternehmen mit nur wenigen verschiedenen Erzeugnissen gelangen noch schneller ans Ziel. „fTrace ist eine einfache und zukunftssichere Möglichkeit, das Vertrauen in ihre Produkte zu stärken und Konflikte mit dem Gesetz zu vermeiden,“ zeigt sich Peter Abel von Forellen-Abel überzeugt. Für Fisch- und Aquakulturerzeugnisse etwa schreiben die EU-Verordnungen Nr. 1224/2009 und Nr. 404/2011 detaillierte Angaben unter anderem zu Fangdatum und -gebiet, Produktionsmethode und Verfallsdatum vor. Bei Fleisch sind im Rahmen der Durchführungsverordnung zur LMIV bis April 2015 genaue Herkunfts- und Produktinformationen gefragt. Mit fTrace können die Daten chargengenau entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zum Endkunden bereitgestellt werden. So braucht etwa der Gastronom beim Einkauf im Großhandel künftig nur noch ein Smartphone und die fTrace-App: Damit scannt er den DataMatrix- oder einen vergleichbaren Barcode auf der Verpackung und erhält direkt über auf Handydisplay die gewünschten Informationen zur Herkunft von Fisch oder Fleisch. Das Onboarding-Projekt von GS1 Germany stößt auch auf internationale Resonanz. Derzeit laufen Tests mit verschiedenen Unternehmen und es wurden bereits Webinare von Argentinien bis Neuseeland durchgeführt. Infopaket und Webinar stehen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung und können direkt bei GS1 Germany angefordert werden: E-Mail: zeller@gs1-germany.de. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 24.04.2014
Von der Produktion bis in den Supermarkt: Ihre berühmte St. Galler Olma-Bratwurst hat die Genossenschaft Migros Ostschweiz jetzt ständig im Blick. Mithilfe des Schnittstellen-Standards EPC Information Services (EPCIS) wird jede einzelne Bewegung der Ware in der gesamten Lieferkette automatisch erfasst und ausgewertet – und das in Echtzeit. Damit hat die Genossenschaft Migros Ostschweiz ein Projekt zur Optimierung ihrer Supply Chain Visibility realisiert. Ziel ist die vollständige Transparenz der Lieferkette auf der Basis automatisierter Waren- und Informationsflüsse. „Auf welchem Lkw befindet sich die Lieferung der Olma-Bratwurst an den Supermarkt am Sankt Galler Neumarkt? Wann ist sie abgefahren und mit welchen Paletten?“ Fragen wie diese beschäftigen Daniel Balmer, Bereichsleiter Transportlogistik der Genossenschaft Migros Ostschweiz. Dank EPCIS weiß die Migros Ostschweiz jederzeit genau, welches Objekt sich wo, wann und zu welchem Zweck befindet. Das Zusammenspiel von Radiofrequenz-Technologie RFID, Elektronischem Produkt-Code (EPC) und EPCIS macht es möglich: Sämtliche Ereignisse in den physischen Warenflüssen können automatisch erfasst und verarbeitet werden – es entsteht ein lückenloses, engmaschiges Netz von Informationen über alle Warenbewegungen und Prozessstufen hinweg. Voraussetzung dafür war die Entscheidung des Migros Genossenschaftsbundes, national auf GS1 Standards zu setzen und sämtliche Gebinde mit dem EPC zu versehen. Mit dem erfolgreichen Projekt, das unter anderem GS1 Germany begleitet hat, legt das Handelsunternehmen den Grundstein für einen nationalen Rollout des EPCIS-Standards. Neben dem Fleisch- und Wurstsegment werden zurzeit Molkereiprodukte, wie Jogurt, Milch, Käse, und Convenience-Artikel integriert. EPCIS ist ein von GS1 und EPCglobal entwickelter Standard, der Schnittstellen zur Erfassung und Abfrage sogenannter EPCIS-Ereignisse spezifiziert. An bestimmten Punkten der Value Chain lesen Erfassungsgeräte, zum Beispiel RFID- oder Barcodeleser, den EPC aus. Die erfassten Daten verknüpft das System mit der aktuellen Ortszeit und Lokalität, dem aktuellen Status sowie dem Geschäftsprozess. So entsteht eine zusammenhängende Reihe von Leseereignissen, die ein effektives Tracking & Tracing jederzeit möglich machen – und das über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg, vom Ursprung der verwendeten Rohstoffe bis in den Handel und zurück. Foto: Stets im Blick – Die St. Galler Olma-Bratwurst auf dem Weg in den Handel (Quelle: Migros) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 14.09.2021
Köln, 14. September 2021 . Das Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz - LkSG) ist ab Januar 2023 für in Deutschland ansässige Unternehmen und Unternehmen mit einer Zweigniederlassung mit mindestens 3.000 Beschäftigten in Deutschland anwendbar. Ab dem Jahr 2024 sind Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigten in Deutschland erfasst. Die F-Trace GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von GS1 Germany, unterstützt im Rahmen einer Kooperation mit der AFC Risk & Crisis Consult GmbH eine ganzheitliche Implementierung der Anforderungen. Der Kooperationsansatz beider Partner richtet sich in erster Linie an Händler und Markenhersteller aus dem Food- und FMCG-Sektor und bietet eine Lösung für effizientes Management von Nachhaltigkeit und Qualitätssicherung im Liefernetzwerk. Damit einher geht die Umsetzungskompetenz von F-Trace aus jahrelanger Rückverfolgbarkeitsexpertise sowie die Beratungs- und Kommunikationskompetenz von AFC, die bei der Definition von Datenanforderungen und bei der inhaltlichen Bewertung und Nutzung der Daten elementar ist. Sowohl die steigenden regulativen Voraussetzungen als auch individuelle Herausforderungen finden im gemeinsamen Ansatz Berücksichtigung. Die jeweiligen komplementären Expertisen innerhalb der Kooperation helfen Unternehmen, sich mit validen Daten aus der Lieferkette gegenüber ihren Kunden als vertrauensvolle Partner zu positionieren. „Wir nehmen kontinuierlich das Feedback unserer Stakeholder auf und haben die bestehende Traceability-Lösung in den letzten Jahren um weitere Anwendungsszenarien erweitert. Mit dem neuen Modul können wir nun für Nachhaltigkeit und Qualitätsmanagement relevante Daten effizient und strukturiert aus der Lieferkette abfragen, visualisieren und analysieren“ , sagt Mark Zeller, Lead F-Trace. Und er ergänzt: „Damit schließen wir den Kreis von Rückverfolgbarkeit, Transparenz und Verantwortung und werden den Kundenwünschen sowie dem gesellschaftlichen Konsens mehr als gerecht.“ Dr. Michael Lendle, Geschäftsführer AFC Risk & Crisis Consult, beschreibt die Notwendigkeit der einheitlichen Lösung so: „Unsere Mandanten lässt das Thema Transparenz entlang der Supply Chain nicht los und mit dem LkSG nimmt der Bedarf weiter zu.“ Deshalb überprüft AFC mit ihren bewährten Methoden unter anderem welche risikorelevanten Punkte es in der jeweiligen Lieferkette gibt, welche offenen Fragen es zu beantworten gilt und welche Daten für die Kommunikation gegenüber den Stakeholdern relevant sind. Laut Lendle ist die Partnerschaft eine logische Konsequenz: „Wir unterstützen mit unser langjährigen Erfahrung und geballtem Know-how als Unternehmensberatung für Risikobewertung gerne den Pionier für Lieferkettentransparenz. Beratung und Umsetzung aus einer Hand – das passt wunderbar zusammen.“ Ziel ist es Händler und Hersteller zu befähigen, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsinformationen automatisiert an nachfolgende Stufen weiterzugeben, die Erfassung, Speicherung und Nutzung von Transparenzdaten zu optimieren sowie ein nachhaltiges Vertrauen der Lieferkettenteilnehmer zu gewinnen. F-Trace – The global language of transparent supply chains. Die F-Trace GmbH ist ein Unternehmen der GS1 Germany GmbH. Das Unternehmen bietet Lösungen für eine transparente und sichere Wertschöpfungskette. Kern seines Portfolios ist der Rückverfolgbarkeitsservice FTrace, eine webbasierte Lösung, die eine chargengenaue Rückverfolgung auf Basis von statischen und dynamischen Daten ermöglicht. Transparenz, Sicherheit und Vertrauen sind die Kernnutzen. Der skalierbare Service F-Trace basiert auf GS1 Standards und ist für alle Branchen, Zielgruppen und Warenkategorien global einsetzbar. www.ftrace.com AFC Risk & Crisis Consult GmbH Die AFC Risk & Crisis Consult GmH ist ein Tochterunternehmen der seit über 48 Jahren entlang der Food Value Chain beratenden AFC Consulting Group AG. Bei der Beratung von nationalen und internationalen Mandanten im Food- und FMCG-Sektor berät sie die Industrie, den Handel sowie Organisationen der Agrar- und Ernährungswirtschaft u.a. bei Fragestellungen des Risiko- und Krisenmanagement, Kommunikations- und Reputationsmanagement sowie bei Nachhaltigkeit und Businesscontinuity, Sie entwickelt anwenderspezifische, stufenübergreifende Datenhandlingsysteme und -plattformen zur Absicherung der Datenintegrität und -authentizität sowie zur Vermeidung von Datenkorruption. www.afc.net Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-524, Fax: 0221 94714-7524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de AFC Risk & Crisis Consult GmbH Dr. Michael Lendle Managing Director Dottendorfer Str. 82, 53129 Bonn Tel: 0228 98579-53, Fax: 0228 98579-79 E-Mail: michael.lendle@afc.net