Veröffentlicht am 31.08.2010
Berlin/Köln. – Ab Januar 2011 wird die erfolgreiche Arbeit des Informationsforum RFID e.V. von GS1 Germany GmbH weitergeführt. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Informationsforums beschlossen die Mitglieder, die Arbeit der beiden Organisationen zukünftig noch enger miteinander zu verbinden. Ziel ist es weiterhin, Informationen zur RFID-Technologie für Politik, Medien und Unternehmen bereitzustellen. Eine enge Anbindung an das EPC Advisory Board bei GS1 Germany, in dem auch der Vorstandsvorsitzende des Informationsforums, Prof. Dr. Michael ten Hompel, aktiv ist, gewährleistet auch in Zukunft einen branchen- und technologieübergreifenden Ansatz. Die Integration des Informationsforums in GS1 Germany ermöglicht eine stärkere Berücksichtigung von Praxis- und Anwendungsfragen. Dies ge-winnt vor allem im Zuge der Umsetzung der EU-Empfehlung für Daten-schutz bei RFID immer größere Bedeutung. Auch in Zukunft steht die Marke „Informationsforum RFID“ daher für einen offenen Dialog mit Politik und Öffentlichkeit, der die weitere Verbreitung von RFID fördert und die Akzeptanz für den Einsatz der Technologie verbessert. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Res-ponse). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Über das Informationsforum RFID e.V. Das Informationsforum RFID e.V. ist eine Dialog- und Informationsplattform für alle Fragen rund um RFID. Zu den Mitgliedern zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Handel, Konsumgüterindustrie, Automobilbranche, IT und Dienstleistung sowie als Fördermitglieder die BVL, der BITKOM und das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik. Eine enge Kooperation besteht mit dem AIM-Deutschland sowie mit der RFID Platform Nederland. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Leiterin Unternehmenskommunikation Maarweg 133 50825 Köln Tel: 0221 94714-535 Fax 0221 94714-591 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Pressekontakt: Informationsforum RFID e.V. Tel. +49 30 7262 5086 E-Mail: presse@info-rfid.de
Veröffentlicht am 21.02.2013
Zur Verleihung des Wissenschaftspreises 2013 kamen am gestrigen Abend auf Einladung des EHI und der GS1 Germany rund 330 Spitzenkräfte der Handelsbranche nach Düsseldorf. Herausragende Persönlichkeiten wie Prof. Götz W. Werner, Gründer und Aufsichtsrat von dm drogerie-markt und EHI-Präsident, und Markus Tkotz, Geschäftsführer der Markant und Aufsichtsratsmitglied von GS1 Germany, sowie Michael Hoffmann, CEO von Lekkerland begrüßten die Teilnehmer zu der feierlichen Gala. Dissertation: Suchmaschinenmarketing – Werbewirkung mit jedem Klick In der Kategorie Dissertation wurde Dr. Nadia Nabout von der Goethe Universität Frankfurt geehrt. Sie hat für ihre innovative Dissertationsschrift ein topaktuelles Thema mit direktem praktischen Nutzen für den Handel gewählt. Denn Online-Marketing und insbesondere Suchmaschinenmarketing wirft zahlreiche Fragen auf: Was ist der optimale Preis in einer Keyword-Auktion? Nach welchen Maßstäben vergütet man die Agentur, die für das Suchmaschinenmarketing engagiert wurde? Und wie beeinflusst die Qualität der Anzeige die Profitabilität der Suchbegriffe? Auf diese und andere Fragen liefert die Dissertation Antworten und gibt Marketing-Experten des Handels klare Handlungsempfehlungen. So beschreibt Nabout im ersten Teil ihrer Dissertation ein System, welches Werbetreibende bei der Bestimmung optimaler Gebote unterstützt und den Gewinn nach Akquisitionskosten maximiert. Das System ist in einer Software für Kampagnenmanagement implementiert und hat sich in der Praxis bereits bewährt. Master: Premium-Handelsmarken – vom Kunden akzeptiert? Anne-Madeleine Kranzbühler von der der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster konnte die Jury von ihrer Masterarbeit zum Thema Premium-Handelsmarken überzeugen. Premium-Handelsmarken sind ein noch relativ junges Phänomen im Handel und können weder mit klassischen Handelsmarken noch mit herkömmlichen Markenartikeln verglichen werden. Die vorliegende Masterarbeit untersucht diese neue Kategorie von Marken und ihren Einfluss auf bestehende Markenartikel und klassische Handelsmarken. Die empirisch angelegte Arbeit eröffnet dem Handel wichtige und neue Einblicke in die Sichtweise des Kunden auf Premiumhandelsmarken und geht der Frage nach, welche Marketingstrategien die Kaufentscheidung positiv beeinflussen können. Bachelor: Pop-up-Stores – keine Eintagsfliegen Olga Luisa Kastner von der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin prognostiziert in ihrer Bachelorarbeit dem Phänomen Pop-up-Store ein großes Potenzial für die Zukunft. Für eine hohe Relevanz von Pop-up-Stores spricht, dass sie konzeptionell unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden entgegenkommen. So sind sie quasi eine moderne und modifizierte Variante des altbekannten Wochenmarktes und entsprechen dem Wunsch des Kunden nach Regionalität und Saisonalität von Waren sowie nach einem sinnlichen Produkterlebnis. Auch die Tatsache, dass Pop-up Stores nicht nur vom klassischen Handel initiiert, sondern auch von Online-Händlern und anderen Anbietern umgesetzt werden, spricht für eine hohe Relevanz des noch jungen Phänomens. Kooperation: Promotions – in der Zusammenarbeit liegt die Kraft Der Preis der Kooperationen ging in diesem Jahr an die WHU – Otto Beisheim School of Management. Sie setzte sich mit dem Forschungsprojekt „Benchmarking eines kollaborativen Promotionmanagementansatzes in der Konsumgüterindustrie“ durch. In dem Projekt konnte die Wahrscheinlichkeit von großen Prognosefehlern im Promotionmanagement nachweislich reduziert werden. Dazu band die WHU Handel und Industrie ein und legte echte Marktdaten zugrunde. Die Jury überzeugte zum einen die hohe Praxisrelevanz und lobte zum anderen, dass das Forschungsvorhaben auf eine Themenstellung ziele, die Konsumgüterindustrie und Handel nur in Kooperation erfolgreich bearbeiten können. EHI und GS1 Germany stiften paritätisch 40.000 Euro Preisgeld, um den akademischen Nachwuchs und etablierte Lehrstühle zu ermutigen, praxisrelevante Themen für die Handelsbranche wissenschaftlich zu untersuchen und insbesondere Kooperationen zwischen Hochschulen, Handel und Industrie zu fördern. Zudem soll der Transfer der wissenschaftlich erarbeiteten Erkenntnisse von den Hochschulen in die Praxis ermöglicht werden. Alle ausgezeichneten Arbeiten können beim EHI bzw. bei GS1 Germany eingesehen werden. Fotos zum Download unter: ftp://ehi_presse:Tres.Fruhit2@ftp.ehi.org im Verzeichnis: WP_2013 Über das EHI Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 50 Mitarbeitern. Das internationale EHI-Netzwerk umfasst 630 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie. Gegründet wurde das Unternehmen 1951. Geschäftsführer ist Michael. Die GS1 Germany eine jeweils 50 %-Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes, koordiniert die Vergabe der europäischen Artikelnummern (EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel sowie die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorgestellt werden. Über GS1 Germany GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Herausgeber: EHI Retail Institute e. V., Spichernstraße 55, 50672 Köln, www.ehi.org Tel: +49 (0)2 21/5 79 93-0, Fax: -45 GS1 Germany GmbH, Maarweg 133, 50933 Köln, www.gs1-germany.de Tel: +49 (0) 2 21/9 47 14-0, Fax: +49 (0) 2 21/9 47 14-9 90 Kontakt: Ute Holtmann, EHI, Leiterin Public Relations, Tel.: 02 21/5 79 93-42, holtmann@ehi.org Kristina Wegner, GS1 Germany, Leiterin Marketing+Kommunikation, Tel: 02 21/94 714 -535, kwegner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.02.2013
Auf der Fruit Logistica 2013 hat die europäische Obst- und Gemüsebranche gemeinsam mit dem europäischen Netzwerk der GS1 Organisationen begonnen, das GS1 System in der Branche umzusetzen. In erster Linie wurde vereinbart, künftig länderübergreifend auf die Globale Artikelnummer GTIN und die Globale Lokationsnummer GLN zu setzen. Unter dem Dach der europäischen GS1 Organisationen, unter anderem GS1 Germany, der Dachverbände IFPS, Freshfel Europe, Frug I Com sowie namhafter Unternehmen aus Handel und Industrie wurde dazu bereits im September 2012 eine Fachgruppe initiiert. Ziel der Gruppe „GS1 in Europe – Fruit & Vegetables GS1 Standards Deployment in Europe“ ist es, den Einsatz von GS1 Standards zu harmonisieren. „Nationale Insellösungen sollen künftig der Vergangenheit angehören“, so Klaus Förderer von GS1 Germany, Leiter der Initiative auf deutscher Seite. „Die Obst- und Gemüsebranche ist ebenso global geworden, wie die gesamte Kon-sumgüterbranche. Um da noch effizient handeln zu können, sind international standardisierte Prozesse mehr als notwendig geworden.“ In einem ersten Schritt soll ein europäisches Regelwerk geschaffen werden, das eine einheitliche Umsetzung der GS1 Standards sicherstellt. Die Anforde-rungen sollen über eine gemeinsame Plattform gesammelt und miteinander geteilt werden. Unter Mitwirkung der europäischen Verbände sowie von Unter-nehmen, zu denen Edeka, Metro und Rewe gehören, wird es in Kürze gemeinsame europäische Handlungsempfehlungen für die Obst- und Gemüsebranche geben. Unter anderem geht es um den Einsatz von Identifikationsnummern, elektronischem Datenaustausch, Etikettierung und Stammdatenaustausch. Die Handlungsempfehlungen werden sich dabei an den europäischen Anforderun-gen sowie der Gesetzeslage orientieren und auf den globalen GS1 Standards basieren. Die erste dieser Empfehlungen ist bereits fertig und fokussiert die Vergabe und Anwendung der Globalen Artikelnummer GTIN. Sie wurde diese Woche in englischer Sprache veröffentlicht und steht ab sofort als Fachpublikation auf der Website von GS1 Germany zur Verfügung. Englische Version der Meldung / English version of press release Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 06.02.2013
Für drei von vier Händlern ist das Thema Mobile von strategischer Bedeutung. Besonders häufig umgesetzt werden aktuell Mobile Apps und Mobile Websites. Mobile Shop-Lösungen haben dagegen an Relevanz verloren. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie vom EHI im Auftrag von GS1 Germany, deren Ergebnisse im Rahmen der M-Days vorgestellt wurden. Im November 2012 wurden dazu 250 Händler adressiert. Daneben beantworteten sieben Zahlungsnetzbetreiber und alle nationalen Mobilfunknetzbetreiber (MNOs- Mobile Network Operators) sowie zwei Mobile Wallet-Anbieter die Fragen. Mehr als jeder zweite der befragten Händler glaubt daran, durch Mobile sein Image aufbessern bzw. pflegen zu können. Jeder fünfte ist der Meinung, durch Mobile lasse sich der Abverkauf steigern. Zuversicht herrscht im Markt, was die mobilen Zahlungsmethoden angeht. Zwei Drittel der an der Befragung teilnehmenden Händler empfinden Mobile Payment als echten Trend mit langfristiger Wirkung. Nur 33 Prozent halten die Entwicklung für einen vorübergehenden Hype. Zahlungsnetzbetreiber und MNO und Mobile-Wallet-Anbieter erwarten, dass in erster Linie Bargeld verdrängt und Kartenzahlungen digitalisiert werden. Die zeitliche Entwicklung der sogenannten Near Field Communication (NFC) in Deutschland prognostizieren ebenfalls beide Anbietergruppen ähnlich. 2015 sind, der Befragung zufolge, bereits 50 Prozent der ausgelieferten Smartphones und Terminals NFC-fähig. Die Studie sagt für das Jahr 2015 ebenfalls voraus, dass jeder zweite Händler über NFC-fähige Terminals verfügen wird. 38 Prozent der Händler glauben, dass eine Pilotierung von Contactless Payment bereits innerhalb der nächsten 12 Monate stattfinden wird. Für eine erfolgreiche Marktdurchdringung von Mobile Payment sind technische Standards nach wie vor von essentieller Bedeutung. 62 Prozent der Befragten nannten dies als Voraussetzung für die Durchsetzung von Mobile Payment. Weitere Informationen zur Studie erhalten Interessenten bei GS1 Germany. Pressekontakt GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 05.02.2013
Diese und weitere Ergebnisse liefert die Neuauflage der Studie von GS1 Germany „The Shopper still rules“, durchgeführt von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Die Studie basiert auf der Online-Befragung von über 4.000 Konsumenten aus dem GfK MEP-Panel. Betrachtet wurde das Online-Informations- und -Kaufverhalten für die Bereiche Gebrauchsgüter, Körperpflege-/Reinigungsprodukte sowie Lebensmittel. Laut Studie informieren sich Verbraucher – unabhängig vom Warenbereich – sowohl im Internet als auch via Smartphone in erster Linie über Preise, Rabatte und Sonderaktionen. Diese Erkenntnis brachte auch schon die Erstauflage der Studie in 2010. Neu ist, dass die heute befragten Konsumenten Kundenbewertungen im Bereich der Körperpflege- und Reinigungsprodukte sowie die Angabe von Inhaltsstoffen bei Lebensmittel als erforderlich ansehen. Vor gut zwei Jahren waren dies noch Nice-to-have-Informationen. Jetzt definiert der Verbraucher diese Produktinformationen als Need-to-haves, die im Internet und via Smartphone verfügbar sein müssen. Die Vertrauenswürdigkeit der Produktangaben spielt weiterhin eine übergeordnete Rolle. Wie in der Studie 2010 setzen 83 Prozent der Konsumenten auf Verbraucherzentralen und 71 Prozent auf Warentest-Organisationen, wie zum Beispiel Stiftung Warentest. Das Vertrauen in Informationen aus Handel und Industrie sinkt leicht auf knapp unter 30 beziehungsweise 34 Prozent. Grundsätzlich allerdings, würden 47 Prozent der Befragten ein Produkt bevorzugen, wenn mehr Informationen zur Verfügung stünden, wie Hersteller- oder Herkunft-, respektive Inhaltsangaben. Die unter dem Dach von GS1 entwickelte Trusted Data-Infrastruktur stellt eine neu etablierte vertrauenswürdige Datenquelle für Verbraucher dar, in der Markenhersteller und Händler ihre Produktangaben rechtssicher und verbraucherfreundlich hinterlegen können. Wie die Bereitstellung der Produktinformationen erfolgen sollte, erläutert die Best-Practice Empfehlung „Extended Packaging – Trusted Source of Data“. Das Dokument hat GS1 Germany gemeinsam mit namhaften Experten aus Industrie, Handel und Dienstleistern darunter Mondelez (Kraft Foods), Procter & Gamble, Checkitmobile (Barcoo), Metro und Rewe, sowie führenden Rechtsexperten in den vergangen zwei Jahren erarbeitet. Die Studie sowie die neue Trusted Source of Data wurden auf den M-Days am 5. Februar präsentiert. Zündstoff in die Diskussion brachte hierzu auch Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Er versteht sich als „Sprachrohr der Verbraucher“ und machte unter dem Titel „Lebensmittelkennzeichnung: Mehr Information statt Etikettenschwindel“ auf unklare Kennzeichnungen bis hin zur Täuschung von Verbrauchern aufmerksam. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.01.2013
Unsichtbar und effektiv wie die Heinzelmännchen: Dort wo Elektrowerkzeuge, Haushaltshelfer, Pflanzen und Wohnaccessoires das Herz der Baumarktkunden höher schlagen lassen, sorgt ein ausgeklügeltes Supply Chain Management für die Verfügbarkeit der einzelnen Sortimente. Um noch mehr Wertschöpfung zu realisieren, hat sich die Jumbo-Markt AG, mit 41 Filialen die zweitgrößte Baumarktkette der Schweiz, die Beratungskompetenz von GS1 Germany ins Haus geholt. In einem groß angelegten Supply Chain-Programm will Jumbo zum einen die Prozesskosten über die gesamte Warenbeschaffung und Warenwirtschaft hinweg reduzieren. Zum anderen soll maximale Warenverfügbarkeit mit minimaler Kapitalbindung vereint werden. Um das ambitionierte Projekt systematisch anzugehen, wurden vier Phasen definiert. Ziel der ersten Phase „Standortbestimmung“ ist es, die bestehenden Prozesse und die aktuelle Situation im Lieferanten-, Einkaufs- und Bestands-management vollständig zu erfassen. Auf Basis dieser Ist-Analyse hat Jumbo in der zweiten Phase eine gewichtete Bewertung der Prozesse erstellt und sich dabei an seinen strategischen Zielen orientiert. Anschließend erfolgte die detail-lierte Definition der Sollprozesse. „Dieser dritte Schritt ist sehr wichtig für einen erfolgreichen Ablauf: Unternehmen, die direkt aus der Ist-Analyse in die Umsetzung gehen, laufen Gefahr, sich im Aktionismus zu verlieren“, erläutert Tomislav Pavicic, Berater und Supply Chain Experte bei GS1 Germany. „Besser ist der Blick auf das Ganze, um dann dem kompletten Prozess eine Richtung zu geben. Zum Beispiel Erwartungshorizonte und daraus Soll-Prozesse zu definieren. Erst dann eröffnet sich die Möglichkeit, auch Prozessalternativen gegeneinander zu benchmarken“, ergänzt Denis Contessi, Leiter Organisation Logistik und Supply Chain bei Jumbo. Das Projekt befindet sich jetzt in der vierten Phase, der Umsetzung. Bei Jumbo sind gut ein Dutzend Mitarbeiter aus vier Abteilungen an dem Programm beteiligt. Das für das Projekt erforderliche Basiswissen wurde den beteiligten Mitarbeitern und Führungskräften durch GS1 Germany in einem maßgeschneiderten Schulungsprogramm vermittelt. Das Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für Standards und Prozessoptimierung trägt Mitverantwortung in der Programm- und Projektleitung. Über dieses Projekt und das Lösungsportfolio von GS1 Germany können sich die Besucher der Logimat 2013 vom 19. bis 21. Februar in Halle 4, Stand 406, der Messe Stuttgart, informieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.12.2012
Der neue Standard für den elektronischen Rechnungsaustausch ZUGFeRD soll künftig bundesweit die bestehenden EDI-Standards ergänzen und papierbasierte Prozesse ablösen. Das Konzept sieht vor, Rechnungen im PDF-Format zu versenden. Die Daten werden zusätzlich standardisiert im XML-Format im Dokument integriert und automatisch mit übertragen. Dadurch lassen sich Rechnungen einfacher elektronisch weiterverarbeiten und archivieren. Möglich macht diese Vorgehensweise unter anderem das neue Umsatzsteuergesetz. Es erleichtert vor allem kleinen und mittleren Unternehmen den Versand und den Empfang von Rechnungen auf elektronischem Weg. Ziel ist es, dass künftig jede Finanz- und Buchhaltungssoftware automatisch Rechnungen nach dem neuen Verfahren erzeugen kann. ZUGFeRD steht für Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland, basiert auf globalen und europäischen Empfehlungen und ist kompatibel mit dem GS1 System. Mitte November stellte Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, den neuen Standard für den elektronischen Rechnungsaustausch vor. ZUGFeRD wurde im Rahmen des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) unter anderem von GS1 Germany, der Automobilindustrie, dem Bankensektor, der Software-Industrie, DATEV, aber auch vom öffentlichen Sektor erarbeitet. „Der ZUGFeRD-Standard versetzt endlich auch kleinere Unternehmen in die Lage, von Papierrechnungen auf standardisierten, elektronischen Rechnungs-versand umzustellen. Nach aktuellen Schätzungen der Billentis Marktstudie 2012 werden jährlich in Europa etwa 16 Milliarden Rechnungen allein an Geschäftspartner und in den öffentlichen Sektor versendet. Lediglich 18 Prozent davon elektronisch. Wir sprechen hier also von enormen Kosteneinsparungen und einem wesentlichen Beitrag zu nachhaltigen Geschäftsprozessen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Unternehmen ist seit 35 Jahren Schnittstelle zwischen Handel und Industrie bei der Entwicklung und Umsetzung von EDI-Standards und hat diese Erfahrung im FeRD eingebracht. Pretzel weiter: „Künftig hat jeder Rechnungsempfänger vom Handwerker bis zum Konzern die Option, Daten elektronisch weiterzuverarbeiten.“ „ZUGFeRD ist ein echter End-to-End-Prozess, der sich einfach und für kleines Geld realisieren lässt“, so Werner Brinkkötter, Vice-Head of Bookkeeping bei der August Storck KG. „Wir haben uns eine zügige Integration vorgenommen. In einem ersten Schritt haben wir den Rechnungseingang per E-Mail bereits umgesetzt.“ Brinkkötter sieht genau wie Pretzel in ZUGFeRD einen Türöffner zum elektronischen Rechnungsaustausch für kleine und mittlere Unternehmen. So könnten fehlerbehaftete Medienbrüche vermieden werden. „Neben großen wirtschaftlichen Vorteilen bietet die neue Option auch ein Mehr an Sicherheit. Schwarzen Schafen wird es schwerer fallen, Empfängern gefälschte Rechnungen unterzuschieben“, so der EDI-Experte weiter. „Es geht hier schließlich um Geld.“ FeRD ist die nationale Plattform von Verbänden, Ministerien und Unternehmen zur Förderung der elektronischen Rechnung in Deutschland. Das Forum wurde unter dem Dach der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung (AWV) gegründet. GS1 Germany ist nicht nur national im FeRD vertreten. Die Plenumssitzung des FeRD benannte am 14. November einen Experten von GS1 Germany zu einem von vier Vertretern auf europäischer Ebene. Als Experte für E-Business-Standards wird er die deutschen Ergebnisse im Multistakeholder-Forum zu elektronischen Rechnungen der EU-Kommission einbringen. Weitere Information: www.ferd-net.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 05.09.2012
Wo zufriedene Verbraucher für mehr Umsatz sorgen, könnte Efficient Consumer Response der Grund sein. Im Jahr 2003 prämierte GS1 Germany erstmalig herausragende Beispiele effektiver Kundenansprache mit dem ECR Award. Seither markiert die Preisverleihung den Auftakt des ECR Tags, der größten Konferenz für innovative Strategien zur Verbraucherorientierung. „Innerhalb des vergangenen Jahrzehnts hat sich der ECR Award zu einem wahren Trendbarometer der Konsumgüterwirtschaft entwickelt“, sagte Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany auf der ECR Award-Gala am Abend des 4. September. „Unternehmen, die hier überzeugen können, setzen Maßstäbe für mehr Verbraucherorientierung und Nachhaltigkeit. Sie geben Impulse für die gesamte Branche“, so Pretzel weiter. ECR Award Kategorie„Unternehmenskooperation Supply Side“ Der ECR Award 2012 in der Kategorie „Unternehmenskooperation Supply Side“ ging an Lekkerland und Kraft Foods Deutschland. Innerhalb kürzester Zeit haben die Partner in vertrauensvoller Zusammenarbeit ihre gesamte Logistik auf ein zukunftsweisendes, ökologisch wie ökonomisch optimiertes System umgestellt: Statt bisher 15 Regionallager beliefert Kraft Foods seit November 2011 deutschlandweit nur noch drei Cross-Docking-Lager von Lekkerland. Die Reduktion der Rampenkontakte um 90 Prozent, eine verbesserte Warenverfügbarkeit sowie die verringerte Verkehrsbelastung kommen nicht nur Kraft Foods und Lekkerland, sondern zugleich auch dem Kunden und der Umwelt zugute – eine ausgezeichnete „Win-for-four“-Situation. ECR Award Kategorie „Unternehmenskooperation Demand Side“ Der ECR Award für die beste Unternehmenskooperation Demand Side ging an gleich sieben Unternehmen: Bahlsen, CFP Brands Süßwarenhandel, Ferrero Deutschland, Schwarzkopf & Henkel, Henkel, The Lorenz Bahlsen Snack-World Germany und Edeka Minden-Hannover. Erreichtes Projektziel war die Implementierung partnerschaftlich entwickelter Category Management Projekte im selbstständigen Einzelhandel. Den Anfang machten die Kategorien Drogerie und Süßwaren. Mit messbarem Erfolg: Ertragssteigerung von 48 Prozent im Drogerie-Segment (seit 2009) und von 12,5 Prozent bei Süßwaren (seit 2011). Anerkennung von der Jury gab es für den klar strukturierten, zukunftsweisenden Ansatz, die Signalwirkung der Kooperation auf die gesamte Konsumgüterbranche sowie die überzeugende Rolloutfähigkeit des Konzepts. ECR Award Kategorie „Einzelunternehmen“ Für die entschlossene Umsetzung von ECR erhielt in diesem Jahr Procter & Gamble Deutschland den ECR Award in der Kategorie Einzelunternehmen. Der Konzern schöpft das Potenzial der vorhandenen Standards in der gesamten Wertschöpfungskette aus und gibt durch nachhaltige Innovationen wichtige Impulse für die Branche. Gemeinsam mit seinen Handelskunden formuliert P&G klare ECR-Ziele auf der Supply Side und Demand Side. Messen ließ sich das Unternehmen auch an ökologischen Kriterien. Im Rahmen seiner langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie strebt das Unternehmen etwa die Umstellung der Produktion auf erneuerbare Energien und weniger CO2-Emissionen an. ECR Award Kategorie „Unternehmenspersönlichkeit“ ECR-Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2012 ist Thomas Bruch. Als passionierter Einzelhändler, bekennender Teamplayer und Unternehmer mit klaren Werten führt Thomas Bruch die Globus Gruppe in der fünften Familiengeneration. Damit verkörpert er gleichsam das Wesen des Unternehmens: Seit mehr als 180 Jahren steht Globus für Beständigkeit, Mut zum Wandel und die ehrliche Anstrengung, seine Kunden immer wieder zu begeistern. Für sein Engagement und seinen Erfolg bei der Umsetzung moderner ECR-Strategien erhielt Thomas Bruch jetzt die Auszeichnung „ECR Unternehmenspersönlichkeit 2012“. Kein anderes Spitzentreffen von Industrie und Handel werfe ein derart fruchtbares Licht auf die Kooperationsbereitschaft und den Innovationsgeist aller Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette. Davon ist die 16-köpfige Jury auch in diesem Jahr überzeugt. Ihr gehören Persönlichkeiten aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Wissenschaft an. Der ECR Award sei die einzige Auszeichnung für unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in der Konsumgüterwirtschaft. Der Preis wird jährlich von GS1 Germany vergeben, exklusiver Kooperationspartner ist die Unternehmensberatung Kurt Salmon Germany. Aktuelle Bilder der Gewinner stehen unter www.ecraward.de/presse zum Download zur Verfügung. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.08.2012
Zusätzliche Kundschaft und gesteigerte Kundenzufriedenheit: Das erzielten die Medicon-Apotheken in der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen durch die Umstrukturierung der Frei- und Sichtwahlsortimente. Die einzelnen Häuser verzeichneten einen Kundenzuwachs von bis zu 12,6 Prozent, der Zuwachs bei der Stammkundschaft betrug bis zu knapp 72 Prozent in einzelnen Filialen. Während sich der Umsatz auf dem Gesamtmarkt der deutschen Apotheken im vierten Quartal 2010 in der Freiwahl nur um 1 Prozent steigerte, stieg er nach der Umstrukturierung bei den drei Projektapotheken von Medicon um insgesamt 13,9 Prozent. „Von diesen Erfahrungen in den drei Test-Apotheken ausgehend, konnten wir die Umstellung in all unseren zwölf Häusern vornehmen“, sagt Verena Schielein von Medicon. Den Kunden- und Umsatzzuwachs erreichten die süddeutschen Medicon-Apotheken allein durch die Umgestaltung der Produktpräsentation. Sie bauen auf das Category Management (CM), ein Instrument mit dem Industrie und Handel gemeinsam Sortimente gestalten und in den Geschäftsräumen platzieren. CM kann die Kundenzufriedenheit steigern und bietet eine Profilierungsstrategie, um sich im Wettbewerb zu differenzieren. Herstellern hilft das Wissen um Feinheiten und Besonderheiten in alltäglichen Verkaufssituationen in der Apotheke, um Sortimente auf die Bedürfnisse der Kunden abzustimmen. „Wo früher die einzelnen Produkte ihrem Hersteller zugeordnet waren, sind sie nun in Kategorien unterteilt. So gibt es beispielsweise eine Kategorie für das gepflegte Bein“, erläutert Schielein. Unterstützung erhielt Medicon im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten PROZEUS-Projektes von zwei Kooperationspartnern: dem Hersteller Klosterfrau und GS1 Germany, bekannt durch Lösungen und Services rund um den Barcode. Die Klosterfrau Healthcare Group lieferte eine systematische Datenanalyse der Marktdaten, gab auf dieser Grundlage Platzierungsempfehlungen und berücksichtigte die Besonderheiten und strategische Ausrichtung der Medicon-Apotheken. GS1 Germany beriet die Projektpartner bei der Gestaltung der CM-Strategie auf Basis des CM 8-Schritte-Prozesses. Wie Hersteller und Apotheker dabei im Detail kooperieren und was für den Erfolg wichtig ist, schildern Klosterfrau und Medicon-Apotheken auf der Konferenz „Category Management in der Apotheke“. Sie findet statt am 14. November 2012 im GS1 Germany Knowledge Center, Köln. Apotheker und Hersteller lernen dort die Grundlagen eines erfolgreichen CM kennen, hören Praxisbeispiele und vertiefen das Gelernte in Übungen, bei denen sie Sortimente nach CM-Kriterien strukturieren.
Veröffentlicht am 10.04.2014
Wie kann die Wirtschaftlichkeit für das Bargeldhandling insgesamt verbessert werden? Experten sehen die Lösung nicht zuletzt in einem effizienteren Bargeldkreislauf, in dem die Akteure wie Banken, Handelsunternehmen und Wertdienstleister ihre Prozesse stärker verknüpfen, zum Beispiel in der Kommunikation entlang des Bargeldflusses. Unter dem Dach von GS1 Germany entwickelt die Branche dazu Prozessempfehlungen. Inhalte sind die standardisierte Kommunikation per elektronischem Datenaustausch (EDI), die eindeutige Identifikation von Objekten entlang des Geldflusses und gemeinsam abgestimmte Abläufe. Mit Wincor Nixdorf gewinnt GS1 Germany jetzt einen weiteren Partner für die Umsetzung dieser Maßnahmen. Wincor Nixdorf, einer der weltweit führenden und in Deutschland marktführender Anbieter von IT-Lösungen und -Services für Retailbanken und Handelsunternehmen, engagiert sich als GS1 Germany Solution Provider. Wincor Nixdorf hat sich zum Ziel gesetzt, die GS1 Standards in seinen Softwarelösungen, bei den eigenen Geldautomaten und Kassenrecyclern sowie im Managed Service im Rahmen eines zu verabschiedenden übergreifenden Projektplans zu berücksichtigen. Auf diese Weise will Wincor Nixdorf in Zusammenarbeit mit anderen Marktpartnern zur Weiterentwicklung der GS1 Standards beitragen. „Das Engagement von System- und Softwareanbietern wie Wincor Nixdorf unterstützt die Bargeldakteure maßgeblich dabei, ihre Prozesse effizienter zu verzahnen“, begrüßt Christian Fischer, Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany die Zusammenarbeit. „Wir kommen damit der Vision von einer IT-basierten Vernetzung aller Bargeldakteure einen deutlichen Schritt näher.“ Die Vorteile einer Vernetzung liegen zum Beispiel darin, dass die Waren im Geldkreislauf, sprich Münzen, Scheine und Transportverpackungen, durchgängig verfolgbar sind. So wissen die Beteiligten immer, wo sich ihre Sendungen und Geldkassetten gerade befinden. Das Risikomanagement wird erleichtert. „Die Integration der GS1 Standards in unsere Lösungen und Services ist für uns ein wichtiger nächster Schritt. Mit einheitlichen, offenen Schnittstellen ermöglichen wir unseren Kunden, ihr Geschäft auf die zunehmend vernetzte und von Standards bestimmte Welt auszurichten. Als GS1 Germany Solution Provider wollen wir deshalb aktiv an der Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung der GS1 Standards mitwirken“, so Thomas Fell, Leiter des weltweiten Geschäfts mit Handelsunternehmen bei Wincor Nixdorf. Zum Kreis der GS1 Germany Solution Provider gehören knapp 100 Dienstleister aus den Bereichen Hard- und Software, Kommunikation, Logistik und Category Management. Sie bieten Lösungen, mit denen Unternehmen die Schnittstellen zu ihren Partnern in der Wertschöpfungskette optimieren können. Foto: GS1 Germany und Wincor Nixdorf besiegeln Zusammenarbeit , v.l.n.r.: Jens Eberhardt, Senior Programm-Manager Cash Logistics bei GS1 Germany; Eckard Heidloff, Vorstandsvorsitzender von Wincor Nixdorf; Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany; Thomas Fell, verantwortlich für das weltweite Retail-Geschäft bei Wincor Nixdorf; Ulrich Völlmecke, Senior Marketing Spezialist Retail D-A-CH bei Wincor Nixdorf; Christian Fischer, Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany Pressekontakte: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Wincor Nixdorf Dr. Thomas Daubenbüchel Leiter Presse und Konzernredaktion Tel: +49 5251 693 5212 thomas.daubenbuechel@wincor-nixdorf.com