Veröffentlicht am 24.09.2015
Omni-Channel ist Zukunft, aber Omni-Channel ist auch eine große Herausforderung: Nur 12 Prozent der Handelsunternehmen schätzen laut EHI-Studie „IT-Trends im Handel“ die Kanalintegration im eigenen Unternehmen als gut ein. Um insbesondere stationären Händlern auf dem Weg zum Omni-Channel Retailing Hilfestellung zu leisten, haben GS1 Germany und GS1 Schweiz mit Experten aus Handel und Industrie sowie Verbänden in einer Anwendungsempfehlung Erfolgsfaktoren definiert und beschrieben. Ein integriertes Glossar schafft darüber hinaus Klarheit im Omni-Channel-Begriffsdschungel. Impulse für Organisation, Shopper Journey und Category Management Eine wesentliche Erkenntnis in der Anwendungsempfehlung ist, dass Unternehmen ihre gesamten Strukturen und Prozesse an den Bedürfnissen des Shoppers ausrichten müssen, um im Omni-Channel-Umfeld erfolgreich zu sein. Dafür gilt es, bestehende Systeme, Strukturen und Prozesse aufzubrechen und Aufgabenfelder neu zu verteilen. Aber auch die Bereiche Shopper Journey und Category Management werden ausführlich behandelt. „Den Shopper und sein Verhalten zu verstehen, ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Omni-Channel-Umfeld“, sagt Andreas Zillgitt, Senior Projektmanager ECR bei GS1 Germany. „Das ist die Voraussetzung dafür, um ihn am Ende gezielter ansprechen und das Sortiment nach seinen Bedürfnissen ausrichten zu können.“ Darum stellt die Anwendungsempfehlung unter anderem Methoden zur Generierung von Shopper Insights, zur Segmentierung der Shopper in einzelne Cluster und zur Analyse der Shopper Journey vor. Darüber hinaus gibt die Publikation erklärende Hintergrundinformationen, konkrete Beispiele und Checklisten zu Fragen wie: Welche Prozesse helfen dabei, den Shopper in den Mittelpunkt zu stellen? Wie kann eine strategische und kulturelle Verankerung von Omni-Channel Retailing im Unternehmen erreicht werden? Und wie kann die Effizienz der eingesetzten Mittel präzise gemessen werden? Leseprobe zum Download Eine erste Leseprobe steht Interessierten ab sofort unter www.gs1-germany.de zur Verfügung. Die komplette Anwendungsempfehlung wird für GS1 Complete-Kunden ab November 2015 zum kostenfreien Download verfügbar sein und kann auch als Print-Exemplar angefordert werden. Pressebild: Impulse für optimales Omni-Channel Retailing (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.09.2015
Zum 13. Mal hat GS1 Germany gestern ausgewählte Unternehmen und Persönlichkeiten mit dem ECR Award ausgezeichnet. Die Gewinner aus Industrie und Handel haben eines gemeinsam: herausragende Konzepte für Efficient Consumer Response (ECR), für partnerschaftlich optimierte Wertschöpfungsketten im Sinne der Verbraucher. Kategorie Unternehmenskooperation Supply Side Mit einem konsequent umgesetzten Cross-Docking-Konzept haben die Partner Vion, Netto und Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen einen Meilenstein für die komplexe Ultrafrische-Logistik gesetzt. Gemeinsam mit den weiteren Partnern Friki, Euro Fine Fish, Erich Geiger Gruppe und Artland sowie den Speditionen Eurofresh und G&P haben sie die Lieferkette für hochsensible 2 Grad-Produkte flächendeckend optimiert. Und das mit messbaren Effekten: um 50 Prozent gestiegene Lkw-Auslastung, 60 Prozent weniger Rampenkontakte, um 15 Prozent erhöhte Lieferperformance und Halbierung des CO2-Ausstoßes. Im Sommer 2010 gestartet, ist das Projekt Anfang 2015 ins bundesweite, operative Geschäft übergegangen. Für die enormen Bündelungseffekte und den ganzheitlichen Kooperationsansatz gab es die volle Anerkennung der Jury. Kategorie Unternehmenskooperation Demand Side Getreu dem Motto „Kontinuität zahlt sich aus“ hat die Rewe Group Buying gemeinsam mit Lorenz Bahlsen Snack-World im Jahr 2008 eine Category Management-Kooperation gestartet, die heute zu den deutschlandweit erfolgreichsten zählt. Ziel war es, die Warengruppe der salzigen Snacks konsequent an den Bedürfnissen der Shopper auszurichten. Das nachhaltig umgesetzte Konzept überzeugte Jury und Verbraucher: Bis 2014 ist der Umsatz von salzigen Knabbereien bei Rewe um durchschnittlich 13 Prozent pro Jahr gestiegen und damit beinahe doppelt so stark wie im Snackmarkt insgesamt. Der Rollout gelang bis 2014 in rund 3.000 Rewe-Filialen. 2.000 Umbauten fanden dabei in einem Zeitraum von nur sechs Wochen statt – der bundesweit bislang umfassendste Rollout seiner Art. Kategorie Einzelunternehmen Mars Deutschland ist überzeugt: „Gegenseitiger Nutzen ist gemeinsamer Nutzen – gemeinsamer Nutzen ist von Dauer“. ECR ist darum ein wichtiger Eckpfeiler der Unternehmensphilosophie und der Kooperationsgedanke gelebte Praxis in der täglichen Arbeit. Ob regelmäßiger, weit über das branchenübliche Maß hinausgehender Austausch mit Geschäftspartnern, gezielter Aufbau von Category Management-Wissen, Erhöhung der Regalverfügbarkeit, Reduzierung des Wasser- und Energieverbrauchs für nachhaltige Produktion, konsequente Zusammenarbeit mit dem Handel oder Messung der Liefer-Performance – mit verschiedenen Maßnahmen leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag, die gesamte Wertschöpfungskette im Sinne des Verbrauchers kooperativ zu optimieren. Ein preiswürdiges Engagement, so die Jury. Kategorie Unternehmenspersönlichkeit Seit vielen Jahren setzt die Edeka Minden-Hannover Zeichen bei der Kooperation zwischen Handel und Industrie im Sinne des ECR-Gedankens. Das wurde maßgeblich durch Mark Rosenkranz ermöglicht, dem Sprecher des Vorstands der Edeka Minden-Hannover. Er wurde deshalb als ECR-Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2015 ausgezeichnet. Der gebürtige Ostwestfale trieb zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Umsetzung von ECR-Strategien und Shopper-Orientierung innerhalb der umsatzstärksten Edeka-Region systematisch voran. So gelang unter seiner Führung die nachhaltige Implementierung kooperativer Category Management-Projekte – insbesondere im selbständigen Einzelhandel. Mark Rosenkranz lernte das Geschäft von der Pike auf bei Reinkensmeier in der Fruchthalle Bad Oeynhausen und weiß, was der Einsatz am Kunden Tag für Tag verlangt. Entsprechend stellte er innerhalb seiner Organisation ausreichend Ressourcen und Freiräume bereit, sodass sein Team alle Bereiche der Value Chain optimieren und Potenziale erschließen konnte – von Stammdaten über Supply Chain Management bis Category Management. Der ECR Award 2015 wurde gestern im Kameha Grand Bonn im Rahmen einer feierlichen Gala mit rund 400 Gästen aus dem Top-Management der führenden Industrie und Handelsunternehmen verliehen. Die Jury bildeten namhafte Persönlichkeiten aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Presse. Pressefoto: Verleihung des ECR Awards 2015 an ausgewählte Unternehmen und Persönlichkeiten (Quelle: GS1 Germany) Weiteres Bildmaterial von der Preisverleihung steht Ihnen im Laufe des Tages zum Download unter www.ecraward.de/presse zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.09.2015
Nicht richtig ist, dass der Barcode vor dem Ende ist oder dessen Tage gezählt sind. Nicht richtig ist ebenfalls, dass man per Scan des Barcodes, beispielsweise mit dem Smartphone, keine Informationen zu Allergenen, Inhaltsstoffen oder Nährwertangaben abrufen kann. Nicht richtig ist auch, dass GS1 erkannt hat, dass das alte System keine große Zukunft hat und der GS1 DataBar als Antwort ins Rennen geschickt wird. „Der altbekannte Barcode ist ein in der Konsumgüterbranche zu 100 Prozent und in vielen anderen Branchen ebenfalls verbreiteter Standard. Er verknüpft die allermeisten Produkte mit wertvollen Produktinformationen wie Inhaltsstoffen oder Allergenen. Er würde nur gänzlich dann durch einen anderen Barcode ersetzt, wenn das einen tatsächlichen Nutzen stiften würde“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Der Barcode – egal in welcher Ausprägung – ob als Strichcode, GS1 DataBar oder DataMatrix verschlüsselt eine Nummernfolge, die dem Nutzer Zugang zu Informationen ermöglicht, die in Datenbanken hinterlegt sind. Zu unterscheiden sind bei diesen Informationen sogenannte Stammdaten, wie Inhaltsstoffe, Allergene oder Kaloriengehalt, und Bewegungsdaten, wie etwa das Mindesthaltbarkeitsdatum, Chargennummern oder Herkunftsangaben. Der Strichcode, der überall auf den Verpackungen zu finden ist, verschlüsselt die Artikelnummer, mit der man die Stammdaten abrufen kann. Die neueren Standards, etwa GS1 DataBar oder auch 2D-Codes wie DataMatrix, verschlüsseln die gleiche Artikelnummer und fügen aber zum Beispiel Los- oder Chargennummern hinzu, mit denen Mindesthaltbarkeit oder Herkunft abrufbar werden. Das nutzt etwa Metro in ihrem Rückverfolgbarkeitssystem. Der in diesem Zusammenhang häufig erwähnte QR-Code verschlüsselt hauptsächlich eine URL und keine Informationen, die eine Kasse im Supermarkt verarbeiten kann. Der Verbraucher will Zugriff auf Stammdaten zum einen und Bewegungsdaten zum anderen. Unternehmen haben also die Wahl, welchen Standard sie in Abhängigkeit von den benötigten Informationen nutzen. „Es geht nicht um ein Entweder, Oder,“ so Pretzel weiter. „Der Barcode ist Teil einer Produktfamilie und jede Ausprägung hat seinen Stellenwert. So stellt GS1 für jeden Anwendungsfall genauso wie für die Ansprüche der Verbraucher nach Transparenz eine geeignete Barcode-Technologie zur Verfügung. Für die Zukunftsfähigkeit der GS1 Standards entwickeln wir stetig weiter, eine Abschaffung des Barcodes steht dabei nicht im Raum.“ Pressebild: Barcode-Scan via Smartphone (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.11.2013
„Mit einer Quote von 49 Prozent weiterbildungsaktiver Erwachsener ist der in Deutschland bisher höchste Wert gemessen worden“, so die Adult Education Survey 2012 (AES) im abschließenden Bericht. GS1 Germany kann den Anstieg an Weiterbildungsbedarf von Erwachsenen bestätigen. Allein die Lehrgänge zum zertifizierten Category Manager sowie die Basisschulungen verzeichneten in den letzten zwei Jahren einen Zuwachs um das Doppelte. Waren es in 2011 noch rund 320 Teilnehmer, entschieden sich in 2012 und 2013 jeweils an die 600 Weiterbildungswillige für mehr Know-how und größere Chancen in ihrer beruflichen Entwicklung. „Wir freuen uns über die große Nachfrage und damit über den Erfolg unseres Schulungsangebotes“, sagt Thorsten Pollmüller, Bereichsleiter Category Management Beratung und Training bei GS1 Germany. „Um unsere Absolventen jederzeit fit für die Zukunft zu machen, arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Lehrgänge und berücksichtigen dabei aktuelle Trends wie Shopper Marketing oder effiziente Promotions“, so Pollmüller. Gerade das Thema Shopper Marketing erfährt zurzeit viel Beachtung. Fragen wie, was ist Shopper Marketing, wie grenzt sich Shopper Marketing von Category Management, Trade Marketing oder Shopper Research ab und wie sieht eine erfolgreiche Shopper Marketing-Strategie in der Praxis aus, sind Bestandteile des neu aus der Taufe gehobenen Lehrgangs Shopper Marketing Basic. Das zweitägige Training findet erstmals am 3. und 4. Dezember 2013 in Köln statt, weitere Termine stehen bereits fest. GS1 Germany verfolgt damit ein funktionierendes Konzept: Das Unternehmen entwickelt nicht nur branchenübergreifende Standards und zukunftsfähige Prozesse, sondern gibt das Know-how auch in zahlreichen offenen sowie Inhouse-Lehrgängen weiter. Mehr dazu finden Interessierte unter www.gs1-germany.de unter GS1 Academy. Pressebild: Lehrgang Category Management bei GS1 Germany, Quelle: GS1 Germany Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 25.11.2013
Trotz aller medizinischer Kompetenz und Sorgfalt kommt es zu Medikations- und Behandlungsfehlern, manchmal mit verheerenden Folgen für den betroffenen Patienten. Für ein höchstes Maß an Transparenz und Sicherheit hat das internationale GS1 Netzwerk jetzt zusammen mit dem europäischen Verband der Krankenhausapotheken (EAHP) die Regeln zur Kennzeichnung von Arzneimitteln und Medizinprodukten erweitert. Es geht dabei um die Vergabe der globalen Artikelnummer GTIN auf den verschiedenen Verpackungsstufen bis hin zum Einzelstück und die Kennzeichnung mit den GS1 Barcodes, wie zum Beispiel dem GS1 DataMatrix. „Im Krankenhaus stellt sich damit nicht mehr das Problem, dass die kleinste Verpackungsstufe, wie ein einzeln verpackter Katheter oder eine einzeln verpackte Pille, nicht standardisiert codierbar ist. Damit können jetzt patientennahe Systeme zur Prüfung und Medikationskontrolle noch exakter mit Informationen versorgt werden“, erklärt Bettina Bartz, Senior-Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Und Dr. Robert Frontini, Präsident des EAHP, gratuliert zu dem Erfolg: “GS1 hat eine großartige Führungsrolle bei der Entwicklung dieses global anwendbaren Standards eingenommen, der eine vielversprechende Zukunft für die Patientensicherheit eröffnet. Denn jetzt kann durch das Scannen der Medikamente am Patientenbett eine direkte Kontrolle der Patientenversorgung erfolgen.“ Durch das Auslesen der im Barcode verschlüsselten Identifikationsnummer lässt sich sicherstellen, dass der richtige Patient das richtige Medizinprodukt oder das richtige Medikament zum richtigen Zeitpunkt erhält. GTINs identifizieren eindeutig die in der Wertschöpfungskette gehandelten Artikel, wie Arzneimittel und Medizinprodukte. Die GTIN bleibt über die gesamte Lebensdauer eines Artikels unverändert und ist der Schlüssel, um Informationen zu den Produkten für Hersteller, Großhändler, Lieferanten, Krankenhäuser, Aufsichtsbehörden und andere Akteure der Versorgungskette zu gewährleisten. Die englischsprachige Version der GTIN-Vergaberegeln steht hier zum Download bereit: http://www.gs1.org/sites/default/files/docs/gsmp/healthcare/GS1_Healthcare_GTIN_Allocation_Rules.pdf . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 25.11.2013
Im Rahmen des 14. Internationalen Süßwarenkongresses verlieh das Sweets Global Network e.V. den renommierten Branchenpreis „Süßer Stern in Gold“ an Edeka Legat und den „Süßen Stern in Silber“ an Edeka Otto als die besten Süßwarenabteilungen in der Kategorie Supermärkte bis 2.500 qm. „Ein fundiertes Category Management lohnt sich einfach immer“, freut sich Thorsten Pollmüller, Leiter Category Management und Beratung bei GS1 Germany. Die beiden Preisträger, Stefan Legat und Hans-Karl Otto, sind nicht nur Edeka Kaufleute, sondern ebenfalls zertifizierte ECR D-A-CH Category Manager. „Es tut gut zu erleben, wie die Inhalte des Lehrgangs erfolgreich in die Wirklichkeit umgesetzt werden“, so Pollmüller weiter. Die ausgezeichneten Süßwarenabteilungen wurden im letzten Jahr im Rahmen von Category Management Optimierungen grundlegend neugestaltet. Partner aus der Industrie wie Ferrero unterstützten mit Know-how bei der Analyse von POS-Daten über detaillierte Kundenlaufstudien bis hin zur konkreten Umsetzung vor Ort. Der Standort, die Größe und der Zuschnitt der Abteilungen wurde auf Basis der Shopper Insights verbessert und zusätzlich mit einem optimierten Visibilitätskonzept ausgestattet, das die Käufer anspricht und ihnen eine deutlich bessere Orientierung in den Kategorien ermöglicht. Last but not least sind es aber die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Markt, die diesen Erfolg erst ermöglichen. „Die Auszeichnung unserer Alumnis zeigt uns wieder einmal, wie wichtig es ist, am Thema Category Management dran zu bleiben. Solch eine Würdigung beweist am besten, dass die Anstrengung lohnt und letztlich vom Kunden honoriert wird“, gratuliert Pollmüller den Preisträgern. Mehr Informationen zu Category Management und Shopper Marketing finden interessierte Unternehmen auf der Webseite www.gs1-germany.de unter GS1 Solutions und GS1 Academy . Pressebild: Optimierte Süßwarenabteilung unter Category Management Gesichtspunkten, Quelle: GS1 Germany Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.11.2013
Mehr Schutz der Privatsphäre – das ist mit dem aktualisierten GS1 Standard für die Radiofrequenztechnologie (RFID) möglich. Er wurde jetzt auf globaler Ebene von den GS1 Organisationen verabschiedet. „Bislang haben die Seriennummern, die mit dem Elektronischen Produktcode (EPC) auf dem Transponder gespeichert sind, Datenschützern Kopfzerbrechen bereitet. Sie bieten auf der einen Seite Schutz vor Fälschungen. Auf der anderen Seite lassen sich Einzelprodukte auch nach dem Verkauf unter ganz bestimmten Voraussetzungen verfolgen“, erklärt Roman Winter, Projektmanager EPC/RFID bei GS1 Germany. „Bei Transpondern, die den neuen Standard nutzen, können die Seriennummern beim Kassiervorgang ausgeblendet werden. Damit erhalten Konsumenten die Sicherheit, dass sich nach Abverkauf keine einzelnen Bewegungsprofile erstellen lassen.“ Künftig geben RFID-Transponder auch darüber Auskunft, ob sie direkt im Produkt eingebettet wurden. „Gerade bei hochwertigen Kleidungsstücken ist das nicht unüblich, um vor Diebstahl zu schützen“, so Winter weiter. „Der neue Standard erlaubt, dass der Verkäufer an der Kasse direkt sieht, ob ein Chip im Etikett integriert oder eingenäht ist. Eingebettete RFID-Transponder können dann gezielt deaktiviert werden.“ Der Standard mit dem Namen „EPC Air Interface Standard Gen2v2“ regelt den berührungslosen Austausch von Daten zwischen RFID-Transponder und Lesegerät. Mit dem Update des allgemein als Gen2 bekannten Standards können gespeicherte Informationen außerdem verschlüsselt und so vor unberechtigtem Auslesen durch Dritte geschützt werden. Anwender der EPC/RFID-Technologie benötigen für den Einsatz des neuen RFID-Standards in der Regel nur ein Software-Update der Lesegeräte. Bereits im Umlauf befindliche Transponder bleiben weiterhin lesbar. Weitere Informationen zu EPC/RFID finden Interessenten unter www.gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 03.04.2013
GS1 Germany, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, hat sein Serviceportfolio zur Strichcode-Erzeugung erweitert. Kunden können jetzt unter anderem einen Express-Service in Anspruch nehmen und erhalten ihre druckfähigen Barcode-Dateien innerhalb von zwei Stunden. „Die Ware eines Kunden war bereits im Container, fertig für die Verschiffung nach Australien, als auffiel, dass der falsche Barcode auf dem Produkt war“, berichtet Mercedes Schulze, Senior Projektmanagerin bei GS1 Germany, von einem konkreten Fall. Ohne korrekten Barcode hätte kein einziges der Produkte verkauft werden können. Gerade kleine Unternehmen stünden, so Schulze, häufig vor der Herausforderung, Barcodes ad hoc und trotzdem in der richtigen Qualität liefern zu müssen. Diesem Kunden hatte GS1 Germany mit dem richtigen Barcode bedruckte Etiketten direkt nach Australien geliefert, mit denen vor Ort die falschen Barcodes überklebt werden konnten. GS1 Germany erzeugt für Kunden auf Wunsch Barcodes in der benötigten Größe und Auflösung und liefert diese dann entweder als druckfähige Datei oder bereits ausgedruckt auf Etiketten. Künftig können neben EPS weitere druckfähige Dateiformate wie PDF bestellt werden. Statt der klassischen schwarz-weißen Streifen haben Unternehmen künftig die Möglichkeit, farbige Balken oder Hintergründe zu bestellen oder individuellen Text oberhalb des Barcodes einfügen zu lassen. Außerdem bietet GS1 Germany den Service ab sofort nicht nur für den EAN-Barcode sondern auch für den GS1-128-Barcode zur Produktkennzeichnung an. Weitere Informationen unter Strichcode-Erzeugung Download Pressebild Bildunterschrift: Strichcodes direkt von GS1 Germany gibt es künftig auch in Farbe, mit Kundenzeile und für GS1-128 (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 26.03.2013
Die Sicherheit der Patienten hat Priorität – das gilt für alle Bereiche des Gesundheitswesens. Doch wie lassen sich Behandlungsfehler vermeiden, Produktfälschungen eindämmen und zugleich die Prozesseffizienz verbessern? Ein zentraler Ansatzpunkt ist die lückenlose Identifikation von Medizinprodukten und Arzneimitteln vom Hersteller über den Großhandel bis zur Klinik oder Apotheke. Mit dem Vorschlag der Europäischen Kommission für die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung ist auch die Entscheidung für ein weltweites System zur Identifikation von Medizinprodukten gefallen: Die Unique Device Identification – kurz UDI – basiert auf einer globalen Produktidentifikation, etwa der Artikelnummer GTIN. Als Datenträger stehen der GS1-128-Strichcode oder der zweidimensionale GS1 DataMatrix zur Verfügung. In dem Training „Einführung in die GS1 Standards im Gesundheitswesen“ am 16. April 2013 finden Krankenhausmitarbeiter aus dem Bereich Materialwirtschaft sowie Hersteller von Medizinprodukten und Pharmazeutika konkrete Antworten auf Fragen zur Umsetzung und Anwendung der GS1 Standards im Gesundheitswesen – auch im Hinblick auf das Identifikationssystem UDI. Das Training findet auch am 5. November 2013 statt. Für Pharmaunternehmen, die ihr Wissen über den GS1 DataMatrix auffrischen, vertiefen oder den 2D-Code in der Praxis einführen wollen, wurde das Training „GS1 DataMatrix: eindeutig und fälschungssicher“ konzipiert. Am 17. April 2013 erwerben die Teilnehmer das notwendige Know-how, um die Kennzeichnung ihrer Produkte effizient und fehlerfrei umsetzen zu können. Auch die standardisierte elektronische Kommunikation kann zu mehr Sicherheit und Effizienz im Gesundheitswesen beitragen – vorausgesetzt die Qualität der Produktstammdaten stimmt. Im Fokus des ebenfalls am 17. April 2013 stattfin-denden Workshops „Neue Wege für den Produktstammdatenaustausch“ steht die Umsetzung der Anwendungsempfehlung zum Produktstammdatenaus-tausch im Gesundheitswesen. Die Teilnehmer erfahren unter anderem, wo In-formationen aus dem eigenen System in GS1 XML abgebildet werden, welche Informationen übermittelt werden müssen und wie sie auf externe Informati-onsquellen referenzieren. Der Workshop wird zusätzlich am 6. November 2013 angeboten. Mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit können Apotheken erzielen, wenn sie ihr Sortiment gezielt auf die Wünsche ihrer Kunden ausrichten. Das Training „Category Management Basics für das Apothekensortiment“ vermittelt am 5. und 6. Juni 2013 die Grundlagen, um zukünftig Kategorie-Potenziale beurteilen und mit erfahrenen Category Managern neue Lösungen entwickeln zu können. Der Fokus des Trainings liegt auf den Besonderheiten des Sortiments und der Platzierung im Apothekenkanal. Übungen ergänzen die Theorie und sollen den Teilnehmern helfen, das Gelernte zukünftig in der Praxis anzuwenden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: http://twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 26.03.2013
Die Firma Lenze setzt weltweit im Warenausgang auf das GS1 Transportetikett und kann damit die Effizienz seiner Prozesse erheblich steigern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Aerzen (Niedersachsen) und ist führender Spezialist für Antriebslösungen und komplette Automatisierungssysteme im Maschinenbau. Lenze beliefert seine Kunden weltweit über zehn Logistikstandorte. Der Einsatz unterschiedlicher IT-Systeme und Prozesse machte es in der Vergangenheit umständlich, die Kunden schnell über den Stand von Lieferungen informieren zu können und sorgte darüber hinaus für eine unnötige Komplexität in den Warenausgangsprozessen. Auch die Anbindung neuer Transportdienstleister war häufig ineffizient, da mit jedem Partner individuell abgestimmt wurde, wie Transporte zu kennzeichnen sind. Lenze entschied sich daher, das weltweit überschneidungsfreie GS1 System einzusetzen. Die standortindividuellen Nummernkreise und Kennzeichnungssysteme im Warenausgang wurden durch das GS1 Transportetikett standardisiert. Kernelement des GS1 Transportetiketts ist der SSCC (Serial Shipping Container Code, vormals Nummer der Ver-sandeinheit, NVE). Er macht es möglich, die Ware auf dem gesamten Weg der Lieferkette mit zu verfolgen. „Mit unserer Entscheidung für die globalen GS1 Standards konnten wir unsere Warenausgangsprozesse weltweit vereinfachen und optimieren. Insbesondere der Wegfall externer Versandsysteme mit ihren verschiedensten Nummernkrei-sen hat die Performance signifikant gesteigert“, fasst Michael Wilms, Leiter Prozesse, Logistik und Organisation bei Lenze, den Erfolg zusammen. Die standardisierte Warenausgangslogistik wurde von Lenze an ausgewählten Pilotstandorten getestet. Mittlerweile wurde das GS1 Transportetikett bei Lenze aufgrund der Ergebnisse weltweit implementiert. Auf dem Praxistag Technische Industrien am 15. Mai 2013 im GS1 Germany Knowledge Center gehört Lenze neben Schaeffler, BMW, Robert Bosch und weiteren zu den Unternehmen, die ihre Erfolgsgeschichte unter dem Motto „Automotive, Rail und Maschinenbau im Umbruch“ vorstellen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de