Veröffentlicht am 17.08.2012
2.000 Fragen zu Gift und Chemikalien in Konsumgütern stellten Verbraucher in den letzten zwei Monaten über einen neuen „Anfrage-Generator“ des Umweltbundesamtes (UBA). Über die Eingabe der Artikelnummer aus dem EAN-Barcode werden die Anfragen dabei direkt an Hersteller oder Händler weitergeleitet. Das standardisierte Auskunftsformular ermöglicht allen Beteiligten, die von der europäischen Chemikalienverordnung REACH gesetzlich geforderten Informationspflichten schneller und zielgerichteter zu bearbeiten. „Das Informationstool des UBA vereinfacht die REACH-Auskunftspflicht erheblich. Voraussetzung ist lediglich, dass die Produkte mit der globalen Artikelnummer GTIN und dem EAN-Barcode, wie im stationären Handel üblich, gekennzeichnet sind“, erklärt Frank Michel, Leiter Produkt und Corporate Compliance bei GS1 Germany. Die Anfragen würden dann über die weltweite Datenbank Gepir, betrieben von den GS1-Organisationen, direkt an den Hersteller weitergeleitet. In Gepir sind sämtliche Hersteller weltweit registriert, die am System des EAN-Barcodes teilnehmen. Stellen Verbraucher über diesen Weg eine Frage zu bedenklichen Inhaltsstoffen, erhalten sie Informationen aus erster Hand vom Hersteller und können somit sichergehen, dass diese auch verlässlich sind. „Wir sprechen hier von Trusted Data, da Verbraucher die Informationen direkt vom Hersteller oder Inverkehrbringer bekommen“, so Michel weiter. Das Online-Tool wende sich an Produktverantwortliche, die damit Prozesse rund um die REACH-Auskunftspflicht erheblich schlanker gestalten könnten. Als die Chemikalie Bisphenol A, die häufig in Babyfläschchen verwendet wurde, negative Schlagzeilen machte, nahmen viele Anbieter diese Fläschchen aus dem Markt. Das Gift wirkt ähnlich wie Östrogen und kann unter anderem das Gehirn von Kleinkindern schädigen und die Fruchtbarkeit von Männern beeinträchtigen. Dies ist nur ein Beispiel von Chemikalien, die immer wieder zu Verunsicherungen seitens der Verbraucher führen. Mit der europäischen Chemikalienverordnung REACH wurden Hersteller vor fünf Jahren verpflichtet, Verbrauchern innerhalb von 45 Tagen auf Anfrage Auskunft über Chemikalien in Konsumgütern zu erteilen. In der Regel wenden sich Konsumenten mit ihren Anfragen jedoch zunächst an den Händler, wo das Produkt gekauft wurde. Folglich waren die Antwortzeiten extrem lang oder es wurden zum Teil aus Unwissenheit falsche Auskünfte erteilt. „Gerade für Versandhandelsunternehmen, die ein großes Spektrum an verschiedenen Produkten haben, ist die Überwachung von zulässigen Höchstmengen je Stoff und Wirtschaftseinheit pro Jahr eine große Herausforderung“, bestätigt Katrin Triebel, Leiterin des Netzwerks Nachhaltigkeit beim Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh). Das Internetportal www.reach-info.de wurde gemeinsam mit dem Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) und mit Unterstützung von GS1 Germany und SA2 Worldsync entwickelt. GS1 Germany informiert auf der Messe für Multichannel-Handel Neocom am 26. und 27. September 2012 in Wiesbaden über die Vorteile des EAN-Barcodes im Online- und Versandhandel.
Veröffentlicht am 13.08.2012
Kundenbindung durch direkte, zielgerichtete Kundenkommunikation wird für die Zukunft immer wichtiger. Für maximale Kundenorientierung sorgen digitale, personalisierte Coupons (eCoupons): Dieses innovative Konzept setzt die Metro-Tochter Real,- derzeit in allen deutschen Filialen um. „Unsere Kunden können ihre Punkte jetzt nicht nur schneller und direkter sammeln, sie können sich außerdem über auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Payback Coupons freuen,“ erläutert Bernd Hasenbank, Head of Point of Sale Solutions bei der Real,- Group das neue Plus an Kundenorientierung. Die technischen Anforderungen hinter diesem Projekt mit dem Real,- internen Projektnamen „Value Voucher Validation“ oder kurz 3V, sind die automatische und sehr schnelle Verarbeitung der eCoupons, um die sich daraus ergebenden Marketingpotenziale hinsichtlich Kundenfreundlichkeit und Aktualität von Werbekampagnen erschließen zu können. Kernstück der innovativen Lösung ist, dass jeder eCoupon mit einem EPC (Electronic Product Code) individuell identifiziert wird und alle von der Aktivierung bis zur Einlösung des eCoupons entstehenden Ereignisdaten mit dem modernen GS1-Standard EPCIS (EPC Information Services) ausgetauscht werden. Durch die digitale Übertragung der Coupondaten zwischen Kasse und Payback ohne manuelle Eingaben durch die Kassierer sind diese Informationen extrem schnell verfügbar und der Checkout Prozess wird nicht beeinflusst. Außerdem eröffnen sich Möglichkeiten für ein kundenindividuelles Marketing, das gleichzeitig hilft, große Papiermengen zu sparen. Die eCoupons aktiviert der Kunde entweder im Online-Portal oder mit seiner App von Payback – an der Kasse reicht es weiterhin, nur die Payback Karte vorzuzeigen. In einem vor dem Rollout durchgeführten Belastungstest wurden Millionen von Coupons in kürzester Zeit „eingelöst“. So konnten sich die beteiligten Unternehmen von der extrem starken Performance des Systems überzeu-gen. „Wir haben diese Couponing-Lösung zusammen mit Payback auf Herz und Nieren geprüft. Diese Lösung wird sich in der Praxis bewähren und schnell vom Kunden akzeptiert werden“, ist Bernd Hasenbank überzeugt. „Der Ansatz ist außerdem bedeutend kostengünstiger als alternative Systeme, da etablierte Standards wie EPC und EPCIS zum Einsatz kommen“, ergänzt Ralph Tröger, Projektmanager bei GS1 Germany. Das Projekt ist schon jetzt so erfolgreich, dass Metro bereits über den nächsten Schritt nachdenkt, wie etwa ein mögliches Management aller Leergut-Bons über EPCIS. Mehr zu diesem Projekt erfahren interessierte Unternehmen auf dem ECR Tag von GS1 Germany im Fachforum Mobile Commerce am 6. September 2012 in Wiesbaden: http://www.ecrtag.gs1-germany.de/ .
Veröffentlicht am 01.08.2012
Dreh- und Angelpunkt beim Barcode (Strichcode) ist die Erstleserate. Lässt sich der Code nicht unmittelbar – oder überhaupt nicht – an der Kasse lesen, gerät der Bezahlvorgang ins Stocken. GS1 Germany, bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den EAN-Barcode, bietet daher jetzt einen neuen Rundum-Service zur Strichcode-Erzeugung an. Der Service wendet sich an Unternehmen, die sich keine teure und komplizierte Software für den Barcode-Druck anschaffen wollen. Anwender können ihre GTIN-Artikelnummern online oder über ein Bestellformular an GS1 Germany übermitteln und erhalten innerhalb von 24 Stunden die digitale Strichcode-Datei. Diese kann direkt grafisch in das Produkt- oder Verpackungslayout eingebunden werden. Wenn der Barcode erst nach der Produktion auf der Verpackung angebracht werden soll, druckt GS1 Germany auf Wunsch auch selbstklebende Etiketten, die alle Anforderungen an die Qualität erfüllen. „Um Barcodes zuverlässig lesen zu können, muss die Qualität stimmen“, erläu-tert Mercedes Schulze, Barcode-Expertin von GS1 Germany. „Die richtige Größe der Abbildung spielt dabei genauso eine Rolle wie Strichbreiten, Kontraste, Farbe oder Platzierung auf dem Artikel.“ So seien beispielsweise rote Strichcodes oder Codes, die keinen weißen Rand haben, nicht lesbar. „Viele Unternehmen, die erstmals Produkte in den Markt bringen, riskieren, schnell wieder ausgelistet zu werden, weil ihre EAN-Barcodes nicht gelesen werden können“, so Schulze weiter. Der EAN-Barcode-Standard wurde unter anderem durch GS1 Germany entwickelt und feiert in diesem Jahr in Deutschland seinen 35. Geburtstag. Der neue Etikettenservice ermöglicht auch kleinen Unternehmen, die Anforderungen des Handels an die Leserate von Barcodes beim ersten Anlauf zu erfüllen. Weitere Informationen hier .
Veröffentlicht am 26.07.2012
Das größte Potenzial für mehr Effizienz durch den Einsatz von GS1-Standards sehen 82 Prozent der befragten Krankenhäuser in der Bestellung per elektronischem Datenaustausch (EDI). Es folgen der Wareneingang mit 69 Prozent und die Warenentnahme auf der Station mit 63 Prozent. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Wegweiser Research & Strategy. Sie untersuchte, wie sich die Krankenhäuser strategisch für die Zukunft aufstellen, welche Schlussfolgerungen hieraus für die Beschaffung und Logistik gezogen werden können und welche Investitionen 2012/2013 konkret anstehen. An der Umfrage beteiligten sich Leiter und Mitarbeiter aus den Bereichen Einkauf und Logistik sowie Verwaltungsdirektoren aus insgesamt 358 Krankenhäusern in Deutschland. Die Befragung ergab aber auch, dass mit 72 Prozent knapp drei Viertel der Befragten in den Krankenhäusern derzeit keine Standards, wie GLN oder GTIN, verwenden. „Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Hauptsächlich scheuen die meisten Häuser den Aufwand der Umsetzung“, weiß Sylvia Reingardt, Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Die Praxis zeigt aber, dass sich die Kosten dafür schnell amortisieren. Das Thema Umsetzung und Nutzen der GS1-Standards ist daher auch der Schwerpunkt der diesjährigen Healthcare live! am 25. und 26. September in Düsseldorf“, so Reingardt weiter. Auf der Konferenz treffen sich Vertreter aus Krankenhäusern, von Herstellern pharmazeutischer und medizintechnischer Produkte sowie des medizinischen Fach- und Großhandels. Sie demonstrieren an Beispielen aus der Praxis die Einführung der GS1-Standards, erläutern die bewältigten Hürden und erzielten Erfolge, wie beispielsweise eine effizientere Beschaffung und leichtere Abrechnung mit den Krankenkassen. Die Healthcare live! ist zu Gast beim Universitätsklinikum Düsseldorf. Die Teilnehmer können hier das neu gebaute Zentrum für Operative Medizin erleben und Einblicke in die Modulschrankversorgung gewinnen. Das Klinikum führt zudem als weiteres live-Element auf der Konferenz die automatische Wagentransportanlage vor. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de.
Veröffentlicht am 24.07.2012
Die globale Organisation GS1, in Deutschland repräsentiert durch GS1 Germany, hat einen neuen globalen Product Recall Standard veröffentlicht. Die Anwendungsempfehlung macht rechtssichere Produktrückrufe möglich. Der neue Standard unterstützt alle Beteiligten der Wertschöpfungskette dabei, Prozesse zum Produktrückruf effizient umzusetzen. Der Standard definiert, standardisiert und harmonisiert die Produktinformationen, die zwischen Geschäftspartnern und mit Behörden im Falle eines Rückrufs ausgetauscht werden sollten. Der Product Recall Standard ist Teil der GS1-Lösungen für Produktsicherheit und Verbraucherschutz. Er ergänzt die bestehenden Empfehlungen zum Tracking und Tracing, die es Unternehmen ermöglichen, die rechtlichen Anforderungen zu erfüllen. Der Standard wurde weltweit in landesspezifische Rückrufplattformen eingebunden, wie das Recallnet in Australien oder der geplante Product Recall Service von GS1 Germany. Produktsicherheit und Verbraucherschutz in der Wertschöpfungskette sicherzustellen, wird für Unternehmen mehr und mehr zu einer Herausforderung. Mit dem zunehmenden globalen Lebensmittelhandel hat die Nahrungsmittelsicherheit einen immer stärkeren Einfluss auf die Gesundheit von Verbrauchern. Laut einer Studie der US-Gesundheitsbehörde USCDC (United States Centre for Disease Control) gab es in 2010 in den USA 48 Millionen Krankheitsfälle, die auf den Verzehr von Lebensmitteln zurückgeführt werden konnten. 150.000 davon mussten stationär behandelt werden, 3.000 Fälle führten sogar zum Tod. „Ein effektiver Produktrückruf ist komplex, muss vielfältige rechtliche Bestimmungen erfüllen und betrifft immer mehrere Geschäftspartner in der Versorgungskette. Einen standardisierten global gültigen Prozess hierfür zu haben, ermöglicht uns, zeitnah zu reagieren und Rückrufe gezielter durchzuführen. Letztlich profitiert auch die Gesundheit der Konsumenten“, erläutert ein Sprecher der Handelskette Woolworth in Australien. Marcus Oliver Held, Quality Assurance Leader bei Procter & Gamble stimmt dem zu: „Viele Handelspartner arbeiten in sehr unterschiedlichen Systemwelten. Der geplante Product Recall Service von GS1 Germany schafft es, den Warenrückruf einheitlich mit nur einer gemeinsamen Lösung an alle Händler und Zwischenhändler zu kommunizieren.“ „Darüber hinaus bietet der Service Rückrufdaten in Echtzeit an und kann somit alle Beteiligten sekundenschnell auf den aktuellen Informationsstand bringen“, ergänzt Mark Zeller, Projektleiter Product Recall Service bei GS1 Germany. Der Product Recall Standard ist in allen Branchen, die GS1-Standards nutzen, einsatzfähig und kann von Unternehmen aller Größen genutzt werden. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de und www.gs1.org .
Veröffentlicht am 17.07.2012
Das European EPC Competence Center (EECC) untersucht jedes Jahr die am Markt verfügbaren UHF Transponder auf Herz und Nieren. Ziel dieser aufwendigen Messkampagne ist es herauszufinden, welcher Transponder für welche Anwendung am besten geeignet ist – mehr noch, die Grenzen der technischen Möglichkeiten auszuloten und neue Anwendungen zu ermöglichen. Dazu haben die EECC Ingenieure sich seit letztem Sommer viel vorgenommen. Fast 200 Transponder wurden aus allen Richtungen, bei allen Frequenzen und unter Berücksichtigung vieler beeinflussenden Effekte vermessen. Besonders große Auswirkung hat für die passiven RF-Bauteile die funktechnische Umgebung. Das EECC hat dafür in den vergangenen Jahren Messmethoden entwickelt, um den Einfluss der funktechnischen Umgebung mittels Referenzmaterialien zu messen und für beliebige Untergründe zu modellieren. Somit kann die Leistungsfähigkeit der Transponder auf beliebigen Anbringungsorten gewährleistet werden. Werden viele Transponder im Pulk gelesen, beeinflussen auch diese sich gegenseitig. Auch hierzu wurden sehr aufwendige Testverfahren entwickelt, um diesen Effekt aus allen Lesewinkeln zu quantifizieren. Beide Einflüsse verändern die mögliche Lesereichweite zwischen Transponder und Reader (Lesestation). Die Transponderindustrie versucht nun diesen einschränkenden Einflüssen entgegenzuwirken. Durch neue empfindlichere Chips und ausgetüftelte Antennendesigns schrauben sie die Lesereichweite jedes Jahr höher. Wo wir heute stehen, was möglich ist und was noch nicht, diesen Überblick gibt nun die mit Spannung erwartete 200seitige Studie in 2 Teilen. Das englischsprachige Tutorial erklärt die Zusammenhänge und die Messaufbauten in Teil 1, die Ergebnisse selbst werden in Teil 2 auf 150 Seiten präsentiert. Die Ergebnisse sind Aufsehen erregend: Viele Tags mit den Chips der neuesten Generation sind so sensitiv geworden, dass sie auch aus großen Reichweiten gepowert werden können, weil sie schon mit sehr wenig Energie arbeiten können. Andererseits antworten einige nun auch leiser. Im Ergebnis werden – je nach funktechnischer Umgebung- viele Transponder aufgrund Ihrer zu leisen Antwort „backlink limited“, d.h. sie können vom Empfänger nicht gehört werden. Die Studie löst aber auch auf, wie dieses Problem gelöst werden kann: Die „hörenden“ Lesegeräte -die Reader- müssen empfindlicher werden. In einer eigens dafür entwickelten Darstellung wird modelliert, wie empfindlich die Reader sein müssen, damit dieser Effekt nicht limitierend wirkt. Diese Reader bereits verfügbar. Die Sensitivitätsgrenzen unterschiedlicher Reader sind in die Graphen eingeblendet, so dass leicht ersichtlich ist, dass nur die darüber liegenden Transponder gehört werden können, die darunter liegenden nicht. Dies geschieht für jeden Transponder, für jede Frequenz und Referenzmaterial. „Das EECC ermöglicht weltweit zum ersten mal die sehr komplexen Zusammenhänge zwischen Transponder und Reader so einfach zu beobachten“ erklärt Conrad von Bonin, Geschäftsführer des EECC „und wir sind selbst sehr überrascht gewesen, wie häufig dieser Effekt auftritt.“ „Für den täglichen Einsatz mit durchschnittlichen mobilen Handgeräten tritt dieser Effekt sogar fast immer auf – die Branche wird hier lernen müssen umzudenken“ ist sich Coautor Oliver Teschl, verantwortlich für Tagevaluierung bei der Metro Systems GmbH, sicher. Wie schnell die Branche technische Lücken schließen kann, zeigt ein anderes Ergebnis der Studie, die den Proximity-Effekt betreffen. Proximity Bedingungen treten auf, wenn die Transponder sich sehr dicht gepackt negativ beeinflussen. Vor einem Jahr gab es nur einen Transponder, der in der Lage war unter Proximity-Bedingungen noch Lesereichweiten von 4m zu erzielen. Dieses Jahr sind es bereits 7 Transponder. Und die Tatsache, dass diese 7 Transponder von 6 verschiedenen Herstellern kommen, zeigt die Dynamik der Branche. Die Studie eröffnet noch viele weitere Erkenntnisse und sämtliche zeichnen die rasante Entwicklung der UHF-RFID Technik nach. Dies gilt insbesondere auch für die Kategorie der Transponder für Anwendungen auf Metall. Die Anzahl dieser On-Metal Transponder hat sich bislang jedes Jahr auf z.Zt. 86 verdoppelt. Die in der Studie ermittelten Kennzahlen ermöglichen gänzlich neue Einsatzgebiete, die bislang undenkbar waren. So gibt es erstmalig einen On-Metal Transponder, der über 20m Reichweite schafft. Daneben gibt es aber auch bis dato unvorstellbar kleine <6mm oder flache 0,6mm On-Metal Transponder. Vom Taggen eines Güterwagon bis zum Taggen einer Pinzette kann die Studie also immer die aktuell beste Transponderlösung aufzeigen. Die neue UTPS 2012/2013 ist für Neukunden ab sofort als Printmedium für 495,-€/Jahr im 5-Jahresabonnement oder 995,-€ als Einzelexemplar erhältlich. Zum EECC Das European EPC Competence Center wurde als erstes europäisches Testlabor im September 2005 von EPCglobal als „EPCglobal Performance Test Center“ zertifiziert. Mit der jährlich erscheinenden Benchmark Studie „UHF Tag Performance Survey (UTPS)“ hat das EECC seit 2007 den weltweiten Standard in der Transpondermessung gesetzt. Das EECC vermittelt im Rahmen der EECC RFID Academy in Zusammenarbeit mit dem Auto ID Lab St Gallen/ETH Zürich und der RWTH International University aktuelles RFID-Know-How und setzt mit der hauseigenen Beratung komplexe RFID Projekte um. Seit 2008 zertifiziert das EECC die Performance von RFID Hardware und führte als erstes Labor materialabhängige Modellierungen bei der Transponderauswahl ein. Seit 2009 widmet sich ein eigenes Kapitel der UTPS zusätzlich den On Metal Transpondern und seit 2010 führt das EECC als erstes Labor Proximity-Messungen für jeden Transponder durch. Seit 2011 können sich Hersteller Ihre Tags für bestimmte Anwendungen zertifizieren lassen. Das Ziel der Dienstleistungen des EECC ist immer: Erfolgreiche RFID-Projekte. GS1 Germany, die Deutsche Post World Net und die METRO Group haben das EECC gegründet mit dem Ziel, die RFID-Technologie und den Elektronischen Produkt-Code (EPC) als internationalen, branchenübergreifenden Standard in Europa zu etablieren. Kontakt: European EPC Competence Center GmbH Conrad von Bonin Mainstrasse 113 – 119 41469 Neuss Tel.: +49 (0) 211 969 555 3 E-Mail: vonbonin@eecc.info Urlaubsvertretung: 14.7 – 25.7.2012: Thomas Holtstiege Tel.: +49 (0) 211 969 555 1 E-Mail: holtstiege@eecc.info http://www.eecc.info
Veröffentlicht am 10.07.2012
Mit dieser Prozessempfehlung soll der händlerübergreifende Einsatz von mobilen Coupon-Aktionen vor allem in Deutschland, aber auch europaweit möglich werden. „Die Entwicklung der Best Practice Empfehlung unter dem Dach von GS1 Germany ist ein wichtiger Schritt, um dem neuen Marketing-Instrument Mobile Couponing zum Durchbruch zu verhelfen. Denn nur eine effiziente Zusammenarbeit aller Beteiligten auf Basis von Standards macht händlerübergreifende Aktionen erst möglich“, erläutert Michael Busch, Bereichsvorstand Bücher der Douglas Holding AG und Mitglied des GS1 Germany Aufsichtsrates, der die Arbeitsgruppe Mobile Couponing strategisch betreut hat. Da der ideale Mobile Couponing Prozess nicht von allen Beteiligten sofort umsetzbar ist, werden Migrationslösungen auf Basis heutiger, technischer Möglichkeiten aufgezeigt. Um den unterschiedlichen Akteuren die Integration mobiler Couponing-Aktionen in ihre Geschäftsprozesse zu erleichtern, entwickelte die Arbeitsgruppe „Mobile Couponing“ von GS1 Germany mit der Best Practice Empfehlung eine neutrale und technologieabhängige Empfehlungen unter Berücksichtigung der derzeitigen Marktsituation. Es werden die sieben Prozessakteure (Konsument, Mobile Couponing-Herausgeber, Distributions-, Kreationsdienstleister, Coupon Clearing Haus, Coupong-Validierer, Händler) und die elf ganz konkreten Prozessschritte des Mobile Couponing beschrieben. Grundsätzlich hat sich der Couponing Prozess vom Hersteller bis hin zum Händler in Deutschland auf technologisch sehr hohem Niveau entwickelt, sodass heute über 90 Prozent der Coupon-Aktionen, die über ein Clearing Haus laufen, elektronisch abgewickelt werden. Das ist eine optimale Voraussetzung für die Umsetzung von Mobile Couponing. Im Jahr 2011 nutzen gemäß der ECC Studie „Mobile Couponing“ bereits ca. zehn Prozent der Befragten mobile Coupons. Nach Abfrage beim Handel in der EHI-Studie „Mobile in Retail“ sind fehlende Standards und Technologien die Hindernisse einer Verbreitung. „Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch einige Fragen wie eine einheitliche Einlösetechnologie am Point of Sale offen bleiben, sind flächendeckende Kampagnen möglich – die Empfehlung soll vor allem zum Anfangen einladen.“ erklärt Ilka Machemer, Senior Projektmanagerin bei GS1 Germany und Leiterin der GS1 Germany Arbeitsgruppe Mobile Couponing. Erste Ergebnisse werden auf dem ECR-Tag am 5. und 6. September 2012 in Wiesbaden vorgestellt. Die ausführliche Best Practice Empfehlung können GS1 Complete Kunden unter www.gs1-germany.de einsehen. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.07.2012
Prozesse optimieren und GS1-Standards anwenden soll noch einfacher werden. Das war die Prämisse für die Neugestaltung der Website von GS1 Germany, die seit 9. Juli 2012 online ist und die sich ausschließlich an Kundenbedürfnissen orientiert. Damit Unternehmen intuitiv und schnell finden, was sie suchen, hat GS1 Germany die Navigation komplett neu strukturiert. Die Website bietet jetzt alles, was Unternehmen brauchen, um Standards wie die Globale Artikelnummer GTIN direkt einsetzen zu können. Neben einer Vielzahl an Hintergrundinformationen etwa über Best Practice-Beispiele stehen auch eine wachsende Anzahl Downloads, Services und Tools bereit. Die GS1-Standards, ihre Einsatzgebiete und Benefits werden kompakt vorgestellt. Umsetzungshilfen und Best Practices wurden an vielen Stellen integriert. Kunden des Leistungspakets GS1 Complete, das neben den GS1-Standards auch Fachpublikationen und Services umfasst, profitieren vom direkten Zugriff auf alle Angebote. Wechsel zwischen Online-Shop, Kundenportal und Website sind künftig nicht mehr notwendig. Egal, ob sich Unternehmen über CashEDI, EAN-Barcodes oder Category Management informieren möchten: die von der Wirtschaft gemeinsam erarbeiteten Anwendungsempfehlungen stehen direkt auf den Themenseiten zum Download zur Verfügung. „GS1 Complete-Kunden können – einmal eingeloggt – den Download direkt starten. Unternehmen, die kein Kunde von GS1 Germany sind, können die Publikationen einfach dem Warenkorb hinzu-fügen und bestellen“, umreißt Martina Kreck, Projektleiterin, die wichtigste Neuerung auf der Website. Der Zugang zu den GS1-Standards und ihre Umsetzbarkeit seien damit deutlich beschleunigt worden. Zeitgleich zum neuen Internetauftritt hat auch die Hotline von GS1 Germany ihre Erreichbarkeit ausgeweitet und bietet ab sofort einen Rückrufservice an. Diesen können Unternehmen online auf allen Seiten nutzen. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.06.2012
Mit einem Letter of Intent beschließen der Verband der Mobilfunk-, Halbleiter- und Verbraucherelektronikbranche NFC Forum und das Headquarter aller GS1-Länderorganisationen mit Sitz in Brüssel die gemeinsame Verbreitung mobiler B2C-Anwendungen. Im Fokus steht die Technologie der Near Field Communication, kurz NFC. Damit können Besitzer eines mit NFC-Chip ausgestatteten Smartphones per Funk über ein NFC-fähiges Kassenterminal bezahlen oder auch mobile Coupons sammeln und digital einlösen. Voraussetzung für die Verbreitung von NFC und dessen Möglichkeiten sind branchenübergreifende Standards, die die Nutzung überall gleich und für den Verbraucher einfach und sicher machen. Innerhalb der Kooperation analysie-ren GS1 und NFC Forum Datenformate und Standards hinsichtlich einer gemeinsamen Basis. Dabei wird beispielsweise die EPC/RFID (Radiofrequenz-Identifikation) -Technologie genauso berücksichtigt wie bestehende Datenübertragungsprotokolle (XML- / EANCOM®-Standard). Darüber hinaus möchte man durch gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen alle Beteiligten dieser zukunftsfähigen Technologie involvieren – von Mobilfunkanbietern bis Handels- wie Industrieunternehmen der Konsumgüterwirtschaft. „Wir müssen davon ausgehen, dass das Bezahlen via NFC für den Kunden die gleiche Selbstverständlichkeit erhalten wird wie heute die EC- oder Kreditkarte. Der unaufhaltsame Einzug der Smartphones in unseren Alltag ist Ausgangspunkt dafür. Darum gilt es nun zügig, die technischen Vorausset-zungen und durchgängigen Standards und Prozesse bei allen Akteuren umzusetzen. Dann wird sich NFC in der Fläche und vor allem händlerüber-greifend durchsetzen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Über die NFC Technology können vielfältige Informationen bereit gestellt werden“, erklärt Koichi Tagawa, Chairman des NFC Forums. „Da die GS1-Standards über die weltweit größte Marktdurchdringung verfügen, wird die Forcierung der globalen Verbreitung und Verbesserung der Interoperabilität der NFC-Technologie eine zentrale Rolle spielen. Wir freuen uns auf eine lange, erfolgreiche Partnerschaft.“ „Basierend auf den NFC-Standards in Kombination mit dem einzigartigen GS1-Identifikationssystem eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für mobile B2C-Anwendungen“, so Miguel Angel Lopera, Präsident und CEO von GS1. „Die Zusammenarbeit zwischen GS1 und dem NFC Forum ist nicht nur eine entscheidende Voraussetzung für die Interoperabilität neuer Dienste rund um diese Technologien, sie ist darüber hinaus von entscheidender Bedeutung für die Innovationstätigkeit unserer Kunden im Bereich des Mobile Commerce.“ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.01.2010
Köln. GS1 Healthcare, die globale Anwendergruppe im Gesundheitswesen, gibt den Herstellern von Medizinprodukten und Arzneimitteln mit AIDC (Automatic Identification and Data Capture) einen neuen Standard für die automatische Identifikation und Datenerfassung von Medizinprodukten an die Hand. AIDC unterstützt außerdem bei der Auswahl und der Anwendung von geeigneten Identifikationsschlüsseln, zusätzlichen Artikel- und Produktionsdaten, wie Verfallsdatum oder Seriennummer und des Datenträgers, wie Strichcode, 2D-Codes und RFID-Tags. Der Anwender erhält so eine Entscheidungshilfe dazu, welche Produkte auf welcher Verpackungsebene mit welchen Informationen und über welche Datenträger identifiziert werden. „Die Nutzung des GS1-Standards AIDC ermöglicht der Branche, Medikationsfehler zu vermeiden, Produktfälschungen zu bekämpfen, erleichtert Rückrufaktionen und erhöht somit die Patientensicherheit“, erklärt Mike Wallace Director Global Standards and Serialization des Pharmaherstellers Abbott und Co-Chair von GS1 Healthcare. „AIDC hilft außerdem den beteiligten Unternehmen ihre Abläufe in der Versorgungskette zu optimieren.“ “Dieser Standard identifiziert Medizinprodukte eindeutig an jeder Stelle in der Versorgungskette”, beschreibt Joe Pleasant, Chief Information Officer, der Krankenhauseinkaufsgemeinschaft Premier und Mitglied des Global Leadership Teams von GS1 Healthcare. “Die Unternehmen der Gesundheitsbranche müssen nun dafür Sorge tragen, dass die Vorteile dieser Technologie Potenziale in den Prozessen frei setzen und so die effiziente Versorgungskette, wie wir sie aus anderen Industriezweigen kennen, in greifbare Nähe zu rücken.“ Für Volker Zeinar, zuständig für die globale Koordination von Auto-ID bei B. Braun und Mitglied des Global Leadership Teams von GS1 Healthcare, sind globale Standards der Schlüsselfaktor für verbesserte Prozesse bei den Herstellern: „Das Gesundheitswesen ist ein internationales Geschäft, bei dem Partner der Versorgungskette Waren und Informationen austauschen. Länderspezifische, nicht standardisierte Vorgaben wirken sich stark nachteilig auf das Produktsortiment und das Supply Chain Management aus.“ Bereits über 65 Länder nutzen die Identifikationslösungen von GS1 für Medizinprodukte. Zahlreiche Behörden haben weltweit Regulierungen für die automatische Identifikation, Serialisierung oder Rückverfolgung entwickelt oder arbeiten derzeit daran. Darunter die Europäische Kommission, die FDA (US Food and Drug Administration), ANVISA (National Health Surveillance Agency, Brasilien), das türkische Gesundheitsministerium und das indische Ministerium für Gesundheit und Familie. Weitere Informationen: www.gs1.org/healthcare und www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax 0221 94714-591 eMail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de