Veröffentlicht am 21.03.2013
GS1 Germany, bekannt durch Standards und Prozesse rund um den EAN-Barcode, hat sich im Februar 2013 im Cluster Logistik des RWTH Aachen Campus immatrikuliert. Das Unternehmen vertieft damit die Zusammenarbeit mit dem clusterleitenden Institut FIR an der RWTH Aachen. Ziel ist es, den Nutzen von GS1 Standards und standardbasierten IT-Lösungen in der technischen Industrie aufzuzeigen und zu erweitern. Gemeinsam mit dem FIR will GS1 Germany innovative Ansätze im Bereich der hochauflösenden Logistik- und Produktionssteuerung erproben und weiterentwickeln. „Während wir in unserem eigenen Weiterbildungszentrum, dem GS1 Germany Knowledge Center, den Fokus auf Banken, Konsumgüterindustrie und Handel, Gesundheitswesen sowie weitere Branchen legen, wollen wir uns am RWTH Aachen Campus gemeinsam mit dem FIR den Herausforderungen der technischen Industrien stellen und entsprechende Lösungsansätze erarbeiten“, erklärt Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung bei GS1 Germany. Prof. Stich, Institutsleiter des FIR sowie Leiter des Clusters Logistik ergänzt: „Mit der Immatrikulation von GS1 Germany an unserem Cluster gewinnt nicht nur das FIR einen globalen und etablierten Partner, sondern profitieren auch die anderen Immatrikulanten von den Expertisen rund um Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards. Wir freuen uns sehr auf die intensive Zusammenarbeit bei der Erforschung und Umsetzung der Logistik von morgen.“ Neben gemeinsamen Forschungsprojekten wollen die Partner gemeinsam Live-Demonstratoren entwickeln. Dazu wollen sie die Forschungslabore des FIR sowie die im Aufbau befindliche Demonstrationsfabrik des Cluster Logistik nutzen. Dort können die Einsatzmöglichkeiten und Potenziale von GS1 Standards in den unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette gezeigt werden. Weitere Informationen unter www.fir.rwth-aachen.de . Pressebild downloaden Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 13.03.2013
Woher stammt mein Fleisch oder mein Gemüse? Wie und wann wurde das Produkt verarbeitet oder welchen Weg ging es von der Produktion bis zum Endverbraucher? Wie lassen sich Informationslücken vermeiden? Die Lösungen hierfür gibt es bereits. Denn mit GS1 Standards ist die durchgängige Rückverfolgbarkeit bis zum Verbraucher heute schon möglich. Wie Unternehmen auf vorhandene Technologien und Expertenwissen zurückgreifen können, klären spezielle Seminare und Praxistage unter dem Dach von GS1 Germany. Das Seminar „Effizienter und erfolgreicher in der Fleisch- und Wurstbran-che mit den GS1 Standards“ zeigt, wie die Effizienz, Transparenz und Prozesssicherheit nachhaltig verbessert werden kann. Termin: 11. April 2013. Der Praxistag Fleisch + Wurst vom 4. bis zum 5. Juni 2013 beleuchtet mit Vorträgen, Diskussionen sowie einer Besichtigungstour aktuelle Themen und Fragestellungen der gesamten Wertschöpfungskette Fleisch: Von den Herausforderungen für die Prozesskette Fleisch durch die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 über die chargengenaue Artikelidentifikation bis zur effizienten Einzeltierverfolgung von Rindfleisch. Der Branchentag Fleisch + Wurst ist eine Kooperationsveranstaltung von GS1 Germany und der Lebensmittel Praxis. Gerade im Hinblick auf die Lebensmittelinformations-Verordnung EU 1169/2011 ist die Branche auf allen Kanälen gefragt: stationär, online, mobil. Doch wie können Handel und Industrie beispielsweise valide Produktinformationen – so genannte „Trusted Data“ – bereitstellen, um die Anforderungen von Verbrauchern, NGOs und Gesetzgeber zu erfüllen? Konkrete Antworten und einen Überblick über die vielfältigen Anforderungen zum Thema Produkttransparenz gibt der Praxistag Lebensmitteltransparenz am 19. Juni 2013. Lebensmittelskandale, Nachhaltigkeitsanforderungen, gesetzliche Vor-schriften oder auch Rückverfolgbarkeitsinformationen – Produkttransparenz ist für Lebensmittelhersteller und -händler zunehmend ein kritischer Erfolgsfaktor. Seminare sowie Praxistage von GS1 Germany sollen Unternehmen in die Lage versetzen, den kommenden Anforderungen zeitnah entsprechen zu können. Alle drei Veranstaltungen finden im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Weitere Informationen zu anderen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-273, Fax: 0221 94714-7273 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.02.2013
„Produkte. Prozesse. Profile. Die neue Macht der Information“ – so lautet das Motto des ECR Tages 2013. Am 11. und 12. September treffen Experten aus Industrie, Handel und Dienstleistung im internationalen Congresscenter Stuttgart zusammen, um über die aktuelle Entwicklung und dessen Potenziale zu diskutieren. Denn eins scheint klar: Ständige Datenverfügbarkeit, steigende Ansprüche an Komplexität und Qualität von Daten, verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen sowie das veränderte Informations- und Kaufverhalten der Konsumenten erfordern neue Geschäftsmodelle. Die sich ständig potenzierende Menge an Daten nutzbar zu machen, ist eine der größten Herausforderungen für die heutige Wirtschaft. Dabei geht es nicht mehr nur darum, dass Unternehmen möglichst detaillierte Informationen über ihre Zielgruppen sammeln und auswerten, auch die Kunden fordern mit Nachdruck Transparenz in punkto Unternehmen und Warenangebot. Laut einer Studie, die die GfK jüngst im Auftrag von GS1 Germany durchführte, wünscht sich mehr als die Hälfte der befragten Verbraucher mehr Transparenz beispielsweise zur Herkunft, bevor sie ein Lebensmittel kaufen. So werden gute und valide Produktinformationen mehr und mehr zu einem kostbaren Gut. Gleichzeitig spielen sie eine grundlegende Rolle bei der effizienten Steuerung von Warenströmen – sie sind sozusagen Katalysator in nahezu allen Wirtschafts- und Handelsbereichen. Vom Produkt über die Prozesse bis zum Profil, vom Hersteller bis zum Verbraucher – die neue Macht der Information beeinflusst die gesamte Wertschöpfungskette. Für die beteiligten Unternehmen stellen sich drängende Fragen: Welche konkreten Anforderungen an Transparenz und Verlässlichkeit müssen sie in Sachen Produktinformation erfüllen? Wie sieht die Prozesskette eines kooperativen POS-Datenmanagements aus? Was genau gilt es für die einzelnen Akteure aus rechtlicher Sicht zu beachten? Welche Technologien stehen zur Verfügung, um die Abläufe zwischen Lieferanten, Händlern und Konsumenten effektiv miteinander zu verbinden? Wie können Standards dabei helfen, Kosten zu sparen? Klare Antworten, wertvolle Praxistipps und einen spannenden Erfahrungsaustausch verspricht der ECR Tag 2013 im September in Stuttgart. Interessierte Unternehmen finden unter www.ecrtag.de weiterführende Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.02.2013
Schranken durchbrechen und neue Wege ebnen: Zum elften Mal würdigt der ECR Award 2013 Akteure aus Industrie und Handel, die mit ihren Kooperationen bekannte Pfade verlassen und der Branche neue Impulse für Kundenorientierung und Teamplay geben. Auch in diesem Jahr werden wieder zukunftsweisende Managementleistungen ausgezeichnet, die den ECR-Gedanken vorbildlich veranschaulichen und Verbraucherwünsche punktgenau erfüllen. Am 10. September 2013 kommt die Branche in Stuttgart zusammen, um erneut ihre Besten zu küren. Der elfte ECR Award prämiert jeweils eine Unternehmenskooperation der Supply Side und der Demand Side. Außerdem ehrt die hochkarätig besetzte Jury ein besonders engagiertes Unternehmen und eine herausragende Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2013. Der ECR Award weckt branchenweit Aufmerksamkeit. Bislang konnten die Preisträger ihre Kooperation ins beste Licht rücken und so ihr Image als innovative und technisch versierte Unternehmen festigen. Bewerben können sich Kooperationen von Industrie und Handel aus allen Branchen und Unternehmen jeder Größen – egal, ob stationärer Verkauf oder Onlineshop, jede Kooperation kann gewinnen. Einsendeschluss für die Bewerbung in der Kategorie „Unternehmenskooperation“ ist der 24. Mai 2013. Als Bewertungsgrundlage für die Jury dienen eine Kurzfassung sowie eine ausführliche Darstellung des erfolgreichen ECR-Projekts als PowerPoint-Präsentation per E-Mail an Regina Haas: haas@gs1-germany.de . Weitere Informationen zu den Gewinnern der Vorjahre und Bewerbungsvorlagen finden interessierte Unternehmen unter www.ecraward.de Hintergrundinformation: Die Gewinner des ECR Award 2012 Unternehmenskooperation Supply Side: Mondelèz International (ehem. Kraft Foods Deutschland), Lekkerland Deutschland GmbH & Co. KG Unternehmenskooperation Demand Side: Schwarzkopf & Henkel GmbH, EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH, Henkel Wasch- und Reinigungsmittel GmbH Düsseldorf, Bahlsen GmbH & Co. KG, CFP Brands, Ferrero Deutschland GmbH, The Lorenz Bahlsen Snack World GmbH & Co KG Germany Einzelunternehmen: Procter & Gamble Germany GmbH Unternehmenspersönlichkeit: Thomas Bruch, Geschäftsführender Gesellschafter Globus Holding GmbH & Co. KG Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.02.2013
Der Kostendruck im Gesundheitswesen steigt, gleichzeitig können die meisten Krankenhäuser in Deutschland aufgrund der Gesetzeslage ihre Ausgaben nicht durch höhere Preise oder mehr Auslastung refinanzieren. Wie also lassen sich die Kosten im Griff behalten, ohne das Leistungsniveau und die Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden? Die unter dem Dach von GS1 Germany gegründete Fachgruppe „EDI im Gesundheitswesen“ sieht die Antwort in effizienteren, günstigeren Prozessen auf Basis des elektronischen Datenaustauschs. „Die Bandbreite des Nutzens von EDI für die Partner des Gesundheitswesens ist vielseitig: Vom Bestelleingang bis zum Warenverbrauch, von der Nachbestellung bis zur Lieferung: Geschäftsbeziehungen auf Basis der elektronischen Kommunikation reduzieren manuelle Eingriffe auf ein Minimum. Schnellere und günstigere Bestellabwicklungen, kostengünstigere Logistikprozesse, hohe Datenqualität und eine vereinfachte Rechnungsstellung sind die Folge“, erklärt Bettina Bartz, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Ziel der Fachgruppe ist es daher, die Umsetzung dieser automatisierten Kommunikation per EDI im Gesundheitswesen zu erleichtern und voranzutreiben, um so mehr Ressourcen für eine verbesserte Patientenversorgung zu schaffen. In der Gruppe engagieren sich Medizintechnikhersteller, Fachhändler, Logistikdienstleister, Krankenhäuser, E-Procurement-Plattformen und auch Pharmahersteller können sich beteiligen. Die Unternehmen haben die bereits vorhandene GS1-Anwendungsempfehlung zum EDI-Nachrichtenstandard EANCOM ® für das Gesundheitswesen betrachtet und in der Branche eine Bedarfsanalyse durchgeführt. Die Analyse deckte die offenen Fragen zu EDI in der Praxis auf. Dabei geht es zum Beispiel um die genaue Definition von Eilaufträgen, die Abbildung von Naturalrabatten in einer EDI-Nachricht und die verschiedenen Prozesse, die durch die Entnahme von Waren im Konsignationslager angestoßen werden, wie etwa die Nachbestellung und Rechnung. Die Fachgruppe erarbeitet dazu jetzt die Antworten und stellt sie anschließend als Definitionen, Handlungsempfehlungen und Prozessbeschreibungen in einer aktualisierten Version der GS1 Anwendungsempfehlung zur Verfügung. Das Engagement der in der Fachgruppe beteiligten Unternehmen hört hier aber nicht auf, sie wollen außerdem die Arbeitsergebnisse in die unternehmenseigenen Prozesse einfließen lassen. „Je mehr Partner der Versorgungskette gemeinsam einheitliche Kommunikationsstandards und -prozesse verwenden, desto größer wird wiederum der Nutzen für jeden einzelnen“, weiß Holger Clobes, B.Braun Melsungen „Insellösungen fehlt die nötige Vernetzung, um eine ganze Prozesskette voranzutreiben. Erst ein gemeinschaftliches Engagement kann der Kostenspirale im Gesundheitswesen wirkungsvoll entgegentreten“ so Clobes weiter. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.03.2012
Mit dem CashEDI-Verfahren, das die Deutsche Bundesbank professionellen Bargeldakteuren seit 2007 anbietet, können Daten entlang der Bargeldlogistikkette elektronisch übermittelt werden. Zu dem Verfahren, das ab 2013 verpflichtend wird, zählen neben der eigentlichen Bestellung oder Informationen über den Lieferstatus auch Daten zu Banknoten- und Münzgebinden selbst. Für einen transparenten und einwandfreien Austausch elektronischer Informationen über solche Bargeldartikel ist es zunächst nötig, dass die beteiligten Akteure wie Banken oder Werttransportunternehmen eindeutig identifizierbar sind. Dazu erhalten sie die so genannte Global Location Number (GLN) von GS1 Germany, die international überschneidungsfrei ist. Zudem müssen auch die einzelnen Bargeldartikel mit einer Kennzeichnung versehen werden, damit man sie schnell und sicher zuordnen kann. Um dies zu gewährleisten, erhalten die Bargeldartikel eine Artikelnummer, die Global Trade Item Number (GTIN). Basis für diese Nummer ist die jeweilige GLN des Unternehmens. Bislang wurden die GTINs für Euro-Bargeld national vergeben, so auch von der Deutschen Bundesbank. Um die Harmonisierung im Eurosystem weiter voranzutreiben und den grenzüberschreitenden Austausch von Geschäftsdaten zwischen den Bargeldakteuren zu erleichtern, werden seit dem 1. März 2012 nun europaweit gültige GTINs vergeben. Die neuen GTINs sind von den nationalen Akteuren entkoppelt und basieren auf der GLN der Europäischen Zentralbank (EZB). „Wir unterstützen die Harmonisierung im Eurosystem ausdrücklich und werden daher die bisher im CashEDI verwendeten, auf der Bundesbank-GLN basierenden Artikelnummern sukzessive durch die EZB-GTINs ersetzen“, so Jochen Boy von der Bundesbank. Zunächst akzeptiert die Bundesbank jedoch für eine Übergangsphase sowohl eigene als auch EZB-GTINs. Wie lange diese Phase andauern wird, soll mit den betroffenen Akteuren am 19. April 2012 auf dem dritten CashEDI Solution Provider Forum in Hannover abgestimmt werden. Euro-Bargeldartikel, die nur in Deutschland gesetzliches Zahlungsmittel sind, beispielsweise die Zehn-Euro-Gedenkmünzen, werden weiterhin eine GTIN von der Bundesbank erhalten. Zudem setzt die Bundesbank seit dem 1. März 2012 auf eine neue Version des Transaktionsstandards GS1 XML. Er legt Datenformate und Inhalte der elektronischen Nachrichten einheitlich fest. „Im Vergleich zu den bisherigen Formaten zeichnet sich GS1 XML 2.5 durch eine Vereinfachung des Handlings und der Struktur aus“, erklärt Christian Przybilla von GS1 Germany. So ist es zukünftig beispielsweise möglich, zwischen den Disponenten und dem Transporteur von Geldbestellungen zu unterscheiden. Weitere Informationen zu den GS1-Standards sowie die Liste mit den ab März 2012 im CashEDI verwendbaren Bargeldartikeln können unter www.cashedi.de abgerufen werden. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing und Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.03.2012
Märkte können den Umsatzanteil von Tiefkühlkost (TKK)* am Gesamtumsatz Food aktiv beeinflussen. Auf dieses Ergebnis kommt eine Studie, die GS1 Germany heute auf der Jahrestagung des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti) vorgestellt hat. Die Studie „Instore Business Driver für eine erfolgreiche TKK-Abteilung“ von Nielsen und Bormann & Gordon entstand als Arbeitsergebnis eines Round Tables zum Thema Category Management bei Tiefkühlkost inklusive Eis. „Wir wollten mit der Studie die zentralen Einflussgrößen für die Umsatzbedeutung von Tiefkühlkost an den gesamten Food-Umsätzen im Einzelhandel identifizieren“, erläutert Inga Natrop, Consultant Category Management bei GS1 Germany. „Als Haupteinflussfaktor hat sich die Lage des Geschäfts herausgestellt: Je größer die Stadt, in dem ein Markt angesiedelt ist, desto höher der Umsatzanteil von Tiefkühlkost.“ Lässt sich die Lage des Geschäfts von Händlern nicht beeinflussen, so können sie bei den weiteren Einflussfaktoren aktiv daran arbeiten, den Umsatzanteil von TKK auszubauen. Beispielsweise lässt sich durch eine optimale Sortimentsgröße der Umsatzanteil signifikant steigern. Für Märkte mit mittleren Flächen von 800 bis 1.500 qm konnten anhand der Studie Basics benannt werden, die Händler beachten sollten. Gut gefüllte Regale und Truhen, eine aufgeräumte und shoppergerechte Platzierung sowie eine gut lesbare Preisauszeichnung sind essentiell, um erfolgreich bei TKK zu sein. Anderenfalls können Umsatzeinbußen von bis zu 21 Prozent drohen. Für die Platzierung der Ware gilt: Die höchsten Umsatzanteile werden mit TKK-Abteilungen erzielt, die im zweiten Drittel des Kundenlaufwegs liegen. Kassennähe wirkt sich dagegen nicht positiv auf den Umsatzanteil aus. Der Round Table „Category Management Tiefkühlkost inklusive Eis“ hatte die TKK-Studie 2011 initiiert. Der Kreis, dem neben dem dti Unternehmen wie Iglo, Unilever und Tengelmann angehören, hatte sich das Ziel gesetzt, gemeinsame Standards für das Category Management von Tiefkühlkost zu erarbeiten. Dabei hat der Round Table unter Leitung von GS1 Germany klar den Nutzen für den Verbraucher in den Mittelpunkt gestellt. Unter anderem sind bereits einheitliche Definitionen zum Wording und Empfehlungen zur Platzierung von Tiefkühlkost und Eis entstanden. GS1 Germany stellt Unternehmen die Ergebnisse des Round Tables in Form einer Präsentation auf Anfrage zur Verfügung. * bemessen als Basis-Umsatzanteil von Tiefkühlkost (exklusive Impulseis) an Food in Prozent, aktionsbereinigt Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.03.2012
Am 4. September 2012 wird zum 10. Mal der ECR Award für beste Management-Leistung für den Verbraucher vergeben. Hier werden herausragende unternehmensübergreifende Kooperationen der Konsumgüterbranche ausgezeichnet, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Verbraucher ausrichten. Zur Teilnahme aufgerufen sind Unternehmen aus Handel und Industrie, unabhängig von ihrer Branche und Größe, die ECR-Strategien partnerschaftlich und systematisch umsetzen. Bewerber für den ECR Award haben bis zum 25. Mai 2012 Gelegenheit, ihre Unterlagen bei GS1 Germany einzureichen. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.ecraward.de . „Nur durch Kooperation und die Entwicklung gemeinsamer neuer Ideen werden wir die Konsumenten begeistern. Der ECR Award steht wie kein anderer für die Bedeutung der Zusammenarbeit von Industrie und Handel,“ davon ist der letztjährige Gewinner Harry J. Brouwer von Unilever überzeugt. Eine 17-köpfige Jury bestehend aus renommierten Vertretern des Handels sowie der Konsumgüterindustrie und anerkannten ECR-Spezialisten wählt die Gewinner aus. Die Preisverleihung erfolgt jeweils am Vorabend des ECR Tages im Rahmen einer festlichen Gala. Preisträger 2011 waren Aral, Bitburger, Triumph International, Sauer Modehandel, dm-drogerie markt sowie Harry J. Brouwer, Unilever als Unternehmenspersönlichkeit des Jahres. Weitere Informationen unter www.ecraward.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.04.2012
Was sind die zentralen Nachhaltigkeitsthemen und -herausforderungen der Konsumgüterwirtschaft? Wo ergeben sich Anhaltspunkte und in welchen Bereichen sind bereits gute Initiativen entstanden? Konkrete Antworten liefert die neue Studie „Nachhaltigkeit in der deutschen Konsumgüterwirtschaft. Themen, Trends und Initiativen“ von GS1 Germany. Der Kölner Dienstleister für Identifikations- und Prozessstandards zeigt der Branche damit Handlungsoptionen für effiziente, praxistaugliche Nachhaltigkeitsinitiativen auf. „Wir wollen die Konsumgüterindustrie unterstützen, ihr Leistungsportfolio effektiv auf Sustainability auszurichten“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Mit der Studie leistet GS1 Germany wichtige Pionierarbeit, um dem Thema bei Industrie, Handel und Dienstleistung die nötige Trennschärfe zu verleihen.“ Gemeinsam mit dem CSCP (UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production) hat GS1 Germany Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbraucherorganisationen befragt und die wichtigsten Themen und Handlungsfelder für die Branche ermittelt. Kernergebnis der Untersuchung: Produkttransparenz ist der Dreh- und Angelpunkt, wenn es um mehr Nachhaltigkeit in der Konsumgüterwirtschaft geht. Als Basis dafür, wurde die Notwendigkeit identifiziert, ein gemeinsames Verständnis über die relevanten Nachhaltigkeitsthemen einer Produktkategorie in den Produktionsketten zwischen Industrie und Handel zu erzielen. Dies bildet die Grundlage für Leistungstransparenz und eine relevante Kommunikation, die für alle Beteiligten bis hin zum Konsumenten hilfreich sind. Denn auch die Förderung nachhaltiger Konsummuster und Lebensstile hängt laut Studie von offener Kommunikation und validen Daten ab: Nur wenn die sozialen und ökologischen Auswirkungen von Produkten deutlich erkennbar sind, können Konsumenten ihre Kaufentscheidung bewusst danach ausrichten. Als zentraler Hebel für Nachhaltigkeit trägt Produkttransparenz somit in hohem Maß dazu bei, übergeordnete Ziele wie Klimaschutz und nachhaltige Ressourcen- und Landnutzung langfristig zu erreichen. Zugleich warnen die Experten: Zu viele oder unstrukturierte Produktangaben könnten nachhaltige Entscheidungen auch erschweren – egal ob in der Produktionskette oder am Ladenregal. Hier spricht GS1 Germany klare Empfehlungen aus: Wesentlich ist es demnach für Unternehmen zunächst, die Produktlebenszyklen ganzheitlich in Bezug auf ökologische, soziale und Nutzenaspekte zu beleuchten. Im zweiten Schritt gilt es dann, die wirklich relevanten Punkte herauszuarbeiten und damit die Angaben auf eine handhabbare Menge zu reduzieren. So spielen etwa in der Herstellung von T-Shirts soziale Nachhaltigkeitskriterien wie Kinderarbeit eine zu beachtende Rolle, während in der Produktionskette eines Waschmittels die Nutzung durch den Verbraucher wichtiger ist, weil er mit niedrigeren Waschtemperaturen und einer ausgelasteten Waschmaschine zum Klimaschutz beitragen kann. Die Suche nach diesen Kriterien sollte für definierte Produktkategorien im direkten Austausch aller Stakeholder geschehen, um so letztlich zu einem übergreifenden, branchenweiten Konsens zu gelangen. Das GS1 Germany Advisory Board Sustainability prüft derzeit gemeinsam mit den Marktteilnehmern bestehende Ansätze und Initiativen für die Identifizierung dieser kategoriespezifischen Kriterien. Die komplette Studie „Nachhaltigkeit in der deutschen Konsumgüterwirtschaft. Themen, Trends und Initiativen“ ist bei GS1 Germany erhältlich. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing und Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 18.06.2012
Auf 7,9 Milliarden Euro beziffert der VDMA aktuell den Schaden durch Produktpiraterie für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau. GS1 Germany möchte Unternehmen stärker im Kampf gegen Fälschungen unterstützen und ist deshalb der Arbeitsgemeinschaft Produkt- und Know-how-Schutz (Protect-ing) des VDMA beigetreten. „Von der Zusammenarbeit mit GS1 Germany erhoffen wir uns mehr standardisierte Lösungen gegen Produktpiraterie, die durchgängig für Produkte, Maschinen und Anlagen einsetzbar sind“, begründet Rainer Glatz, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Protect-ing, die Kooperation. Der VDMA empfiehlt zum Schutz vor Plagiaten unter anderem eindeutige Kennzeichnung, Authentifizierung mit Barcodes und RFID sowie den Aufbau von Tracking und Tracing-Systemen, um Produkte bis zum Hersteller zurückzuverfolgen. Die Standards des internationalen Netzwerks Global Standard One (GS1) – zu denen unter anderem der EAN-Barcode und der Elektronische Produktcode (EPC) gehören, ermöglichen nicht nur eine serialisierte Kennzeichnung, sondern sind eine sinnvolle und notwendige Ergänzung der aktuellen Empfehlungen von Protect-ing. „Globale Standards sind die Basis, um ein weltweites und unternehmensunabhängiges System zum Schutz vor Plagiaten aufzubauen“, so Glatz weiter. „Die im Maschinen- und Anlagenbau bereits etablierten Maßnahmen sind sehr wirkungsvoll. Problematisch wird es jedoch, wenn jeder Hersteller oder Lieferant seine Anlagen und Produkte anders kennzeichnet. Das macht es umso schwerer, die Echtheit zu prüfen und Produkte tatsächlich über die gesamte Wertschöpfungskette an jedem Punkt zurückverfolgen zu können. Identifikationsstandards wie der EPC bieten hier übergreifende Lösungen für alle Prozessbeteiligten“, beschreibt Daniel Dünnebacke, Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany, die Ansätze von GS1 Germany. Anstatt immer wieder neue Tracking- und Tracing-Systeme zu entwickeln, mache es Sinn, auf etablierte Lösungen zurückzugreifen, erklärt Dünnebacke. Die GS1-Standards böten die Sicherheit einer weltweit sofort einsatzfähigen und von international tätigen Herstellern und Händlern getragenen Lösung. So sei der EPC nicht nur eine Identifikationsnummer, sondern ermöglicht Tracking und Tracing über eine globale Datenbank. Unternehmen wie Daimler und Thyssen Krupp setzen bereits Tracking- und Tracing-Systeme auf Basis des EPC ein. Sie profitieren dabei nicht nur von der hohen Transparenz in der Lieferkette. Gleichzeitig haben sie ihren Aufwand für die Pflege der Systeme minimiert. Anwendungsempfehlungen und Dokumente zur technischen Spezifikation sind bereits von GS1 Germany vordefiniert und werden regelmäßig aktualisiert. Anwender von GS1-Standards sind auch flexibler bei der Auswahl ihrer Dienstleister, da standardbasierte Software Kompatibilität zu anderen Systemen sicherstellt. „Wir sehen uns in der AG Protect-ing als Motivator der Branche, nicht nur der Produktpiraterie den Kampf anzusagen, sondern an gemeinsamen, standardisierten Lösungen zu arbeiten“, so Dünnebacke weiter. Die Arbeitsgemeinschaft Produkt- und Know-how-Schutz des VDMA bündelt die Interessen der Anbieter von Technologien und Dienstleistungen zum Produkt- und Know-how-Schutz entlang der gesamten Wertschöpfungskette gefährdeter und plagiierter Produkte und Prozesse. Tracking und Tracing ist dabei eines der Kernthemen. Die Arbeitsgemeinschaft klärt betroffene industrielle Branchen auf – auch über den Maschinen- und Anlagenbau hinaus – und erarbeitet Lösungsansätze im Kampf gegen Produktpiraterie und Know-how-Verlust. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de