Veröffentlicht am 23.11.2011
Immer häufiger vertrauen Industrie und Handel auf die Radiofrequenzidentifikation (RFID), beispielsweise zur automatischen Produkterkennung oder bei elektronischen Bezahlverfahren. Doch berührungsfreier Datenaustausch schürt vielfach Sicherheitsbedenken. Jetzt bietet GS1 Germany ein komfortabel anzuwendendes Tool an, das Unternehmen jeder Größe dabei unterstützt, mögliche Datenschutzrisiken von RFID-Anwendungen abzuschätzen und einzudämmen. Dabei folgt GS1 dem PIA-Framework, das die EU-Kommission im April 2011 gemeinsam mit der Wirtschaft und den Datenschützern verabschiedet hat. Danach sollen sich Unternehmen der europäischen Wirtschaft verpflichten, ein sogenanntes Privacy Impact Assessment (PIA) – eine Datenschutz-Folgenabschätzung – zu erstellen, bevor sie eine neue RFID-Anwendung an den Start bringen. Um den Unternehmen die Erstellung der erforderlichen PIA zu erleichtern, hat GS1 gemeinsam mit Anwendern und Mitgliedsorganisationen ein Template entwickelt: Das interaktive Tool führt den User durch die unterschiedlichen Prozessstufen der Datenschutz-Folgenabschätzung. Die Ergebnisse fließen anschließend in den für Datenschützer relevanten PIA-Bericht ein. „Mit dem GS1-Tool können auch kleine und mittelständische Unternehmen vergleichsweise komfortabel ein PIA entsprechend der EU-Empfehlung erstellen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Damit ist man bei Bedarf auch außerhalb der EU auf der sicheren Seite“, so Pretzel weiter. Den GS1-Kunden steht das Template ab sofort kostenlos im GS1 Complete-Portal zum Download zur Verfügung. Zum Hintergrund: Gemäß den Forderungen der EU-Kommission soll den Datenschutzbehörden ein PIA mindestens sechs Wochen vor Markteinführung der RFID-Anwendung vorgelegt werden. Gefragt sind darin neben einer detaillierten Beschreibung der Anwendung die Dokumentation möglicher Datenschutz-Risiken sowie eine Liste geeigneter Gegenmaßnahmen. Bereits 2009 hatte sich die EU-Kommission in ihrer Empfehlung vom 12. Mai.2009 für die Durchführung solcher Datenschutz-„Stresstests“ ausgesprochen. Die Empfehlung verfolgt das Ziel, Verbraucherdaten zu schützen, dabei die Bedenken von Datenschützern abzubauen und den Markteintritt für RFID-Anwendungen zu erleichtern. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 eMail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 06.09.2012
Über die Datenpools von 1WorldSync (Joint Venture aus SA2 Worldsync und 1Sync), einem Unternehmen von GS1 Germany und GS1 US, tauschen Händler und Lieferanten weltweit Artikelstammdaten aus. Das wird ab April 2013 für deutsche Unternehmen noch einfacher, denn im Rahmen der so genannten Umsetzungsinitiative werden die Stammdaten deutscher Unternehmen künftig im international gültigen Standard des Global Data Synchronization Network (GDSN) ausgetauscht. Das neue Stammdatenprofil wurde am 4. September 2012 vom Steering Committee der Umsetzungs-initiative, mit Vertretern aus Industrie und Handel, verabschiedet. Die Umset-zungsinitiative ist von GS1 Germany initiiert. Ihr gehören Unternehmen wie Beiersdorf, dennree, dm-drogerie markt, Douglas, Edeka, Henkel, Markant, Metro, Oetker, Rewe und Unilever an. „Mit der Umsetzungsinitiative ist es uns gelungen, die nationale und internatio-nale Datenpoollösung von 1WorldSync im Schulterschluss mit Handel und In-dustrie in Deutschland zu harmonisieren“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsfüh-rer von GS1 Germany. Nihat Arkan, Geschäftsführer von 1WorldSync, sieht in dem neuen Datenpool eine wichtige Erweiterung des Handelspotenzials von Unternehmen: „Ab 2013 ermöglichen wir den deutschen Nutzern unseres Datenpools, auf internationalem Standard und in verschiedenen Sprachen mit den weltweit mehr als 25.000 im GDSN vertretenen Unternehmen zu kommunizieren. Sie erhalten Zugang zu den weltweit 30 zertifizierten GDSN-Datenpools und können damit nicht nur die Ansprüche des internationalen Handels bedienen, sondern sind zugleich bestens ausgestattet, um im nationalen oder internationalen E- und M-Commerce mithalten zu können. Der Datenpool bietet zudem alle Voraussetzungen, um Händlern und Kunden erweiterte Produktinformationen zu liefern.“ Das neue Datenprofil enthält neben den national erforderlichen auch globale Produktattribute. Um den Übergang in das GDSN-Datenprofil für deutsche Un-ternehmen so einfach wie möglich zu gestalten, bietet 1WorldSync einen schrittweisen Übergang an. Im Januar 2013 startet eine Pilotphase. Ab April 2013 wird die neue Web-Schnittstelle zur Eingabe von Produktstammdaten online sein. 1WorldSync wird seine Kunden fortlaufend über die Neuerungen der Stammdatenpools informieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de 1WorldSync Maarweg 165 50825 Köln Sarah Schmitz Tel: 0221 93373-153 E-Mail: sschmitz@1worldsync.com Homepage: www.1worldsync.com
Veröffentlicht am 05.06.2013
ZUGFeRD heißt das einheitliche Format für den elektronischen Rechnungsversand zwischen Unternehmen sowie zwischen Unternehmen und öffentlicher Verwaltung. Ab 6. Juni 2013 stellt das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) eine Vorabversion des Formats – einen sogenannten Release Candidate – kostenlos zur Verfügung. ZUGFeRD kann damit ab sofort in Finanz- und Buchhaltungssoftware eingesetzt werden. „Damit sind die Weichen gestellt, um die Kosten bei der Rechungsverarbeitung konsequent zu senken“, ist Stefan Engel-Flechsig, Leiter des FeRD, überzeugt. „Möglich gemacht hat das der Gesetzgeber mit dem Steuervereinfachungsgesetz von 2011.“ Nach Stellungnahme von Verbänden und öffentlicher Verwaltung im FeRD wird das Datenformat bis Anfang 2014 endgültig fertiggestellt. Der Release Candidate wird mit dieser Endfassung kompatibel sein. Anwendungen für den elektronischen Rechnungsversand können somit ab sofort erstellt werden. ZUGFeRD steht für Zentraler User Guide des Forum elektronische Rechnung Deutschland. Das neue Rechnungsformat wurde erstmals auf der CeBIT 2013 durch BMI, BMWi und BITKOM öffentlich vorgestellt. Rechnungen im ZUGFeRD-Format werden als PDF in einer E-Mail versendet. Besonderheit: Das spezielle PDF/A 3-Format enthält eine integrierte, standardisierte XML-Datei. So können die Rechnungsdaten automatisch mit der Buchhaltungssoftware erstellt und verarbeitet werden. Das ZUGFeRD-Format basiert auf einem UN/CEFACT-Rechnungsstandard, einer ISO-Norm für den PDF-Versand sowie europäischen Empfehlungen zum Versand elektronischer Nachrichten. Deutschland stellt damit als erster Mitgliedsstaat der Europäischen Union ein Datenformat für den Rechnungsversand vor, das auf internationalen Standards beruht und auch weltweit einsetzbar ist. An der Entwicklung war neben Unternehmen aus Automobilindustrie, Konsumgüterbranche – unter anderem vertreten durch GS1 Germany, Bankensektor, Gesundheitswesen und Softwareindustrie auch die öffentliche Verwaltung beteiligt. „ZUGFeRD wird bestehende EDI-Standards ergänzen und insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen dabei helfen, von papierbasierten auf elektronische Prozesse umzustellen“, erklärt Klaus Förderer, EDI-Experte bei GS1 Germany. Der internationale Dienstleister hat seine langjährige Expertise im Bereich elektronischer Nachrichten im FeRD eingebracht und unterstützt Unternehmen jetzt bei der Einführung. Das Informationspaket zum ZUGFeRD Release Candidate kann von Interessenten ab 6. Juni auf der Website des FeRD unter www.ferd-net.de heruntergeladen werden. Auf dem Praxistag Elektronische Rechnung am 13. Juni 2013 in Köln informiert GS1 Germany in Kooperation mit dem FeRD umfassend über ZUGFeRD und die praktische Umsetzung. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden interessierte Unternehmen unter www.gs1-germany.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 06.03.2013
ZUGFeRD heißt das neue Format für den elektronischen Rechnungsversand. Auf der CeBIT haben sich das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gemeinsam mit dem Bundesverband BITKOM für das neue Format stark gemacht. In den heute durchgeführten Podiumsdiskussionen erklärten die Ministerien, Verbände und Wirtschaftsvertreter die Hintergründe und Ziele für die neue E-Rechnung. Vornehmliche Ziele sind vor allem, Bürokratie und Benachteiligungen für kleine und mittlere Unternehmen abzubauen sowie den Weg für E-Government zu ebnen. „Es soll in Zukunft genauso einfach sein, elektronische Rechnungen zu empfangen und zu versenden wie Papierrechnungen“, so Klaus Förderer, Senior-Projektmanager bei GS1 Germany. GS1 Germany hat seine langjährige Standardisierungs-Expertise bei der Entwicklung von ZUGFeRD mit eingebracht. Rechnungen können mit ZUGFeRD künftig einfach per E-Mail versendet werden. Ein PDF ersetzt dabei nur Papier, erst durch die Kombination mit XML können die Daten auch automatisch in die Software übernommen werden. An zahlreichen Ständen von BITKOM-Mitgliedern auf der CeBIT können sich Interessierte bereits konkrete Software-Produkte ansehen, in denen das ZUGFeRD-Format umgesetzt wurde. Praktische Hilfestellung liefert der Praxis-tag Elektronische Rechnung am 13. Juni 2013 bei GS1 Germany in Köln. Hier wird geklärt, wie technische und rechtliche Neuerungen zügig umgesetzt wer-den können. Ebenso stehen die Anforderungen an die Rechnungsarchivierung auf der Tagesordnung. Die Best-Practice-Konferenz führen GS1 Germany und das Forum für elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) gemeinsam durch. FeRD ist die nationale Plattform von Verbänden, Ministerien und Unternehmen zur Förderung der elektronischen Rechnung in Deutschland. Weitere Informationen zum Praxistag Elektronische Rechnung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.01.2010
Köln. GS1 Healthcare, die globale Anwendergruppe im Gesundheitswesen, gibt den Herstellern von Medizinprodukten und Arzneimitteln mit AIDC (Automatic Identification and Data Capture) einen neuen Standard für die automatische Identifikation und Datenerfassung von Medizinprodukten an die Hand. AIDC unterstützt außerdem bei der Auswahl und der Anwendung von geeigneten Identifikationsschlüsseln, zusätzlichen Artikel- und Produktionsdaten, wie Verfallsdatum oder Seriennummer und des Datenträgers, wie Strichcode, 2D-Codes und RFID-Tags. Der Anwender erhält so eine Entscheidungshilfe dazu, welche Produkte auf welcher Verpackungsebene mit welchen Informationen und über welche Datenträger identifiziert werden. „Die Nutzung des GS1-Standards AIDC ermöglicht der Branche, Medikationsfehler zu vermeiden, Produktfälschungen zu bekämpfen, erleichtert Rückrufaktionen und erhöht somit die Patientensicherheit“, erklärt Mike Wallace Director Global Standards and Serialization des Pharmaherstellers Abbott und Co-Chair von GS1 Healthcare. „AIDC hilft außerdem den beteiligten Unternehmen ihre Abläufe in der Versorgungskette zu optimieren.“ “Dieser Standard identifiziert Medizinprodukte eindeutig an jeder Stelle in der Versorgungskette”, beschreibt Joe Pleasant, Chief Information Officer, der Krankenhauseinkaufsgemeinschaft Premier und Mitglied des Global Leadership Teams von GS1 Healthcare. “Die Unternehmen der Gesundheitsbranche müssen nun dafür Sorge tragen, dass die Vorteile dieser Technologie Potenziale in den Prozessen frei setzen und so die effiziente Versorgungskette, wie wir sie aus anderen Industriezweigen kennen, in greifbare Nähe zu rücken.“ Für Volker Zeinar, zuständig für die globale Koordination von Auto-ID bei B. Braun und Mitglied des Global Leadership Teams von GS1 Healthcare, sind globale Standards der Schlüsselfaktor für verbesserte Prozesse bei den Herstellern: „Das Gesundheitswesen ist ein internationales Geschäft, bei dem Partner der Versorgungskette Waren und Informationen austauschen. Länderspezifische, nicht standardisierte Vorgaben wirken sich stark nachteilig auf das Produktsortiment und das Supply Chain Management aus.“ Bereits über 65 Länder nutzen die Identifikationslösungen von GS1 für Medizinprodukte. Zahlreiche Behörden haben weltweit Regulierungen für die automatische Identifikation, Serialisierung oder Rückverfolgung entwickelt oder arbeiten derzeit daran. Darunter die Europäische Kommission, die FDA (US Food and Drug Administration), ANVISA (National Health Surveillance Agency, Brasilien), das türkische Gesundheitsministerium und das indische Ministerium für Gesundheit und Familie. Weitere Informationen: www.gs1.org/healthcare und www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax 0221 94714-591 eMail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.08.2018
Kürzlich 2018 gab GS1 die Ratifizierung eines neuen globalen Standards bekannt: GS1 Digital Link. Dieser ermöglicht es Händlern und Herstellern zukünftig, Verbrauchern weltweit den Wunsch nach immer umfassenderen und präziseren Informationen digital zu erfüllen und ihnen somit ein verbessertes Einkaufserlebnis zu bieten. Die Einkaufs- und Informationskanäle verschmelzen unaufhaltsam zu einer einzigen Einkaufswelt. Der Verbraucher von heute wünscht sich, alle verfügbaren Informationen über ein ausgewähltes Produkt schnell und einfach per Smartphone-Scan abrufen zu können. Nicht selten jedoch führen Produktscans zu Webseiten mit unvollständigen, irrelevanten oder sogar falschen Inhalten. Um dem Informationsbedarf dennoch nachzukommen, bringen Unternehmen heute oftmals zusätzliche Datenträger wie beispielsweise QR-Codes auf Produktverpackungen auf. Sowohl beim Konsumenten als auch an der Kasse kann das zu Verwirrung führen. GS1 Digital Link: Einer für alles Der neue GS1 Standard schafft Abhilfe: Ähnlich wie eine Webadresse zu einer bestimmten Website führt, baut der GS1 Digital Link eine Brücke vom physischen Produkt in die digitale Welt – zum Beispiel zur Website eines Herstellers oder zur GS1 Cloud, einer internationalen Datenbank für vertrauenswürdige Produktinformationen. Unternehmen können hier Informationen unterschiedlicher Art bereitstellen – für Geschäftspartner (B2B) ebenso wie für Konsumenten (B2C). Durch einfaches Scannen eines QR-Codes mit dem Smartphone lässt sich so zukünftig auf eine Vielzahl von Produktdaten zugreifen: von Größenangaben und Abbildungen über Verfallsdaten und Nährwertangaben bis hin zu Anleitungen und Rabatten. Darüber hinaus lassen sich zum Beispiel auch Treuepunkte sammeln, Produkte bestellen oder sich über soziale Medien mit Freunden „teilen“. Die Vorteile für Händler und Hersteller: Das Design von Produktverpackungen lässt sich vereinfachen und eine neue Art der Kommunikation mit Kunden etablieren. Diese können beispielsweise über Rabatt-Aktionen und Preisanpassungen informiert werden, noch während sie sich im Geschäft befinden. Zudem verbessert der Standard die Möglichkeiten der Rückverfolgbarkeit, indem einzelne Produktchargen im Falle eines Produktrückrufs identifiziert werden können. Der Standard wurde unter dem Dach von GS1 gemeinsam mit Händlern, Herstellern und Technologie-Experten entwickelt und soll zukünftig den etablierten GS1 Barcode Standard für die Identifikation von Produkten ergänzen. Darüber hinaus eröffnet die Entwicklung die Vision von nur einem einzigen internetfähigen Barcode, über den sich alle Informationen abrufen lassen. Derzeit laufen Pilotprojekte in mehreren Ländern. Einige Technologieunternehmen und Hersteller arbeiten bereits an ihren Online-Plattformen, die den neuen Standard künftig unterstützen sollen. Auch alle weiteren GS1 Standards werden weiterhin die Effizienz, Sicherheit und Transparenz innerhalb von Lieferketten über physische und digitale Kanäle hinweg fördern. Robert Beideman, Senior Vice President, Solutions & Innovation bei GS1: „Der GS1 Digital Link ist die Basis für eine Verbindung von physischen Waren mit ihren digitalen Pendants. Sicherzustellen, dass Produktdaten sowie Informationen zu Lagerbeständen und digitalen Verfügbarkeiten zuverlässig miteinander verknüpft und mit dem physischen Produkt verbunden sind, ist essentiell, um die Verbraucherwünsche von heute erfüllen zu können.“ Weitere Informationen finden sich unter www.gs1.org . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: verena.bankamp@gs1.de
Veröffentlicht am 16.10.2015
Wann wurde eine Lieferung an welchem Ort erfasst und was genau passierte dort mit der Ware? Ob steigende Komplexität im Logistikmanagement, gesetzliche Auflagen oder wachsende Informationsbedürfnisse der Verbraucher – Unternehmen stehen aus unterschiedlichen Gründen vor der Herausforderung, den Warenfluss entlang der Wertschöpfungskette transparenter abzubilden. Dabei hilft der EPC Information Service – kurz: EPCIS. Der offene Schnittstellen-Standard von GS1 macht es möglich, in Echtzeit Informationen über beliebige Objekte wie etwa Produkte, Transporteinheiten oder Sendungen entlang der Wertschöpfungskette zu erfassen und zu kommunizieren. Das Ergebnis: Effizientere, sicherere und rechtskonforme Prozessketten. Praktische Hilfe bei der Einführung und Nutzung von EPCIS GS1 Germany stellt seinen Kunden ab sofort kostenfrei ein interaktives Werkzeug zur Verfügung, das Endanwender und IT-Dienstleister bei der Einführung des EPCIS-Standards und insbesondere in der Startphase entsprechender Projekte hilft. Typische Beispiele sind Systeme zur Rückverfolgung von Objekten, zur Dokumentation kritischer Prozesse oder zur Sicherstellung der Produktechtheit. Zudem unterstützt es Unternehmen bei der Anbindung an Traceability-Plattformen wie fTrace. „Anwender sind mit dem Tool unter anderem in der Lage, auch ohne tiefgreifendes technisches Verständnis EPCIS-Ereignisse einfach selbst zu erstellen und EPCIS XML-Nachrichten auf Fehler zu überprüfen“, sagt Dr. Ralph Tröger, Senior Manager Identification/Data Carrier bei GS1 Germany. „Zudem lassen sich auch eigene Daten-Abfragen generieren, zum Beispiel zur Ausgabe aller produzierten Artikel in einem bestimmten Zeitraum.“ Weitere Informationen zum EPCIS Hands-On Tool und zur Einführung von EPCIS finden Sie unter https://www.gs1-germany.de/fileadmin/gs1/basis_informationen/Posterbroschuere-EPCIS-final.pdf und https://www.gs1-germany.de/gs1-standards/datenaustausch/epcis/ . Pressebild: Das EPCIS Hands-On Tool auf einen Blick (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.10.2015
Ob als Mittel gegen Produktpiraterie, zur Rückverfolgbarkeit oder für die Instandhaltung: Immer mehr Industrieunternehmen markieren Bauteile mit serialisierten Identen in einem maschinenlesbaren Code wie dem GS1 DataMatrix. GS1 Germany hat jetzt als erster Anbieter einen Prüfservice für solche Direktmarkierungen entwickelt: die DPM-Prüfung (Direct Part Marking). Dabei werden Produktcodes zum einen auf Qualität und zum anderen auf die Konformität mit den globalen Standards von GS1 kontrolliert. Hersteller können so sicherstellen, dass die Codes auf den Produkten eine hohe Lesbarkeit aufweisen. Das erspart Zeit und Kosten. Bauteile werden direkt markiert, indem der Code auf die Produktoberfläche gelasert oder geprägt wird. Die Direktmarkierung kann im Gegensatz zur Kennzeichnung mit Etiketten bei Fehlern nicht einfach erneuert werden. Im Zweifelsfall führt ein Code spätestens beim Kunden oder bei der ersten Wartung zu Fehlermeldungen. „Damit Bauteile dann nicht aufgrund unbekannter Herkunft vernichtet oder zumindest aufwendig neu markiert werden müssen, sollte die Direktmarkierung an Einzelstücken vorab geprüft werden“, empfiehlt Daniel Dünnebacke, Senior Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. „Die DPM-Prüfung rundet unser Angebot für Industrieunternehmen ab: Vom GS1 Standard für die Identifikation und Rückverfolgbarkeit bis zur fehlerfreien Direktkennzeichnung – alles aus einer Hand“, erklärt Dünnebacke. Weltweit im Einsatz Mittlerweile werden die GS1 Standards weltweit in der Industrie, Rail- und Automotivebranche genutzt, darunter Unternehmen wie Schaeffler, TMG oder HFG. Damit sie für die Zukunft gewappnet sind, unterstützt GS1 Germany mit global akzeptierten Werkzeugen für Rückverfolgbarkeit und Fälschungssicherheit. Der Prüfservice ist einer von vielen Bestandteilen für GS1 Complete-Kunden. Weitere Informationen unter: https://www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ Pressebild: Ein durch die HFG Transport-Technik mit GS1 DataMatrix serialisiertes Bauteil (Bildquelle: HFG Transport-Technik) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 15.10.2015
Für alle Medizinproduktehersteller, die in die USA exportieren, ist die Richtlinie nicht neu: Unique Device Identification, kurz UDI, regelt die Kennzeichnung von bestimmten Medizinprodukten. Eingeführt wurde sie im September 2013 von der US-amerikanischen Behörde FDA. Ziel ist die eindeutige, lückenlose Rückverfolgbarkeit der Katheter, OP-Bestecke und Co. vom Hersteller über den Fachhandel und das Krankenhaus bis hin zum Patienten. Demnächst soll die Regelung für die weltweit eindeutige Identifikation auch in Europa eingeführt werden, und zwar mit Inkrafttreten der neuen europäischen Gesetzgebung für Medizinprodukte. Für die Hersteller heißt das, sie müssen ihre Prozesse an die darin formulierten Anforderungen anpassen. Die Implementierung kann für die Hersteller mit erheblichem Aufwand verbunden sein. „Sie brauchen eventuell neue Drucktechnologien an den Verpackungslinien, in vielen Fällen sicher Label-Änderungen“, erläutert Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Die Einführung neuer Prüfprozesse zur Sicherstellung der Barcodequalität wird ebenso notwendig sein wie umfangreiche organisatorische Maßnahmen zur Bereitstellung der Daten für die UDI Datenbank“, so Reingardt weiter. Eine besondere Herausforderung gibt es zudem für die Medizinprodukte, die in einen Kreislauf eingebracht werden. Sie müssen laut UDI direkt markiert werden, das heißt, der Code wird auf die Produktoberfläche gelasert oder geprägt. Das betrifft zum Beispiel chirurgische Instrumente: Sie kommen steril in den OP, nach dem Eingriff in die Reinigung und werden dann sterilisiert, bevor sie wieder bei einer Operation zum Einsatz kommen. Die Direktmarkierung kann im Gegensatz zur Kennzeichnung mit Etiketten bei Fehlern nicht einfach erneuert werden. Im Zweifelsfall ist das Produkt damit nicht verwendbar. Bevor so eine ganze Charge vernichtet wird, empfiehlt Reingardt den Herstellern, die Direktmarkierung an Einzelstücken prüfen zu lassen. Hierzu hat GS1 Germany als erster Anbieter einen Prüfservice für Direktmarkierungen entwickelt: die DPM-Prüfung (Direct Part Marking). Dabei werden Produktcodes zum einen auf Qualität und zum anderen auf die Konformität mit den GS1 Regeln kontrolliert. Hersteller können so sicherstellen, dass die Codes auf den Produkten eine hohe Lesbarkeit aufweisen. Das erspart Zeit und Kosten. „Dieser Service rundet unser Angebot für Medizinproduktehersteller ab: Vom GS1 Standard für die Identifikation und Rückverfolgbarkeit bis zur fehlerfreien Direktkennzeichnung – alles aus einer Hand“, erklärt Reingardt. Mittlerweile werden die GS1 Standards weltweit von mehr als 2.600 Unternehmen, darunter Hersteller, Großhändler und Krankenhäuser des Gesundheitswesens genutzt. Damit sie für die Zukunft gewappnet sind, unterstützt GS1 Germany mit den richtigen Werkzeugen zur Einhaltung von Unique Device Identification. Der Prüfservice ist einer von vielen Bestandteilen für GS1 Complete-Kunden. Weitere Informationen unter: www.gs1-germany.de/udi-umsetzung-mit-gs1-standards/ Pressebild: GS1 DataMatrix direktmarkiert auf Medizinprodukt (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 05.12.2016
Rund ein Drittel der Unternehmen in Deutschland setzen auf die elektronische Rechnungsabwicklung, Tendenz steigend. Denn diese verspricht mehr Effizienz, Kosten- und Zeitersparnis sowie mehr Platz im Büro, wenn dicke Aktenordner mit Papierbelegen wegfallen. Theoretisch – denn 69 Prozent der Unternehmen drucken E-Rechnungen zur Weiterverarbeitung noch immer auf Papier aus, belegt eine Studie des Forschungsinstituts Ibi Research an der Uni Regensburg im Auftrag des Wirtschaftsministeriums. Der Grund: Die elektronische Belegaufbewahrung stellt Unternehmen oft noch vor eine Herausforderung. „E-Rechnungen müssen laut Gesetz elektronisch archiviert werden“, sagt Klaus Förderer, Senior Manager E-Business/GDSN bei GS1 Germany. „Doch die strengen Aufbewahrungskriterien sind ohne entsprechende Prozesse, spezielles Fachwissen und technische Anpassungen nicht effizient zu bewältigen.“ Mit GS1 Archiv erweitert GS1 Germany sein Angebot im Bereich der elektronischen Rechnungsabwicklung. Ab sofort können Unternehmen mit dem neuen Service ihre eingegangenen E-Rechnungen rechts- und revisionssicher archivieren. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ist das eine effiziente Einstiegslösung ins E-Business, denn die Lösung funktioniert webbasiert. Somit entfallen zusätzliche Hardware-, Update- oder Wartungskosten. Rechnungen sind zudem durch intuitive Verschlagwortung schnell und jederzeit auffindbar. Die Vernichtung der Dokumente erfolgt direkt im System, zeitaufwendiges Schreddern von Papier sowie Platz für Aktenordner gehören der Vergangenheit an. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de/gs1-consult/services-tools/gs1-archiv Rund um das Thema E-Rechnung informiert auch der „GS1 Praxistag Elektronische Rechnung“ von GS1 Germany in Zusammenarbeit mit dem Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD). Die nächste Konferenz findet am 20. Juni 2017 in Köln statt. Weitere Informationen demnächst unter www.gs1-germany.de/gs1-academy/veranstaltungen Abbildung: Sieben von zehn Unternehmen drucken eingehende elektronische Rechnungen aus und bearbeiten sie papierhaft weiter (Bildquelle: Studie zur elektronischen Rechnungsabwicklung und Archivierung, ibi research an der Universität Regensburg, 2016) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de