Veröffentlicht am 09.10.2015
Im Fokus der Anuga: Nudeln aus dem 3D Drucker, mitdenkende Kühlschränke und Barcode-Scanning per Smartphone im Supermarkt – die Digitalisierung hält die Lebensmittelbranche in Atem. Das verändert nicht nur Prozesse, sondern auch die Kommunikation mit Verbrauchern. Sie haben heute dank Smartphone und Co. vielfältige Möglichkeiten sich zu informieren und mehr Transparenz in Sachen Lebensmittelherkunft, Inhaltsstoffe und Allergene von Unternehmen einzufordern. Unterstützt werden diese Anforderungen von zahlreichen Verordnungen durch den Gesetzgeber. Für Unternehmen, die verbraucherorientiert und gesetzeskonform agieren wollen, stellt GS1 Germany fTrace zur Verfügung. „Mit fTrace können Produkte grenz- und sortimentsübergreifend nachverfolgt werden, und das vom Rohstoff über den gesamten Verarbeitungsprozess bis auf den Teller des Verbrauchers“, sagt Mark Zeller, Head of Traceability Services bei GS1 Germany. Die Rückverfolgbarkeitslösung basiert auf international gültigen GS1 Standards, die eine eindeutige Identifikation von Produkten überall auf der Welt sicherstellen und so die Grundlage für lückenlose und effiziente Rückverfolgung schaffen. „fTrace wird in der Branche für Fleisch und Fisch bereits intensiv genutzt. Rund 30.000 Produkte aus dem Lebensmittelbereich sind über den Service heute schon rückverfolgbar“, so Zeller weiter. Weitere Sortimente wie Obst- und Gemüse oder Textil befinden sich in der Pilotierung und in der Entwicklung und ermöglichen nicht nur eine chargengenaue, sondern auch stückgenaue Rückverfolgbarkeit. Verbraucher erfahren per Smartphone oder am heimischen Computer chargengenau, wo ein Produkt herkommt und welche Verarbeitungsschritte es durchlaufen hat. Zusatzinformationen wie Rezepte runden das Angebot ab. GS1 Germany stellt fTrace vom 10. bis 14. Oktober 2015 auf der weltweit führenden Ernährungsmesse Anuga in Köln – im BVLH Retailforum, Boulevard Mitte – vor. Hier können Interessierte selbst testen, Produkte scannen und sich mit den Experten austauschen. Aktuelle Informationen sowie Footage-Material zu fTrace finden Sie ebenfalls unter: http://foodculturenet.newsmarket.com/ Pressebild: Mit fTrace ist die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln möglich. (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.09.2015
Ist der IT-Nerd der zukünftige Vertriebler? Raubt der Onlinehandel der modernen City ihre Seele? Wird es zukünftig mehr Händler-Kooperationen geben und kann der Hundebesitzer das Drogeriemarkt-Deo dann im Onlineshop vom Tiergeschäft kaufen? Diesen und weiteren Fragen gingen über 90 Top-Referenten im Rahmen des bundesweit größten Branchentreffs auf den Grund. „Unumstritten ist, dass die Digitalisierung eine große Chance des Wachstums bietet. Und wer diese Chance erkennt und sein Geschäftsmodell anpasst, wird sich am Ende des Tages im Wettbewerb behaupten“, sagte Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany. „Transform now! Channel Management in der Value Chain 4.0“ ist darum das Motto des diesjährigen ECR Tags. An den zwei Kongresstagen diskutierten Unternehmensgrößen wie dm-Chef Erich Harsch, Rocco Bräuniger von Amazon EU und Franz-Olaf Kallerhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung von Procter & Gamble DACH, die Herausforderungen einer total vernetzten Welt, digitale Zukunftstrends und Strategien für erfolgreiches Channel Management. Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky warf darüber hinaus einen Blick in unsere Lebens- und Geschäftswelten im Jahre 2025. Über 60 Vorträge, zahlreiche Fachforen und ein Networking Abend luden zu Diskussion und Austausch ein. Einmal im Jahr kommen die Top-Entscheider aus Handel und Industrie auf dem ECR Tag zusammen. Als größter Branchentreff bietet der Kongress die Plattform für Wissenstransfer, Inspiration, Austausch und Networking. Weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter www.ecrtag.de . Presseinformationen und Bildmaterial stehen Ihnen im Laufe des Tages zum Download unter www.gs1-germany.de/service/presse/pressematerial-zum-ecr-tag-2015 zur Verfügung. Pressebild: Uwe Schulz, Moderator WDR 2, und Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany, eröffnen den ECR Tag 2015. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 18.09.2015
Die vierte Auflage der Trendstudie wird offiziell im Rahmen der „Mobile in Retail Conference“ am 29. und 30. September in Berlin präsentiert. Doch eines soweit vorab: Mobile Payment ist kein kurzfristiger Hype, sondern wird sich langfristig etablieren. Ein deutliches Umdenken hat hier seit der Vorjahresstudie insbesondere auf Seiten der Händler stattgefunden. Während 40 Prozent von ihnen Mobile Payment 2014 nur als kurzfristigen Hype einschätzten, ist der Anteil der Skeptiker 2015 auf 6 Prozent zurückgegangen. „Das Thema Mobile Payment via NFC ist definitiv im Handel angekommen“, bewertet Ercan Kilic, Leiter Mobile Commerce bei GS1 Germany die Ergebnisse. Als zentraler Faktor für den Erfolg von Mobile Payment gilt die Etablierung geeigneter technologischer Standards. Klarer Favorit ist hier das mobile Bezahlen mittels Near Field Communication, kurz NFC. Wallet-Anbieter, Zahlungsnetzbetreiber, Banken und Kreditkartenorganisationen sehen darüber hinaus Potenzial – wenn auch deutlich geringeres – in der Abwicklung von Mobile Payment über eine Online-Verbindung im Backend. Die befragten Händler wurden auch gebeten, eine Einschätzung zukünftiger Herausforderungen zu geben. Danach sehen 80 Prozent der Handelsunternehmen eine Hauptaufgabe darin, das neue Bezahlverfahren beim Konsumenten bekannt und akzeptiert zu machen. Daneben sehen die Befragten Herausforderungen darin, eine händlerübergreifende Bezahllösung bereitzustellen, ein marktfähiges Konditionenmodell zu etablieren sowie zusätzliche Mehrwertdienste in die Wallet einzubinden. Insbesondere das Mobile Couponing ist ein solcher Service, der den Studienergebnissen zufolge künftig zunehmend Einzug in den Mobile Commerce halten wird. Während Händler, Hersteller und Zahlungsnetzbetreiber den Rabattaktionen via Smartphone im Vorjahr noch kritischer gegenüberstanden, geben in der diesjährigen Studie alle Befragungsgruppen an, dass das Thema für ihr Unternehmen relevant sei. Für die Studie befragte das EHI im Auftrag von GS1 Germany Händler, Hersteller, Mobilfunknetzbetreiber, Zahlungsnetzbetreiber, Wallet-Anbieter, Banken und Kreditkartenorganisationen. Weitere Ergebnisse werden im Rahmen der „Mobile in Retail Conference“ von GS1 Germany am 29. und 30. September in Berlin vorgestellt ( www.mobile-in-retail-conference.de ). Kernergebnisse der Studie sind kostenlos als Download verfügbar unter www.gs1-germany.de . Pressebild/Infografik: Am POS gesetzt: NFC als Übertragungstechnologie, Quelle: GS1 Germany Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 16.09.2015
Wie Wissenstransfer und Standards die Innovationskraft in Unternehmen stärken: Konferenzen und Seminare von GS1 Germany zeigen Lösungen und bieten Austausch mit Experten Die EU-Kommission dokumentiert es schwarz auf weiß: Deutschland belegt seit 2015 nur noch Platz 4 der europäischen Innovations-Rangliste – hinter Schweden, Dänemark und Finnland. Um in Zeiten von „Industrie 4.0“, „Big Data“ und „Internet der Dinge“ mit dem Wettbewerb Schritt zu halten, muss die deutsche Wirtschaft ihre geballte Innovationskraft mobilisieren. Es gilt, Investitionen in Infrastruktur und Weiterbildung zu tätigen, eine offene Kommunikationskultur zu fördern und die Prozesseffizienz zu steigern. Hilfestellungen und Impulse sowie die Gelegenheit für branchenübergreifenden Austausch bieten die Konferenzen und Seminare von GS1 Germany. Standards meet Innovation Wirtschaftswissenschaftliche Studien belegen: Spätestens bei der Markteinführung von Innovationen sind Standards unentbehrlich, um das Investitionsvolumen von Unternehmen nachhaltig zu sichern. Aufbauend auf dieser Erkenntnis findet am 19. November 2015 im GS1 Germany Knowledge Center in Köln die Konferenz „Standards meet Innovation“ statt. Sie zeigt, wie namhafte Unternehmen mithilfe von Standards Investitionssicherheit stärken und Risiken minimieren. Die Teilnehmer erleben in den Segmenten „Forschung und Standardisierung“ und „Digitalisierung als Wegbereiter“ erfolgreiche Lösungsbeispiele aus der Praxis. Healthcare live! 2015 Wissenstransfer zugunsten von Innovation steht im Fokus der ersten gemeinsamen „Healthcare live“-Konferenz von GS1 Germany und dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME), die am 27. und 28. Oktober in Berlin stattfindet. Wie lässt sich etwa die Materialwirtschaft so steuern, dass Patienten sicher und schnell versorgt werden, Personal effizient agieren kann und die Kosten im Rahmen bleiben? Dreh- und Angelpunkt ist eine enge Vernetzung zwischen Industrie, Logistik und Einkauf im Gesundheitswesen, die Innovationen und Prozesseffizienz gleichermaßen vorantreibt. Gastgeber Vivantes ermöglicht den Konferenzteilnehmern einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. In zahlreichen Seminaren und Webinaren erhalten Unternehmer darüber hinaus praxisnahe Unterstützung beim Einstieg in die Industrie 4.0 – beispielsweise unter dem Titel „fTrace – Rückverfolgbarkeit entlang der Wertschöpfungskette“ , „Elektronische Rechnung mit ZUGFeRD umsetzen“ oder „EDI – Voraussetzungen für den erfolgreichen Start ins eBusiness“ . Weitere Informationen: www.gs1-germany.de/gs1-academy Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 26.02.2015
Implantate und andere hochwertige Produkten werden Krankenhäuser häufig als Konsignationsware zur Verfügung gestellt. Der Vorteil: sie zahlen das Material erst, wenn sie es verwenden. Das Betreiben solcher Lager bedeutet aber auch eine Herausforderung, da zum Beispiel Bestellungen und Fakturierungen unterschiedlich abgewickelt werden müssen. Mit der jüngst unter dem Dach von GS1 Germany entwickelten Empfehlung geben Hersteller, Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Dienstleister ihrer Branche dazu einen Leitfaden an die Hand. Ziel ist es, im Spannungsfeld zwischen Erlössicherung und Patientensicherheit gemeinsame Prozesse effizienter und sicherer zu gestalten. Empfehlung für effiziente Prozesse im Konsignationslager „Die Anwendungsempfehlung für Konsignationsprozesse im Gesundheitswesen“ konzentriert sich auf die beiden gängigsten Modelle Vendor Managed Inventory und Buyer Managed Inventory. Beim ersten steuert der Hersteller das Lager, beim zweiten das Krankenhaus. „Um ein Konsignationslager effizient zu verwalten, sind zeitnahe Informationen über die Entnahme und regelmäßige Bestandsberichte grundlegend, mit dem Ziel, die Synchronisation der Kunden- und Lieferantensysteme zu gewährleisten“, weiß Rüdiger Forster, Customer Focus Team & Projektmanager bei Johnsons & Johnson Medical. „Die Umsetzung dieser Konsignationsprozesse zwischen den beteiligten Unternehmen setzt eine starke Verzahnung im Bereich des Informations- und Warenflusses voraus“, so Forster weiter. Was heißt das für die Krankenhäuser und ihre Lieferanten konkret? Wie können sie ihre Prozesse zukünftig elektronisch abbilden? „Die Anwendungsempfehlung kommt aus der Branche für die Branche: Das heißt, Experten des Gesundheitswesens beschreiben praxisorientiert, wie die Partner ihre Prozesse optimal aufsetzen und welche elektronischen Nachrichten sie dabei an welcher Stelle einsetzen können“, erklärt Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Das beginnt bei Empfehlungen zum Konsignationsvertrag, geht über die Erstausstattung des Lagers sowie die Nachschubversorgung und mündet in Rechnungsstellung und Fakturierung. Zum Beispiel wird beschrieben, wie das Krankenhaus dem Hersteller die Entnahme von Produkten meldet und was unter anderem bei Produkten mit einer Seriennummer zu beachten ist. Die EDI-Anwendungsempfehlung für das Gesundheitswesen steht Kunden des Leistungspakets GS1 Complete kostenfrei zu Verfügung. Weitere Vorteile für das Gesundheitswesen „Der Nutzen gemeinsam abgestimmter Konsignationsprozesse auf Basis von GS1 Standards ist vielseitig: Bestellungen lassen sich schneller austauschen, Waren schneller verfügbar machen. Lagerbestände werden auf das Notwendige reduziert. Aber auch in anderen Bereichen des Gesundheitswesens ergeben sich zahlreiche Vorteile: So kann zum Beispiel das Erfassen von Materialen und Medikamenten per Barcode-Scan zu genaueren Abrechnungen mit den Krankenkassen führen und gleichzeitig ein höheres Maß an Patientensicherheit ermöglichen“, begrüßt Kathrin Harnack, Abteilungsleiterin Strategischer Einkauf bei Vivantes, den Einsatz von Standards im Gesundheitswesen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 15.01.2015
Ob Münzen und Scheine, Obst und Gemüse oder Spielwaren und Bücher – die Herausforderungen in der Logistik steigen. Sicher und schnell müssen Bargeld und Güter ans Ziel gelangen. Dabei spielen Nachhaltigkeit und Transparenz eine immer wichtigere Rolle und erhöhen die Anforderungen an die Unternehmen. Mit welchen Lösungen Unternehmen diesen Herausforderungen begegnen und Trends umsetzen können, zeigen Konferenzen und Seminare von GS1 Germany. 5. Bargeld Logistik Kongress 2015 Die Beliebtheit des Bargelds in Deutschland ist ungebrochen: Es wird bis auf Weiteres das meist genutzte Zahlungsmittel am Point of Sale sein, das zeigen unter anderem die letzten Studien der Bundesbank. Bleibt die Frage: Wie lässt sich die Sicherheit in der Logistik des Bargelds auf ein Höchstmaß bringen und gleichzeitig die Kosten für das Handling reduzieren? Praxiserfahrungen und neue Denkanstöße für sämtliche Bargeldprozesse in Banken und im Handel, in der Filiale und beim Geldautomaten-Service liefert der 5. Deutsche Bargeldlogistik Kongress am 27. und 28. Januar 2015 in Wiesbaden. Log 2015: 21. Handelslogistik Kongress Vor dem Hintergrund internationaler Krisen und der zunehmenden Bedeutung eines vereinigten Europas muss sich der Handel auch in Zukunft mit Themen wie Verschärfung der Verkehrssituation, Nachhaltigkeit oder der ansteigenden Bedeutung des Onlinehandels auseinandersetzen. Bereits zum 21. Mal zeigt die Log 2015, wie sich national und international agierende Unternehmen den Herausforderungen der Handelslogistik stellen. Der Kongress wird am 17. und 18. März 2015 gemeinsam vom EHI Retail Institute, GS1 Germany und dem Markenverband in Köln veranstaltet. Seminar: Palettenqualität in der Praxis Unter dem Motto „Produktqualität sichern – Prozessqualität steigern – Qualifikationen ausbauen“ fokussiert dieses Seminar das Thema Kosteneffizienz im Palettenmanagement. Ziel ist es, die Qualität von EPAL-Europaletten beurteilen, notwendige Reparaturen erkennen und die Sortierung nach den Qualitätskriterien vorzunehmen zu können. Es findet vom 4. bis 5. Februar und noch einmal vom 18. bis 19. Februar 2015 bei der EPAL Academy in Düsseldorf statt. Workshop: Packaging Aktiv Sind nachhaltige Ansätze, logistische Anforderungen und Kundenerwartungen zu vereinbaren? Was für Anforderungen hat der Handel an Verpackungen, welche Lösungsansätze verfolgt die Industrie oder auch die Verpackungsbranche? Nimmt der Kunde die Bemühungen, die hinter der fast inflationär verwendeten Begrifflichkeit „Nachhaltigkeit“ stehen, überhaupt wahr? Diesen und weiteren Fragen geht der zweitägige Workshop nach. Er findet am 4. und 5. Februar 2015 bei Alnatura in Lorsch statt. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de/gs1-academy Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 04.12.2014
Wann ist eine Palette nicht mehr tauschfähig? Kann sie noch für das Hochregallager verwendet werden? Ist sie maschinengängig und fördertauglich? Am Wareneingang bleibt keine Zeit für lange Fragen, hier sind schnelle Entscheidungen gefragt. Industrie, Handel, Logistik und Palettendienstleister haben deshalb gemeinsam mit GS1 Germany die bereits 2011 entwickelte Anwendungsempfehlung und die Qualitätskriterien zum Palettentausch konkreter an die aktuellen Anforderungen angepasst. Ein Poster mit den vier erarbeiteten Qualitätsklassen Neu, A, B, und C unterstützt die schnelle Sortierung der Paletten an der Rampe. „In der Praxis hat sich gezeigt, dass die bisherigen Qualitätskriterien trotz aller vorherigen Abstimmungen nicht immer den Nagel auf den Kopf trafen“, resümiert Dr. Michael Wulst, Edeka Vorstand IT und Logistik. „Wir haben daher den Anforderungen der Branche Rechnung getragen und mit den überarbeiteten Qualitätskriterien und Empfehlungen eine noch breitere Basis für eine effiziente Palettenbewirtschaftung geschaffen“, so Dr. Wulst weiter. Fairer Palettentausch: Das Ziel rückt näher Eine der wichtigsten Änderungen ist die Akzeptanz von Anhaftungen an einer gebrauchsfähigen Palette. Zuvor wurden zum Beispiel Europaletten mit einer Anhaftung, etwa einem Etikett, als nicht mehr gebrauchsfähig aussortiert. „Rund 400 Millionen Paletten werden jährlich in Deutschland bewegt. Da braucht es kooperative Ansätze, wie die Standardisierung des Palettentauschs, um die gemeinsame Verständigung zu stärken und Bewegung in die Prozesse zu bringen“ begrüßt Oliver Wittig, Head of Logistics (Germany/Switzerland) des Unternehmensbereichs Laundry & Home Care von Henkel, die Lösung. „Mit den standardisierten Qualitätsbegriffen und den klar abgestimmte Spielregeln sind wir dem Ziel einer kooperativen, transparenten Palettenbewirtschaftung in Deutschland einen entscheidenden Schritt näher gerückt. An diesen Erfolg knüpfen wir an und entwickeln die Lösung kontinuierlich weiter“ erklärt Thomas Niebur, Leiter Competence Center Mehrwegtransportverpackungen (CC MTV) bei GS1 Germany. Poster und Empfehlung herunterladen Interessierte Unternehmen können sich das Palettenposter sowie eine Tabelle mit den Merkmalen zur Klassifizierung einer Europalette kostenlos unter gs1-germany.de herunterladen. Hier steht außerdem die Anwendungsempfehlung „Neue Wege der kooperativen Palettenbewirtschaftung“ zur Verfügung. Über die genauen Inhalte der Anwendungsempfehlung und ihre praxisorientierte Umsetzung informiert das zweitägige Seminar „Palettenqualität in der Praxis“. Dazu gehört unter anderem ein Praxistag bei einem Hersteller- und Reparaturbetrieb, bei dem die Teilnehmer zum Beispiel die Sortierung von Paletten nach Qualitätskriterien vornehmen. Das Seminar findet im Februar 2015 in Kooperation mit der EPAL Academy statt. Pressegrafik: Ausschnitt aus Palettenposter (Quelle: GS1 Germany) Hintergrund: Die Europalette im Format 800 x 1200 mm dominiert den Kreislauf, in dem die Beteiligten aus Industrie, Handel und Logistik ihre Paletten tauschen, sodass es zu einer ständigen Rotation der Ladungsträger kommt. Allgegenwärtig war jedoch auch die Kritik am System: Nicht ausreichende gesetzliche Bestimmungen und fehlende abgestimmte Standardprozesse führten beim Palettentausch jahrzehntelang zu Konflikten zwischen den Beteiligten bezüglich der Qualität sowie der Kostenverteilung. Die 2011 von der Branche unter dem Dach von GS1 Germany entwickelte Anwendungsempfehlung verdeutlicht neben den verschiedenen Qualitätsaspekten Stärken und Schwächen von verschiedenen Palettenabwicklungssystemen, wie Palettenschein, Kauf und Verkauf oder Tausch im offenen Pool. Unternehmen finden darin außerdem Hilfe zu Fragen über Vertragsvereinbarungen, zu Rechten und Pflichten im Rahmen der Palettenbewirtschaftung oder auch zum Ausgleich von Palettenschulden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 30.04.2014
Ulf Adebahr verlässt zum 30.05.2014 auf eigenen Wunsch GS1 Germany. Der 46-jährige leitete dort seit Anfang 2012 den Bereich Sales und Implementation und trat 2013 in die Geschäftsführung von GS1 Germany ein. In Personalunion war Adebahr zudem Chief Information Officer (CIO) des Stammdatendienstleisters 1Worldsync, eine Tochter von GS1 Germany und GS1 US. „Wir bedauern das Ausscheiden von Herrn Adebahr sehr. Er stellte eine wichtige Schnittstelle zwischen den Unternehmen GS1 Germany und 1Worldsync dar und stützte damit maßgeblich den ganzheitlichen Lösungsansatz für gesetzeskonforme und multichannel-taugliche Produktinformationen“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Die Leitung des Bereiches Sales und Implementation übernimmt Ingo Wolters. Er kam Anfang letzten Jahres aus der Geschäftsleitung der Thalia Holding nach Stationen bei der Rewe-Zentral AG und der toom Baumarkt GmbH. „Mit Ingo Wolters haben wir einen hervorragenden Nachfolger mit Branchenexpertise und vollwertigen Ersatz in unserem Geschäftsleitungsteam“, so Pretzel weiter. In der Funktion als CIO der 1Worldsync folgt Stefan Schweikart. Er verantwortet dort die globalen Produktinformationsleistungen und strategischen Lösungen. Schweikart, der zuvor als Geschäftsführer der Baumarkt Praktiker Services GmbH für die Bereiche IT-Systeme und -Dienstleistungen sowie Logistik zuständig war, verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung auf dem Gebiet der Informationstechnologie sowie über Führungserfahrung im Handel. "Die Kenntnisse von Herrn Schweikart im B2B- und B2C-E-Commerce werden uns bei 1Worldsync helfen, die nächste Generation des Produktinformationsmanagements zu entwickeln und im globalen Markt zu platzieren", so Nihat Arkan, CEO von 1Worldsync. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Bereichsleitung Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-535, Fax: 0221 94714-7535 E-Mail: kwegner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 16.06.2014
Mehr Raum für das Konferenz- und Weiterbildungsangebot: Ab dem 1. Juli 2014 stehen im erweiterten GS1 Germany Knowledge Center auf zusätzlichen 1.500 Quadratmetern, also auf insgesamt 2.500 Quadratmetern, moderne Konferenzräume zur Verfügung. Es bietet dann Platz für Veranstaltungen mit bis zu 350 Teilnehmern. Den Auftakt bei den Veranstaltungen in der erweiterten Location macht der Branchentag Fleisch + Wurst. Branchentag Fleisch + Wurst Um erfolgreich am Markt zu bestehen, gewinnen effiziente Prozesse und Logistikkonzepte sowie unternehmensübergreifende Kommunikationsstandards immer mehr an Bedeutung. Darüber hinaus schaffen Regional- und Nachhaltig-keitskonzepte, zusätzliche Produktinformationen und einheitliche Warenrück-rufsysteme Verbrauchervertrauen und Investitionssicherheit. Wie all dies in der Praxis aussehen kann, zeigt der Branchentag Fleisch + Wurst am 2. und 3. Juli 2014 in Köln. ECR Tag 2014 – Konsum im Wandel: anybody. anytime. anywhere Mobile Technologien verändern die Verbrauchergewohnheiten so rasant wie unumkehrbar. Smartphone, Tablet und Co. machen es möglich: Verbraucher können jederzeit und überall Informationen über Produkte abrufen, Bewertungen generieren oder Artikel online bestellen. Während immer mehr Konsumenten die Gelegenheit nutzen, überall und jederzeit zu shoppen, sind die Unternehmen der Konsumgüterindustrie gefordert: Wie können sie mit dem beschleunigten Paradigmenwechsel Schritt halten? Antworten suchen führende Köpfe aus Industrie, Handel und Dienstleistung auf dem diesjährigen ECR Tag am 10. und 11. September 2014 in Nürnberg. Deutscher Obst & Gemüse Kongress Vom Saatgut bis zum Point of Sale: Der Deutsche Obst & Gemüse Kongress (DOGK) ist eine eintägige Veranstaltung mit Vorträgen im Plenum sowie parallelen Foren zu allen wichtigen und aktuellen Themen und Fragen der gesamten Lieferkette. Diskutiert werden unter anderem die aktuellen Trends Regionalität und Nachhaltigkeit. Der Kongress wird veranstaltet von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), dem Fruchthandel Magazin sowie GS1 Germany und findet am 19. September 2014 in Düsseldorf statt. Am Vorabend trifft sich die Branche zu einem Get-together, ebenfalls in Düsseldorf. Seminare „Die neue Lebensmittelinformations-Verordnung“: Das Seminar beleuchtet die vielfältigen Herausforderungen für Industrie und Handel im Kontext der Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV), zeigt mögliche Lösungsansätze und aktuelle Umsetzungsbeispiele aus der Praxis. 24. September 2014 im GS1 Germany Knowledge Center, Köln „Nachhaltigkeit im Jahresgespräch“: Das Seminar liefert Vorteile einer systema-tischen Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Strategie und Tagesgeschäft und konkrete Hilfestellungen, um eigene Handlungsfelder und -prioritäten zu identifizieren. Das Seminar findet am 16. und 17. September 2014 im GS1 Germany Knowledge Center, Köln, statt. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 08.12.2014
Alle Jahre wieder: Weihnachtszeit ist Hochsaison im Tannenbaumgeschäft. Um seinen Kunden mehr Informationen über jeden einzelnen Baum geben zu können und das bargeldlose Bezahlen am Stand zu ermöglichen, schmückt Weihnachtsbaumerzeuger und –händler Hansjörg Frank seine Bäume schon im Sommer mit RFID-Etiketten. In dem RFID-Etikett sind die Globale Lokationsnummer (GLN) und die Globale Artikelnummer (GTIN) gespeichert. Die Artikelnummer kennzeichnet den einzelnen Baum, über die Lokationsnummer kann der jeweilige Baum seiner Lokation also dem jeweiligen Schlag zugeordnet werden. Damit ist jeder Baum eindeutig identifizierbar und kann von der Aufzucht bis zum Verkauf zurückverfolgt werden. Hansjörg Frank kennt so alle Stationen seiner Bäume, vom Setzen der Zöglinge bis zur Ernte und zum anschließenden Verkauf. „Mithilfe der Radiofrequenz-Technologie (RFID) und der GS1 Identifikations-standards lassen sich die Pflanzen automatisch erfassen und im Warenwirt-schaftssystem verbuchen. So kann ich ohne manuellen Aufwand eine Vielzahl von Daten zusammentragen und habe stets einen Überblick über den Bestand“, sagt der Erzeuger aus dem hessischen Friedberg. Sammlung und Pflege der Daten beginnen dort, wo die Weihnachtsbäume zwölf bis 15 Jahre lang wachsen: im Schlag. Hier fallen eine Vielzahl an Informationen an, zum Beispiel zu Pflegemaßnahmen in der Kultur, zur Qualität, zum Erntezeitpunkt, zur Größe und zum Zeitpunkt des Verkaufs. Das bietet dem Tannenbaumzüchter auch ein breiteres Spektrum an Verkaufsargumenten. Kaufkriterien wie Frische und Nachhaltigkeit können bedient werden. Woher kommt der Baum, wie wurde er aufgezogen, wie transportiert? Die meisten Weihnachtsbäume, die in Deutschland verkauft werden, kommen von weit her: Größter Lieferant ist Dänemark gefolgt von Polen, Ungarn und Tschechien. Erzeuger aus der Region haben dank kurzer Wege hier einen klaren Vorsprung in Sachen Nachhaltigkeit und Frische. Besonders die letzten Tage vor dem 24. Dezember entscheiden über den Erfolg des laufenden Geschäftsjahres. Frank punktet hier bei seinen Kunden, indem er ihnen verschiedene Bezahlmethoden anbietet. Eine Kartenzahlung ist in der Regel an Weihnachtsbaumständen nicht möglich, da sich für den Verkäufer die Anschaffung eines Kartenlesegeräts für den kurzen Verkaufszeitraum nicht rechnet. Frank hat mit der RFID-Anwendung eine Möglichkeit gefunden, seinen Kunden neben dem Bargeld weitere Bezahlmöglichkeiten anzubieten. Beim Passieren der Kasse überträgt der RFID-Transponder die Artikelinformationen an die Kasse, die an den Onlineshop von Frank angebunden ist. Dadurch stehen die üblichen Bezahlmethoden des Onlinehandels zur Verfügung. Das sind die Kredit- oder Geldkarte und die Zahlung per Paypal. Foto: Lesen des RFID-Etiketts im Schlag (Quelle: Frank Consult ) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.