Veröffentlicht am 20.06.2022
„Biologisch abbaubar“, „fairer Handel“, „regionales Produkt“, „recycelbar“ – die Bandbreite von Begriffen und Aussagen zu Eigenschaften von Artikeln ist groß. Unternehmen wollen mit ihnen Transparenz schaffen und Konsument:innen fundierte Kaufentscheidungen ermöglichen. Wachsende Anforderungen von Gesetz und Gesellschaft verlangen jedoch einen sensiblen Umgang mit diesem Thema. Der Leitfaden „Sustainable Product Claims 2.0“ bietet hier Orientierung und Entscheidungshilfe für den richtigen Einsatz nachhaltigkeitsrelevanter Product Claims. Er richtet sich in erster Linie an Marketing- und Kommunikationsfachleute in Unternehmen, aber auch Verantwortliche für Verpackungsdesign und Produktentwicklung profitieren davon. Das von Nachhaltigkeitsexpert:innen aus Industrie und Handel zusammen mit GS1 Germany entwickelte Dokument unterstützt sie dabei, die hohen Ansprüche an die Produktkommunikation zu erfüllen. Zudem erhalten die Leser:innen durch Auszüge aus einer exklusiven Studie Einblicke in das Verständnis von Verbraucher:innen zu Aussagen, die die Eigenschaften von Waren – wie zum Beispiel Kleidungsstücken, Lebensmitteln und Kosmetika – in puncto Nachhaltigkeit hervorheben sollen. „Der Leitfaden fördert ein klares Bild der Begrifflichkeiten bei den Nutzer:innen in Unternehmen, aber auch bei Konsument:innen. Eine langfristig wachsende Transparenz und Glaubwürdigkeit der Aussagen stärken das Vertrauen von Verbraucher:innen in die beworbenen Waren und Marken“, erklärt Stefanie Schönherr, Nachhaltigkeitsmanagerin im Produktmanagement der dm-drogerie markt GmbH + Co. KG. Dazu bündelt das Werk die Definitionen und Anforderungen führender globaler, europäischer sowie nationaler Standards, Normen und Gesetze. Die aktuelle Version hat Empfehlungscharakter und basiert auf einer ersten Auflage aus dem Jahr 2014. „Zwischenzeitlich haben sich das Verständnis und die Anwendung von Informationen, die Angaben zu nachhaltigkeitsrelevanten Produkteigenschaften machen, verändert. Der überarbeitete Leitfaden zahlt auf diese Entwicklung ein“, erläutert Peter Uhlig, Manager Sustainabiltiy bei GS1 Germany. Das Herzstück des Dokuments bildet ein Glossar mit 55 Begriffen zu Themenclustern wie „Klima”, „Recycling und Verwertung” sowie „Inhaltsstoffe”. Für jede Aussage werden eine abgestimmte Definition, Empfehlungen zur Anwendung, Anwendungsbeispiele sowie dazugehörige Siegel und Zertifikate zusammengefasst. Des Weiteren stehen zu ausgewählten Aussagen Einblicke in das aktuelle Verbraucherverständnis zur Verfügung. Das Dokument steht ab sofort hier kostenfrei zum Download bereit. Nachgefragt: Studie untersucht Verständlichkeit von Produktaussagen zur Nachhaltigkeit Für eine effektive Produktkommunikation ist es wichtig, dass die adressierten Konsument:innen die Inhalte verstehen. Die HHL Leipzig Graduate School of Management führte daher im Auftrag von GS1 Germany eine bundesweite, bevölkerungsrepräsentative Onlinebefragung von 14- bis 70-Jährigen durch, um das aktuelle Verständnis von Verbraucher:innen für einzelne Begrifflichkeiten in puncto Nachhaltigkeit zu untersuchen. Dabei erfolgte eine Gegenüberstellung der Ergebnisse mit denen einer Studie von 2014, die vom Aufbau her vergleichbar ist. Der Abgleich der Ergebnisse von 2014 und 2021 ergibt, dass Verständlichkeit und Kaufrelevanz über alle betrachteten Begriffe hinweg zugenommen haben. Aus den Erkenntnissen lassen sich außerdem Hinweise ableiten, welche Begrifflichkeiten in Zukunft noch besser erklärt werden müssen, um noch mehr Transparenz zu schaffen und Kaufentscheidungen zu erleichtern. Generell haben die Studienteilnehmenden einen Bedarf nach mehr Informationen im Bereich Labels und Gütesiegel. Lediglich 25 Prozent der Befragten geben an, sich mit deren Bedeutung auszukennen. Die gesamte Verbraucherstudie wird voraussichtlich im August 2022 veröffentlicht. Bildmaterial: Tipps zur Verwendung der nachhaltigkeitsbezogenen Produktaussage „regionales Produkt“ (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1./ueberun s www.gs1.de/newsroom
Veröffentlicht am 19.07.2011
Nachhaltigkeit hält Einzug in den Massenmarkt. Die Konsumgüterbranche stellt sich den Herausforderungen, entwickelt Projekte, ruft Initiativen ins Leben. Doch wie lässt sich das gemeinsam stemmen und effizienter erarbeiten? GS1 Germany gibt mit der aktuellen Seminarreihe „Nachhaltigkeit konkret“ Antworten auf viele Fragen: „Wie berechne ich einen CO 2 -Fußabdruck für mein Produkt? Mit welchen Unternehmen bietet sich eine Zusammenarbeit an? Wie kann ich Nachhaltigkeit besser koordinieren?“ Für Fach- und Führungskräfte auf operationaler Ebene wurde das Seminar „Nachhaltigkeit im Tagesgeschäft“ konzipiert. Es findet am 9. September und 15. November 2011 im Kölner Knowledge Center von GS1 Germany statt. Beleuchtet werden Standards und relevante Entwicklungen, gefolgt von konkreten Instrumenten zur Bestimmung eigener Handlungsfelder und zur weiteren Umsetzung mit Partnern der Wertschöpfungskette. Im „Strategieworkshop: Nachhaltige Geschäftsmodelle 2030“ am 25. Oktober und 22. November 2011 stehen neue Perspektiven für strategische Entwicklungsmöglichkeiten im Mittelpunkt, genauso wie die Identifikation relevanter Partner. Das dritte Seminar widmet sich dem Product Carbon Footprint, klärt Chancen, Grenzen sowie Standards und findet am 28. November 2011 statt. „Grundsätzlich haben die Aktivitäten von GS1 Germany einen starken Bezug zu den internationalen Entwicklungsarbeiten von „The Consumer Goods Forum“ und ECR Europe. Wir übertragen internationale Arbeitsergebnisse auf unsere Belange, entwickeln sie weiter und leiten Maßnahmen abgestimmt auf die Konsumgüterbranche ein“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Das Workshop-Programm bietet erstmals konkrete Hilfestellungen für eine gemeinsame, kooperative Umsetzung von Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette“, so Pretzel weiter. „Darüber hinaus wollen wir anstehende Themen in den Workshops kontrovers diskutieren. Dafür bietet GS1 Germany eine neutrale Plattform. Keiner muss mit seiner Meinung oder seinen Interessen hinter dem Berg halten“, ergänzt Michael Kolodziej, Nachhaltigkeitsmanager, Mitglied des Aufsichtsrats von dm-drogerie markt und Sprecher des GS1 Advisory Boards Sustainability. Am Strategieprojekt „Collaborative Sustainability Management“ unter dem Dach von GS1 Germany arbeiten weitere Unternehmen wie zum Beispiel Kraft Foods, Procter & Gamble, Rewe, Unilever, Tetra Pack. Weiterhin setzt GS1 Germany auf die erprobte Expertise von kompetenten Partnern. Das sind beispielsweise das CSCP (UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production), das bereits Workshops im Rahmen des Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum) durchgeführt hat oder THEMA1, die die Plattform „Klimafreundlicher Konsum“ ins Leben gerufen haben. Weitere Informationen unter Weiterbildung/Trainings . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-535, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 31.03.2011
Die Konsumgüterindustrie steht seit geraumer Zeit im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und Anforderungen nach „Immer schneller, immer mehr, immer billiger“. Auch wenn sich eine Verhaltensänderung im Konsum erkennen lässt, der Wandel von „Geiz ist geil“ hin zu LOHAS (Lifestyle Of Health And Sustainability) dauert. Dass es an der Zeit ist, zu handeln, haben die meisten Unternehmen erkannt. Der vielzitierte „Wandel in den Köpfen der Konsumenten“ kann jedoch nur entstehen, wenn sich Handel und Industrie als gemeinsamer Treiber der Nachhaltigkeit sehen. Das findet auch Prof. Dr. Hendrik Schröder von der Universität Duisburg-Essen : „Fairer Handel bietet primär Vorteile für Erzeuger und Anbieter von Rohstoffen. Der Vorteil für den Verbraucher beschränkt sich auf das gute Gewissen. Handlungsbedarf besteht darin aufzuzeigen, was in der Wertkette tatsächlich passiert und welchen Nutzen der Verbraucher daraus zieht.“ Aus diesem Grund haben Ende letzten Jahres führende deutsche Unternehmen GS1 Germany beauftragt, das Projekt „Collaborative Sustainability Management“ zur branchen- und länderübergreifenden Schaffung einer nachhaltigen Wertschöpfungskette ins Leben zu rufen. Hierzu traf sich das Sustainability Advisory Board zum Kick-off. In diesem Gremium sind Unternehmen wie Procter & Gamble, Unilever, Kraft Foods, Rewe, dm drogeriemarkt, aber auch Tetra Pack, das Wuppertaler Institut CSCP und Thema 1 vertreten. Diskutiert wurde, wie die Branche den immer lauter werdenden Ruf nach Nachhaltigkeit insgesamt beantworten kann. Konkrete Projekte befinden sich auf globaler Ebene bereits in Arbeit: So entwickelt zum Beispiel ein Global Packaging Project des Consumer Goods Forums und GS1 Global seit 2009 Kriterien und Messgrößen zur Nachhaltigkeit von Verpackungen. In der Frage: „Wie kann nachhaltige Verpackung bis 2016/2020 zu einem europäischen beziehungsweise weltweiten Standard werden?“ ist GS1 Germany zentraler Ansprechpartner in Deutschland. Ein weiteres Ziel des Projektes ist die Implementierung von GS1 Germany als Kompetenzzentrum für nachhaltiges Prozessmanagement für Industrie, Handel und Dienstleistung. Grundsätzlich werden die Aktivitäten von GS1 Germany einen starken Bezug zu den internationalen Entwicklungsarbeiten von „The Consumer Goods Forum“ und GS1 Global haben. Denn Ziel des deutschen Projektes ist es nicht, isolierte Lösungen zu schaffen sondern vielmehr internationale Arbeitsergebnisse aufzugreifen, zu unterstützen und inhaltliche Impulse für die globale Entwicklungsarbeit zu geben. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.09.2014
Um mindestens 20 Prozent wollen sie den CO2-Ausstoß in ihren Logistikprozessen in den nächsten fünf Jahren reduzieren: Kaufland Dienstleistung, Lekkerland Deutschland, Reemtsma Cigarettenfabriken und die SCA Hygiene Products Vertriebs GmbH haben dazu individuelle Aktionspläne im Rahmen von Lean and Green entwickelt. Nach der erfolgreichen Prüfung der Berechnungen und Maßnahmen durch den TÜV Nord erhielten die Unternehmen jetzt auf dem ECR Tag 2014 von GS1 Germany den Lean and Green Award. Die Auszeichnung identifiziert die Unternehmen als Mitglieder der Initiative und ist gleichzeitig der Startschuss für die Umsetzung der Maßnahmen. „Nachhaltigkeit auf die Straße bringen und gleichzeitig unsere Logistikkosten senken, das können wir mit Lean and Green konkret umsetzen“, erklärt Andrew Mekas, Project Manager Supply Chain Logistics Germany bei Reemtsma das Engagement des Tabakwarenherstellers. „Wir werden dazu unter anderem unser Distributionsnetz optimieren, indem wir die Anzahl unserer Distributionszentren und Lagerausgleichsdistribution reduzieren sowie Fahrzeuge und Transportbehälter optimaler auslasten.“ Der Großhändler Lekkerland Deutschland setzt ebenfalls beim Lager und dem Transport an. „Neben Energieeffizienzsteigerung, zum Beispiel durch LED-Beleuchtungskonzepte im Lager, erweitern wir unser bisheriges Schulungskonzept um Fahrerschulungen für umweltschonendes Fahrverhalten“, beschreibt Peter Osinski, Officer Corporate Transport bei Lekkerland, einige der Maßnahmen. Der Award wurde in Deutschland erstmalig im März dieses Jahres im Rahmen des 20. Handelslogistik Kongresses verliehen. Er ging an AB InBev, Chep, Henkel, Rigterink und Unilever. Lean and Green ist eine internationale, branchenübergreifende Initiative, deren Ziel es ist, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre CO2-Emissionen in der Logistik innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu senken. In Deutschland wird die Initiative durch GS1 Germany, Dienstleister und neutrale Plattform für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse, betrieben. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 15.11.2018
Ein nachhaltigerer Konsum sowie das Recycling und die Wiederverwertung von Produkten wie LED-Lampen, Tablets, Fleisch und Gemüse stehen im Mittelpunkt der 2018 gestarteten Initiative Circ4Life. Ziel des Verbundprojekts von insgesamt 17 Partner-Unternehmen aus ganz Europa ist es, die CO2-Emissionen und das Abfallaufkommen in der Konsumgüterwirtschaft zu reduzieren. Denn: Allein in Deutschland wurden laut Umweltbundesamt im Jahr 2016 rund 18 Millionen Tonnen an Verpackungen verbraucht und fielen als Abfall an. Mit Blick auf die gesamte EU liegt das Abfallaufkommen pro Kopf im Durchschnitt bei etwa 170 Kilogramm. Immerhin 70 Prozent davon werden heute recycelt. Bis April 2021 wollen die Konsortialpartner unter der Leitung der Nottingham Trent University weitere Potentiale heben. Zu diesem Zweck arbeiten sie erstmals an Modellen sowohl für eine nachhaltigere Produktion von LED-Lampen, Tablets, Fleisch und Gemüse als auch für die Weiter- und Wiederverwertung von LED-Lampen und Tablets. Gefördert wird das Projekt durch die EU im Rahmen ihres Programms für Forschung und Innovation „Horizon 2020“. Verbraucherinformation und -kooperation im Fokus Wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung des Abfallaufkommens haben auch die Kaufentscheidungen der Konsumenten. „Sich am Kaufregal bewusst für ein nachhaltigeres Produkt zu entscheiden, ist heute oftmals noch nicht möglich. Es mangelt vor allem an entsprechenden Daten in den einzelnen Unternehmen als auch in der Lieferkette,“ sagt Dr. Bahar Cat-Krause, Senior Managerin Sustainability bei GS1 Germany. Das soll sich zukünftig ändern: „Neben Lösungen für eine nachhaltigere Produktion, Entsorgung und Weiterverwertung ist es auch Projektziel, Verbrauchern nachhaltigere Kaufentscheidung zu ermöglichen. Liegen die Nachhaltigkeitsdaten erst einmal vor – und das ist derzeit noch die größte Hürde – wäre es zum Beispiel denkbar, sie in einem Barcode verschlüsselt auf dem Produktetikett zur Verfügung zu stellen. Per Smartphone-Scan könnten Verbraucher diese Informationen dann online abrufen. Und auch in Onlineshops wäre die Verlinkung auf eine entsprechende Website mit weiterführenden Informationen vorstellbar.“ Um möglichst alltagstaugliche und verbrauchergerechte Lösungen zu erarbeiten, setzt das Projektteam bei der Entwicklung der Kreislaufmodelle und Verbraucherkommunikation gezielt auf die Mitsprache und Mitwirkung von Konsumenten. Ihre Bedarfe sollen gezielt abgefragt werden und in die Projektarbeit einfließen. Zu diesem Zweck findet im November 2018 ein „Innovation Camp“ in Krakau statt. Dort haben Verbraucher, Unternehmen aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie politische Institutionen die Gelegenheit zur Mitwirkung. Mehr Informationen zum Projekt finden sich auf www.circ4life.eu . Hintergrund: Drei Projekt-Schwerpunkte der Initiative Circ4Life im Überblick Das erste Teilprojekt hat die Entwicklung eines intelligenten Systems zur Analyse von Verbraucherfeedback auf Websites wie Ebay, Amazon und in Onlineshops zum Ziel. Analyse-Ergebnisse könnten zukünftig zum Beispiel für die Weiterentwicklung von nachhaltigeren Produkten genutzt werden. Im Rahmen des zweiten Teilprojekts entwickelt das Konsortium eine Smartphone-App für mehr Transparenz: Per Barcode-Scan auf Produkten zum Beispiel im Supermarkt oder in Restaurants sollen Verbraucher zukünftig Informationen darüber erhalten, welche Auswirkungen ein Produkt auf die Umwelt hat. Der dritte Schwerpunkt des Projekts befasst sich mit der Erarbeitung eines Recyclingmodells für elektronische Geräte wie LED-Lampen und Tablets: Zukünftig sollen Verbraucher per Web-Anwendung ihren ökologischen Fußabdruck erfassen und verbessern können – zum Beispiel mit der Sammlung von Eco-Punkten, die sie für die nachhaltige Entsorgung von alten oder kaputten Geräten erhalten. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Krick Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: verena.krick@gs1.de
Veröffentlicht am 28.08.2025
Die Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz in der Konsumgüterbranche steigen stetig. Verpackungsabfälle, CO₂-Emissionen und aufwendige Logistikprozesse stehen im Zentrum vieler Diskussionen über zukunftsfähige Handelslösungen. Mit dem Projekt „ Permanent Display “ setzt GS1 Germany in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Handel genau dort an. Ziel ist es, durch standardisierte und wiederverwendbare Displaylösungen am Point of Sale sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile zu realisieren. Im Jahr 2024 wurde die Projektidee bereits mit dem ECR Award ausgezeichnet . Das Konzept sieht vor, die Basiskonstruktion eines Displays dauerhaft im Verkaufsraum zu belassen und für wechselnde Promotions mit vorkonfektionierten Trays sowie vorbereiteten Marketingmaterialien zu bestücken. Diese Herangehensweise reduziert nicht nur den Verbrauch von Verpackungsmaterialien, sondern ermöglicht durch die Wiederverwendung einzelner Komponenten erhebliche Einsparungen bei Transport, Lagerung und Handling. Dabei werden bestehende Supply-Chain-Prozesse angepasst und für jede Promotion gezielt so gestaltet, dass Effizienz und Flexibilität miteinander kombiniert werden. Ein wichtiger Baustein dieses Ansatzes ist die Entwicklung klarer Anforderungen an die Display-Konstruktion, die Verpackungen und die begleitenden Marketingmaterialien. Es braucht zudem die Definition eines standardisierten Logistikprozesses, der alle Beteiligten in die Lage versetzt, reibungslos und kosteneffizient zu agieren. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Handel Partner des Projekts sind unter anderem Rossmann, Beiersdorf, Henkel und Mars. „Dieses Projekt ist ein großartiges Beispiel dafür, wie nachhaltigere Lösungen entstehen können, wenn Lieferanten und Händler Hand in Hand arbeiten,“ sagt Raoul Roßmann, Sprecher der Geschäftsführung bei Dirk Rossmann GmbH. Juliane Pieper, Senior Customer Sustainability Lead DACH bei Mars, betont: „Ich bin überzeugt, dass robuste und zugleich flexible Standards der Schlüssel für die erfolgreiche Umsetzung nachhaltigerer Displaylösungen sind. Richtig gestaltet, bietet die Transformation hin zu nachhaltigeren Displays enormes Potenzial – nicht nur zur Reduktion von Verpackungsabfällen, sondern auch zur Senkung von THG-Emissionen durch effizientere Prozesse. Genau dieses Potenzial ist für mich eine große Motivation, dieses Projekt aktiv mitzugestalten.“ Ein ergänzender Austausch zu diesem Thema fand bereits im April bei Mars am Standort Viersen statt. Dort richtete das Unternehmen einen Roundtable zum Thema Nachhaltigkeit und Effizienz im Displaygeschäft aus. Insgesamt nahmen 28 Vertreter:innen aus der FMCG-Industrie, dem Handel, von Display-Herstellern sowie GS1 Germany teil. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Möglichkeiten zur Reduktion von Verpackungsabfällen und Treibhausgasemissionen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde unter anderem der Einsatz von Post-Consumer-Rezyklaten zur Wiederverwendbarkeit von Displaymaterialien thematisiert. Mars stellte einen gemeinsam mit Edeka Kochmarkt durchgeführten Praxistest mit wiederverwendbarer Displaybasis vor. Erfolgreiche Pilotprojekte von Unternehmen wie Beiersdorf und Unilever, die stellvertretend für weitere Beteiligte wie Rossmann vorgestellt wurden, unterstrichen zusätzlich die Umsetzbarkeit neuer Display-Konzepte. Insgesamt wurde vor allem deutlich, dass eine Standardisierung von Prozessen und Materialien ein entscheidender Hebel für den Erfolg ist. GS1 Germany trägt hierbei eine zentrale Rolle: als neutrale Plattform für Kooperation, Standardisierung und Wissensvermittlung. „Ob Mehrwegdisplay oder dauerhaftes Basismodul – der Schlüssel für zukunftsfähige Lösungen liegt in übergreifenden Standards, die einfach, effizient und nachhaltig anwendbar sind“, erklärt Matthias Haubenreißer, Senior Manager Competence Center Mehrweg Transportverpackungen bei GS1 Germany. Entwicklung einer Handlungsempfehlung Die im Projekt gemeinsam entwickelten Ergebnisse werden nach einer umfassenden Evaluierung veröffentlicht und sollen künftig als praxisorientierte Handlungsempfehlung für die gesamte Branche dienen. Das Projekt „Permanent Display“ zeigt, wie Kollaboration entlang der Wertschöpfungskette neue Impulse für Effizienz und Nachhaltigkeit setzt und wie aus einer guten Idee ein konkreter Standard entstehen kann, der den Handel spürbar verändert. „Wir sind stolz darauf, mit dem permanenten Display einen attraktiven, flexiblen und vor allem nachhaltigen Weg für Displays gefunden zu haben,“ sagt Michael Raab, Head of Customer Operations bei Beiersdorf. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Tassja Wagner Manager Corporate Communications Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln Telefon: +49 170 7009027 E-Mail: tassja.wagner@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 28.06.2012
Mit einem Letter of Intent beschließen der Verband der Mobilfunk-, Halbleiter- und Verbraucherelektronikbranche NFC Forum und das Headquarter aller GS1-Länderorganisationen mit Sitz in Brüssel die gemeinsame Verbreitung mobiler B2C-Anwendungen. Im Fokus steht die Technologie der Near Field Communication, kurz NFC. Damit können Besitzer eines mit NFC-Chip ausgestatteten Smartphones per Funk über ein NFC-fähiges Kassenterminal bezahlen oder auch mobile Coupons sammeln und digital einlösen. Voraussetzung für die Verbreitung von NFC und dessen Möglichkeiten sind branchenübergreifende Standards, die die Nutzung überall gleich und für den Verbraucher einfach und sicher machen. Innerhalb der Kooperation analysie-ren GS1 und NFC Forum Datenformate und Standards hinsichtlich einer gemeinsamen Basis. Dabei wird beispielsweise die EPC/RFID (Radiofrequenz-Identifikation) -Technologie genauso berücksichtigt wie bestehende Datenübertragungsprotokolle (XML- / EANCOM®-Standard). Darüber hinaus möchte man durch gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen alle Beteiligten dieser zukunftsfähigen Technologie involvieren – von Mobilfunkanbietern bis Handels- wie Industrieunternehmen der Konsumgüterwirtschaft. „Wir müssen davon ausgehen, dass das Bezahlen via NFC für den Kunden die gleiche Selbstverständlichkeit erhalten wird wie heute die EC- oder Kreditkarte. Der unaufhaltsame Einzug der Smartphones in unseren Alltag ist Ausgangspunkt dafür. Darum gilt es nun zügig, die technischen Vorausset-zungen und durchgängigen Standards und Prozesse bei allen Akteuren umzusetzen. Dann wird sich NFC in der Fläche und vor allem händlerüber-greifend durchsetzen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Über die NFC Technology können vielfältige Informationen bereit gestellt werden“, erklärt Koichi Tagawa, Chairman des NFC Forums. „Da die GS1-Standards über die weltweit größte Marktdurchdringung verfügen, wird die Forcierung der globalen Verbreitung und Verbesserung der Interoperabilität der NFC-Technologie eine zentrale Rolle spielen. Wir freuen uns auf eine lange, erfolgreiche Partnerschaft.“ „Basierend auf den NFC-Standards in Kombination mit dem einzigartigen GS1-Identifikationssystem eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für mobile B2C-Anwendungen“, so Miguel Angel Lopera, Präsident und CEO von GS1. „Die Zusammenarbeit zwischen GS1 und dem NFC Forum ist nicht nur eine entscheidende Voraussetzung für die Interoperabilität neuer Dienste rund um diese Technologien, sie ist darüber hinaus von entscheidender Bedeutung für die Innovationstätigkeit unserer Kunden im Bereich des Mobile Commerce.“ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.09.2015
Ein wichtiges Projektziel ist erreicht: NFC City Berlin ist wichtiger Impulsgeber für die Nutzung und Akzeptanz des mobilen Bezahlens. Das zeigt sich nicht nur im Medienecho und dem anhaltenden Interesse neuer Partner, in das Projekt mit einzusteigen: Gestartet ist NFC City Berlin mit acht Handelskanälen, mittlerweile sind es 23. Damit stieg die Anzahl der Akzeptanzstellen von 500 auf 850 Märkte und Shops. Auch die Nachfragen vor Ort sowie die Webseite www.zahl-einfach-mobil.de zeigen mit zunehmendem Traffic, dass sich der Trend fortsetzt. Darüber hinaus kann im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen viele einzelne Piloten auf unterschiedlicher technologischer Basis im Handel stattfanden, eine verstärkte Standardisierung feststellen. „Mit jeder Akzeptanzstelle, die auf NFC setzt, wird sich dieser Standard weiter etablieren“, erläutert Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. In einer starken branchenübergreifenden Gemeinschaftsinitiative starteten Galeria Kaufhof und Real (Unternehmen der Metro Group), Kaiser’s, Obi sowie Rewe, Penny, Temma und Oh Angie (Unternehmen der Rewe Group) genauso wie Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone am 15. April 2015 mit ambitionierten Erwartungen, die sich zumindest monetär bisher noch nicht erfüllt haben. Doch die Zeichen sind gesetzt, davon ist auch Ercan Kilic überzeugt. „Das Projekt zeigt, dass das Bezahlen mit dem Smartphone spürbar an Akzeptanz gewinnt“, so Kilic. „Die absolute Steigerung an Transaktionen ist eine große Herausforderung, die wir in den nächsten Monaten angehen werden.“ Jens Siebenhaar, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rewe Systems: „Mobile Payment ist für den Handelskunden eine bequeme, schnelle und sichere Bezahlform. Der Service ist technisch ausgereift und absolut praxistauglich. Es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis das Smartphone seinen Platz zwischen Bargeld oder Karte gefunden hat. Derzeit ist allerdings offen, ob die Kunden diesen Service in allen Handelsbereichen dauerhaft gleichermaßen annehmen werden. Wir sind gespannt.“ Eine weitere interessante Erkenntnis sei, dass der Durchschnittsbon bei rund zehn Euro liegt, und das einfache und komfortable Zahlverfahren für den schnellen Einkauf zwischendurch zählt. „NFC City Berlin trifft den Zeitgeist“, ist auch Stefan Eulgem, Leiter Enabling Services bei der Telekom Deutschland, überzeugt. „Durch die enge Partnerschaft mit dem Handel kann man bald in nahezu ganz Berlin mit dem Smartphone bezahlen. Ich bin mir sicher, dass das ein Trend ist, der sich auf ganz Deutschland ausbreiten wird.“ Neben den bereits teilnehmenden Händler unterstützen schon bald weitere neue Partner die Initiative NFC City Berlin. Denn sie steht grundsätzlich allen Handelsunternehmen offen. Möglich wurde die Kooperation der Partner durch GS1 Germany als neutrale Plattform. Das Unternehmen ist in erster Linie bekannt durch den Barcode und im Rahmen von NFC City Berlin Ansprechpartner für weitere Partner. Das „zahl-einfach-mobil“-Logo kennzeichnet die teilnehmenden Geschäfte. Weitere Informationen und eine Liste der teilnehmenden Filialen sowie Mobilfunkanbieter finden Verbraucher und interessierte Unternehmen auf der Webseite www.zahl-einfach-mobil.de . Pressebild: Zahl einfach mobil: Nahezu in ganz Berlin präsent (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 02.05.2016
1 Jahr, 25 Partner, 1.000 zusätzliche Märkte mit NFC-Akzeptanzstellen – so präsentiert sich die Gemeinschaft von NFC City Berlin zum Projektende. 2015 startete die Initiative mit dem Ziel, das Akzeptanznetz für mobiles Bezahlen in Berlin zu verdichten und die neue Bezahlmethode bei Verbrauchern bekannter zu machen. Am 30. April 2016 ging die offizielle Projektlaufzeit nun zu Ende. NFC City Berlin setzt Impulse Ziel der Initiative war es, Impulse für das mobile Bezahlen via Near Field Communication (NFC) zu setzen. Die Partner ebneten den Weg, damit sich Mobile Payment etablieren kann. „Rund 1.000 Läden wurden in Berlin mit NFC-Terminals ausgestattet, damit wurde eine breite Basis geschaffen. Zusätzlich sind auch weitere Einzelhändler zum Nachahmen angeregt worden. Mit der Initiative NFC City Berlin ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gegangen worden, um die Nutzung und Akzeptanz des mobilen Bezahlens bei den Verbrauchern attraktiver zu gestalten und zu stärken“, sagt Karsten Pudzich, General Manager Ost bei Real, stellvertretend für die Initiative. Mobilaffine Verbraucher können auch über die Partner von NFC City Berlin hinaus mittels NFC-Technologie bezahlen – inzwischen in mehr als 2.000 Hauptstadt-Geschäften. Und auch bundesweit haben mittlerweile viele Händler umgestellt oder prüfen, auf NFC-Zahlung zu setzen. Auch auf Verbraucherseite kann das Projekt Erfolge verzeichnen. Im Rahmen der Initiative führten die Marktforschungsinstitute GfK, Nielsen mit Research Now und POSpulse Verbraucherbefragungen durch. Dabei gaben 39 Prozent der von der GfK befragten Berliner Android-Nutzer an, das Logo der Initiative zu kennen. Nielsen und Research Now fanden in einer repräsentativen Umfrage heraus, dass sich deutschlandweit schon 53 Prozent der Smartphone-Nutzer vorstellen können, mobil zu bezahlen. Zukünftig könnten Mobile Payment Anbieter durch weitere Vereinfachung des Installationsprozesses und noch mehr Informationen über vorhandenen Datenschutz die Akzeptanz weiter steigern. Vom Verbraucher gelernt „Die Zahl der Transaktionen war im Laufe der Projektlaufzeit insgesamt noch zurückhaltend. Wir haben gelernt, dass die Verbraucher eher mit der Zahlmethode experimentieren, als sie für den täglichen Einkauf zu nutzen“, berichtet Ercan Kilic, Projektleiter bei GS1 Germany. So lag der Durchschnittsbon bei mobilen Bezahlungen bei rund 10 Euro. „Im Markttest von POSpulse waren jedoch 79 Prozent der grundsätzlich an Mobile Payment interessierten Umfrageteilnehmer bereit, auch höhere Beträge mobil zu bezahlen.“ „Wir haben im Projekt wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Mobile Wallets gewonnen“, so Frank Vahldiek, Director Consumer Services Inovation bei Vodafone Deutschland. Bei den Befragungen zeigte sich, dass der Registrierprozess vereinfacht werden muss. Die Mobilfunker greifen die Anregungen auf. So gibt es bereits Gespräche mit diversen Banken und weiteren Zahlungsdienstanbietern, um bestehende Bezahlkarten für das Smartphone zu digitalisieren. Hintergrund NFC City Berlin NFC City Berlin wurde im April 2015 von sechs führenden Handelsunternehmen und allen Mobilfunknetzbetreibern unter dem Dach von GS1 Germany gestartet. Unter dem Motto „zahl-einfach-mobil“ rüsteten Galeria Kaufhof, Kaiser’s, Obi, Real (ein Unternehmen der Metro Group) sowie Rewe, Penny, Temma und Oh Angie (Unternehmen der Rewe Group) genauso wie Telekom Deutschland, Telefónica Deutschland und Vodafone Deutschland ihre Märkte und Shops in Berlin für Mobile Payment aus. Weitere Partner schlossen sich im Laufe der Projektlaufzeit an. Möglich wurde die Kooperation durch GS1 Germany als neutrale Plattform. Das Unternehmen ist in erster Linie bekannt durch den Barcode. „Mobiles Bezahlen via NFC-Standard steht nach einem Jahr Projektlaufzeit in Deutschland auf einer soliden Basis“, zeigt sich Kilic überzeugt. „Wir danken allen Partnern aus Handel, Mobilfunk und Marktforschung für die beispielsuchende Zusammenarbeit.“ Offiziell endete das Projekt zum 30. April 2016. Die Möglichkeit, in den Geschäften mobil zu bezahlen, besteht weiterhin. Interessierte Verbraucher informiert die Webseite www.zahl-einfach-mobil.de bis auf Weiteres mit Wissenswertem rund um die NFC City Berlin. Pressebilder: 39 Prozent der in Berlin befragten Android-Nutzer kennen das Logo von NFC City Berlin. (Quelle: GS1 Germany/GfK) 53 Prozent der Smartphone-User bezahlen bereits mobil oder können es sich vorstellen. (Quelle: GS1 Germany/Nielsen/Research Now) 79 Prozent der Testpersonen wären bereit mehr als 10 Euro mobil zu bezahlen. (Quelle: GS1 Germany/POSpulse) Download weiterer Pressebilder unter www.zahl-einfach-mobil.de/presse . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.09.2015
Mit Esso und Karstadt inklusive seiner Gastrolinie LeBuffet hat die Initiative NFC City Berlin ab heute zwei weitere große und reichweitenstarke Unterstützer. Auch Gründungspartner Rewe Group erweiterte das Akzeptanznetz in der Hauptstadt nochmals mit seinem Unternehmen Toom Baumarkt. Hinzu stößt auch Perfetto, ein Joint Venture von Karstadt und Rewe. Damit hat die Initiative fünf neue Partner gewonnen. Smartphone-affine Kunden können nun in rund 850 Berliner Märkten und Shops mobil bezahlen. „Perfetto beteiligt sich mit seinen sieben Berliner Filialen am Pilotprojekt NFC City Berlin, weil wir davon überzeugt sind, dass unsere lebensmittel- und feinkost-affinen Kunden eine hohe Akzeptanz für dieses sichere, schnelle und bequeme Bezahlverfahren haben werden. Die Initiative besitzt alle Eigenschaften, um dem kontaktlosen Bezahlen zum Durchbruch zu verhelfen“, so Dieter Noldenn, Geschäftsführer Karstadt Feinkost. David Rademaker, stellvertretender Bereichsleiter Finanzverkehr bei Karstadt: „Die NFC-Technologie können unsere Kunden deutschlandweit in unseren Filialen nutzen. Im Berliner Raum wird Karstadt jährlich von 15 Mio. Berlinern und Touristen besucht. Durch NFC City Berlin wird das mobile Bezahlen nun intensiv vorangetrieben und wir freuen uns hierbei als Partner mitzuwirken. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend auch bald bei den meisten anderen Händlern fortsetzen wird.“ Für Rainer Bogner, Leiter Esso Tankstellengeschäft, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sein Stationsnetz in Deutschland bereits jetzt flächendeckend ausgerüstet ist, um den Kunden das Bezahlen mit dem Smartphone zu ermöglichen: „Schon bei der Einführung von Kartenzahlungen galten Esso Tankstellen als Transmissionsriemen. Diese Rolle übernehmen wir gerne auch bei den heutigen und zukünftigen Entwicklungen moderner Zahlmethoden.“ Auch Wolfgang Vogt, Geschäftsführer Finanzen (CFO) bei Toom Baumarkt, ist überzeugt: „Die Teilnahme am Pilotprojekt NFC City Berlin ist eine ideale Möglichkeit, unseren Kunden in unseren vier Berliner Toom Baumärkten eine zusätzliche Alternative des bargeldlosen Bezahlens zu bieten. Mit GS1 Germany haben wir einen kompetenten Partner an der Seite, der die Initiative sicher begleitet.“ NFC City Berlin wurde am 15. April 2015 von sechs führenden Handelsunternehmen und allen Mobilfunknetzbetreibern unter dem Dach von GS1 Germany gestartet. Unter dem Motto „zahl-einfach-mobil“ rüsteten Galeria Kaufhof und Real (Unternehmen der Metro Group), Kaiser’s, Obi sowie Rewe, Penny, Temma und Oh Angie (Unternehmen der Rewe Group) genauso wie Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone ihre Märkte und Shops in Berlin für Mobile Payment aus. Daneben gehören Aldi Nord und Star Orlen inzwischen zum Kreis der Akzeptanzpartner. Neben Esso, Karstadt, Le Buffet und Perfetto sowie Toom Baumarkt unterstützen schon bald noch weitere neue Partner die Initiative NFC City Berlin. Denn sie steht grundsätzlich allen Handelsunternehmen offen. Möglich wurde die Kooperation der Partner durch GS1 Germany als neutrale Plattform. Das Unternehmen ist in erster Linie bekannt durch den Barcode und ist im Rahmen von NFC City Berlin Ansprechpartner für weitere Partner. Das „zahl-einfach-mobil“-Logo kennzeichnet auch die neuen teilnehmenden Geschäfte. Weitere Informationen und eine Liste der teilnehmenden Filialen sowie Mobilfunkanbieter finden Verbraucher und interessierte Unternehmen auf der Webseite www.zahl-einfach-mobil.de . Pressebild: Bezahlen via NFC geht jetzt auch in allen Esso-Tankstellen sowie in den Berliner Filialen von Karstadt, LeBuffet, Perfetto und Toom Baumarkt (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de