Veröffentlicht am 04.11.2011
Das Präsidium des DIN Deutsches Institut für Normung e.V. beschloss einstimmig und auf Empfehlung von GS1 Germany, Träger des NDWK, die Auflösung des NDWK zum 31. Dezember 2011. Aufgrund seiner inhaltlichen Nähe führt der Normenausschuss Informationstechnik und Anwendungen (NIA) die Arbeitsbereiche des NDWK ab 1. Januar 2012 fort. Die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit von Standardisierung und Normung wird weiterhin Bestand haben: „GS1 Germany lässt auch zukünftig seine Expertise zu den Themen automatische Identifikation, Radiofrequenztechnologie (RFID) und elektronischer Datenaustausch (EDI) in die Arbeit des NIA einfließen“, erklärt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Im DIN erwartet man, dass mit der Überführung des NDWK in den NIA Synergien geschaffen und ein Effizienzgewinn zu erwarten ist. Der IT-Anwendungsbereich Daten- und Warenverkehr in der Konsumgüterwirtschaft wird davon profitieren. „Die Kreise des NDWK, der in der Vergangenheit ausschließlich national tätig war, erhalten eine Anbindung an die europäische und internationale Normung. GS1 Germany ist ein wichtiger Partner des DIN, wir freuen uns auf weiterhin gute Zusammenarbeit, gerade in strategischen IT-Themen“, so Dr.-Ing. Torsten Bahke, Direktor des DIN. Der NDWK ist seit 1989 das Bindeglied zwischen Wirtschaft und Normung. Er ist in der Konsumgüterwirtschaft im Bereich Datenverkehr zuständig für alle Normungsvorhaben, die einen reibungslosen Informationsaustausch sowohl in der administrativen als auch in der logistischen Kette ermöglichen. Dazu gehören vor allem Verfahren zur Identifizierung von Lokationen, Waren und Dienstleistungen sowie Verfahren zur Datenkommunikation. Im Bereich Warenverkehr befasst der NDWK sich mit allen Normungsvorhaben, die für den reibungslosen Ablauf innerhalb der logistischen Kette erforderlich sind, insbesondere an den Schnittstellen der Annahme, Verarbeitung, Verteilung, Handhabung, Abholung und Rückführung von Gütern. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Im Normenausschuss Informationstechnik und Anwendungen (NIA) im DIN erarbeiten über 600 Experten aus allen Teilen der IT-Wirtschaft, aus Forschung und Lehre sowie aus dem öffentlichen Bereich marktgerechte Normen zur Entwicklung der Informationsgesellschaft. Grundlagennormen des NIA verbessern die Leistungsfähigkeit und Qualität und erhöhen die Sicherheit von IT-Systemen und Daten, unterstützen die Portabilität von Anwendungsprogrammen und machen IT-Produkte und –Systeme interoperabel. Zu den anwendungsbezogenen Bereichen gehören Büroorganisation und Bürotechnik, postalische Dienstleistungen, Bankwesen, Verhinderung von Produktpiraterie und elektronisches Geschäftswesen. Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. ist die nationale Normungsorganisation und vertritt deutsche Interessen in der europäischen und internationalen Normung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Tel.: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de DIN Deutsches Institut für Normung e. V. Sibylle Gabler Tel.: 030 2601-1112, Fax: 030 2601-1115 E-Mail: sibylle.gabler@din.de Homepage: www.din.de
Veröffentlicht am 21.09.2023
Köln, 21.09.2023. Raus aus der Natur, rein in den Müllsack: Anlässlich des World Cleanup Day am 16. September 2023 riefen die Partner des Forum Rezyklat Verbraucher:innen und Mitarbeiter:innen zur Teilnahme an ihrer Müllsammelaktion auf. Wie bereits bei den beiden vergangenen Sammelaktionen des Bündnisses engagierten sich wieder zahlreiche Freiwillige: 190 Teilnehmer:innen entfernten auf rund 143 Kilometern 142 Säcke Unrat aus Wäldern, Wiesen, von Feldern und Straßen. Neben oft gelitterten, also achtlos entsorgten, Abfällen – wie Bonbonpapieren, Zigarettenstummel und Getränkebehälter – fanden sie dabei auch kuriose Dinge, darunter zum Beispiel: eine Konfettikanone, einen Gartenstuhl und eine Regenrinne. Motiviert zur Teilnahme haben die Unternehmen zuvor unter anderem mit einer Social Media Kampagne, einem Quiz zum Thema Mülltrennung und einem Gewinnspiel. Die Aktion ist Teil der Informationskampagne 2023 des Forum Rezyklat. Mit ihr machen die teilnehmenden Unternehmen die Bevölkerung auf die wichtige Rolle der richtigen Mülltrennung für ein effizientes Recycling von Verpackungen aufmerksam. Ein Anliegen, das auch die Initiative „Mülltrennung wirkt“ bewegt. Deshalb haben sich die Initiative der dualen Systeme und das Forum Rezyklat bereits letztes Jahr zusammengeschlossen und klären Verbraucher:innen gemeinsam über das richtige Trennen von Verpackungsmüll auf. Ziel ist es, wertvolle Verpackungsmaterialien im Kreislauf zu erhalten. Sorgfältig getrennte Produktverpackungen lassen sich besser in Sortieranlagen für das nachgelagerte Recycling vorbereiten. Ein wichtiger Schritt für das Umwandeln verbrauchter Shampooflaschen, Zahncremetube und Cremedosen in Kunststoffgranulat, auch Rezyklat genannt, aus dem neue Verpackungen hergestellt werden können. Die Mitglieder des Forum Rezyklat erarbeiten zusammen Lösungen, um Verpackungen aus Kunststoff ersetzen oder ganz darauf verzichten zu können oder recycelten Kunststoff für die Herstellung neuer Verpackungen zu verwenden. Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 70 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. www.forum-rezyklat.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de
Veröffentlicht am 29.07.2021
Vom 12. bis 18. Juli engagierten sich 975 Mitarbeitende der mitwirkenden Partnerunternehmen an der Sammelaktion „Weniger Müll, mehr Natur“ des Forum Rezyklat. Ziel der Aktion war es, ein Zeichen für mehr Kreislaufwirtschaft zu setzen und die eigenen Mitarbeiter:innen für das Thema Recycling zu sensibilisieren. Gefunden und gesammelt wurden an den sieben Tagen nicht nur herkömmliche Abfälle, wie zum Beispiel gebrauchte Verpackungen, Flaschen, Kronkorken oder Zeitungen. Auch die ein oder andere Kuriosität war unter den Funden: Unter anderem stießen die Teilnehmer:innen auf einen Ventilator, ein Volleyballnetz, einen Elektrogrill, Boccia-Kugeln, eine Bratpfanne, eine Taucherbrille, eine Waschmaschine und einen Rasentrimmer. Mit jedem abgelaufenen Meter sind somit viele Abfälle aus der Natur verschwunden, die sie sich teilweise nun sogar als wichtige Wertstoffe wieder im Recyclingkreislauf finden. Die Aktion war Teil der einwöchigen Informations- und Mitmachkampagne „Für unsere Umwelt: Aus Verpackung wird Verpackung“, mit der das Forum Rezyklat ab dem 12. Juli 2021 über den Nutzen von Recycling für die Kreislaufwirtschaft aufklärte. Sie animierte dazu, Kunststoffverpackungen als Rohstoffdepot zu erfahren. Namhafte Hersteller, Händler sowie Entsorgungs- und Recyclingunternehmen führten sie unter dem Dach des Bündnisses Forum Rezyklat für ihre Mitarbeiter:innen und Kund:innen durch. Im Rahmen dieser Aktionswoche informierten die Unternehmen mit spannenden Daten und Fakten rund um das Thema Rezyklat und organisierten neben der Sammelaktion auch weitere Aktivitäten, wie etwa eine Upcycling-Challenge. Pressefotos: Auf Herstellerseite beteiligte sich zum Beispiel Henkel mit mehreren Teams der Belegschaft an der Sammelaktion. Dieses Team ist eines davon. (Quelle: Henkel) Auf Händlerseite sammelten zum Beispiel zahlreiche Mitarbeiter:innen von Globus in mehreren Teams und mit Angehörigen Abfälle während der Aktion. (Quelle Globus) Zu den kuriosesten Fundstücken zählten zum Beispiel diese Gegenstände. (Quelle: Procter & Gamble) Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. 47 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeitet das Forum Rezyklat an Strategien und Maßnahmen, um das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft zu fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in drei Projekten, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Förderung von Technologien und Recyclingfähigkeit, Kommunikation. www.forum-rezyklat.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de Homepage: www.forum-rezyklat.de
Onlinehandel im Wandel: Warum Multichannel-Strategien wichtiger denn je sind. Michael Atug über Marktplätze, Onlineshops und E-Commerce-Trends.
Veröffentlicht am 10.11.2011
Wie die Modebranche ihre Prozesse kooperativ und effizient gestaltet, darüber tauschen sich Experten aus der Textilwirtschaft und dem Textilhandel am 6. Dezember 2011 auf der „Modebusiness live! Mode – Unternehmen – Effizienz“ aus. Ein Schwerpunkt ist hier die Umsetzung von RFID (Radiofrequenztechnologie). Immer mehr Unternehmen der Modebranche erkennen den Nutzen der Technologie und prüfen ihren mittelfristigen Einsatz. Bei der Veranstaltung geben unter anderem S.Oliver, Gerry Weber und das mittelständische Unternehmen Hermann Hagemeyer Einblicke in bereits etablierte Lösungen der Radiofrequenztechnologie. Die Textilbranche besteht aus schnellen Kollektionswechseln, steigendem Wettbewerbsdruck und hohen Erwartungen an Service und Verfügbarkeit. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, ist eine optimale Flächenbewirtschaftung im Handel erforderlich. Die kontinuierliche Warenversorgung machen leistungsfähige IT- und Logistiksysteme unumgänglich. Jedoch funktioniert ausgeklügelte Technologie nicht ohne das entsprechende Know-how für die branchenspezifischen Prozesse. RFID gilt als Schlüsseltechnologie zur Optimierung und Beschleunigung sämtlicher Prozesse in der textilen Lieferkette. Zu den Vorteilen von RFID gehören der schnelle und automatisierte Informationsaustausch zwischen Industrie und Handel, beschleunigte Bezahlvorgänge sowie die Möglichkeit zur lückenlosen Rückverfolgbarkeit von Produkten. Weitere Vorteile sind die präzise Warenein- und -ausgangskontrolle, ein optimiertes Lager- und Bestandsmanagement, bedarfsgerechte Produktion, hohe Warenverfügbarkeit und dadurch bedingt niedrigere Lagerhaltungskosten. Und die Technologie kann noch mehr. Auch die handelsrechtliche Inventur lässt sich mit RFID sicher und effizient durchführen. Die Modebusiness live! wird gemeinsam von GS1 Germany, dem Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) und der TextilWirtschaft im Hilton Hotel in Düsseldorf veranstaltet. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.08.2015
Deutsche sind besonders affin für mobile Coupons: 55 Prozent der deutschen Internetnutzer gaben gegenüber dem Marktforschungsinstitut Yougov International kürzlich an, dass mobile Coupons zu ihren beliebtesten Supermarktangeboten für das Smartphone zählen würden. Doch was muss ein Coupon bieten, damit sich der Käufer angesprochen fühlt? Wie wollen Konsumenten die Coupons am liebsten einlösen? Und welche Form von Rabatten ist am erfolgversprechendsten? Um diese Fragen zu beantworten, hat der Couponing-App-Anbieter Coupies jetzt im Auftrag von GS1 Germany 400 Nutzer zu ihren Verhaltensmustern befragt. Probierkäufe am erfolgreichsten „Die Befragung hat gezeigt, dass es vergleichsweise einfach ist, einen Konsumenten mit einem Coupon davon zu überzeugen, ein Produkt auszuprobieren, das er sonst nicht gekauft hätte“, so Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. Bei 52 Prozent der Befragten führt ein Coupon subjektiv ‚oft‘ zu einem Produkttest, bei 41 Prozent immerhin ‚manchmal‘. Es ist hingegen schwieriger, einen Konsumenten grundsätzlich zum Kauf anderer Produkte zu bewegen. „Für einen Produkt- oder Markenwechsel bedarf es mehr Überzeugungsarbeit“, so Kilic. Am schwierigsten sei es, einen Konsumenten dazu zu bewegen, seinen Einkauf bei einem anderen Händler zu tätigen. Kilic weiter: „Der hierfür notwendige Aufwand übersteigt ganz einfach den wahrgenommenen Nutzen. Häufig müsste der Kunde für einen Händlerwechsel eine größere Entfernung zurücklegen.“ Aufschlussreich ist auch ein Blick auf die Produktkategorien, für die ein mobiler Coupon angeboten wird: Rund 90 Prozent der Coupies-Nutzer erhalten am liebsten Coupons für Lebensmittel und Getränke, gefolgt von Kosmetik und Körperpflege (54 Prozent) sowie Kleidung und Schuhe (41 Prozent). Die Befragung hat auch gezeigt, dass Mobile-Couponing-Kampagnen derzeit noch sehr uneinheitlich gehandhabt werden. „Konsumenten wird viel abverlangt: Sie müssen sich auf vielen Kanälen informieren und bei den Coupons mit unterschiedlichen Einlösevarianten rechnen“, erklärt Kilic. Es gibt derzeit noch keine Technologien und Abläufe, die flächendeckend zum Einsatz kommen: Ob Abscannen von Codes, Übertragen via NFC oder BLE bis hin zu Cashback Couponing, wo ein Foto des Kassenbons nach dem Einkauf übermittelt wird. „Erst wenn sich ein Einlöseszenario etabliert, das von einer Großzahl der Händler unterstützt wird, kann die Relevanz und Reichweite mobiler Coupons deutlich gesteigert werden“, so Kilic weiter. Was die Einlösung an der Kasse anbelangt, gehört bei den meisten Nutzern das Vorzeigen von Barcodes/QR-Codes zu den Favoriten: 62 Prozent würden dieses Einlöseverfahren den anderen Varianten klar vorziehen – gefolgt von der traditionellen Kundenkarte (32 Prozent). Grundregeln für erfolgreiche Mobile-Couponing-Kampagnen Thomas Engel, Co-Gründer und Leiter Marketing bei Coupies empfiehlt Unternehmen dazu: „Der Erfolg einer Mobile-Couponing-Kampagne hängt von drei Faktoren ab: 1. Rabatthöhe – hier empfehlen wir einen Rabatt zwischen 20 und 50 Prozent. In Sonderfällen ist auch 100 Prozent Rabatt sinnvoll, was dann einem Sampling entspricht. 2. Distribution – dies ist ein starker Einflussfaktor auf die Conversion. Liegt die gewichtete Distribution des beworbenen Produktes deutlich unter 50 Prozent so muss dem Kunden klar sein, dass jeder zweite User mit Kaufinteresse das Produkt im Supermarkt nicht findet und der Coupon daher seltener eingelöst wird. 3. Produktsortiment – Milchprodukte oder Getränke werden deutlich häufiger gekauft als z.B. Pflaster oder Medikamente, entsprechend ist die Conversion unterschiedlich hoch. Darüber hinaus sollte die Laufzeit bei langsamer drehenden Produkten 2-3 Monate sein, schnelldrehende Ware erzielt mit 4-6 wöchigen Kampagnen bereits einen signifikanten Uplift.“ Aktuelle Insights rund um Mobile Couponing werden auch auf der „Mobile in Retail Conference 2015“ diskutiert. Der Fachkongress findet erstmalig am 29./30. September in Berlin statt. Programm und Anmeldung unter: www.mobile-in-retail-conference.de Pressebild: Barcode ist bevorzugte Einlösetechnologie für mobile Coupons (Quelle: GS1 Germany/Coupies). Download Ergebnisse der Befragung Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 31.10.2019
Wie steht es in puncto Mobile Payment aktuell um die Gunst am Point of Sale? Wie punkten Zahlungsanbieter beim Verbraucher? Und laufen digitale Rabattcoupons ihren Papierpendants den Rang ab? Diese und weitere aktuelle Fragen zum Mobile Commerce beleuchtet die Mobile in Retail Studie 2019. Dazu befragte GS1 Germany im August dieses Jahres renommierte Händler, Markenartikelhersteller sowie Banken, Finanzdienstleister, Walletanbieter und Kreditkartenorganisationen. Sie schätzen in der Studie die derzeitigen Herausforderungen, Potenziale und Erwartungen zu wichtigsten Themen im Mobile Commerce, insbesondere Mobile Payment, ein. Die Ergebnisse wurden gestern auf der Mobile in Retail Conference in Berlin vorgestellt. Mobiles Bezahlen gewinnt immer mehr Fans Mobile Payment ist am Point of Sale angekommen. Bargeld ist auf dem Rückzug. Darin sind sich alle Studienteilnehmer einig. So glauben zum Beispiel die befragten Händler, dass Zahlungen an der Ladenkasse in Bargeld jährlich um jeweils circa 2 Prozent zurückgehen. 2022 würden demnach nur noch 44 Prozent der Einkäufe im Geschäft mit Münzen und Scheinen bezahlt und 2024 nur noch 40 Prozent. Die befragten Banken gehen davon aus, dass dann ein Drittel aller Kassenbeträge mobil beglichen werden. Vor diesem Hintergrund können sich die Teilnehmer grundsätzlich eine von Händlern getriebene neutrale und händlerübergreifende Mobile Wallet vorstellen, wie zum Beispiel die von GS1 Germany und dem HDE initiierte Lösung Hippos (Händlerinitiiertes Payment am POS). Bei diesem System wird der Kunde den Zahlvorgang auslösen. Er aktiviert in Zukunft auf seinem Smartphone die Bezahl-App, in der eine auf SEPA Instant Payments basierte Echtzeit-Bezahlfunktion integriert ist, und bestätigt die Echtzeit-Überweisung des fälligen Bonbetrags per PIN oder Biometrie. Aus der zunehmenden Verbreitung von Mobile Payment erwachsen aus Sicht von Banken, Händlern und Zahlungsanbietern auch Risiken und Herausforderungen: Nach Meinung der Handelsunternehmen könnten zum Beispiel direkt oder indirekt höhere Kosten für die Bezahlabwicklung entstehen. Weiterhin sehen sie die Gefahr, dass die Big Techs, wie zum Beispiel Apple Pay oder Google Pay, Einkaufsströme zum Nachteil des jeweiligen Händlers umlenken, also Kunden zum Wettbewerber führen. Oder dass sie als zusätzlicher Player in der Wertschöpfungskette am Erlös bei Zahlungsvorgängen partizipieren. Banken erwarten, dass sie demnächst mit Wettbewerbern um die beste Platzierung innerhalb der Mobile Wallets bieten müssen. Die befragten Unternehmen und Institutionen können sich als digitalen Mehrwertdienst innerhalb einer Mobile Wallet insbesondere den digitalen Kassenbon sehr gut vorstellen. „Darüber hinaus bieten sich zum Beispiel Coupons an, um Kaufanreize zu schaffen und Punktesysteme, um Kunden zu binden. Es besteht kein Zweifel, dass Mobile Payment und Wallets sich immer weiter durchsetzen. Wer die attraktivsten Mehrwertservices im digitalen Portemonnaie anbietet, wird beim Kunden punkten“, fasst Ercan Kilic, Lead Competence Center E-Commerce + Payment bei GS1 Germany, zusammen. Papiercoupons punkten weiterhin beim Verbraucher Auch im Zeitalter von Online-Shopping und der wachsenden Zahl mobiler Shops, etwa in sozialen Medien wie Instagram, sind analoge Angebotsaktionen immer noch gefragter als digitale Handzettel und mobile Coupons. Bei 55 Prozent der befragten Markenhersteller werden nach wie vor mehr Print- als digitale Coupons eingelöst. „Das liegt sicher auch daran, dass die erforderlichen Technologien und Prozesse am POS noch nicht optimal aufgestellt sind“, vermutet Kilic. Auch dem klassischen Print-Handzettel prognostizieren die Hersteller in der Mobile in Retail Studie weiterhin eine starke Rolle im Angebotsmix. Bei der Verteilung ihrer mobilen Coupons setzen die Studienteilnehmer mit einem Anteil von 75 Prozent in erster Linie auf E-Mails. Weit dahinter folgt mit 25 Prozent die Distribution über soziale Medien, SMS und neutrale Couponing Apps. „Diese Ergebnisse lassen aber nicht den Umkehrschluss zu, dass die digitale Angebotskommunikation nur eine Nischenfunktion hat. Fakt ist, Prospektwerbung und Anzeigenblätter erreichen längst nicht mehr jeden Haushalt. Die Werbeverweigerung an den Briefkästen wächst weiter. Gleichzeitig steigt die Internetnutzung: In Deutschland sind inzwischen 90 der Gesamtbevölkerung laut der Onlinestudie von ARD und ZDF online. Die digitale Angebotskommunikation ist also eine berechtigte und wichtige Ergänzung zu den klassischen analogen Methoden. Sie wird in Zukunft weiter an Akzeptanz gewinnen“, prognostiziert Kilic. Herstellern und Händlern bieten digitale Coupons zum Beispiel die Möglichkeit, Store Visits nachzuweisen und Conversion Rates für Käufe am physischen POS zu messen. Die Kernergebnisse der Mobile in Retail Studie stehen ab Anfang November hier kostenlos zur Verfügung: www.gs1-germany.de Pressebilder: Mobile Payment setzt sich weiter durch ; Der digitale Kassenbon steht als Mehrwert in einer Mobile Wallet hoch im Kurs Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de
Veröffentlicht am 10.10.2018
Was braucht Mobile für den Durchbruch bei den Konsumenten? Werden die Kosten für die Beteiligten steigen? Wie hoch ist der Mobile-Umsatzanteil des Online-Traffics beim Handel? Welche Hürde muss Voice Commerce noch nehmen? Diese und weitere aktuelle Fragestellungen des Mobile Commerce beleuchtet die Mobile in Retail Studie 2018. GS1 Germany befragte im August 2018 renommierte Händler, Markenartikelhersteller sowie Banken und Finanzdienstleister, wie sie die derzeitigen Herausforderungen, Potenziale und Erwartungen zu wichtigsten Themen im Mobile Commerce einschätzen. Die Ergebnisse liegen jetzt vor und werden auf der Mobile in Retail Conference am 16. und 17. Oktober in Berlin diskutiert, www.mobile-in-retail-conference.de . Mobile Payment: Die Nutzerzahlen steigen, die Kosten auch Es liegt an Apple Pay und Google Pay, ihr Markteintritt wird in Deutschland die Nutzerzahlen für das Mobile Payment hochjagen. Da sind sich die befragten Händler und Finanzakteure sicher. Diesen Effekt werden Ali Pay und We Chat mittelfristig verstärken. Die Studienteilnehmer sehen eine Verfügbarkeit der chinesischen Dienste in Deutschland in fünf Jahren. Das wiederum hat laut der Studie Auswirkungen auf die Kosten im Zahlungsverkehr. 50 Prozent der befragten Händler erwarten hier eine Steigerung und 36 Prozent eine Senkung. Lediglich 14 Prozent gehen davon aus, dass sich die Kosten nicht verändern. Bei der Frage ob, die Entwicklung beim Mobilen Bezahlen zu Lasten der Girocard geht, sind Handel und Banken unterschiedlicher Meinung: Während 40 Prozent der Banken an eine stärkere Position dieses Zahlungsmittels glauben, erwarten 57 Prozent der Händler, dass die Girocard leichte Marktanteile verliert. Bleibt die Frage, welche Apps die Verbraucher zum mobilen Zahlen befähigen soll. Der Handel spricht in der Studie mit 43 Prozent seine Präferenz für die Integration der Bezahllösung der Banken in die eigene App aus. In der Zwischenzeit wird die neue Lösung der Sparkassen die Fünf-Prozent-Hürde nehmen. „Es kommt Bewegung in das mobile Bezahlen. Händler, Banken und Dienstleister sind gut beraten, sich hier gemeinsam aufzustellen“, empfiehlt Ercan Kilic, Leiter Mobile Solutions bei GS1 Germany und verweist auf die Bezahllösung Hippos, die die Branche derzeit unter dem Dach von GS1 Germany entwickelt. Mobile Marketing: Bewegung und Potenzial Sie verzeichnen über 50 Prozent und mehr mobilen Traffic auf ihrer Webseite. Das heißt deutlich mehr als jeder zweite Online-Zugriff erfolgt von mobilen Endgeräten. Trotzdem wissen mehr als die Hälfte der an der Mobile in Retail-Studie beteiligten Händler nicht, welchen Anteil das an ihrem Umsatz hat. „Hier zeigt sich, dass der Shopper das Thema Mobile Commerce derzeit mehr besetzt als der Handel und seine Partner. Es besteht Handlungsbedarf, um die Relevanz dieser Umsatzkategorie einzuordnen und den mobilen Commerce strategisch ausrichten zu können“, erklärt Kilic. Geht es um das Thema Werbung, sprechen die Studienergebnisse eine andere Sprache: Die Hersteller sind für den nächsten Trend im Mobile Advertising, also für Mobile Video, gut aufgestellt. Über 60 Prozent der Hersteller produzieren bereits eigenen mobilen Content. Gleichzeitig spielt für sie der klassische Handzettel eine relevante Rolle im Media Mix. Beim Thema Rabattangebote gibt es unterschiedliche Vorlieben: Während die Händler Coupons weiterhin klassisch per E-Mail verteilen, bevorzugen die Hersteller hierfür soziale Netzwerke, wie zum Beispiel Facebook. Einig sind sich beide Parteien wieder in Sachen Standard. Die Global Coupon Number deckt für sie die drei wichtigsten Anforderungen ab. Coupons sind ihrer Meinung nach mit diesen GS1 Standard fälschungssicher, individualisierbar und für den Omni-Channel geeignet. Alexa, Siri, Cortana und Google Assistant; Amazon Echo und Google Home: Die Familie der digitalen Sprachassistenten und Smart Speaker wächst. Aber noch längst nicht überall finden sie ein Zuhause. Woran liegt das? Die Studienteilnehmer sehen den Grund darin weniger in den Anschaffungskosten oder bei Bedenken in puncto Datenschutz, sondern vielmehr beim Reifegrad der Anwendungen. Zwei Drittel glauben, dass eine Verbesserung hier zu einer flächendeckenden Verbreitung beim Endkunden führt. Pressefotos: Die 12 Kernergebnisse für Mobile Payment, die 12 Kernergebnisse für Mobile Marketing Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de
Veröffentlicht am 11.10.2017
Bargeld bleibt, Mobile Payment setzt sich zuerst an Tankstellen durch und die Akzeptanz von mobilen Zahlverfahren hängt in erster Linie davon ab, dass sie kostenfrei sind, sicher und flächendeckend angeboten werden. Diese Erkenntnisse der aktuellen Mobile in Retail Studie 2017 überraschen nicht. „Neu ist, dass Handel und Hersteller erstmals kritisch ihre Schwachstellen identifiziert haben und so den Weg frei machen für eine echte Bewegung im Markt,“ ist Ercan Kilic, Abteilungsleiter Mobile Commerce + Financial Services bei GS1 Germany überzeugt. So wirbt lediglich die Hälfte aller Händler, die mobiles Bezahlen anbieten, auch dafür. Kilic rechnet damit, dass sich das in Zukunft ändert: „Insbesondere strategischen Partnerschaften mit Top-Internetunternehmen wird hier eine Schlüsselrolle zukommen.“ 66 Prozent aller Händler können sich eine Kooperation mit Facebook vorstellen. 62 Prozent nannten den insbesondere für China relevanten Instant Messaging Dienst WeChat und 60 Prozent Google als potenzielle Partner für Mobile Payment Angebote. Erfolgsfaktor Customer Journey Bereits im vergangenen Jahr waren sich die Experten einig, dass „Mobile“ Kern jeder Omnichannel-Strategie ist. In diesem Jahr ist klar, wo die Unternehmen tatsächlich stehen. Erst 29 Prozent aller Händler und Hersteller haben den mobilen Kanal in ihrer Omnichannel-Strategie bereits mitgedacht. Hier ist noch viel Luft nach oben. So räumten 63 Prozent der Händler und sogar 80 Prozent der Hersteller ein, dass ihre Omnichannel-Fähigkeiten im Moment noch befriedigend oder schlechter sind. „Konsumenten dürfen sich daher in den kommenden Jahren sicher auf ein nahtloseres offline-online-Einkaufserlebnis freuen“, blickt Kilic nach vorn. 92 Prozent der Unternehmen sind sich auch darüber im Klaren, dass die Analyse der Customer Journey dabei zentral ist. Aktuell analysieren 69 Prozent der Händler und Hersteller die Customer Journey und die einzelnen Touchpoints nicht systematisch. Wichtigste Touchpoints sind der POS und auf der digitalen Seite Händlerwebsite sowie soziale Medien. Nur 29 Prozent der Hersteller stimmen Mobile Marketing Maßnahmen auf die Customer Journey ab. Laut Kilic dürfte sich das in den kommenden Jahren gravierend ändern: „Hier wird viel Potenzial verschenkt.“ Best Practice für erfolgreichen Mobile Commerce Konkrete Maßnahmen und Lösungen für eine erfolgreiche Einbindung des mobilen Kanals in die Customer Journey zeigt die Mobile in Retail Conference am 18./19. Oktober 2017. Zum dritten Mal trifft sich das Who-is-Who der Branche in Berlin. Experten aus Unternehmen wie Adidas, Alibaba, Edeka, Facebook, Google, L’Oréal und Rewe sprechen über die Rolle von Mobile Marketing, die Relevanz digitaler Assistenten und die Zukunft von Mobile Payment. Weitere Informationen zum Programm unter www.mobile-in-retail-conference.de . Auf der Konferenz werden auch die Ergebnisse der Mobile in Retail Studie vorgestellt. Seit 2012 untersucht GS1 Germany mit der Studie die Entwicklungen und Trends im Mobile Commerce Umfeld. Renommierte Händler, Markenartikelhersteller, Banken und Dienstleister werden dazu befragt, wie sie Herausforderungen, Potenziale und Erwartungen relevanter Themen einschätzen. Die aktuelle Befragung wurde vom EHI Retail Institute im Juli 2017 durchgeführt. Pressebild: Mobile in Retail Studie 2017 – Die 18 Kernaussagen (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.10.2016
Bar, Karte oder Smartphone: Die Frage nach dem Entweder-Oder wird sich beim Zahlungsmittel auf absehbare Zeit nicht stellen. Ganz sicher wird der Zahlungsmarkt aber vielfältiger. Das bestätigt jetzt die Mobile in Retail Studie 2016. Zum vierten Mal befragte das EHI Retail Institute für GS1 Germany Key-Player aus Handel, Banken, Mobilfunkunternehmen und Zahlungsdienstanbietern zum Thema Mobile Commerce. Klar ist, dass eine Zukunft ohne Mobile Commerce im Handel nicht mehr denkbar ist. Für 86 Prozent der befragten Händler gehört der mobile Kanal, egal ob als Shop, als Zahlungsmittel oder im Couponing zum Omnichannel-Portfolio. Auch die Deutsche Kreditwirtschaft und die Banken gehen davon aus, dass sich Mobile Payment bis 2018 in der Breite etabliert haben wird. Grund dafür ist, dass neben Kreditkarte und VPay/Maestro künftig auch die Girocard im Smartphone hinterlegt werden kann. Dafür sorgte auch eine für Händler attraktivere Gebührenstruktur für Kartenzahlungen. 85 Prozent der Händler sind überzeugt, dass sich die Kartenzahlung dadurch insgesamt stärker durchsetzen wird – selbst für kleinere Bongrößen. Stationär wird dabei die Girocard für 59 Prozent der Händler die Nase vorn haben, im Omnichannel-Business sehen dagegen 89 Prozent die Kreditkarte an der Spitze. Großes Potenzial für Mobile Payment sehen die Händler auch in dem von der Europäischen Zentralbank vorbereiteten Instant Payment. Doch nicht nur die Banken bringen Bewegung in den Markt für Mobile Payment. Auch Mehrwertdienste wie Coupons sorgen ab 2017 für Breitenwachstum. Werden Coupons bisher mehrheitlich Code-basiert eingelöst, glauben 62 Prozent der Händler, dass die Zukunft in NFC (Near Field Communication) liegt. „Damit wird der Couponing-Prozess an der Kasse einfacher, schneller und vom Payment nicht mehr abgekoppelt sein“, ist Ercan Kilic, Abteilungsleiter Mobile Solutions/Finance bei GS1 Germany überzeugt. Unberührt von allen Entwicklungen im Markt der Karten- und mobilen Zahlmethoden bleibt das Thema Bargeld. Im Gegenteil spricht sich eine Mehrheit von 94 Prozent aller Händler sogar gegen die immer wieder diskutierte Abschaffung von Bargeld aus. Alle Ergebnisse der Expertenbefragung werden auf der Mobile in Retail Conference 2016 am 25./26. Oktober in Berlin vorgestellt. Weitere Informationen zum Programm unter www.mobile-in-retail-conference.de . Pressebilder (Quelle: GS1 Germany) Mobile ist Kern jeder Omnichannel-Strategie Händler sehen Girocard am POS, Kreditkarten auch im E-Commerce Auch bei kleinen Bongrößen sehen Händler Potenzial für Kartenzahlungen 94 Prozent der Händler sind gegen die Abschaffung von Bargeld Infografik: Mobile in Retail Studie 2016 – die siebzehn Kernaussagen Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de