Veröffentlicht am 01.02.2012
Das Thema Mobile hat den Handel erreicht. Auf den M-Days in Frankfurt stellte GS1 Germany zwei aktuelle Studien vor, die im Auftrag des Unternehmens durch das EHI Retail Institute und das E-Commerce-Center Handel (ECC) durchgeführt wurden. Sie belegen den hohen Stellenwert, den das Thema Mobile im Handel hat – bei den Unternehmen ebenso wie bei den Kunden. Die zentralen Ergebnisse: Der Handel sieht Mobile Commerce als eines der Zukunftsthemen für die nächsten Jahre und beschäftigt sich bereits intensiv mit Planungen für Mobile Couponing, Mobile Payment und Extended Packaging. Die praktische Umsetzung indessen verläuft teilweise zögerlich, auch weil derzeit noch einheitliche Standards für den Datenaustausch am PoS fehlen. GS1 Germany kündigte deshalb einen Aktionsplan an, mit dem der Mangel möglichst schnell behoben werden soll. Für die Handelsunternehmen in Deutschland hat Mobile Commerce hohe strategische Relevanz, wie die Studie „Mobile in Retail“ des EHI Retail Institute im Auftrag von GS1 Germany herausgefunden hat. „80 Prozent der befragten Handelsunternehmen sehen diese strategische Bedeutung der mobilen Interaktion mit den Kunden – und verfolgen konkrete Ziele damit“, berichtete Ercan Kilic, Leiter des Strategieprojektes MobileCom bei GS1 Germany. So groß das Interesse des Handels an dem Thema Mobile ist – die Studienergebnisse zeigen auch auf, dass es zur flächendeckenden Durchsetzung noch einiger Schritte bedarf. „Mobile Couponing und Mobile Payment beispielsweise werden zwar als attraktive Kundenbindungsinstrumente gesehen, sind jedoch bislang im Handel noch kaum verbreitet“, erläuterte GS1 Germany Geschäftsführer Jörg Pretzel. Als Hindernisse werden nach den Ergebnissen der Studien zum einen das Fehlen von Technologien angegeben, aber auch das Fehlen von Standards für den Prozess der Datenübermittlung. GS1 Germany hat deshalb zu den M-Days einen Aktionsplan vorgestellt, mit dem man das Thema Mobile in den nächsten Monaten wichtige Schritte voran bringen will. „Für den Themenkomplex des Extended Packaging beispielsweise wollen wir bis Ende 2012 eine Datenplattform konzipieren, auf der Herstellerdaten eingestellt und abgerufen werden können“, kündigte Pretzel an. Diese „Trusted Source of Data“ wird derzeit mit den Marktteilnehmern entwickelt und in einem Pilotprojekt auf Herz und Nieren getestet, bevor sie dem Markt zur Verfügung gestellt wird. Ziel ist die Etablierung von standardisierten Dateninhalten und sicheren Übertragungsprozessen, so dass sich die Verbraucher auf sichere Produktdaten verlassen können. Kongressteilnehmer konnten sich zu den Themen Extended Packaging, Mobile Couponing und Mobile Payment im Forum 4 am ersten Tag informieren, das umfassend von GS1 Germany gestaltet und begleitet wurde. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-543 Fax: 0221/94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 18.09.2015
Die vierte Auflage der Trendstudie wird offiziell im Rahmen der „Mobile in Retail Conference“ am 29. und 30. September in Berlin präsentiert. Doch eines soweit vorab: Mobile Payment ist kein kurzfristiger Hype, sondern wird sich langfristig etablieren. Ein deutliches Umdenken hat hier seit der Vorjahresstudie insbesondere auf Seiten der Händler stattgefunden. Während 40 Prozent von ihnen Mobile Payment 2014 nur als kurzfristigen Hype einschätzten, ist der Anteil der Skeptiker 2015 auf 6 Prozent zurückgegangen. „Das Thema Mobile Payment via NFC ist definitiv im Handel angekommen“, bewertet Ercan Kilic, Leiter Mobile Commerce bei GS1 Germany die Ergebnisse. Als zentraler Faktor für den Erfolg von Mobile Payment gilt die Etablierung geeigneter technologischer Standards. Klarer Favorit ist hier das mobile Bezahlen mittels Near Field Communication, kurz NFC. Wallet-Anbieter, Zahlungsnetzbetreiber, Banken und Kreditkartenorganisationen sehen darüber hinaus Potenzial – wenn auch deutlich geringeres – in der Abwicklung von Mobile Payment über eine Online-Verbindung im Backend. Die befragten Händler wurden auch gebeten, eine Einschätzung zukünftiger Herausforderungen zu geben. Danach sehen 80 Prozent der Handelsunternehmen eine Hauptaufgabe darin, das neue Bezahlverfahren beim Konsumenten bekannt und akzeptiert zu machen. Daneben sehen die Befragten Herausforderungen darin, eine händlerübergreifende Bezahllösung bereitzustellen, ein marktfähiges Konditionenmodell zu etablieren sowie zusätzliche Mehrwertdienste in die Wallet einzubinden. Insbesondere das Mobile Couponing ist ein solcher Service, der den Studienergebnissen zufolge künftig zunehmend Einzug in den Mobile Commerce halten wird. Während Händler, Hersteller und Zahlungsnetzbetreiber den Rabattaktionen via Smartphone im Vorjahr noch kritischer gegenüberstanden, geben in der diesjährigen Studie alle Befragungsgruppen an, dass das Thema für ihr Unternehmen relevant sei. Für die Studie befragte das EHI im Auftrag von GS1 Germany Händler, Hersteller, Mobilfunknetzbetreiber, Zahlungsnetzbetreiber, Wallet-Anbieter, Banken und Kreditkartenorganisationen. Weitere Ergebnisse werden im Rahmen der „Mobile in Retail Conference“ von GS1 Germany am 29. und 30. September in Berlin vorgestellt ( www.mobile-in-retail-conference.de ). Kernergebnisse der Studie sind kostenlos als Download verfügbar unter www.gs1-germany.de . Pressebild/Infografik: Am POS gesetzt: NFC als Übertragungstechnologie, Quelle: GS1 Germany Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 22.04.2015
Die stationären Händler haben im Vergleich mit anderen Abrechnungsanbietern die Nase vorn: Rund 70 Prozent der Konsumenten würden bereits heute Mobile Payment im stationären Handel nutzen. Damit liegt er an der Spitze der Einsatzmöglichkeiten, dicht gefolgt von Tankstellen (67 Prozent) und Online-Shopping (63 Prozent). Das zeigt eine aktuelle Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw Saar) im Auftrag der Akademischen Partnerschaft von GS1 Germany. Unter dem Titel „Untersuchung und Entwicklung von integrativen Lösungen im Mobile Commerce in Deutschland“ beleuchtet das Forschungsprojekt den aktuellen Stand technologischer Entwicklungen, deren Akzeptanz auf Händler- und Konsumentenseite und zeigt Zukunftsszenarien auf. „Ziel war es, organisatorische und technologische Optionen zu entwickeln, zu bewerten und den Marktteilnehmern Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt das Professorenteam Prof. Dr. Frank Hälsig, Prof. Dr. Nicole Schwarz und Prof. Dr. Stefan Selle von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der htw Saar. Shopping goes Mobile: Kontaktloses Bezahlen für Konsumenten insbesondere im stationären Handel vorstellbar So stehen Unternehmen mehr denn je vor der Herausforderung, Lösungen für kontaktlose oder mobile Bezahlverfahren anzubieten, die Akzeptanz bei Kunden finden. Auch wenn andere Zahlungsmöglichkeiten wie Barzahlung, Debitkarte (EC- bzw. Maestrokarte) oder Kreditkarte im Vergleich mit Mobile Payment in Deutschland noch beliebter sind, sehen die Konsumenten für das Smartphone als Zahlungsmittel Wachstumspotential. So würde immerhin die Hälfte der Befragten bereits heute schon Käufe über 100 Euro mobil abwickeln. Den stationären Handel stufen 89 Prozent der befragten Konsumenten als vertrauenswürdigen Abrechnungsanbieter ein. Vor ihm liegen lediglich Sparkassen und Banken (95 Prozent). Reine Mobile Payment-Anbieter rangieren dagegen auf dem letzten von acht Plätzen. Auch der Handel selbst schreibt dem mobilen Bezahlen hohes Wachstumspotential zu. NFC wird dabei als technischer Standard noch vor QR-Code basierten oder Bluetooth Low Energy (BLE)-Lösungen favorisiert. So setzt die bundesweit größte Mobile Payment-Initiative NFC City Berlin ( www.zahl-einfach-mobil.de ) unter dem Dach von GS1 Germany ebenfalls auf Nahfunk-Technologie. Mitte April wurden in Berlin im Rahmen der Kooperation zwischen großen Handelskonzernen und allen Mobilfunknetzbetreibern Deutschlands über 2.000 Kassenterminals in gut 500 Märkten und Shops für Mobile Payment aufgerüstet. Unternehmen an der Trendquelle: Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland 2015 Die neusten Erkenntnisse zum Thema Mobile Payment sowie konkrete Handlungsempfehlungen werden erstmals im Rahmen der Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland 2015 vorgestellt. Diese findet am 18. Juni 2015 im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt und ist auch für Nicht-Mitglieder geöffnet. Unter dem Motto „Omni-, Multi-, Cross- alles Channel oder was? Wie der Handel sich verändert“ beleuchten weitere Praxisvorträge und Diskussionsrunden Themen wie Supply Chain Management, die Steuerung von Multi-Channel-Prozessen und Zukunftsentwicklungen in mobilen Technologien. „Die Jahrestagung bietet den Rahmen für einen intensiven Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“, sagt Dr. Heiko E. Janssen, Leiter GS1 Academy. „Hier kommen Hochschulen mit Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen zusammen, um einen Transfer der neusten Erkenntnisse im Bereich ECR in die Praxis anzustoßen. Schneller können Unter-nehmen von der Forschung nicht profitieren.“ Weitere Informationen finden interessierte Unternehmen unter Jahrestagung 2015 sowie Akademische Partnerschaft ECR Deutschland . Abbildung: Fragestellung: "Wie oft würden Sie Mobile Payment in den folgenden Situationen nutzen?" (Quelle: htw Umfrage Januar/Februar 2015) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.07.2015
63 Prozent aller Bundesbürger ab 14 besitzen laut Bitkom bereits ein Smartphone. Inmobi hat herausgefunden, dass der durchschnittliche Nutzer 107 Minuten täglich im mobilen Internet verbringt, 87 Prozent haben schon einmal Werbung auf dem Smartphone wahrgenommen. Die Zahlen belegen, dass „Mobile“ aus dem Marketingmix nicht mehr wegzudenken ist. Eine Studie von Emarketer in den USA bescheinigte insbesondere dem Mobile Couponing enorme Wachstumsraten von 7,4 auf 47,1 Mio. Nutzern innerhalb von vier Jahren. GS1 Germany gibt Händlern und Lieferanten jetzt zwei umfangreiche Praxisleitfäden rund um Mobile Couponing an die Hand. Damit können sich Händler, Hersteller und Dienstleister gleichermaßen auf den Einsatz von mobilen Coupons in Marketingkampagnen und ihre Einlösung am POS vorbereiten. „Dank der Smart-Shopper erlebt Mobile Couponing auch in Deutschland ein rasantes Wachstum und wird von Kunden aktiv nachgefragt“, weiß Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. „Eine der größten Herausforderungen besteht auf Handelsseite allerdings noch darin, digitale Coupons vom Smartphone des Kunden an das Kassensystem des Händlers zu übertragen. Auf Seite der Couponherausgeber beschäftigt man sich eher damit, einen Überblick über mögliche Distributionskanäle, Reichweiten, Leistungen der Dienstleister und die Erfolgsmessung der Kampagnen zu erlangen.“ Die Praxisleitfäden sollen Durchblick im Begriffs- und Anbieterdschungel schaffen, Investitionsentscheidungen erleichtern und dabei unterstützen, Mobile-Couponing-Kampagnen optimal zu planen. Mit dazu gehören eine aktuelle Couponing-Anbieter-Matrix und eine Technologie-Anbieter-Matrix. Entwickelt wurden die Dokumente und Inhalte durch die Arbeitsgruppe Mobile Couponing von GS1 Germany, in der unter anderem Beiersdorf, Coca-Cola, Metro, Intersnack, Krombacher, Procter & Gamble, Rewe und Rossmann mitgewirkt haben. Die Veröffentlichungen „Mobile Couponing – Distribution und Targeting auf Basis mobiler Reichweiten“ und „Mobile Couponing – Die Einlöseproblematik am POS“ stehen kostenlos zum Download zur Verfügung unter https://www.gs1-germany.de/gs1-solutions/mobile-commerce/mobile-couponing/ Aktuelle Lösungen und Herausforderungen diskutiert außerdem die erste Mobile in Retail Conference am 29./30. September 2015 in Berlin. Programm und Anmeldung unter www.mobile-in-retail-conference.de Pressebild: Praxisleitfäden schaffen Klarheit in Sachen Mobile Couponing - Die Themen: Einlöseproblematik und Targeting (Quelle: GS1 Germany) Hintergrundinformation Arbeitsgruppe Mobile Couponing Zielsetzung der Arbeitsgruppe Mobile Couponing bei GS1 Germany ist es, Händlern, Markenartiklern bzw. Werbetreibenden sowie Dienstleistern Hilfestellung zu aktuellen Herausforderungen im Mobile Markt zu geben und diese gemeinsam anzugehen. Dazu gehören unter anderem die Erstellung von Expertenpapieren, Entwicklung und Umsetzung von Standards/Prozessen sowie die Durchführung von Pilotprojekten. Die nächste Arbeitsgruppensitzung Mobile Couponing findet am 26. Oktober 2015 bei GS1 Germany in Köln statt. Interessierte Unternehmen können sich bei Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom, unter kilic@gs1-germany.de anmelden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 10.07.2012
Mit dieser Prozessempfehlung soll der händlerübergreifende Einsatz von mobilen Coupon-Aktionen vor allem in Deutschland, aber auch europaweit möglich werden. „Die Entwicklung der Best Practice Empfehlung unter dem Dach von GS1 Germany ist ein wichtiger Schritt, um dem neuen Marketing-Instrument Mobile Couponing zum Durchbruch zu verhelfen. Denn nur eine effiziente Zusammenarbeit aller Beteiligten auf Basis von Standards macht händlerübergreifende Aktionen erst möglich“, erläutert Michael Busch, Bereichsvorstand Bücher der Douglas Holding AG und Mitglied des GS1 Germany Aufsichtsrates, der die Arbeitsgruppe Mobile Couponing strategisch betreut hat. Da der ideale Mobile Couponing Prozess nicht von allen Beteiligten sofort umsetzbar ist, werden Migrationslösungen auf Basis heutiger, technischer Möglichkeiten aufgezeigt. Um den unterschiedlichen Akteuren die Integration mobiler Couponing-Aktionen in ihre Geschäftsprozesse zu erleichtern, entwickelte die Arbeitsgruppe „Mobile Couponing“ von GS1 Germany mit der Best Practice Empfehlung eine neutrale und technologieabhängige Empfehlungen unter Berücksichtigung der derzeitigen Marktsituation. Es werden die sieben Prozessakteure (Konsument, Mobile Couponing-Herausgeber, Distributions-, Kreationsdienstleister, Coupon Clearing Haus, Coupong-Validierer, Händler) und die elf ganz konkreten Prozessschritte des Mobile Couponing beschrieben. Grundsätzlich hat sich der Couponing Prozess vom Hersteller bis hin zum Händler in Deutschland auf technologisch sehr hohem Niveau entwickelt, sodass heute über 90 Prozent der Coupon-Aktionen, die über ein Clearing Haus laufen, elektronisch abgewickelt werden. Das ist eine optimale Voraussetzung für die Umsetzung von Mobile Couponing. Im Jahr 2011 nutzen gemäß der ECC Studie „Mobile Couponing“ bereits ca. zehn Prozent der Befragten mobile Coupons. Nach Abfrage beim Handel in der EHI-Studie „Mobile in Retail“ sind fehlende Standards und Technologien die Hindernisse einer Verbreitung. „Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch einige Fragen wie eine einheitliche Einlösetechnologie am Point of Sale offen bleiben, sind flächendeckende Kampagnen möglich – die Empfehlung soll vor allem zum Anfangen einladen.“ erklärt Ilka Machemer, Senior Projektmanagerin bei GS1 Germany und Leiterin der GS1 Germany Arbeitsgruppe Mobile Couponing. Erste Ergebnisse werden auf dem ECR-Tag am 5. und 6. September 2012 in Wiesbaden vorgestellt. Die ausführliche Best Practice Empfehlung können GS1 Complete Kunden unter www.gs1-germany.de einsehen. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.08.2017
Das am 1. August 2017 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Köln, Hagen und Leipzig eröffnete und mit 5,9 Millionen EUR geförderte Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards wird vermitteln, was Standards für die nachhaltige Digitalisierung von und für mittelständische Unternehmen bedeuten. Hauptanliegen des neuen Kompetenzzentrums ist es, kleine und mittlere Unternehmen und Handwerksbetriebe mithilfe von eStandards bei ihrer eigenen Transformation zu begleiten. Zwar erleben diese Unternehmen seit vielen Jahren, dass eine durchgängige digitale Prozessintegration entlang der Wertschöpfungskette fehlt und wie abhängig sie von einzelnen IT-Lösungsanbietern sind. Jedoch stellen die für eine erfolgreiche Digitalisierung wichtige Implementierung und Anwendung offener Standards viele vor große Herausforderungen. Getragen wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards von einem Zusammenschluss der Partner der HAGENagentur Ges. für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung, Tourismus mbH, des Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH, des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) Sankt Augustin und des Fraunhofer-Zentrums für Internationales Management und Wissensökonomie IMW unter der Konsortialführerschaft von GS1 Germany. In deren Haus ist die Geschäftsstelle des Kompetenzzentrums in Köln unter der Leitung von Bettina Bartz angesiedelt. „Während der dreijährigen Projektlaufzeit wollen wir den Einsatz der verschiedensten Standards in zahlreichen Umsetzungsprojekten demonstrieren“, erläutert Geschäftsstellenleiterin Bettina Bartz, die als GS1 Senior Projektmanagerin vielseitige Erfahrung in der Projektleitung mitbringt. „Drei regionale Offene Werkstätten, eine mobile und eine virtuelle überregionale Werkstatt laden kleine und mittlere Unternehmen ein, sich einzubringen, weiterzubilden und zu erproben,“ so Bartz weiter. Im Fokus steht die inner- und überbetriebliche Standardisierung einschließlich Usability, Nachhaltigkeit und neuer Geschäftsmodelle. Mit umfangreichen Transferhilfen, Vernetzungs- und Dialogformaten, Qualifizierungsangeboten sowie spezifischen webbasierten Tools entstehen zahlreiche Angebote, die im Rahmen regionaler und bundesweiter Öffentlichkeitsarbeit kommuniziert werden. Pressebild: BU: Das GS1 Germany Knowledge Center beherbergt die Geschäftsstelle des Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrum eStandards, Quelle GS1 Germany Ansprechpartner für die Presse: Sandra Wagner GS1 Germany GmbH Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 221 94714-543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Über Mittelstand-Digital - Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen zu Mittelstand-Digital unter www.mittelstand-digital.de .
Veröffentlicht am 04.11.2014
Was genau ist eBusiness? Wie fit ist mein Unternehmen in Sachen elektronische Prozesse? Ist meine Software noch up-to-date und in der Lage, eBusiness-Standards zu nutzen? Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt eStep Mittelstand entwickelt Hilfswerkzeuge für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), um elektronische Prozesse zu unterstützen. Die Tools helfen, den eigenen eBusiness-Status besser einzuschätzen. Außerdem sollen sie das unternehmerische Risiko einer Investition in eBusiness, zum Beispiel elektronisches Stammdatenmanagement, um bis zu 30 Prozent reduzieren. Dazu sucht das Team von eStep Mittelstand ab sofort KMU, die sich als Anwendungspartner oder Experte am Projekt beteiligen. Fokusbranche ist neben der Konsumgüterwirtschaft der Maschinen- und Anlagenbau. Exemplarisch betrachtet das Projekt, wie eBusiness-Standards eingesetzt werden können, um die Lebensmittelinformatinformations-Verordnung 1169/2011 und die Schaltanlagennorm DIN EN 61439 umzusetzen. Bewerben können sich als Partner beispielsweise Lebensmittelproduzenten, Verpackungs- oder Schaltanlagenhersteller sowie deren Anwender. „Ein eBusiness-Spezialist aus dem eStep-Mittelstand-Team wird die Anwendungspartner einen Tag lang im eigenen Unternehmen besuchen“, erläutert Mark Zeller, Leiter des Projekts eStep Mittelstand bei GS1 Germany. „Wir erheben dabei den aktuellen eBusiness-Status und identifizieren Prozesse, die optimiert werden können. Wir zeigen vor Ort Potenziale auf, wo Prozesse im Unternehmen durch eBusiness vereinfacht und beschleunigt werden könnte“, so Zeller weiter. Die Erkenntnisse aus dem Besuch im KMU fließen direkt in die Entwicklung eines Selbsteinschätzungs-Tools ein. Anwendungspartner können das Tool exklusiv und kostenfrei testen. Sie habe darüber hinaus die Chance, als eines der ersten Unternehmen die im Projekt entwickelten Software-Module einzusetzen. Die Module werden auf eBusiness-Standards wie EANCOM und eCl@ss basieren und sollen sich einfach in jede vorhandene Software integrieren lassen. Neben Anwendungspartnern sucht das Projektteam Experten zum Thema eBusiness, die ihre Erfahrungen über Befragungen einbringen. Unternehmen, die Interesse an einer Partnerschaft haben, können das Projekt eStep Mittelstand auf einer Roadshow von November 2014 bis März 2015 kennenlernen. Stationen der Roadshow sind unter anderem Aachen, Stuttgart, Hamburg und Schwerin. Die nächsten kostenfreien Veranstaltungen finden am 10.11., 18.11., 01.12.2014 und 20.01. sowie 03.03.2015 statt. Termine und Anmeldung unter: www.estep-mittelstand.de/Newsroom Pressefilm: Das Projekt eStep Mittelstand stellt sich vor. (Quelle: Mittelstand Digital/BMWi) Zum Video Weitere Informationen: www.estep-mittelstand.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Über eStep Mittelstand eStep Mittelstand steht für „Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integration von eBusiness-Standards in komplexe Lieferketten-Prozesse“. Das Proiekt ist Teil der Förderinitiative „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. eStep Mittelstand unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu entwickeln und anzuwenden. Beteiligt sind das Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. (FIR) an der RWTH Aachen, der eCl@ss e.V., die GRÜN Software AG, die GS1 Germany GmbH sowie die tapas GmbH.
Veröffentlicht am 04.06.2020
Der Blick in den Kühlschrank wirft oftmals mehr Fragen als Möglichkeiten auf: Was lässt sich aus den verbleibenden Produkten zubereiten? Und wie frisch sind meine Lebensmittel wirklich noch? Hilfreich wäre eine Handy-App, die über vorrätige Lebensmittel und deren Haltbarkeit informieren könnte sowie gleich ein paar passende Rezepte vorschlüge. Und das alles unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Fresh Analytics“ arbeiten fünf Kooperationspartner seit Ende 2019 gemeinsam an der Realisierung dieser Vision. Unter der Leitung von tsenso wollen arconsis, GS1 Germany, die Technische Hochschule Deggendorf und die Universität Siegen eine cloudbasierte Plattform schaffen, auf welcher eine Vielzahl von Daten entlang der gesamten Lebensmittel-Lieferkette zusammengetragen wird – von Informationen zur Produktherkunft über Lager- und Transportbedingungen und Verkauf bis hin zum Kühlschrank des Verbrauchers. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz sollen diese Daten so miteinander vernetzt werden, dass daraus Mehrwerte insbesondere für Händler und Verbraucher entstehen. Eines der übergeordneten Projektziele: die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen. Mehrwert für Handel und Verbraucher „In einem Vorgängerprojekt haben wir bereits erfolgreich an einem dynamischen Haltbarkeitsdatum für Lebensmittel gearbeitet: dem Fresh Index“, sagt Dr. Matthias Brunner, Geschäftsführer bei tsenso. „Mit Fresh Analytics gehen wir einen Schritt weiter: Die Chancen künstlicher Intelligenz wenden wir auf das digitale Datenmanagement an, um entlang der Lebensmittellieferkette Mehrwertdienste zu ermöglichen. So erforschen und validieren wir beispielsweise für den Handel, wie bessere Absatzprognosen und die Entwicklung dynamischer Preismodelle, die sich nach der tatsächlichen Frische und Qualität eines Produkts richten, noch besser gelingen können“. Grundlage der geplanten Lösung ist eine digitale Basisplattform, auf der Daten gesammelt und miteinander vernetzt werden. Zukünftig wäre denkbar, dass beispielsweise Apps verschiedener Zielgruppen auf diese Informationen und Auswertungen zugreifen: Der Handel könnte anhand der Daten die Preise dynamisch anpassen und der Konsument per Smartphone Produkte scannen und Informationen über deren Frische, Qualität und Herkunft erhalten. Basierend auf seinem digitalen Einkaufszettel wären auch Hinweise darüber möglich, welche Produkte sich noch in seinem Kühlschrank befinden und wie lange diese sich unter den individuellen Kühlbedingungen halten werden. Ein erhoffter Effekt der Projektpartner: Verbraucher entsorgen weniger Lebensmittel, wenn sie auf dem Smartphone stets aktuelle Informationen zur tatsächlichen Haltbarkeit und über Rückrufaktionen vorfinden. Demonstratoren zeigen vielfältige Möglichkeiten auf Ziel der Verbundpartner ist es, bis zum Ende des Projektes im September 2021 mehrere Demonstratoren zu entwickeln, die aufzeigen, wie die Basisplattform Mehrwerte schaffen kann – beispielsweise im Bereich der Absatzprognose, für die Optimierung der logistischen Lebensmittellieferkette oder als Verbraucherinformationssystem. Weitere Informationen: www.freshanalytics.eu Pressebild: Das Forschungsprojekt Fresh Analytics entwickelt eine App, um die Verschwendung von Lebensmitteln zu verringern. (Bildhinweis: seventyfour – stock.adobe.com) Pressekontakte: tsenso GmbH Dr. Matthias Brunner Geschäftsführer Johannesstraße 19, 70176 Stuttgart Tel: 0175-5234632 E-Mail: m.brunner@tsenso.com www.tsenso.com GS1 Germany GmbH Pascal Weide Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526 E-Mail: pascal.weide@gs1.de Über das Forschungsprojekt FreshAnalytics Verbundpartner aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Dienstleistungsbereich haben im Vorgängerprojekt „FreshIndex“ die Grundlagen für die Markteinführung eines dynamischen Haltbarkeitsdatums (DHD) geschaffen. Zentraler Schlüssel bei der Umsetzung ist eine App, mit der die Konsumenten das DHD der jeweiligen Ware im Geschäft oder zuhause auslesen können. Auf diese Weise trägt der FreshIndex dazu bei, eine unnötige Entsorgung von Lebensmitteln zu verhindern. Ziel des Folgeprojekts „FreshAnalytics“ ist es, die Prognose des FreshIndex auf Basis von KI-Erkenntnissen zu optimieren und damit eine noch exaktere Berechnung des DHD zu gewährleisten. Die Verbundpartner – arconsis, GS1 Germany, Universität Siegen, Technische Hochschule Deggendorf, tsenso (Projektleitung) – entwickeln zu diesem Zweck ein Systemkonzept sowie Demonstratoren zur Erprobung in unterschiedlichen Bereichen. Das Projekt „FreshAnalytics“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Technologieprogramms „Smarte Datenwirtschaft“ gefördert und läuft bis zum 30. September 2021. www.freshanalytics.eu
Veröffentlicht am 29.10.2010
Köln. Für mehr Patientensicherheit soll zukünftig die rechtsverbindliche Einführung des elektronischen Kennzeichnungssystems UDI (Unique Device Identification) bei Medizinprodukten sorgen. Unter anderem die US-Behörde FDA (Food and Drug Administration) und die Europäische Kommission arbeiten zurzeit an umfassenden Vorschriften für eine maschinenlesbare Kennzeichnung und Identifikation einzelner Medizinprodukte. Diese Regelungen werden auf der Verwendung international gültiger Identifikationsstandards, zum Beispiel von GS1, basieren. Im November stellen die Verantwortlichen der Global Harmonization Task Force (GHTF), ein Zusammenschluss mehrerer Regierungsbehörden, ihre Empfehlung für die Inhalte von UDI vor. „UDI wird kommen – das ist nur noch eine Frage der Zeit“, meint Dr. Matthias Neumann, vom Bundesministerium für Gesundheit, der das Kennzeichnungssystem und seinen Nutzen auf der Healthcare live!-Konferenz von GHX Europe und GS1 Germany (28./29.10., Dresden) vorstellte. „Die Hersteller und Anwender von Medizinprodukten haben jetzt noch die Chance, sich auf diese neuen Kennzeichnungsvorschriften vorzubereiten und sie mit zu gestalten“, so Neumann. Dank des Rückgriffs auf global anerkannte Standards wird UDI die Rückverfolgbarkeit aller Medizinprodukte entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette, von der Herstellung bis zum Einsatz im OP-Saal, ermöglichen. „Die Transparenz am Gesundheitsmarkt wird durch den konsequenten Einsatz von UDI wachsen“, weiß Bettina Bartz, Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Von umfassenden, eindeutigen Informationen werden alle Beteiligten profitieren – von Herstellern über Lieferanten und medizinisches Fachpersonal bis hin zu den Patienten.“ Bestehen soll UDI dabei aus drei Bausteinen: Der „UDI-Code“ beinhaltet alle relevanten Informationen und setzt sich aus einem statischen Teil, etwa der globalen Artikelidentnummer GTIN, und einem dynamischen Part mit Angaben wie zum Beispiel Verfallsdatum, Chargen- und Seriennummer zusammen. Träger dieser ganzen Informationen ist der „UDI-Carrier“, für den unter anderem die breite Palette der Identifikationsstandards von GS1 bereit steht. Ergänzt wird dieses System durch die „UDI-Datenbank“. Sie wird Angaben zu den einzelnen Artikeln enthalten; durch das Einscannen des Codes soll der jeweilige Benutzer Zugriff auf diese Informationen erhalten. „Die Informationen in der Datenbank dienen neben der Rückverfolgbarkeit und der Identifikation auch dem sicheren Umgang mit Medizinprodukten vom Hersteller bis zum Patienten“, so Bartz. Die für UDI zugrundegelegten Standards sind weltweit gültig. „Aufgrund der globalen Ausrichtung von UDI braucht man mit der umfassenden Einführung keine nationalen Insellösungen mehr – es gibt dann vom Prinzip her ein System für alle.“ Davon profitieren auch die Hersteller, erklärt Bartz: „Der Export von Artikeln wird beispielsweise einfacher werden, da alle Gesundheitssysteme auf eine einheitliche Lösung zurückgreifen. Natürlich ist die Umstellung mit einigem Aufwand verbunden – doch wer sich früh auf die verbindliche Einführung einstellt, hat genug Zeit, sich umfassend und effizient darauf vorzubereiten.“ GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist die zweitgrößte von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt GS1 Germany GmbH: Michaela Freynhagen Maarweg 133, 50825 Köln Tel: +49 (0)221 94714-534, Fax 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.11.2011
Smartphones verändern den Handel. Der Konsument nutzt das Internet auf allen Stufen des Kaufentscheidungsprozesses. Da ist es nur konsequent, auch in diesem Kanal Kaufanreize zu setzen. Die gerade veröffentlichte Studie „Mobile Couponing 2011 – Studie zum Einsatz und Potenzial mobiler Coupons und Coupon-Apps“, durchgeführt von ECC Handel in Zusammenarbeit mit GS1 Germany, zeigt, dass der Einfluss von Handy-Gutscheinen auf das Kaufverhalten extrem vielversprechend ist. Für den Handel lohnt sich ein Einsatz von Coupons bislang vor allem im Bereich der Neukundengewinnung. Die Studie zeigt, dass über zwei Drittel der Befragten schon einmal einen Coupon eingelöst haben und dass fast 90 Prozent der Coupon-Verwender ein Geschäft oder Restaurant erneut besucht haben. Platz eins unter den Gutscheinen belegt mit knapp 87 Prozent noch der Print-Coupon, dicht gefolgt von dem elektronischen Coupon. Von dort aus ist der Weg zum mobilen Coupon, den aktuell jedoch erst zehn Prozent der Befragten nutzen, nicht mehr weit. „Aufgrund der generell positiven Einstellung Coupons gegenüber und der steigenden Zahl an Smartphones wird die Zahl in nächster Zeit sehr deutlich steigen“, ist Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany überzeugt. Von den Verwendern mobiler Coupons geben zwei Drittel an, hierdurch auf neue Geschäfte und Produkte aufmerksam geworden zu sein. Wiederkäufe sind auch beim Einsatz von Handy-Coupons sehr wahrscheinlich. Über 75 Prozent der Befragten sind wieder in das Geschäft zurückgekehrt, nachdem ein mobiler Coupon genutzt wurde. Darüber hinaus belegt die Studie, dass Handy-Gutscheine Impuls- und Zusatzkäufe auslösen können. Drei von vier Teilnehmern haben sich schon mindestens einmal aufgrund eines mobilen Coupons zu einem Spontankauf verleiten lassen. „Die Ergebnisse der Studie belegen das enorme Potenzial mobiler Coupons. Allein 30 Prozent derer, die bisher noch keine mobilen Coupons verwendet haben, gaben bei unserer Befragung an, zukünftig sicherlich eine Coupon-App auf ihrem Smartphone zu nutzen“, erläutert Aline Eckstein, stellvertretende Bereichsleiterin des ECC Handel. Neben der Nutzung wurde in der Studie auch die Bekanntheit von mobile Couponing-Angeboten abgefragt. Das Ergebnis: Aktuell am bekanntesten sind mit 70 Prozent mobile Coupons über QR-Codes und Strich- oder Zahlencodes in Coupon-Apps (66 Prozent). Andere Empfangsarten wie SMS/MMS oder Bluetooths sind weniger bekannt. Bezogen auf Produktkategorien zeigt die Studie, dass mobile Coupons bislang am häufigsten in der Gastronomie oder bei Waren mit eher geringem Wert wie Kosmetik, Kino, Lebensmittel oder Bücher eingelöst wurden. Die Studie „Mobile Couponing 2011 – Studie zum Einsatz und Potenzial mobiler Coupons und Coupon-Apps in Zusammenarbeit mit GS1 Germany“ untersucht die Verbreitung, Nutzung und Wirkung von mobilen Coupons sowie Vorteile und Risiken von Coupon-Apps. 1.091 Konsumenten wurden zu Ihrer Nutzung von Coupons im Allgemeinen und mobilen Coupons im Speziellen befragt. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei auch, welche Effekte mobile Coupons auf Neukundengenerierung und Wiederkaufverhalten sowie Impuls- und Zusatzkäufe haben. Darüber hinaus gibt die Studie auf einer fundierten Datengrundlage Aufschluss über den Einfluss mobiler Coupons auf das Konsumentenverhalten, über wahrgenommene Vorteile und Risiken von Coupon-Applikationen sowie über bevorzugte Bezahlung und Einlösung. Eine detaillierte soziodemografische Analyse ermöglicht Einblicke in die Beschaffenheit verschiedener Nutzergruppen. Weitere Informationen zur Studie und den Bestellmöglichkeiten finden Sie hier . Das E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) wurde 1999 als Forschungs- und Beratungsinitiative unter der Leitung der IfH Institut für Handelsforschung GmbH ins Leben gerufen. Das Ziel ist es Handelsunternehmen zum Thema E-Commerce fundiert und neutral zu informieren. Individuelle Fragen zum E-Commerce von Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Institutionen beantwortet das ECC Handel im Rahmen von Auftragsprojekten. Zahlreiche Aspekte des E-Commerce im Handel hat das ECC Handel zudem in eigenen Studien untersucht. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für spezifische Projekte gefördert und ist in das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) als Branchenkompetenzzentrum mit Themenfokus Handel eingebunden. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.